Asia-Bolognese auf Reisbandnudeln

Heute mal kurz, knapp und fotolos… Weil diese “etwas andere” Bolognese aber an Geschmack und Aroma kaum zu überbieten ist, muß das köstliche Rezept einfach mal ohne Bebilderung  für mich und die Nachwelt festgehalten werden. Aber eh egal, denn kein Foto von mir würde je diesem Gaumenknospenschmeichler gerecht werden…

PS: Schlimm ohne Foto?

Zutaten für 2 Personen:

100 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1/2 TL fein gehacktes Zitronengras
20 g Ingwer
20 g Koriandergrün
10 g Thai-Basilikum
1 EL Rapsöl
150 g Tatar (oder Rinderhackfleisch)
1 EL Tomatenmark
1/2 TL rote Currypaste
100 g passierte Tomaten
1 EL Sojasauce
1 TL Palmzucker (ersatzweise normaler Zucker)
3 Kaffirlimettenblätter, gehackt
250 ml Gemüsebrühe
50 ml Rotwein, trocken
Salz
Szechuanpfeffer
1 EL Limettensaft
1 EL Fischsauce
250 g breite Reisbandnudeln

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer sehr fein würfeln. Koriander und Thai-Basilikum grob hacken.

Öl in einem Topf erhitzen. Tatar (oder Rinderhackfleisch) darin leicht braun anbraten. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Zitronengras zugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark und Currypaste einrühren. Mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Palmzucker, Tomaten, Kaffirlimettenblätter, Thai-Basilikum und die Hälfte des Korianders zugeben und die Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Limettensaft und Fischsauce abschmecken und ca. 1/2  Std. leicht köcheln lassen.

Die Reisbandnudeln nach Packungsanweisung garen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Nudeln mit der Sauce anrichten und mit Koriander dekoriert servieren.

Quelle: Modifiziert nach Essen & Trinken 1/2012

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Oreo-Cantuccini

Kennt Ihr diese leckeren, knusprig-harten Mandelkekse aus Italien? Die, die man zahnschonend am besten  in Vino Santo oder Espresso tunkt? Ich könnte für die Dinger jedenfalls fast sterben und sobald so ein lecker Päckchen mal offen ist, ist es auch (leider) ratzfatz wieder leer.

Das gleiche Schicksal wiederfährt auch so ungefähr einmal im Quartal einer Packung Oreo-Kekse. Ist so ein Päckchen aufgrund eines akuten Zucker-Defizites einmal im Körbchen des heimischen Supermarktes gelandet, so können sich die schokoladigen Kekse garantiert keiner langen Lebensdauer mehr erfreuen – mindestens 50 % des Inhaltes fällt meiner Gier schon auf dem Heimweg zum Opfer.

Bei Baking the law fand ich dann quasi die Erlösung für die geschundenen Cantuccini-Oreo-Mägen. So vereinen sich hier elegante italienische Biscotti mit schon fast ordinären herb-kakaolastigen Ami-Keksen zu einem kulinarisch kulturellen Konglomerat. Mahlzeit!

Zutaten:

200 g Zucker
75 g Butter
3 Eier (M)
Mark einer Vanilleschote
360 g  Dinkelmehl (Typ 1050)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
16 Oreos´s, mit dem Messer grob gehackt

Zubereitung:

Backofen auf 180° Ober-, Unterhitze vorheizen.

Mehl sieben und mit Salz und Backpulver mischen. In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt die gehackten Oreokekse unterarbeiten.

Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem langen Laib formen. Für etwa 30 Minuten backen und anschließend leicht abkühlen lassen. Die Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese nochmals nebeneinander auf das Backblech legen. Die Cantuccini nochmals für ca. 9  Minuten backen – Fertig!

 

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Carrot-Ginger-Cake with Creamcheese

Rock the kitchen proudly presents: Der erste Kuchen im neuen Jahr, endlich! Lange hat es gedauert und so wurde es aber auch wirklich Zeit, der Januar ist schließlich schon wieder so gut wie vorbei – und dann immer noch kein Süßkram in Sicht?      

Eingeläutet wird die Kuchen-Saison mit einem herrlich saftigen, leicht fruchtig-scharfen und einem nicht zu süßen Karotten-Ingwer-Kuchen. Aufs Dach gibts anstatt einer ordinären Puderzuckerglasur mal zur Abwechslung ne ordentliche Portion cremigsten Frischkäse und der Boden ist dank viel Nuss und wenig Mehl schon fast “al dente”. Gekrönt wird das Ganze natürlich – wie sollte es auch anders sein – mit bildhübschen Möhrchen. Auch noch erwähnenswert: Ganz ohne Butter und mit wenig Zucker ist dieser ”first Cake” auch noch wunderbar vorsatzkompatibel. Versprochen… ;-)

Zutaten (Springform, 26 cm):

400 g Karotten
60 g kandierter Ingwer
50 g Marzipan-Rohmasse
4 Eier (M)
80 g Zucker
1 Prise Salz
40 g Dinkel-Vollkornmehl
1 TL Backpulver
1 TL gemahlener Zimt
Abrieb einer Bio-Orange
1 Msp. gemahlener Kardamom
100 g geriebene Haselnüsse
100 g geriebene Walnüsse

250 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
80 g Puderzucker
12 Marzipankarotten

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen.

Karotten schälen und fein raspeln und mit Hilfe eines Geschirrtuches gründlich ausdrücken. Ingwer fein hacken oder pürieren.

Marzipan grob reiben. Eier trennen. Marzipan, Orangenabrieb, Eigelb und 3 EL heißes Wasser mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Eiweis, Zucker und Salz steif schlagen.

Mehl, Backpulver, Gewürze und Nüsse gründlich vermischen. Eigelbmasse, Eiweiß, Karotten und Ingwer mit einem Spatel mischen und unter die Mehl-Nussmischung heben. Die Teigmasse in die vorbereitete Springform füllen und bei 180 Grad ca. 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Frischkäse und gesiebten Puderzucker glatt rühren. Den Carrot-Ginger-Cake aus der Form schneiden, mit der Frischkäsemasse bestreichen und mit den Marzipankarotten dekorieren – Fertig!

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Kabeljau-Sauerampfer-Strudel auf cremigem Riesling-Speck-Kraut

Nach der ganzen Weihnachts- und Urlaubsvöllerei starte ich das Jahr auf keinen Fall mit einer eingeschränkten Kalorienzufuhr. Der Körper hat sich über Tage und Wochen mühsam an die gesteigerte Nährstoffzufuhr gewöhnt und jetzt soll alles apprupt im neuen Jahr ein Ende haben? Nicht mit mir und nicht heute und hier.

Und weil Speck und Kraut an sich schon eine leckere Kombination sind, potenziert sich der Geschmack (und Kalorien) mit Creme Double und reichlich Alkohol gleich nochmal. Diese köstliche Kreation ist übrigens ein Weltenbummlerrezept, denn es ist österreichischen Ursprungs, wurde in der New York Times gedruckt,  mir in Schottland von zwei Deutschen kredenzt und von meiner Wenigkeit  mit kleinen Abänderungen sofort mit Begeisterung nachgekocht. An diese Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön in Richtung der Insel!

Schneeweißer Fisch, cremeweißes Kraut, elfenbeinweißer Filoteig und Weißwein in einer samtweiße Sauce auf strahlend-weißen Tellern – das alle klingt nach einer (fast) perfekten Abstimmung für den Blogevent von Uwe. Leider hat sich der grüne Sauerampfer zwecks Dekoration etwas frech und vorlaut  in den Vordergrund gedrängt, was aber dem hellen Gesammt- erscheinungsbild hoffentlich keinen Abbruch tut. Uwe, einfach mal ein Auge zudrücken und großzügig drüber hinwegsehen!

 

 

Zutaten für 2 Personen:

300 g Sauerkraut (frisch oder Dose)
1 kleine, weiße Zwiebel
1 EL Rapsöl
1 kleine Kartoffel (ca. 80 g)
50 g geräucherter Speck
200 ml Gemüsebrühe oder Wasser
2 Lorbeerblätter
5 Pfefferkörner
3 Wacholderbeeren
1 Prise gemahlener Kümmel
1 EL Zitronensaft
200 ml Riesling
50 ml Noilly Prat
1 Becher Creme Double (120 g)
250 g Bio-Kabeljaufilet, in 4 gleichgroßen Stücken
4 Blätter Filoteig (35 x 35 cm)
40 g Butter, flüssig
24 kleine Blätter Sauerampfer
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

Das Kraut in reichlich kaltem Wasser ca. 2 Std. wässern damit es den saueren Geschmack etwas verliert. Das Kraut anschließend abgießen und gut ausdrücken.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und im Rapsöl glasig dünsten. Speck, Sauerkraut, Gemüsebrühe oder Wasser und Gewürze zugeben und das Kraut ca. 45 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser zugeben. Die Kartoffel fein reiben. Kartoffel unterrühren, Riesling und Noilly Prat angießen und das Kraut weitere 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluß Zitronensaft und Creme Double einrühren und das Kraut mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Eine Filoteigblatt auf ein feuchtes Geschirrtuch legen und dünn mit flüssiger Butter bepinseln. Das 2. Filoteigblatt exakt darauflegen und ebenfalls dünn mit Butter bepinseln. Die letzten beiden Blätter ebenfalls darauflegen und immer wieder dünn mit Butter bepinseln. Das Quadrat in jeweils gleichgroße Teile vierteln. Auf  jedes Teigquadrat mittig 1 Stück Fisch setzen, salzen, pfeffern und mit den Sauerampferblättern belegen. Die Teigseiten links und rechts einschlagen und den Fisch von unten nach oben einrollen. Die Fischpäckchen nochmals dünn mit Butter bestreichen und ca. 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen goldbraun backen.

Das Sauerkraut erwärmen und durch ein Sieb gießen. Die Sauce auffangen und je nach Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben evtl. mit Stärkemehl binden. Die Kabeljau-Strudel mit der Sauce und dem Sauerkraut in tiefen Tellern anrichten und servieren.

 

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Silvester 2011/12: Glasgow und Edinburgh

Ein gesundes neues Jahr an alle, oder besser Happy New Year! Oder wie man auf der Insel so sagt, denn dort habe ich ja diesmal den Jahreswechsel verbracht. Die im letzten Post angedrohten, täglichen Berichte sind leider einem gemütlichen und weitgehend stressfreien Urlaub zum Opfer gefallen. Schuld daran waren, wie sollte es auch anders sein, die unzähligen schönen Pubs in Glasgow und Edinburgh sowie ein permanent voller Bauch – Frau muß schließlich in einem anderen Land  so einiges probieren.

 

 

Mangels Mut habe ich mich aber trotzdem nicht dazu durchringen können das schottische Nationalgericht zu probieren. Haggis entzieht sich optisch und inhaltlich irgendwie meiner kulinarischen Vorstellungskraft, wobei ich das mitgebrachte Exemplar trotzdem todesmutig in der heimischen Küche irgendwie verwerten werde. Schon mal Tortellini mit Haggisfüllung und Erbsen-Minz-Pesto probiert? Nö? Ich schon bald!

Ganz, ganz anders hingegen verhällt es sich zu meinem Unglück mit Fish & Chips. Als eine ganz-selten-Pommes-Esserin hab ich da mal richtig zugeschlagen. Dank der viel dickeren und dadurch extrem leckeren (essiggetränkten) Pommes und dem in Bierteig knusprig gebackenen Fisch, der vor dem Genuß in einer reichhaltigen Tatarensauce versenkt wird, spannt der Hosenbund dann doch ganz  leicht. Zur Beruhigung des Gewissens gabs dazu aber immer ballaststoffreiche Erbsen und die obligatorische, extrem vitaminhaltige Zitronenscheibe.

 

 

Auch wurde ich in Edinburgh zum ersten Austern-Verzehr genötigt, die ganz anfängermäßig  mit Speck überbacken waren. Zu meiner Überraschung gab es diese ganz frisch und schön angerichtet in einem Pub und nicht wie erwartet im Nobelrestaurant zwischen traditionellen Pub-Gerichten wie Burger, Steak and Ale Pie, Fisch & Chips, Haggis, Neeps and Tatties, Sticky Toffe Pudding, Cranachan, Chocolate Fudge Cake usw. Wenn auch meine Meinung zu den Austern immer noch zwiespältig ist, konnte ich mich aber für ein typisches Getränk begeistern: Whisky. Aber nur einen ganz bestimmten: Glenmorangie.

Im Gegensatz dazu steht mein Freund, der in einer Art kulinarischen Feldzug,  neben Torf-Whisky, Algen- und Blumen-Ales, in Whiskyfässern gelagertem Bier und Irn Bru auch Black Pudding, Frühstückswürste, Austern, Muscheln und Haggis erobert und vernichtet hat.

Auch wenn es hier den Anschein erweckt, das Essen auf der Insel wäre im Großen und Ganzen sehr gewöhnungsbedürftig, so muß man doch sagen, dass unsere traditionellen Essen wie Saumagen, Schlachtschüssel, Leber usw. nicht minder gewöhnungsbedürftig sind. Beeindruckt hat mich aber die Kombination von sehr gutem, frischen und schon fast noblen Gerichten wie Hummer, Austern, Langusten usw. in Verbindung mit normaler “Kneipenatmosphäre”. Der Wechsel vom Feierabendbier am Tresen zum eingedeckten Tisch mit Hummer ist problemlos ohne spezieller Garderobe und bestimmten Verhaltensweisen möglich.

 

 

Noch ein Satz zu oben beschriebener “Kneipenatmosphäre”. Vor allen in den Pubs in Edinburgh fühlt man sich in ein vergangenes Zeitalter, bestehend aus Dandys, Gentlemen und anderen noblen Herrschaften zurückversetzt. Die Einrichtung erinnert mit hohen Decken, Holzvertäfelungen und Messingverzierungen oft an ein Museum. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch mit Mustern und Ornamenten geflieste Innenräume, die den Betrachter oft fragend nach der vormaligen Verwendung zurücklassen, die oft in einem positiven Sinn an ein schönes und altes Jugendstil-Schwimmbad. Alles in allem ist jedes Pub ein Erlebnis und trotz der oft noblen Ausstattung Schicki-Micki-freie Zone. 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich überraschender- weise auf alle Fälle Schottland alleine schon wegen des Essens eine Reise wert wäre. Frischer Fisch und andere Meeresfrüchte , einheimisches Wild und einheimisches Rind überzeugen jeden Feinschmeckergaumen. Darüberhinaus gibt es natürlich außerhalb der großen Städte eine wunderbare Landschaft zu entdecken und in den Städten viele interessante Gassen, Winkel, Friedhöfe, Pubs und natürlich Gespenster ;-)

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Lebkuchentrüffel mit Grand Marnier

Das furiose Finale naht, der letzte Süßkram für dieses Jahr auf rock the kitchen! Aber nach den beiden lecker Süppchen darfs ruhig schokoladen- und zuckermäßig noch ein letztes Mal richtig krachen. Gehört sich doch an Weihnachten auch so, oder?

Außerdem mache ich den Laden rezeptetechnisch schweren Herzens für dieses Jahr dicht – es geht in den wohlverdienten und langersehnten Urlaub nach Schottland. Glasgow und Edinburgh stehen auf dem Programm und ich bin schon sehr auf die kulinarischen Gegebenheiten und Highlights der eher in Verruf geratenen schottischen Küche gespannt – Haggis lässt grüßen… ;-) Natürlich berichte ich hier an dieser Stelle, wenn möglich, täglich über (außergewöhnliche) kulinarische Erlebnisse und einheimische ”Köstlichkeiten” aus den beiden schottischen Metropolen – ich bin schon sehr gespannt!

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen, genussvollen, erholsamen und stressfreien 2. Weihnachtsfeiertag mit den Liebsten und eine erholsame Zeit zwischen den Jahren!

Zutaten:

100 g Kuvertüre (Valrhona, 68 % Kakaoanteil)
200 g Lebkuchen ohne Oblaten
4 EL Orangenlikör (z.B. Grand Marnier)
Kakaopulver (zum Wälzen)

Zubereitung:

Die Kuvertüre in grobe Stücke hacken und in einer Metallschüssel  über dem warmen Wasserbad schmelzen lassen.

Die Lebkuchen fein zerbröseln und mit dem Orangenlikör beträufeln und Basse kurz ziehen lassen.

Die Kuvertüre mit den Lebkuchenbröseln mischen und gründlich verkneten. Die Masse mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen und in Kakaopulver wälzen.

 

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Udon-Hühnersuppe mit Zitronengras, Ingwer und Koriander

Suppe, die Zweite! In der frostigen Jahreszeit und so kurz vor Weihnachten entpuppen sich wärmende und würzige Suppen als wahre Lebensretter – sie sorgen für wohlige Wärme im Bauchbereich nach einem ausgedehnten Spaziergang bei Minustemperaturen. Was bei manchen vielleicht der Glühwein nicht schafft – bei dieser Hühnersuppe im Asia-Style mit Udon-Nudeln und Gewürzen wie Sternanis, Nelke und Piment wird einem garantiert warm ums winterliche Herz.

Absolut elementar bei dieser Suppe ist die Brühe mit ihrem absolut kräftig-würzigen Geschmack und den Aromen von aromatischen Ingwer, Koriander, Knoblauch, Zitronengras und der Kaffirlimettenblätter. Das saftige Hähnchenfleisch tut sein übriges – da wird eigentlich die restliche Suppeneinlage zum Nebendarsteller und lässt sich je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt austauschen. Sojasprossen, Zuckerschoten, Tofuwürfel, Thai-Basilikum, Wan Tan, Morcheln, Sesam, Spinat usw. passen ebenfalls super zur kräftigen Hühnerbrühe – und macht somit jede Grippeimpfung überflüssig… ;-)

Und weil ich mittlerweile schon jeden Winter richtig zum Suppenkasper mutiere, spukt durchaus in meinem Kopf schon ansatzweise die nächste flüssige Mahlzeit umher…

Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel
1 EL Sesamöl
1 5-cm-Stück Ingwer
4 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Karotte
1 kleine Chilischote
100 ml Sojasauce, dunkel
2 Kaffirlimettenblätter
1 Stange Zitronengras, angedrückt
4 Sternanis
5 Pimentkörner
3 Nelken
1/2 TL Pfefferkörner, schwarz
1/2  Bund Koriander
1 Bio – Hähnchenbrust mit Haut (ca. 200 g)

2 Frühlingszwiebeln
200 g Udon-Nudeln (Asia-Shop)
4 Stiele Koriander

Zubereitung:

Zwiebel mit Schale halbieren. Hähnchenbrust mit kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Sesamöl in einem großen Topf heißwerden lassen und die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten abraten. 600 ml Wasser angießen. Ingwer, Knoblauch, halbierte Karotte, Sojasauce, Kaffirlimettenblätter, Zitronengras, Sternanis, Piment, Nelken, Chili, Pfefferkörner, Koriander und die Hähnchenbrust ins Wasser geben. Die Suppe ca. 1 Stunde zugedeckt bei kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Udonnudeln in außreichend kochendem Wasser al dente kochen, abschrecken, abseihen und beiseite stellen. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Hähnchenbrust aus der Suppe nehmen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Suppe durch ein Sieb gießen und zusammen mit den Hähnchenbruststücken und den Nudeln in Suppentassen oder Suppentellern anrichten. Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und nach Belieben mit (viel) Koriander garnieren.

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Fakes, griechische Linsensuppe

Mich hats schwer erwischt… Nein, nicht mit einer Grippe sondern, seit heute bin ich hoffnungslos dieser griechischen Linsensuppe verfallen. Vergesst einfach meine bisherigen Schwärmereien über diverse Linsengerichte – dieses liegt unangefochten und ganz konkurrenzlos auf dem ersten Platz meiner Hülsenfrüchte-Rangliste.

Diese mega-leckere Suppe - in Griechenland Fakes genannt - überzeugt mit ihrem wahnsinnig aromatisch-würzigen Geschmack nicht nur mit 100 %iger Sicherheit den letzten Linsenhasser, sondern punktet zusätzlich mit ernährungs- physiologisch wichtigen Aspekten. Praktisch, oder ? Fakes schmeckt also nicht nur super und ist ganz nebenbei noch ziemlich nahrhaft und gesund.

Zu verdanken habe ich diese Linsensuppe Tessa Kiros, der Autorin von “Griechenland in meiner Küche – Rezepte die nach Sommer schmecken”. Dieses tolle und authentische Griechenland-Kochbuch überzeugt ohne (und gerade deswegen) Gyros und den meisten von uns bekannten Gerichten vom 08/15-Standard-Griechen um die Ecke und erinnert mich gerade deswegen an mein absolute Lieblings-Taverna mit tollen Mezes und vielen anderen , aber absolut  schmackhaften Gerichten. Darauf einen Ouzo – Yamas!

Zutaten für 4 – 6 Personen:

6 EL Rotweinessig
4 Knoblauchzehen
1 Zweig getrockneter Oregano
2 Lorbeerblätter
300 g kleine braune Linsen
4 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
1 mittelgroße Möhre, fein gewürfelt
1 Zimtstange
300 g Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Den Essig mit einer zerdrückten Knoblauchzehe, Oreganozweig und 1 Lorbeerblatt in eine Schüssel geben und beiseitestellen.

Die Linsen kalt abspülen. Mit 1,75 Liter kalten Wasser in einen Topf geben. Den restlichen Knoblauch pressen und mit dem zweiten Lorbeerblatt, Olivenöl, Zwiebel, Möhre und der Zimtstange ebenfalls in den Topf geben. Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 25 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten zufügen und die Suppe mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Alles 20 Minuten weiterköcheln lassen bis die Linsen weich sind und die Suppe andickt.

Den Deckel abnehmen und die Suppe offen noch etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis sie schön cremig ist. Den Topf vom Herd nehmen, 3 EL aromatisierten Essig einrühren und die Suppe noch einige Minuten ruhen lassen. Die Suppe mit etwas Olivenöl beträufeln und noch heiß mit dem restlichen Essig servieren.

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Alle Jahre wieder…

Weihnachten naht und das Jahr ist bald zu Ende. Und damit Ihr mich über die Weihnachtsfeiertage in guter Erinnerung behaltet und mich bis nächstes Jahr nicht vergesst, gibts von mir rechtzeitig zum Fest noch eine kleine Überraschung…

… in Form einer Verlosung! Dem Gewinner blüht eine Einladung  zur werbeträchigen Gourmet-Hüttengaudi mit garantiert sehr gewürzlastigen Originalrezepten von Alfons Schuhbeck, natürlich und selbstverständlich in einem McDonalds-Restaurant der persönlichen Wahl.

Nein, Burger gibts dieses mal natürlich nicht - das war nur mein kleiner Beitrag zur Diskussion der letzten Wochen. Punkt. Dafür aber diese tollen und garantiert Fast Food-freien Geschenke:

 

 

Planet Cake – Die schönsten Motivtorten und Cupcakes

Ein optisch toll gestalltetes Buchvon Paris Cutler, einer sehr kreativen, australischen Autorin und Besitzerin der gleichnamigen und weltweit bekannten Konditorei. Paris Cutler präsentiert in diesem Buch ihre unglaublich ideenreichen Kunstwerke und zeigt anschaulich wie man die bunten Meisterwerke kreiert.

 

 

Kürbis – Das große Kochbuch

Ein tolles Buch, in dem sich alles ausschließlich um das kulinarische Multitalent dreht. Hier finden sich traditionelle Rezepte zum Wiederentdecken, ebenso wie innovative. Darüberhinaus empfiehlt dieses Buch die idealen Begleiter zu Kürbisrisotto, Kürbiscurry, Kürbistarte und Co. mit vielen Zusatzrezepten.

 

 

 

Die große Kochschule – Die Kochwerkstatt für Einsteiger

In diesem übersichtlich und leicht verständlichem Kochbuch finden sich 130 einfache, aber doch verständliche Rezepte mit “Geling – und Kochspaßgarantie. Die breite Palette reicht von beliebten deutschen Klassikern über leckere Trendgerichte bis hin zu internationalen Highlights.

 

 

 

Sowie den *trommelwirbel* schnurlosen und kraftvollen BRAUN Multiquick 7 MR 730cc  inklusive Schneebesen. Seine starke Pürierleistung und die vielseitige Anwendbarkeit machen ihn zu einem begehrten und unabdingbaren Küchenhelfer. Ein toller Gewinn!

Die vier Gewinne wurden mir außerdem freundlicherweise vom Fackelträger-Verlag bzw. von  BRAUN für die Verlosung auf meinem Blog zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Und so gehts: Einfach bis Sonntag, den 18.12.2011, 24.00 Uhr einen Kommentar mit Lob, Anregungen, Kritik, Vorschlägen oder auch (Rezept-)Wünschen und Anträgen (keine Heiratsanträge! *hihi*) fürs neue Jahr hinterlassen. Die Auslosung findet anschließend am 19.12.2011 statt und die Gewinner werden unverzüglich per E-Mail von mir benachrichtigt. Bitte habt auch Verständnis dafür, dass ich die Gewinne nur innerhalb Deutschlands versende.

Mitmachen kann natürlich wieder jeder, bei anonymen Kommentaren wäre nur eine gültige E-Mail-Adresse von Vorteil, ansonsten steht dieser Verlosung natürlich nichts mehr im Wege. Viel Glück allen Teilnehmern – ich bin schon sehr auf Euer Feedback gespannt!

 

 

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Glühweingewürz

Schon mal “leckeren” Glühwein vom Weihnachtsmarkt getrunken? So ne richtig pappsüße Plörre, die leider köchelnderweise seit Stunden in irgendwelchen ärmlichen Warmhaltebehältern ihr Dasein fristet und maßlos überteuert auf  zahlungskräftige Besucher lauert. Erst einmal seines Behältnisses befreit, rächt sich der ehemalige Häftling durch Verbrennen der Hand nur um sich dann – in kürzester Zeit quasi – als Tarnung der Außentemperatur anzupassen.

Vielleicht sehe ich die Sache aber auch viel zu kritisch, weil ich Weihnachtsmärkte generell wahrscheinlich irgendwie romantisch verklärt sehe. Typisch Frau eben. Objektiv betrachtet gibt es natürlich sowohl schlechte als  auch sehr trinkbare Glühweine. Zum Beispiel selbstgemachter Glühwein… bei mir ;-)

Und weil dieser – mit Liebe gemacht - nicht nur viel besser schmeckt, sondern auch qualitativ viel hochwertiger anherkommt und den Gaumen nicht mit einer Überdosis Zucker malträtiert, ist er die ideale Geschenkidee aus der heimischen Küche. Flüssige Dinge verschenken gestalltet sich des öfteren gerne als schwierig, deswegen gibt es von mir heute die skandinavische Lösung: Gewürze gibt es von mir, um den Alkohol müßt ihr euch selber kümmern…

Zutaten für 750 ml Rotwein:

2 EL Nelken
3 Sternanis
3 EL getrocknete Orangenschale
3 Zimtstangen
50 g Kandiszucker

Zubereitung:

Gewürze und Kandiszucker mit der Orangenschale mischen und in ein sauberes und dekoratives Glas abfüllen. Die Mischung reicht für eine Flasche Rotwein – vielleicht am besten gleich mitverschenken!

Fremdkochen Kulinarische Geschenke

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Himbeersalz

Außer Plätzchen, Keksen und Lebkuchen stehen ja in der Weihnachtszeit wohl noch andere sehr wichtige Dinge hoch im Kurs, oder nicht? Was wäre Weihnachten nur ohne kulinarische Geschenke für Schleckermäuler? Undenkbar!

Weil es Steph in ihrem Kuriositätenladen es mir wieder mal so schön (bunt) vorgemacht hat, gibts hier auch mal gleich eine farbenfrohe und wahnsinnig fruchtige Ladung Himbeersalz. Es harmoniert hervorragend mit allerlei Fisch, Meeresfrüchten und Geflügel oder einfach “pur” auf Brot mit Butter. So wird das Salz, abgefüllt in dekorative Gläser oder Flaschen, als Mitbringsel zu einer Überraschung für jeden Beschenkten.

Zutaten:

10 g gefriergetrocknete Himbeeren
100 g Fleur de Sel

Zubereitung:

Die gefriergetrockneten Himbeeren im Blender zu feinem Pulver mahlen und gründlich mit dem Salz vermischen. Das Himbeersalz in ein sauberes Glas füllen – Fertig!

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Vanillekipferl mit Tonkabohne

Zum heutigen 1. Advent empfehle ich ganz einfach den Klassiker schlechthin, aber wie sollte es auch ander sein, etwas verfeinert: Vanillekipferl, mit göttlicher Tonkabohne aromatisiert. Jeder kennt sie und die meisten lieben diese süßen, mandeligen Hörnchen mit dem vanillig-süßen und herrlich fein-glitzernden Zuckerüberzug. Wer denkt da nicht an funkelnde Diamanten? ;-)

Aber keine Angst, der Verzehr von etwas zuviel verbackener Tonkabohne trübt in keinster Weise meine Sicht auf gebackene Dinge, ich liebe einfach den marzipanig-mandeligen Geschmack welcher hervorragend zu Vanillekipferl passt. Da hätte ich ja echt schon mal etwas früher drauf kommen können.

Wie auch immer, ob mit oder ohne Tonkabohne – ich wünsche euch heute allen schon mal viele genussvolle Adventstage und eine hoffentlich stressfreie Adventszeit mit möglichst vielen (kulinarischen) Überraschungen!

Zutaten für ca. 65 Stück:

200 g kalte Butter
80 g Zucker
120 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1/2 Tonkabohne, ohne Haut gerieben

Zum Wälzen: ca. 80 g selbstgemachter Vanillezucker mit 1/4 geriebenen Tonkabohne vermischt

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Vanillemark, fein geriebener Tonkabohne, Mandeln, Mehl und Salz verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde kühlen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 170 Grad vorheizen. Vom Teig walnußgroße Stücke abnehmen und zu Würsten mit spitzen Enden rollen. Zu Hörnchen biegen und auf ein Blech setzen.

Die Vanillekipferl ca. 10-12 Minuten backen – darauf achten, dass die Spitzen nicht zu dunkel werden. Die noch heißen Vanillekipferl im Vanillezucker wenden.

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