Mit ‘Kartoffeln’ getaggte Artikel

Bratkartoffel-Speck-Tarte

Sonntag, 25. November 2012

Schon fast Dezember und noch immer herrscht hier im Blog keine richtige Weihnachts- und Winterstimmung. Die diesjährige Weihnachtsbäckerei steckt im Gegensatz zum Vorjahr noch in den Kinderschuhen und kommt erst ganz langsam in die Gänge. Gekocht und gegessen wird zum Glück aber trotzdem täglich, im Moment am liebsten deftig-kräftige Gerichte und gerne auch mit Fleisch. Komisch, in drei von vier Jahreszeiten sind meine Fleisch-Gelüste eher gebremst – jetzt im Winter steigt die “Fleischeslust” doch erheblich.

Wie die Faust aufs Auge passt  da in der dunklen Jahreszeit eine kräftige Bratkartoffel-Speck-Tarte. Knusprig-braune Kartoffelwürfel, aromatischer Speck in Kombination mit einem würzigen Käse auf Blätterteig. Nichts für Kalorienfeiglinge – wobei die Kartoffelwürfel mit wenig Fett kaloriensparend im Backofen geröstet werden. Angerichtet und serviert wird die Tarte mit einem Klecks Kräuterquark und Feldsalat.

Kleiner Tipp: Gleich die doppelte Menge Kartoffelwürfel rösten, diese schmecken am nächsten Tag angemacht als Kartoffelsalat mit kleingewürfelten Zwiebeln ebenfalls vorzüglich.

Zutaten für eine Tarte (26 cm Durchmesser)

275 g Blätterteig (Kühlregal)
10 g Butter
700 g Kartoffeln, festkochend
100 g Speck, gewürfelt
2 TL Rapsöl
200 g Schmand
50 ml Sahne (oder Milch)
2 Eier
3 Knoblauchzehen (oder nach Belieben)
150 g würziger Käse
1 EL frische Tymianblättchen
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Eine Tarform (26 cm Durchmesser) mit der Butter ausstreichen und mit dem Blätterteig auskleiden. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1-cm-große Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel mit 1 TL Rapsöl vermischen und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. Auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

Den Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze in 1 EL Rapsöl leicht anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Knoblauch pressen. Käse in kleine Würfel schneiden oder reiben. Schmand, Sahne, Eier, Käse, Knoblauch uns Thymian mit einer Gabel gründlich verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffelwürfel, Speck und Schmandmasse vorsichtig in einer Schüssel vermengen. Die Kartoffelmischung gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen und ca. 30 Minuten (200 Grad) auf mittlerer Schiene backen.

Kartoffel-Galette mit Zwiebeln

Sonntag, 11. November 2012

Bei Petra von Chili und Ciabatta gabs die Tage wunderbare gekräuterte Annakartoffeln aus der Muffinform. Noch begeisterter war ich aber von der größeren Variante – einer Kartoffel-Galette mit Zwiebeln.

Vor lauter Begeisterung und Ungeduld wanderte die Galette etwas abgewandelt ca. drei Stunden später auch schon in den Ofen und machte sich, auch dank dem Kümmel, hervorragend als Begleitung zu Kohlrouladen. Wobei ich mir die Galette auch sehr gut mit verschiedensten Kräutern wie z.B. Thymian und Rosmarin oder/und mehr Knoblauch vorstellen kann. Also: Die nächste Galette kommt bestimmt, dann aber in Kombination mit einem saftigen Steak – ich freue mich schon drauf!

Zutaten für 6 Portionen

1 kg Kartoffeln, festkochend
30 g Butter, weich
1 große Zwiebel
Kümmel nach Geschmack
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Kartoffeln waschen und mit Schale in dünne Scheiben hobeln (1 mm). Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in dünne Streifen hobeln. Die weiche Butter mit Kümmel, Salz und Pfeffer sorgfältig mit den Kartoffelscheiben und den Zwiebeln vermischen.

Den Ring einer Springform (28 cm Durchmesser) in die Mitte des Backblechs setzen und die Kartoffelscheiben gleichmässig in die Form schichten. Den Ring vorsichtig abziehen und die Galette ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Evtl. in den letzten 3 inuten den Backofengrill zuschalten – so wird die Galette knusprig-braun.

Gebackene und gefüllte Ofenkartoffel mit Rucola-Walnuß-Pesto und Frühlingszwiebeln

Donnerstag, 26. Mai 2011

Passend zum Mai-Blogevent des Gärtnerblogs gibts im Hause rock the kitchen! ein tolles vegetarisches Gericht mit…. Frühlingszwiebeln! Eine gebackene, gefüllte UND überbackene Ofenkartoffel mit einer aromatischen Füllung aus Schmand, Rucola-Walnuß-Pesto, Knoblauch, Parmesan und Frühlings- zwiebeln – mit Salat das perfekte Mahl an einem sonnigen und warmen Frühlingstag wie heute.

Die Inspiration zu dieser tollen und frühlingshaften Kartoffel fand ich dieses Mal – wie so oft – bei einer anderen Food- bloggerkollegin, so verwöhnte schon Petra von Chilli und Chiabatta 2009 ihre Lieben mit einer zweimal gebackenen Kartoffel mit Schmand. Vielen Dank für die tolle Inspiration!

:

Zutaten für 2 Personen

2 große, festkochende Kartoffeln (je ca. 350 g)
100 g Schmand
2 EL Rucola-Walnuß-Pesto
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
1 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer
40 g + 10 g Parmesan
1 EL Radieschensprossen

Zubereitung:

Backofen auf 200 g vorheizen.  Kartoffeln in Alufolie wickeln und im Ofen ca. 50 Minuten backen. Alufolie entfernen und leicht abkühlen lassen.

Knoblauch schälen und pressen, Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Parmesan reiben.

Von der gebackenen Kartoffel der Länge nach etwa 1/4 abschneiden und den unteren Teil aushöhlen, den Deckel dabei auskratzen und das gesammte “Kartoffelfleisch” in eine Schüssel geben.

Kartoffelfleisch, Schmand, Pesto, Knoblauch, 40 g Parmesan und Frühlingszwiebeln miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertige Masse in die ausgehöhlten Kartoffeln füllen. Mit dem Olivenöl beträufeln und dem restlichen Parmesan bestreuen. Im Ofen nochmals 20 Minuten leicht goldbraun überbacken. Mit Radieschensprossen garnieren – Fertig!

Garten-Koch-Event Mai 2011: Frühlingszwiebel [31.05.2011]

Kartoffel-Senf-Gratin mit fränkischen Bratwürsten

Mittwoch, 25. Mai 2011

Entgegen starken Protesten des männlichen Teils des Haushaltes stelle ich die fränkischen Bratwürste dezent in den Hintergrund und präsentiere euch zu meiner Freude das Kartoffel-Senf-Gratin. Wobei sich hier auch gleich der Vorteil des Gerichts präsentiert da Hauptkomponente und Beilage je nach Vorliebe und Geschlecht  untereinander austauschbar sind. Also für die Frau Kartoffelgratin mit  Bratwurst oder gar Gratin pur, für den Herrn viel Bratwurst mit Kartoffelgratin… Aber egal, ihr wißt sicher was ich meine!

Absolut toll bei einem Kartoffelgratin: Der französische Klassi- ker ist äußerst variabel und kann je nach Belieben und Geschmack abgeändert werden. So ist bei mir Knoblauch ein absolutes Muß, dagenen verzichte ich aber gerne auf Sahne pur  - was sich geschmacklich auf jeden Fall nicht negativ auswirkt. In meiner heutigen Version muß passend zu den Bratwürsten ein Hauch von Senf  ans Gratin, dieser verleiht der ganzen Sache die notwendige Würze und befriedigt vorzüglich meine Senf-Sucht. ;-)

Hierbei fiel mir mal wieder auf wie genial vielfältig und kom- binationsfähig ein Kartoffelgratin überhaupt ist. Nur als vegetarische Hauptspeise in Kombination mit Salat oder aber als ebenbürtige Beilage zu einem Rinderfiletsteak. Was sind eure Lieblingskombinationen mit Kartoffelgratin?

Zutaten für 4 Personen:

750 g mehligkochende Kartoffeln
150 g Schlagsahne (30 %)
200 ml Milch (1,5 %)
1 Knoblauchzehe
10 g Butter
1 TL Senfmehl
1 TL Dijon-Senf
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

fränkische Bratwürste nach Belieben

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Knoblauchzehe schälen und pressen. Kartoffel waschen schälen und in dünne Scheiben hobeln. Sahne, Milch, Senfmehl , Senf und Knoblauch miteinander verrühren.

Eine feuerfeste Form mit der Butter dünn auspinseln. Kartoffelscheiben flächerförmig einschichten, jede Schicht salzen, pfeffern und mit wenig Muskatnuss bestreuen. Sahnemischung vorsichtig angießen und im vorgeheizten Backofen ca. 45-50 Minuten garen bis die Kartoffeln weich und gebräunt sind.

Bratwürste grillen und zum Kartoffelgratin servieren.

Rote Bete-Cupcakes mit Kartoffel-Creamcheese-Frosting

Dienstag, 08. März 2011

Eine Komposition aus zwei verschiedenen Blogrezepten? Warum nicht? Julianes Rote-Bete-Klöße  und Alexs Frikadellen-Cupcakes haben mir es in diesem Falle gleichermaßen angetan, vielen Dank für die Anregungen! Ausgestattet mit dieser fundierten Rezeptgrundlage machte ich mich ans Werk dieses Blog-Rezept-Dialoges. Notiz an mich: Unbedingt Trilogien und Quadrophonien aus Blog-Rezepten kreeieren. So, aber jetzt weiter im Text…

Rote Bete in Kloß- bzw. Bulettenform klingt zugegebenermaßen anfangs etwas ungewöhnlich, aber warum sollte man ein bekanntes Gemüse nicht in eine noch bekanntere Form bringen? Die Grundidee aus dem Buch “Die neue vegetarische Küche” finde ich jedenfalls genial. Und da ich mich dem momentanen Cupcake-Trend ebenfalls nicht verschließen kann, kröne ich die Rote Bete-Buletten mit einem Kartoffel-Creamchees-Frosting.  

Mein Fazit: Ein farbenfrohes, vegetarisches und leicht unge- wöhnliches Hauptgericht. Schmeckt!

Zutaten für 2 Personen:

400 g gekochte und vakuumierte Rote Bete
4 Frühlingszwiebeln
60g Parmesan
100 g Feta
2 Eier
3 Stängel Dill
4 Stängel Petersilie
100 g Vollkornsemmelbrösel
Salz
Pfeffer
Rapsöl
1/2 Zitrone
250g Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe

400 g Kartoffeln, mehligkochend
50 g Doppelrahmfrischkäse
1 Eigelb
15 g Butter
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:

Rote Bete fein raspeln. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem Grün fein hacken. Parmesan reiben, Feta möglichst klein zerbröseln. Das Ei mit der Gabel verquirlen. Dill und Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Etwas Petersilie beiseite legen. Rote Bete, Frühlingszwiebeln, Parmesan, Ei, Feta, Dill und Petersilie in einer Schüssel gründlich miteinander vermengen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Soviel Semmelbrösel zugeben, dass die Masse fest wird. Masse abgedeckt im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln kochen. Den Naturjoghurt mit Salz, zerdrückter Knoblauchzehe und Petersilie verrühren. Kurz durchziehen lassen.

Rapsöl in der Pfanne erhitzen. Die Buletten im Fett rundum ca. 3 Minuten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchen- papier abtropfen lassen.

Die gekochten Kartoffeln durch ein feines Sieb drücken und leicht abkühlen lassen. Eigelb, Frischkäse, Salz und Pfeffer zugeben und zu einer geschmeidigen Masse rühren. Den Kartoffelteig mit dem Spritzbeutel auf die Rote-Bete-Buletten spritzen. Im Backofen ca. 10 Minuten bei 200 Grad backen. Mit Zitronenspalten und dem Joghurtdip anrichten und servieren.

Skrei auf Ingwer-Curry-Linsen mit Vitelotten

Montag, 21. Februar 2011

Jawohl, im Hause rock the kitchen! gibts ab und an auch mal ne anständige Mahlzeit. Aus Zeitgründen gibts ja des öfteren unter der Woche weniger aufwendige und schnell zuzubereitende Gerichte. Dieses Mal wurden aber gleich mehrere Gerätschaften in Anspruch genommen, was dieser nicht immer erhältliche Fisch auch verdient hat.  

Die Mengenangaben bei der Zubereitung der Linsen kann ich nicht mehr ganz genau nachvollziehen, da ich sie einfach nach Gefühl und Geschmack zubereitet habe. Im Rezept unten stehen die von mir im Nachhinein geschätzten Mengenangaben, wobei ich hier den Ingwer dezent verringert habe. Ich persönlich mag ja mehr, aber ein Zuviel der Wurzel verträgt sich meiner Meinung nach nicht so mit dem delikaten und eher milden Geschmack des Skrei. 

Probieren geht ja bekanntlich über studieren und das lohnt sich in diesen Fall und hat auch Sinn, da dieser Winterkabeljau nicht überfischt ist und deswegen einer erneuten Zubereitung zum Glück sehr offen gegenübersteht. Also vom allgemeinen Fischfang her, was der einzelne Fisch davon hält weiß ich allerdings nicht…

Zutaten für zwei Personen:

250 g Skrei (Winterkabeljau)
100 g Beluga-Linsen
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1-cm-Stück frischer Ingwer
3 TL Olivenöl
100 ml Kokosmilch
Curry
Salz
Pfeffer
300 g Vitelotten
Brunnenkresse

Zubereitung:

Linsen nach Packungsanweisung kochen. Schalotte, Knoblauchzehe und Ingwer fein würfeln. In 1 TL Olivenöl leicht andünsten, mit der Kokosmilch aufgießen und 5 Minuten leicht einkochen lassen. Linsen zu geben und mit Curry, Salz und Pfeffer würzen und nochmals 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Den Skrei salzen und pfeffern. 2 TL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Hautseite in die Pfanne legen, dann die Temperatur reduzieren. Wenn zum Ende der Garzeit die Haut knusprig ist, den Fisch wenden und kurz auf der Fleischseite braten – er soll nicht zu durch gebraten sein.

Die Vitelotten-Kartoffel schälen und in ca. 5 mm große, gleichmäßige Würfel schneiden. In Salzwasser in ca. 5 Minuten gar kochen und abtropfen lassen.

Den Fisch auf den Ingwer-Curry-Linsen zusammen mit den Kartoffel-Würfel anrichten und mit Brunnenkresse dekorieren.

Gebackene Zitronen-Thymian-Kartoffeln

Sonntag, 09. Januar 2011

Um die Resteverwertung von Silvester einmal endgültig zum Abschluß zu bringen, mußten bei dieser Beilage restliche Zitronen und Thymianzweige dran glauben. Wird ja auch mal Zeit.  Neues Jahr – neues Glück, bzw. neue Zutaten!  Was gibts also? Gebackene Zitronen-Thymian-Kartoffeln!

Die gebackenen Kartoffeln sind übrigends uneingeschränkt zu empfehlen, ich kann sie mir sehr gut zu gerilltem Fisch und Fleisch vorstellen. Die fleischige, bzw. fischige Komponente dachten wir uns aber dazu, es gab sie aus Mangel an Zutaten nur mit einem leichten Knoblauchquark. Auch nicht schlecht! Ob ich die Form allerdings jemals wieder sauber bekomme… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

600 g festkochende, kleine Kartoffeln (Drillinge…)
2 Bio-Zitronen
1 Knoblauchzehe
2 EL Rapsöl
3 Zweige Thymian
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zitronen waschen. Von einer Zitrone die Schale abreiben, den Rest auspressen. Knoblauch pressen. Blättchen von den Thymianzweigen zupfen. Rapsöl, Saft von zwei Zitronen, Zitronenschale, Knoblauch, Thymian, Salz und Pfeffer zu einer Marinade mischen.

Backofen vorheizen (200 Grad). Kartoffeln schälen,  in eine Schüssel geben und gründlich mit der Marinade vermischen. In eine ausreichend große und feuerfeste Form geben. Ca. 50 Minuten backen, dabei die Kartoffeln öfters wenden.

Mangold-Lachs-Buletten mit Kartoffel-Meerrettich-Stampf

Dienstag, 04. Januar 2011

Meine Liebe zur Lachs-Kartoffel-Meerrettich-Trilogie haben warscheinlich schon einige am Rande mitbekommen, sehr gut zu  erkennen an meiner  Meerrettich-Kartoffel-Suppe mit Räucherlachsnockerln.

Diese Kombination gehört im Moment zu meinen absoluten Favoriten und stand deswegen heute wieder auf dem Speiseplan. Wenn auch in festerem Zustand, angebraten, sowie farblich, geschmacklich und vitamintechnisch aufge- wertet durch Zugabe von grünem Gemüse in Form von knackigem Mangold. Nach der ganzen Weihnachts- und Silvestervöllerei auch bestimmt sehr empfehlenswert…

Zutaten für 2 Personen:

200 g Lachsfilet
300 g Mangold
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Ei
1 Bio-Limette
2 EL VK-Semmelbrösel
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer

400 g Kartoffeln
1 TL Meerrettich, frisch gerieben
150 ml Milch
10 g Butter
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:

Lachsfilet in möglichst kleine Würfelchen schneiden. Mangold waschen, trockenschütteln und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Schalotte in feine Würfel schneiden. Limettenschale abreiben. Kartoffeln kochen.

1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch kurz andünsten. Mangold zugeben und ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Gewürfeltes Lachsfilet, Mangold, Limettenschale, Ei und Semmelbrösel zum Mangold geben und alles gründlich vermischen. Kleine Buletten formen und im restlichen Öl bei mittlerer Hitze braten.

In der Zwischenzeit die gekochten Kartoffel pellen und durch die Kartoffelprese drücken. In einem kleine Topf mit dem frisch geriebenen Meerrettich, Butter und Milch verrühren. Nach Bedarf evtl. noch etwas Milch zugeben und mit Salz, Pfefer und Muskatnuss würzen. Mit den Buletten anrichten und servieren.

Spanischer Kartoffelsalat

Sonntag, 03. Oktober 2010

So, heute mal kein österreichisches Gericht, dafür wieder eins von Anikó von Paprika meets Kardamon. Sie trifft zur Zeit ziemlich oft meinen Geschmack…

Ihre grünen Bohnen mit Kartoffeln auf  spanisch haben mich sofort überzeugt. Ein alltägliches, zentralspanisches Gericht, sehr simpel in der Zubereitung und gleichzeitig absolut köstlich! Für mich der Einfachheit halber ein genialer, spanischer Kartoffelsalat.

Die Anzahl der Knoblauchzehen lassen sich natürlich je nach Geschmack und Anlass variieren. In diesem Fall ist aber mehr die definitiv bessere Variante!

Rezept für 2 Personen:

500 g Kartoffeln (festkochend)
500 g Bohnen
6 Knoblauchzehen (oder nach Geschmack)
2 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer
50 g Fetakäse

Zubereitung:

Kartoffeln kochen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Bohnen putzen, halbieren bzw. dritteln. In reichlich Salzwasser ca. 10 Minuten kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Knoblauchzehen häuten und sehr fein würfeln. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Knoblauch kurz andünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Knoblauch mit dem Essig ablöschen.

Kartoffeln und Bohnen in die Pfanne geben und schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit zerbrökeltem Fetakäse servieren!

Zöldbabos kulajda – Saure Kartoffel-Pilz-Suppe mit Bohnen

Donnerstag, 02. September 2010

Bei Anikó von Paprika meets Kardamon entdeckt, für sehr interessant befunden und sofort nachgekocht: Zöldbabos kulajda, eine ziemlich leckere, sauere Kartoffel-Pilz-Suppe mit Bohnen aus der Tschechischen Republik. Warum sauer? Keine Angst, das “Sauere” ist gewollt, die Suppe muß nicht erst tagelang ohne Kühlung ihr Dasein fristen. Am Anfang hatte ich doch kurz Bedenken wie sich wohl der Essig in einer Suppe mit Milch machen würde, aber ich war wirklich überrascht: Er zeigte sich von seiner besten Seite!

Das Rezept wurde von mir mangels Frühlingszwiebeln und getrockneten Pilzen leicht abgewandelt, was aber dem tollen Geschmack keinen Abbruch tat. Diese tolle Kulajda wird von mir zu meinem Suppen-Favoriten für den Herbst gekürt und mit Sicherheit noch öfter nachgekocht. Danke Anikò!

Rezept für 2 Personen:

300 g kleine Kartoffeln (Drillinge)
125 g grüne Bohnen
100 g Egerlinge
1 EL Rapsöl
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
100 g Saure Sahne
1 TL Speisestärke
1 EL Weißweinessig
2 Lorbeerblätter
1/2 Bund Dill, gehackt
1 weiße Zwiebel
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 Eier

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, Bohnen und Pilze putzen und alles in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel in feine Würfelchen schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen, die Egerlinge mit den Zwiebeln andünsten. Gemüsebrühe, Milch, Bohnen, Kartoffel und Lorbeerblätter zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 15 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind.

Die Speisestärke mit saurer Sahne und 2 EL der Suppenflüssigkeit sorgfältig verrühren. Mit dem gehackten Dill und Weißweinessig in die Suppe rühren.  Nach belieben mit je einem pochiertem Ei anrichten und servieren!

Römische Reistomaten

Dienstag, 03. August 2010

Gesehen bei Alex von foto e fornelli und sofort auf die Nachkochliste gesetzt. Gestern wiederentdeckt bei lamiacucina, deswegen heute prompt nachgekocht…

Die Reistomaten sind eine römische Spezialität die traditionell mit gebackenen Kartoffeln serviert wird. Sie schmecken warm und kalt, deswegen auch absolut empfehlenswert fürs Picknick! Ich habe das Rezept nur leicht abgeändert und der Tomaten-Reis-Masse etwas Parmesan und geröstete Pinienkerne zugefügt.

Rezept für 2 Personen:

6 mittelgroße Tomaten
2 große Kartoffeln
4 EL Risottoreis
2 Knoblauchzehen
1 TL geröstete Pinienkerne
2 EL frisch geriebener Parmesan
1 Handvoll Basilikum
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, gründlich mit Olivenöl Salz und Pfeffer vermischen und in einen großen Bräter geben.

Die Tomaten waschen, einen Deckel abschneiden und mit einem Teelöffel aushöhlen. Das aufgefangene Fruchtfleisch in ein hohes Gefäß geben und mit  Salz, Pfeffer und dem Knoblauch pürrieren. Gehacktes Basilikum, Parmesan, Pinienkerne und Risottoreis unterrühren.

Die Tomaten mit dem Reissugo füllen und den Deckel auf die Tomaten legen. Zwischen die Kartoffelspalten in den Bräter setzen und bei 200 Grad im vorgeheitzten Ofen ca. 1 Stunde garen. Die Tomaten und Kartoffeln sollten leicht gebräunt sein.

Kartoffel-Schmand-Pizza

Samstag, 24. Juli 2010

Heute keine Sardellen, aber dafür wieder Hefeteig! Auf dem tollen Food-Blog von Steph  von Kleiner Kuriositätenladen habe ich gestern dieses wunderbar einfache und sehr leckere Rezept entdeckt. Da ich von selbstgemachter Pizza eigentlich nie genug kriegen kann habe ich mich sofort voller Vorfreude und großem Hunger an die “Kneterei” gemacht… Das Rezept wurde lediglich leicht abgeändert da ich keinen Pancetta im Kühlschrank hatte, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tat. In die Schmandcreme kam noch reichlich Knoblauch und voila, fertig ist die neue Lieblingspizza!

Zutaten für 2 Personen:

250 g Weizenmehl Typ 1050
1/2 Beutel Trockenhefe
1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl
170 ml Wasser

100 g Schmand
100 g Sauerrahm
3 Knoblauchzehen gepresst
3 Stängel Thymian
Salz
Pfeffer aus der Mühle
300 g Kartoffeln
30 g Parmesan

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Olivenöl gründlich vermischen. Wasser zugeben und sorgfältig zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat.

Teig aus der Schüssel nehmen in zwei gleichgroße Teile schneiden und zu Kugeln formen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals abgedeckt 10 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Schmand mit Sauerrahm, Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren. Kartoffeln in 1 mm dünne Scheiben hobeln.

Die beiden Teigkugeln mit dem Nudelholz zu ca. 2 mm dünnen Teigfladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Schmandcreme auf den Boden streichen und mit Kartoffelscheiben fächerartig belegen. Darauf achten daß die Scheiben nicht zu sehr überlappen, da sie evtl. nicht gar werden. Mit Salz, Pfeffer, Parmesan und Thymian bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (220 Grad) ca 10-12 Minuten backen – Fertig!