Archiv für Oktober 2010

Scharfe Udon-Suppe mit Kokosmilch und Pak Choi

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bei Temperaturen um 7 Grad steht mir im Moment der Sinn nicht gerade nach Salat & Co. Eine heiße Suppe muß her! Am besten noch mit einer ordentlichen Portion Schärfe. Je nach Anzahl der zugegebenen Chilischoten ist man nach dem Genuß dieser Suppe nicht nur innerlich erwärmt sondern auch erhitzt, vielleicht sogar überhitzt. Also, auf zur Abkühlung, auf zum Herbstspaziergang!

Bei der hohen Dichte asiatischer Lebensmittelläden in Wien, zumindest in unserem Viertel, ist der Nachschub faktisch unbegrenzt vorhanden und lädt zum fröhlichen Probieren ein. Wie heute geschehen…


Rezept für 2 Personen:

100 g Udon-Nudeln
350 ml Kokosmilch
1 Stange Zitronengras
1 kleines Stück Galgant (ersatzweise Ingwer)
3 Kaffirlimettenblätter
2 Schalotten
6 rote, kleine Chilischoten (oder nach Geschmack)
2 Zweige Koriander
1 TL Panang Currypaste
50 g Mungobohnensprossen
3 kleine Baby-Pak Choi
1 Rispe grüne Pfefferkörner
500 ml Wasser
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Schalotten halbieren, Zitronengras der Länge nach halbieren. Zusammen mit dem Galgant, den Kaffirblättern, Chilischoten und dem Koriander in einen Topf geben und mit 500 ml Wasser aufgießen. Ca. eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

In der Zwischenzeit Pak Choi waschen, die Blätter von den festen Stielen schneiden und beides in Streifen schneiden. Udon-Nudeln nach Packungsanweißung kochen und beiseite stellen. Die fertige Brühe durch ein Sieb gießen. Brühe in den Topf zurückgeben.

Kokosmilch und Currypaste zur Brühe geben und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pak Choi, Mungobohnensprossen und Nudeln zugeben und erwärmen. Kleingeschnittenen Koriander zugeben, nochmals abschmecken und in einer vorgewärmten Suppenschale servieren.

Hofköchin

Montag, 25. Oktober 2010

Schön wärs… ;-)

Birnen-Gorgonzola-Bonbons

Sonntag, 24. Oktober 2010

Anläßlich des Oktober-Garten-Koch-Events vom Gärtnerblog der sich dieses Mal um das Thema Birne dreht gibt es bei mir erstmalig selbstgemachte Bonbons. Birnen-Bonbons. Birnen-Gorgonzola-Bonbons.

Das Anfertigen der Bonbons forderte meine ganze Geduld und ich war schon kurz davor das Handtuch zu werfen. Der Aufwand hat sich letzendlich aber wirklich gelohnt. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch absolut interessant für den Gaumen. Probieren lohnt sich!

Zutaten für  2 Personen:

2 mittelgroße, reife Birnen
50 g Gorgonzola
1 kleiner Kopf Radiccio
1/2 Zitrone
1 Packung Filo-Teig
1/2 Bund Schnittlauch
20 g Walnüsse
30 g Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitug:

Birnen schälen, halbieren und entkernen, in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. 2 Blätter Radiccio in feine Streifen schneiden. Walnüsse hacken. Gorgonzola in Streifen schneiden. Birnen, Radiccio, Walnüsse und Gorgonzola in einer Schüssel vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Filoteig in ca 8 x 8 cm große Rechtecke schneiden und auf einem angefeuchtetem Küchentuch auslegen. Dünn mit flüssiger Butter bestreichen und immer 2 Rechecke aufeinanderlegen. Die Seiten jeweils rechts und links 2 cm einschlagen. In die Mitte einen Teelöffel der Birnenmasse geben und so aufrollen, dass Bonbons entstehen. Mit einem Schnittlauchhalm “verschließen”.

Mit Butter bestreichen und im vorgeheiztem Backofen (200 Grad) ca. 15-20 Minuten backen bis die Bonbons leicht bräunen.

Garten-Koch-Event Oktober 2010: Birnen [31. Oktober 2010]

Friedhof der Namenlosen

Samstag, 23. Oktober 2010

Neben all den bekannten, lauten und touristenüberstömten Sehenswürdigkeiten gibt es in Wien zum Glück natürlich noch die kleinen, leisen und besonderen Orte…

Die etwas längere Anreise, welche einer Expediton bis ans Ende von Wien gleicht, haben wir heute auf uns genommen. Wir sind zum Friedhof der Namenlosen gefahren. Auf diesem Friedhof liegen die vor langer Zeit in der Donau Ertrunkenen. Eine Großzahl davon konnte nicht identifiziert werden und wurde deswegen namenlos oder unbekannt beerdigt.

Der Friedhof am Albener Hafen war1995 sogar Schauplatz in dem Film “Before Sunrise” mit Ethan Hawke.

Für mich eindeutig der kleinste, aber zugleich sehenswerteste Friedhof in Wien!

Wien

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Nachdem es immer noch so viel zu sehen gibt, nochmal einige Bilder aus Wien. Leider haben wir nur noch eine Woche und so langsam stellt sich das Gefühl ein, daß man noch viel länger bleiben könnte. Zu sehen gäbe es auf alle Fälle noch genügend. Panik!

Die Bilder sind hoffentlich soweit selbsterklärend, zum letzten gibt es noch etwas zu sagen: Das höchste Kettenkarusell der Welt ( 117 m) und ich bin damit gefahren! Yesss!!!

Naturhistorisches Museum

Volksgarten

Bockshorn Irish Pub

Heeresgeschichtliches Museum

Confiserie zum süßen Eck

Spinnerin am Kreuz

Wasserturm Favoriten

Heeresgeschitliches Museum

Höchstes Kettenkarusell der Welt am Prater

Frühstück

Sonntag, 17. Oktober 2010

Goldener Oktober? Tolles Herbstwetter? Weit gefehlt… Alles grau in grau, Regen und Temperaturen unter 10 Grad animieren am Wochenende nicht gerade zum Verlassen des Bettes und zu ausgedehnten Sightseeing-Touren. Wie gelingt also der Start in den Tag an einem ungemütlichen Herbsttag dann so einigermaßen? Primär natürlich durch die entsprechende Nahrungsaufnahme. Folglich deswegen erstmal Frühstück.

Inspiriert durch die multikulturelle Nachbarschaft und diverse Märkte hier in Wien gabs erstmals ein orientalisch-angehauchtes Frühstück. Damit verbinde ich im allgemeinen klimatechnisch (mehr) Sonne und geschmackstechnisch u.a. etwas Scharf-würziges. Wärmt zumindest mal von innen! Aus diesem Grund also Ei, Humus, schwarzen Oliven und scharfes Auberginen-Paprika-Ragout.

Geschmeckt hat es, geholfen leider weniger, die innerliche Erwärmung war nur von kurzer Dauer. Nichtsdestotrotz ging es anschließend in das Heeresgeschichtliche Museum. Hier gab es wiederum fast nur Männerherzen Erwärmendes…

Bohnen…

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Bohnen. Bunte Bohnen. Dicke, bunte Bohnen.

Am Karmelitermarkt (Karmelitenviertel, U2, 2, 5A, 80A) entdeckt und wegen der außergewöhnlichen Optik sofort zugeschlagen. Ich konnte nicht wiederstehen!

Nur habe ich im Moment leider überhaupt keine spontane und interessante Idee was ich daraus zubereiten soll. Ful, Salat, Suppe, Eintopf….  Am besten überhaupt nichts zwecks toller Farbe, bzw. Optik. Ich kann mich einfach sehr schwer von schönen Dingen trennen… ;-)

Kennt vielleicht jemand ein tolles Rezept, bzw. weiß jemand um welche Sorte es sich handelt?

Wien

Montag, 11. Oktober 2010

Ja, ich bin immer noch in Wien. Aus diesem Grunde ohne viel Worte einige Schnappschüsse vom Wochenende:

Karlsplatz

Prater

Volksgarten

Votivkirche

Naschmarkt

Rathaus

Burggarten

Naschmarkt

Naschmarkt

Prater

Park/Schloß Schönbrunn

Schloß Schönbrunn

Naturhistorisches Museum Wien

Montag, 04. Oktober 2010

Achtung! Kulturbanausen sollten jetzt vielleicht nicht weiterlesen…

Außer Essen und Trinken braucht der Mensch natürlich von Zeit zu Zeit eine Extraportion ansehnlich aufbereitetes Wissen, mit kulturellem Hintergrund verbunden und dem gewissen Etwas garniert…

Ich war also im Museum. Im Naturhistorischen Museum Wien.

Abgesehen davon, dass es eine schier unendliche Anzahl an Exponaten zu bieten hat, lohnt der Besuch schon alleine wegen der imposanten Architektur. Im Obergesschoss befindet sich das Museumscafe, welches meiner Meinung nach schöner ist als die von mir bis jetzt besuchten Cafehäuser ist. Skeptisch? Noch nicht ganz überzeugt? Hier einige Eindrücke:

Spanischer Kartoffelsalat

Sonntag, 03. Oktober 2010

So, heute mal kein österreichisches Gericht, dafür wieder eins von Anikó von Paprika meets Kardamon. Sie trifft zur Zeit ziemlich oft meinen Geschmack…

Ihre grünen Bohnen mit Kartoffeln auf  spanisch haben mich sofort überzeugt. Ein alltägliches, zentralspanisches Gericht, sehr simpel in der Zubereitung und gleichzeitig absolut köstlich! Für mich der Einfachheit halber ein genialer, spanischer Kartoffelsalat.

Die Anzahl der Knoblauchzehen lassen sich natürlich je nach Geschmack und Anlass variieren. In diesem Fall ist aber mehr die definitiv bessere Variante!

Rezept für 2 Personen:

500 g Kartoffeln (festkochend)
500 g Bohnen
6 Knoblauchzehen (oder nach Geschmack)
2 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer
50 g Fetakäse

Zubereitung:

Kartoffeln kochen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Bohnen putzen, halbieren bzw. dritteln. In reichlich Salzwasser ca. 10 Minuten kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Knoblauchzehen häuten und sehr fein würfeln. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Knoblauch kurz andünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Knoblauch mit dem Essig ablöschen.

Kartoffeln und Bohnen in die Pfanne geben und schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit zerbrökeltem Fetakäse servieren!