Nicht, daß mir eigentlich keine Rezepte mehr einfallen würden, ganz im Gegenteil, aber warum die grauen Zellen bemühen, wenn die Blogger-Kollegen absolut tolle Rezepte auf Lager haben?
Frei nach dem Motto “Gut gespickt ist halb bestanden” gabs gestern schon Leckeres von lamiacucina. Am heutigen 3. Advent bin ich bei Anne von Kekstester fündig geworden. Ihre Chocolate Crackles haben es mir auf den ersten Blick angetan. Zum Glück, denn die Dinger sind sowas von lecker und dennoch absolut einfach in der Herstellung. Daß sie auch noch optisch ein absolutes Highlight sind, versteht sich von selbst, oder!? Danke Anne! :-)
Für Schokoladenfans fast schon Pflicht, erinnern mich (wie Anne schon schrieb) die Crackles geschmackstechnisch wirklich an Brownies, nur eben nicht ganz so heftig. Durch den hohen Kakaoanteil in der Schokolade schmecken sie weniger süß, aber echter. Anders als im Original-Rezept wurden die kleinen Leckereinen von mir noch mit einem Hauch Chili verfeinert, was für eine ganz leichte und dezente Schärfe im Abgang sorgte. Mein Fazit: Absolut lecker und schokoladig. Innere und äußere Werte überzeugen gleichermaßen, was ja nicht immer selbstverständlich ist. ;-)
Zutaten:
230g Schokolade (82 %)
60 g Kakaopulver
Mark einer Vanilleschote
125 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Messerspitze Salz
1 Messerspitze Chilipulver
100 g Butter, zimmerwarm
250 g Zucker
2 Eier
60 ml Milch
200 g Puderzucker
Zubereitung:
Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Butter und braunen Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, dann Eier und Vanille unterrühren und schließlich die geschmolzene Schokolade. Zum Schluss Mehl, Kakao, Backpulver, Milch und Salz vorsichtig unterheben. Achtung, der Teig ist sehr matschig! Teig abgedeckt für ca. 2 Stunden in den Tiefküler geben.
Den Puderzucker in eine Schüssel geben, den Backofen auf 170° C vorheizen, zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Mit dem Löffel etwa walnussgroße Portionen abstechen und diese mit den Handflächen rasch zu Kugeln formen. Kugeln im Puderzucker so lange wälzen, das sie rundum gut bedeckt sind und die Kugeln dann mit ausreichend Abstand auf das Blech legen. Ca. 12 – 15 Minuten backen.
Tags: Schokolade


Aber das nächste mal kommen noch Schokotropfen rein… die haben mir echt gefehlt… ;)
Wenn das so weiter geht mit den süßen Sachen bin ich vor Weihnachten eine Tonne :D
huhu!
grüße sind via wolfgang angekommen :D
die welt ist eben klein! vielen dank :D
grüße
uwe
Hmm. Ich hab letztes Jahr versucht, solche zu machen – irgendwie bin ich deutlich weniger erfolgreich gewesen. Deine sehen zum Anbeißen aus.
@Annchen: Versprochen, nächstes Mal nur für Dich mit Schokotropfen! :-)
@uwe: Du hast recht, die Welt ist wirklich klein! ;-) Nochmals Grüße nach Nürnberg!
@KochSchlampe: Sie schmecken zum Anbeißen! Achtung Suchtgefahr! ;-)
Wundervoll! Ich selbst mag zwar kein Chili in meiner Schokolade aber ich kenne viele, die von deiner Verfeinerungsidee begeistert wären!
Oh Ja! Die Suchtgefahr ist vorhanden. Auch optisch ein Genuss. Esse gerade die letzten selbstgemachten! Crackl und bedanke mich für das Rezept.
Oh, die sehen so aus, als würde sogar ich die hinkriegen. Und da wir immer Chilipulver aus eigener Ernte haben, wäre das ja mal besonders nett für Advents- und Weihnachtszeit.
@Maren: Die bekommst Du locker hin, und mit Chili aus eigener Ernte schmecken die Kekse gleich nochmal so gut!
So, endlich nachgebacken. Unsere sind nicht so malerisch, wie Deine geworden. Aber super-lecker. :-)
Ich bin mir leider nicht sicher, warum die Zuckeroberfläche manchmal nicht mehr pudrig, sondern feucht war. Lag es an Backzeit oder habe ich zuviel Puderzucker verwendet? Kannst Du mir einen Tipp geben? Würde die gerne für Schwiegermama optimal hinbekommen.
@Maren: Oh, vielleicht war Dein Teig einfach etwas zu feucht und der Puderzucker ist einfach etwas durchgeweicht? Oder Du hast evtl. zu wenig Puderzucker verwendet, es darf schon ruhig eine richtig dicke Schicht sein, damit sie so schön weiß bleibt. Ich hoffe ich konnte Dir jetzt etwas weiterhelfen und drücke Dir für den nächsten Versuch ganz, ganz fest die Daumen. Viel Glück beim 2. Versuch und berichte! :-)
Dann war der Teig zu feucht, ich habe nämlich wirklich ordentlich gewälzt und darauf geachtet, dass genug haften bleibt.
Jetzt muss ich mir nur überlegen, wie ich das Problem aus der Welt schaffe. Bei uns war die Masse nach gut 1,5 h im Froster schon fast zu fest und ich war froh, dass mein Mann mir kleine Portionen abgestochen hat, die ich dann direkt formen konnte. Zu diesem Zeitpunkt sah alles noch gut fest und nicht matschig aus. Wenn ich die Kugeln länger backe, dann verschwindet der Zucker wohl auch, oder?
Wie kriege ich den Teig weniger feucht? Einfach beim Anrühren schon etwas mehr Mehl hinzu geben?
Auf jeden Fall sind die Dinger lecker, viel zu lecker. :-)