Mit ‘Pesto’ getaggte Artikel

Bärlauchpesto

Samstag, 31. März 2012

Kaum hat die Bärlauchsaison begonnen, neigt sie sich leider auch nach einigen Wochen wieder viel zu schnell dem Ende zu. Und genau aus diesem Grund wird auch in diesem Jahr sofort der Vorrat an selbstgemachtem Pesto unausweichlich aufgestockt. Eine schier unerschöpfliche Quelle im Wald wurde ebenfalls gefunden und so steht dem “Projekt”  Bärlauchpesto auch nichts mehr im Wege. Genauso archaisch wie die Suche im Wald, gestaltete sich dann auch die Zubereitung:

Dieses mal wurde (Achtung, Premiere!) der Bärlauch nicht lieblos mit dem Pürierstab zu Mus verarbeitet, sondern ganz und gar liebevoll in Handarbeit, geduldig und mit eigener Muskelkraft zu Pesto “gemörsert”. Auch wenn der Muskelkater am nächsten Tag unausweichbar ist, das Pesto schmeckt meiner Meinung nach um einige Klassen besser als mit der elektrischen Methode. Deutlich mehr Biss schmeichelt dem Gaumen und das knoblauchartige Aroma kommt dadurch perfekt zur Geltung.

Ganz klassisch gibts das Bärlauchpesto bei mir natürlich – wie immer – zu Pasta.

Zutaten:

ca. 70-80 g Bärlauch
40 g Pinienkerne
50 g Parmesan, frisch gerieben
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Bärlauch waschen, trockenschleudern und grob hacken.

Bärlauchblätter im Mörser gut durchreiben. Parmesan, Pinienkerne und Zitronenschale zugeben und solange mörsern, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Ganz zum Schluß das Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Zum Schluß das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen.

Tip: Das restliche Pesto in ein sauberes Glas geben und die Oberfläche mit Öl bedecken, so hält es sich dunkel und kühl gelagert mehrere Wochen.

Tagliatelle mit getrockneten Tomaten und Pesto Rosso

Donnerstag, 11. August 2011

Nachdem ich mich die letzten Tage ganz fleißig im Macarons backen geübt habe – zuerst mit sehr wenig, dann mit etwas mehr Erfolg – gibt es dafür zur Stärkung und Belohnug ne ordentliche Portion selbstgemachte Pasta.

Da ich ja erst vor kurzem selbstgetrocknete und marinierte Tomaten für mich entdeckt habe, überlege ich ständig wie ich diese kleinen, aromatischen und roten “Früchtchen” am leckersten auf den Tisch bzw. in den Teller bekomme. Und bevor sie noch länger im ungemütlich-kalten und dunklen Kühlschrank in einem öligen Glas mit Knoblauch und Kapern ihr Dasein fristen und noch länger auf die verdiente Befreiung warten, erbarme ich mich ihrer und befördere sie vor ihrem end- gültigen Aus noch liebevoll durch die Walzen der Nudelma- schine.  Auch runzelige und dehydrierte Tomaten haben ein Anrecht auf  eine würdevolle und schmackhafte Zubereitung, basta… äh, zu Pasta.

Und weil ja die Tagliatelle sich alleine im Teller doch etwas einsam fühlen, bekommen sie wohlverdient und dankens- werterweise Gesellschaft von ebenso errötetem Pesto. Auf- gehts, ran an die Nudel! 

Zutaten für 2 Personen:

Tagliatelle:

200 g Weizenmehl (T. 405)
50 g Hartweizengrieß, fein gemahlen
2 Volleier (M)
30 g  getrocknete u. marinierte Kirschtomaten

Pesto Rosso:

50 g getrocknete u. marinierte Kirschtomaten
15 g Pinienkerne
20 g Parmesan, frisch gerieben
1 Knoblauchzehe, geschält
1/2 Teelöffel Thymianblättchen
25 g Ricotta
30 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung:

Die getrockneten Tomaten in einem Sieb gründlich abtropfen lassen. Tomaten mit den Eiern mit dem Schneidstab sehr fein pürieren.

Weizenmehl, Hartweizengrieß und Eier mit der Hand gründlich zu einem glatten Teig verkneten. In Folie verpacken und 2 Stunden ruhen lassen (Zimmertemperatur).

Den Teig nochmals gut durchkneten und in 2 Portionen teilen. Den Teig mit einem Nudelholz oder einer Nudelmaschine ausrollen und Tagliatelle gewünschter Breite schneiden. Fertige Pasta trocknen lassen oder sofort weiterverarbeiten.

Für das Pesto alle Zutaten in mit dem Schneidstab in einem hohen Gefäß nicht zu fein pürieren, bei Bedarf noch etwas Öl zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu warmer Pasta servieren.

Gebackene und gefüllte Ofenkartoffel mit Rucola-Walnuß-Pesto und Frühlingszwiebeln

Donnerstag, 26. Mai 2011

Passend zum Mai-Blogevent des Gärtnerblogs gibts im Hause rock the kitchen! ein tolles vegetarisches Gericht mit…. Frühlingszwiebeln! Eine gebackene, gefüllte UND überbackene Ofenkartoffel mit einer aromatischen Füllung aus Schmand, Rucola-Walnuß-Pesto, Knoblauch, Parmesan und Frühlings- zwiebeln – mit Salat das perfekte Mahl an einem sonnigen und warmen Frühlingstag wie heute.

Die Inspiration zu dieser tollen und frühlingshaften Kartoffel fand ich dieses Mal – wie so oft – bei einer anderen Food- bloggerkollegin, so verwöhnte schon Petra von Chilli und Chiabatta 2009 ihre Lieben mit einer zweimal gebackenen Kartoffel mit Schmand. Vielen Dank für die tolle Inspiration!

:

Zutaten für 2 Personen

2 große, festkochende Kartoffeln (je ca. 350 g)
100 g Schmand
2 EL Rucola-Walnuß-Pesto
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
1 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer
40 g + 10 g Parmesan
1 EL Radieschensprossen

Zubereitung:

Backofen auf 200 g vorheizen.  Kartoffeln in Alufolie wickeln und im Ofen ca. 50 Minuten backen. Alufolie entfernen und leicht abkühlen lassen.

Knoblauch schälen und pressen, Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Parmesan reiben.

Von der gebackenen Kartoffel der Länge nach etwa 1/4 abschneiden und den unteren Teil aushöhlen, den Deckel dabei auskratzen und das gesammte “Kartoffelfleisch” in eine Schüssel geben.

Kartoffelfleisch, Schmand, Pesto, Knoblauch, 40 g Parmesan und Frühlingszwiebeln miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertige Masse in die ausgehöhlten Kartoffeln füllen. Mit dem Olivenöl beträufeln und dem restlichen Parmesan bestreuen. Im Ofen nochmals 20 Minuten leicht goldbraun überbacken. Mit Radieschensprossen garnieren – Fertig!

Garten-Koch-Event Mai 2011: Frühlingszwiebel [31.05.2011]

Dill-Kürbis-Pesto

Samstag, 13. November 2010

Hier schon mal ein kleiner Rezeptnachtrag zum Menü vom vergangenen Samstag. Das Dillpesto harmonierte unerwartet gut mit den in Honig karamelisierten Kürbisspalten, Röstis und dem Fisch. War ich am Anfang noch etwas skeptisch, was diese Kombination betraf, bin ich jetzt fast schon so etwas wie begeistert! Gibts in Zukunft öfter…

Zutaten:

100 g  Dill gehackt
20 g Kürbiskerne
20 g Parmesan
3 EL Kürbiskernöl
3 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer schwarz aus der Mühle

Zubereitung:

Kürbiskerne ohne Fett in der Pfanne goldbraun rösten. Parmesan reiben. Alle Zutaten im Mixer fein pürrieren.

Ruccola-Walnuss-Pesto

Montag, 28. Juni 2010

Da vom Wochenende noch Ruccola übrig war, habe ich mich heute spontan dazu entschlossen ein Pesto daraus zu mixen. Pesto kann  in der Küche ja sehr vielseitig eingesetzt werden und mit einer Ölschicht bedeckt hält es sich im Kühlschrank auch einige Wochen!

 

Zutaten:

100 g Ruccola
3 Knoblauchzehen
50 g Parmesan
3 EL Walnüsse
100 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Ruccola waschen, trockenschütteln und fein hacken. Knoblauch schälen, Parmesan reiben und Walnüsse in der Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist das Pesto!