Archiv für die Kategorie ‘süßes’

Traumstücke a la Karen

Mittwoch, 18. September 2013

Vor einiger Zeit hat Karen diese kleinen, süßen Häppchen gebacken,  seither spuken mir Ihre “Traumstücke” ständig im Kopf herum. Und auch wenn im Moment die Zeit sehr knapp ist, hat es doch mit dem Nachbacken irgendwie zwischendrin geklappt – die Dinger sind zum Glück super einfach zubereitet und dann auch ganz fix gebacken, fast schon nebenbei.

Irgendwie erinnern mich diese kleinen Teilchen geschmacklich (wie Karen übrigens auch) an Vanillekipferl. Und da die Weihnachts-Bäckerei 2013 dank Urlaub heuer eh mehr oder weniger ins Wasser fällt, gibts eben jetzt schon adäquates Gebäck – bei mir noch zusätzlich mit einem Hauch von Cème Brûlée-Geschmack. Und Kekse gehen ja eigentlich immer, die Jahreszeit ist bei den “Traumstücken” wirklich definitiv Nebensache. Fast verputzt sind sie hier auf alle Fälle auch schon, mehr muss wohl dazu nicht gesagt werden, oder? 1000 Dank für das Rezept, liebe Karen!

P.S: Als kleine Entschädigung, dass ich mich in letzter Zeit hier auf dem Blog aus Zeitmangel doch etwas rar mache, gibt es in den nächsten Tagen eine tolle Verlosung mit einem wirklich grandiosen Gewinn. Mehr wird hier an der Stelle aber natürlich noch nicht verraten – seid gespannt  und schaut bei Gelegenheit einfach die Tage mal wieder vorbei, bis bald!

Zutaten (für ca. 80 Stück)

500 g Mehl
5 Eigelb
2 EL Crème Brûlée-Sirup (oder einfach weglassen)
250 g Butter
150 g Vanillezucker (selbstgemacht)*
Puderzucker zum wälzen (etwa 250 g)

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen grob verkneten. Anschließend den Teig auf der Arbeitsplatte mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie geschlagen ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Vom gekühlten Teig ein Stück abnehmen und zu fingerbreiten Strängen rollen. Jeweils 1 cm breite Stücke abschneiden und auf das Backblech legen. Die Traumstücke gehen nur ein kleinwenig auf, also braucht man keinen großen Abstand dazwischen. Die Traumstücke ca. 13-15 Minuten backen. Sie sollen nur ganz leicht braun sein.

Auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen und lauwarm (nicht heiss, sonst saugen sie zu viel Puderzucker auf!) in eine Schüssel mit Puderzucker geben. Die Schüssel vorsichtig schütteln, dass sich der Puderzucker um die Kekse windet.

*Alternativ einfach 140 g normalen Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker verwenden.

Mango-Kokos-Fruchtaufstrich mit Rum

Sonntag, 04. August 2013

Ganz ehrlich, Mangos sind in meinem Leben noch keine zehn Stück in den Einkaufskorb gewandert, irgendwie passen sie wohl nicht in mein Beute- und Genußschema. Was wohl zum einen daran liegt, dass sich die meisten Früchte beim Kauf entweder noch total unreif und ungenießbar präsentieren, zum anderen ist mir die Schälerei und das etwas umständliche um-den-Kern-säbeln schon zu zeitaufwendig. Bis ich bei einem der letzten Einkäufe ganz zufällig wunderbare, reife und duftende Mangos entdeckte. Aber wie verzehren? Pur genießen? Nö, zu simpel. Eine fruchtige-exotische Mango-Marmelade kochen und den Geschmack in Gläsern einfangen? Definitiv eine gute Idee!

Wer außerdem mich und meinen alltäglichen Kochwahnsinn außerhalb des Blogs per Instagram, Facebook, Pinterest oder Twitter mitverfolgt, hat bestimmt auch schon mitbekommen, daß die vor einiger Zeit geplante Küche endlich Einzug in die neue Wohnung halten durfte. Bis auf Kleinigkeiten (Glasrückwand, Sockelleisten) ist alles an seinem Platz, sitzt, wackelt (nicht) und hat Luft – und funktioniert perfekt. Bilder der Küche folgen aber nach Fertigstellung noch in einem gesonderten Post, versprochen! Und da der Schreiner des Nächtens verständlicherweise auch mal eine Pause machte, wurde diese besondere Tageszeit gleich genutzt und der neue Koch(t)raum mit diesem Mango-Kokos-Fruchtaufstrich mit Schuß eingeweiht.

Kleiner Tipp am Rande: Ganz wichtig bei diesem Fruchtaufstrich ist die Verwendung von unbedingt ausgereiften Mangos. Unreife, faserreiche Früchte verfälschen den fruchtig-süßen Geschmack und das “samtige” Mundgefühl bleibt aus. Reife Mangos erkennt man immer daran, dass sie bei leichtem Druck nachgeben und angenehm süßlich duften. Ansonsten – die Mango einfach geduldig nachreifen lassen und die Aufstrich-Produktion einfach vertagen.

Zutaten für 7 Gläser a 170 ml

800 g Mangofruchtfleisch (bei mir waren es 2 größere Mangos)
200 g Kokosmilch
350 g Rohrohrzucker
5 EL brauner Rum (oder nach Geschmack weniger – oder sogar mehr)
1 Päckchen Gelfix Super 3:1

Zubereitung

Mangos schälen und das Fruchfleisch in Stücke schneiden. Das Mangofruchtfleisch zusammen mit der Kokosmilch, dem Zucker und dem Gelierpulver in einen großen Topf geben. Alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mind. 3 Minuten sprudelnd kochen. Den Topf vom Herd ziehen und rasch den Rum unterrühren.

Den Fruchtaufstrich sofort randvoll in saubere Gläser füllen (ich sterilisiere die Gläser vorher im Dampfgarer). Mit Schraubdeckeln verschließen, umdrehen und ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Die Gläser anschließend wieder wenden und vollständig auskühlen lassen.

Orientalische Schoko-Pistazien-Kugeln (raw)

Donnerstag, 14. März 2013

Schon wieder Süßes auf rock the kitchen? Aber keine Angst, der besondere Clou ist bei dieser Nascherei: Mit vollwertigen Zutaten quer durch die Botanik sind diese Schoko-Pistazien-Kugeln eine köstliche und sogar gesunde Nascherei – durch reichlich Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Perfekt gegen kleine Leistungstiefs und als gesunder Power-Snack für zwischendurch.

Als Inspiration für diese hübschen, grünen Energiekugeln leistete mir übrigens eine kleine Auswahl an rohem Konfekt im Reformhaus treue Dienste. Die Bällchen sind hier allerdings nicht immer ganz so preiswert, warum also die Kugelei nicht einfach selbst in die Hand nehmen? Sie sind ruck zuck gemacht und hübsch verpackt eignen sich die orientalischen Schoko-Pistazien-Kugeln übrigens auch perfekt als kleines Last-Minute-Geschenk.

Statt Datteln können übrigens ebenso gut getrocknete Aprikosen, Feigen, Mango- oder Ananasstücke verwendet werden. Pistazien und Walnüsse lassen sich beliebig durch Mandeln, Haselnüsse, Sesam, Kokosflocken oder ähnliches ersetzen. Aromatisiert werden können die Energiekugeln, je nach persönlichem Geschmack, z.B. mit Orangen- oder Zitronenabrieb, verschiedensten Gewürzen, einem Schuss Rum, Haselnussgeist oder gefriergetrockneten und pulverisierten Früchten. Viel Spaß beim Kombinieren, Ausprobieren und Genießen!

Zutaten für 12 Stück (á 15 Gramm)

70 g Pistazien
15 g Walnüsse
125 g Datteln mit Stein (Medjool)
1 gestrichener TL rohes Kakaopulver
1/2 TL Zimt
1 Msp. Kardamom

Zubereitung

Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen. 25 g der Pistazien abwiegen und beiseite stellen. Die Walnüsse ebenfalls fein mahlen. Dattel entsteinen und in der Küchenmaschine fein, aber nicht zu Brei zerkleinern.

Pistazien, Walnüsse, zerkleinerte Datteln, Kakaopulver, Zimt und Kardamom in eine Schüssel geben und gründlich verkneten. Kugeln von 15 Gramm formen und diese in den restlichen Pistazien wälzen.

Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel

Samstag, 02. März 2013

Lust auf einen mega-schokoladigen Kuchen für die Wochenend-Kaffeetafel? Dann mal noch schnell ins nächste Geschäft und die Schokoladen-Vorräte exorbitant aufstocken, mehr Schokolade kriegt man nämlich fast nicht in einen Kuchen gebacken. Zum Aromatisieren etwas kandierter Ingwer mit einem Hauch Salz – ungewöhnlich aber fantastisch im Geschmack. Garantiert! Das Ergebnis ist ein sehr schokoladig-würziger und absolut simpel herzustellender Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel.

Wer nicht unbedingt der größte Ingwer-Freund ist und kein Fleur de sel im Kuchen duldet, lässt es ganz einfach weg – der Schokoladigkeit tut dies natürlich auf keinen Fall einen Abbruch. Die 85 %ige Schokolade kann für den weniger herben Schokogeschmack auch problemlos durch eine Schokolade mit einen etwas geringeren Kakaoanteil ersetzt werden, von Vollmilch würde ich aber zu Gunsten des Geschmacks eher abraten.

Das Rezept für den Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel habe ich übrigens bei Alex entdeckt und meinen Bedürfnissen entsprechend ganz leicht abgeändert. Danke Alex für das tolle Rezept, diese Schoko-Bombe wir hier garantiert noch öfters nachgebacken!

Zutaten für eine Kastenform

300 g Schokolade (85% Kakaoanteil)
120 g Butter
5 Eier (M)
200 g brauner Zucker
2 EL kandierter Ingwer, fein gehackt
100 g Dinkelvollkornmehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 TL Fleur de sel
Puderzucker

Zubereitung

Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Butter hinzugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Schoko-Butter-Masse gut verrühren.

In einer großen Schüssel mit dem Schneebesen die Eier mit dem Zucker lange schaumig schlagen, bis eine weißliche Creme entsteht. Nach und nach die Schoko-Butter-Masse unterheben und gut vermengen. Backpulver und Mehl dazusieben und alles gleichmäßig vermischen. Den Ingwer unterrühren.

Eine Kastenform einfetten und den Teig schichtweise einfüllen. Über jede Schickt eine Prise Fleur de sel verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde backen. Mit einem Holzspieß prüfen, ob der Kuchen in der Mitte gar ist. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Erdnuss-Schoko-Cookies

Dienstag, 19. Februar 2013

Nach “Delicious Days” und “Geschenkideen aus der Küche” ist in den letzten Wochen das dritte Buch von Autorin, Fotografin und Bloggerin Nicole Stich erschienen. In “Sweets” erwarten uns – wie schon der Name erahnen lässt – ausschließlich süße Kreationen. Vom süßen Frühstück bis zum verführerischen Nachtisch finden sich hier viele tolle und kreative Rezeptideen. Es fällt wirklich schwer sich für ein allererstes Rezept zu entscheiden. Meine Wahl ist für den Anfang schließlich auf die köstlichen Erdnuss-Schoko-Cookies gefallen.

Der besondere Kick an den sehr schokoladigen Cookies: Sie werden in salzigen Erdnusssplittern gewälzt. Und wer die Kombination Schokolade mit einem Hauch von Salz schon probiert hat, weiß garantiert wovon ich spreche… Das ist aber noch nicht alles, zur Potenzierung des erdnussigen Geschmacks wandert anstatt normaler Butter cremige Erdnussbutter in den Teig. Einfach superbe!

Ganz wichtig auch für “chewy” Cookies: Die Kekse dürfen auf keinen Fall zu lange gebacken werden, auch wenn vielleicht die Backzeit zu kurz erscheint. Gerade wenn man meint, die Cookies bräuchten noch ein bis zwei Minuten, ist der richtige Zeitpunkt, die kleinen Schokokekse aus dem Backofen zu holen. Schließlich garen sie außerhalb des Ofens aufgrund der eigenen Hitze noch etwas nach.

Zutaten für ca. 25 Stück

200 g Zartbitterschokolade (80 % Kakaoanteil)
50 g gesalzene Erdnüsse
100 g cremige Erdnussbutter
100 g weißer Zucker
50 g hellbrauner Rohrohrzucker
2 Eier (M)
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade in einer Metallschüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen, dabei ab und zu umrühren. Etwas abkühlen lassen. Erdnüsse nicht zu fein hacken und in eine Schüssel geben.

Erdnussbutter und beide Zuckersorten mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Eier dazugeben und weiterrühren. Schokolade, Mehl und Backpulver untermengen.

Mit einem Eisportionierer (4 cm Durchmesser) oder zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen vom Teig abstechen. Mit den Händen rasch zu Kugeln formen und in den Erdnüssen wälzen. Die Kugeln mit etwas Abstand aufs Backblech setzen und nur ganz leicht mit der Hand flach drücken.

Blech in den Ofen (Mitte) schieben und die Cookies 13-14 Minuten backen. Sie sind optimal wenn sie in der Mitte noch weich und nicht ganz durchgebacken sind. Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Die abgekühlten Cookies in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Maroni-Kuchen mit Schokolade und Nougat

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Also erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Paule, bei der ich diesen leckeren, einfachen und doch etwas außergewöhnlichen Kuchen gefunden habe. Entdeckt hat Paule diesen Maronikuchen wiederum bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat sie und mich gleichermaßen sofort begeistert!

Etwas außergewöhnlich deswegen, weil dieser saftige, aromatische und überaus nussige Kuchen eine fast schon cremige Konsistenz besitzt – fast dessertähnlich. Dieses hat der Kuchen dem ungesüßten Maronipüree und dem fehlenden Mehl zu verdanken – am besten also lauwarm und mit einer Kugel Vanilleeis genießen!

Das Rezept von Paule habe ich leicht abgeändert, indem ich geröstete Haselnüsse verwendet habe und zusätzlich etwas Brandy als “Geschmacksverstärker” in den Teig gegeben habe. Außerdem habe ich einen Teil der Schokolade gezwungenermaßen durch Nougat ersetzt, was mir aber sehr gut gemundet hat und super mit den gerösteten Haselnüssen harmonierte. Ein wirklich toller und nachbauenswerter Kuchen!

Zutaten (Springform, 18 cm Durchmesser)

3 Eier (M), getrennt
120 g Puderzucker, gesiebt
200 Maronenpüree, natur
40 g Nougat
100 g Butter, flüssig
150 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
50 g Schokolade, grob gehackt (72 % Kakao)
1 Prise Salz
2 EL Brandy

Zubereitung 

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Handrührgerät 2 Minuten lang cremig-weiss aufschlagen. Maronenpüree und flüssige Butter unterrühren.

Geröstete und gemahlene Haselnüsse, gehackte Schokolade, Brandy und das gehackte Nougat mit einem Teigschaber unterrühren.

Eiweiß steif schlagen und unter die Maronenmasse heben. Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Den fertig gebackenen Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Cantuccini mit Pistazien und getrockneten Kirschen

Mittwoch, 21. November 2012

Cantuccini & Ich. Was soll ich dazu nur  wieder sagen? Warscheinlich handelt es sich bei uns um eine nie endende Liebe. Schon die Tütenware im Supermarkt macht mich schwach und allein der Anblick der  Beutel mit  den italienischen Mandel-Biscottis lässt mir sowas von das Wasser im Mund zusammenlaufen… Meistens schaffe ich es ganz tapfer, den Supermarkt ohne die Kekse zu verlassen aber in Ausnahmefällen ist das Fleisch natürlich wieder mal schwach und ein Teil der Packung muss schon bei der Heimfahrt dran glauben und spätestens kurz nach der Ankunft ist die Tüte ratzfatz leer. Kennt Ihr das?

Wie bei fast allem, schmecken selbstgemachte Kekse natürlich um Längen besser als das käufliche Pendant. Anstatt Mandeln sind in der heimischen Küche natürlich auch noch viele weitere Zutaten erlaubt und sogar erwünscht, entschieden habe ich mich dieses mal für Pistazien und getrocknete Kirschen. Vor einiger Zeit gabs bei mir das italienische Mandelgebäck auch schon in einer nicht minder schmackhaften, aber trotzdem etwas ungewöhnlichen Kreation – mit Oreos. Ist aber natürlich alles nur eine Frage des Geschmacks.

Und da sich diese leckeren Kekse hübsch verpackt auch wunderbar als Geschenk machen, sind sie mit besten Empfehlungen, mein (wie sollte es auch anders sein!) kulinarischer Beitrag zur Brigitte Weihnachts-Bloggerei 2012. So lässt sich die Zeit bis Weihnachten wunderbar überbrücken!

Zutaten für ca. 40 Stück

250 g Mehl (Typ 405)
180 g brauner Zucker
30 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 gestrichener TL Backpulver
2 Eier (M)
1/2 TL Zimt
70 g getrocknete Kirschen, grob gehackt
60 g Pistazien

Zubereitung

Alle Zutaten außer Kirschen und Pistazien in einer Schüssel vermischen und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Grob gehackte Kirschen und Pistazien unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 30-40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backbleck mit Backpapier auslegen. Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils zu einer Rolle mit ca. 3 cm Durchmesser formen. Die beiden Rollen auf das Backblech legen, darauf achten dass genügend Abstand zwischen den Rollen ist. Im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. Die Cantuccini-Rollen aus dem Ofen nehmen und ca. 1 Stunde abkühlen lassen.

Die abgekühlten Cantuccini-Rollen mit einem scharfen Messer leicht schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten backen. Die Cantuccini sollten eine leicht gebräunte Farbe haben. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und genießen!

Kürbis-Cake Pops

Sonntag, 21. Oktober 2012

Tja, was soll ich sagen? Wie meine ersten Cake Pops sind auch diese das Resultat einer mißglückten Backaktion. Auf dem Programm stand eigentlich eine opulente Kürbistorte mit gebackenem und püriertem Kürbisfruchtfleisch im Teig, einer Schokoladen-Ganache und einem Frosting aus Frischkäse und gesalzenem Karamell.

Dank meiner Ungeduld und einer fehlenden zweiten, identischen Backform wurde der Kuchenteig nicht in zwei Durchgängen gebacken, sondern in einem einzigen “zeitsparendem” Backgang. Eine wirklich unbeschreiblich innovative und ausgeklügelte  Idee von mir. Die Freude war aber nicht von Dauer, der Innovativitätspreis wurde mir natürlich beim Durchschneiden des orangen Tortenbodens sofort wieder aberkannt. Der Teig war im Kern nicht ganz durchgebacken und daher für den Kuchen unbrauchbar. Desaströs!

Nicht dass ich hier einem Trend hinterherlaufe, aber in der Not frisst der Teufel doch sogar Cake Pops, oder? Und der Kuchen am Stiel war sogar noch ziemlich lecker. Die Gewürze im Teig machten sich unheimlich gut in Kombination mit dem leichten Kürbisgeschmack des Teiges und der knackigen Hülle aus weißer Schokolade und gerösteten Kürbiskernen. Rettung geglückt!

Zutaten für ca. 20 Cake Pops

3 Eier
65 g Zucker
je 1 Msp. Salz, Ingwer, Nelken, Muskat
1/2 TL Zimt
15 ml neutrales Öl
300 g Kürbispüree
45 ml Milch
225 g Mehl
1/2 TL Backpulver

150 g Doppelrahmfrischkäse
70 g Butter
2-3 EL Puderzucker (nach Geschmack)
100 g weiße Kuchenglasur
gemahlene Kürbiskerne
Eis- oder Lolliestiele

Zubereitung

Backofen auf 175 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen.

Eier, Zucker und Gewürze mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Öl zufügen und kurz weiterschlagen. Nacheinander Kürbispüree und Milch kurz unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zügig mit einem Kochlöffel unter den Teig heben. Teig in eine vorbereitete Springform füllen und bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen. Vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den erkalteten Kuchen in eine Schüssel bröseln. Doppelrahmfrischkäse, Butter und Puderzucker verrühren. Die Frischkäsemasse mit Hilfe eines Kochlöffels gleichmäßig mit den Teigbröseln verrühren, bzw. kurz mit den Händen unterkneten. Mit einem Löffel (ungefähr) eine walnußgroße Portion abstechen und mit den Händen zu einer Kugel formen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Die Teigkugeln ca. 2-3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Kuchenglasur nach Packungsanweisung erhitzen. Jeweils einen Stiel kurz in die Glasur tauchen, kurz abkühlen lassen und bis zur Hälfte in eine Teigkugel stecken. Die Kugel vollständig in die Kuvertüre tauchen und überschüssige Glasur abtropfen lassen. Anschließen die Cake Pops gleichmäßig mit geriebenen Kürbiskernen bestreuen und trocknen lassen  - Fertig!

Anmerkung: Die Menge der zu verwendenden Frischkäsemasse kann je nach Beschaffenheit des Teiges etwas variieren. Wir der Teig nach dem Backen und Abkühlen sofort verwendet und ist noch feuchter, ist unter Umständen etwas weniger Frosting nötig. Verarbeitet ihr den Teig erst am nächsten Tag, ist eventuell etwas mehr Frosting nötig. Im Zweifelsfall einfach mit weniger Frosting beginnen und nach und nach noch etwas mehr zufügen.

 

Mousse au Chocolat Crepe-Cake

Sonntag, 30. September 2012

Die Herbstsaison hat seit kurzem auch mich erreicht, unter anderem haben mich Suppen und Eintöpfe zur Zeit ganz fest im Griff. Damit sich das perfekte Soulfood-Feeling auch bis zur Nachspeise so richtig durchzieht, braucht es zu guter letzt noch eine ordentliche Portion Schokolade – was auch sonst. Pfannkuchen? Machen solo nur halb so viel Spaß. Mousse au Chocolat? Bin ich eh total verschossen. Ach was, wie wärs zur Feier des Tages mit einer Kombination zweier Klassiker?

Arge Bedenken hatte ich ja, ob die Mousse am Schluss dem Anschnitt standhalten würde, aber meine Zweifel erwiesen sich zum Glück als unbegründet. Dank eines scharfen Messers erledigt sich alles fast wie von selbst und bringt die hübschen Crepe-Schichten messerscharf zur Geltung. Für die weitere Schnittsicherheit garantiert außerdem etwas Gelatine, die ja ansonsten in einer perfekten Mousse au Chocolat ziemlich überflüssig ist.

Neben den unten erwähnten Zutaten, lässt sich der Crepe-Cake außerdem beliebig und nach Lust, Laune, Geschmack und Kühlschrankinhalt abwandeln und variieren. Super stelle ich mir zum Beispiel die Kombination mit gemahlenen Pistazien im Pfannkuchen, Eierlikörmousse und Himbeeren on top vor. Oder einer Quarkmousse und Heidelbeeren, oder… *hach*

Zutaten für einen Crepe-Cake (ca. 20 cm)

200 g Zartbitterschokolade (70 %)
400 g Sahne
6 Blätter Gelatine
4 Eiweiß
3 EL Kokoslikör (oder nach Wahl)
60 g  Zucker

150 g Mehl
300 ml Milch
3 Eier
1 EL Zucker
2 TL Kakaopulver
Butter oder Öl zum Backen

Zubereitung

Für die Pfannkuchen Mehl und Milch mit dem Handrührgerät gründlich verquirlen. Anschließend Eier, Zucker und Kakaopulver unterrühren. Den Pfannkuchenteig ca. eine halbe Stunde quellen lassen. Anschließend 8-9 Pfannkuchen in einer Pfanne (18-20 cm Durchmesser)ausbacken. Die Pfannkuchen abkühlen lassen und bis zur weiteren Verarbeitung im Kühlschrank aufbewahren.

Für die Mousse Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schokolade hacken und in der heißen Sahne bei geringer Hitz auflösen, dabei immer wieder umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine in die Schokosahne einrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Kokoslikör unterrühren. Die Masse im Kühlschrank kalt stellen.

Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Schokomasse mit dem Schneebesen kräftig durchrühren. Eischnee gleichmäßig unter die Schokomasse heben. Die Mousse nochmals ca. 15-20 Minuten kalt stellen.

Die Mousse in einen Spritzbeutel füllen. Den untersten Pfannkuchen auf eine Tortenplatte oder ähnliches legen.

Mousse mit dem Spritzbeutel mit Lochtülle spiralförmig von außen nach innen ca. 1 cm dick auf den Pfannkuchen aufspritzen. Darauf achten, dass außen einen ca. 1, 5 cm breiten Rand freibleibt. Den nächsten Pfannkuchen auf die aufgespritzte Mousse legen, dabei den Pfannkuchen gleichmäßig, aber sanft andrücken. Di se Schritte wiederholen, bis Pfannkuchen und Mousse aufgebraucht sind. Den fertigen Crepe-Cake mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend nach Belieben mit Puderzucker, Kakao, Kokosraspeln usw. bestreuen (oder mit der restlichen Mousse dekorieren) und mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig in Stücke schneiden und servieren.

Edit: Schokolade = Braun = Cookbook of Colors im November!

 

 

 

Schoko-Walnuss-Tarte

Freitag, 31. August 2012

Endlich ist es soweit: Eine Riesenportion herbe und cremige Schokolade mit Walnuss-Schwips trifft auf knackig, (wal-) nussigen Tarteboden. Dank meiner neuen Tarteform mit herausnehmbahren Glasboden (sehr praktisch!) macht das Tartebacken jetzt auch definitiv viel mehr Spaß.

Schon lange habe ich heimlich mit Schokotarte-Rezepten geflirtet und mir vorgestellt wie es so mit uns zusammen wäre. Mit tropfendem Zahn betrachtete ich diese unheimlich gutaussehenden Schnittchen auf Bildern und stellte mir vor wie wohl die zartschmelzende und bittersüße Schokoladenmousse meinem Gaumen schmeichelt. Und wisst Ihr was? Es schmeckt wirklich noch viel schokoladiger, als ich es mir immer vorgestellt habe, Brownies sind dagegen der reinste Kindergeburtstag.

Dass ich endlich in den schokoladigen Genuss dieser Tarte kommen durfte, habe ich eigentlich nur dem aktuellen Blog-Event von Zorra zu verdanken – gesucht werden in diesem Monat Rezepte mit Walnüssen. Der erste Walnuss-Versuch ging dummerweise natürlich gründlich in die Hose, mein Walnuss-Pflaumen-Kuchen a la Tarte Tatin schmeckte wirklich vorzüglich, die Optik war aber mehr als katastrophal. Etwas ansehnlicher als der misslungene Kuchen präsentiert sich zum Glück der 2. Versuch:

Zutaten

130 g Mehl (Typ 1050)
80 g Walnüsse, fein gemahlen
60 g Puderzucker
1 Eigelb (M)
120 g Butter, kalt

300 g Zartbitterschokolade
400 ml Sahne
50 g Butter
Mark einer Vanilleschote
60 g Zucker (Muskovado)
1 Ei (M)
1 Eiweiß (M, vom Mürbeteig übrig)
2 EL Walnussgeist
50 g Zartbitterkuvertüre oder dunkle Kuchenglasur

Zubereitung

Für den Mürbeteigboden Mehl, Walnüsse, Puderzucker, Eigelb und Butter mit den Händen rasch zu einem geschmeidig-glatt Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie schlagen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zartbitterschokolade in Stücke brechen. Schokolade, Butter, Zucker und Sahne in einem kleinen Topf bei geringer Hitze langsam schmelzen lassen. Zwischendurch immer wieder mit einem Schneebesen umrühren. Etwas abkühlen lassen (ca. 20 Minuten)

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Tarteform (28 cm) mit etwas Butter ausstreichen und kühl stellen. Den gekühlten Mürbeteig zwischen bemehlter Klarsichtfolie ausrollen und mit Hilfe des Nudelholzes in die Tarteform “befördern”. Den Teig andrücken und überstehende Ränder abschneiden. Den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen. Bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.

Vollei, Eiweiß, Vanillemark und Walnussgeist mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eimasse gleichmäßig unter die Schokoladenmasse heben. Füllung auf den Mürbeteigboden in die Form gießen und auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 45 Minuten backen. Tarte in der Form abkühlen lassen.

Tarte aus der Form lösen. Kuvertüre bzw. Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen lassen. Dünn auf die abgekühlte Tarte streichen. Die Glasur fest werden lassen und die Tarte genießen!

Triple Pistachio Cupcakes

Dienstag, 17. Juli 2012

Astrid, kannst Du Dich noch an Valentinas Kochbuchtest erinnern? “3 Leserinnen kochen je 3 Rezepte” aus einem vom Verlag zur Verfügung gestellten Back-/Kochbuch und rezensieren dann das gute Werk auf Valentinas Kochbuch. Zwei dieser Damen waren wir und bei dem Buch handelte es sich (natürlich) um ein quitschebuntes Cupcake-Backbuch. Die Aufgabe wurde natürlich von Dir, wie gewohnt, humorvoll und absolut mit Bravour gemeistert. Und da  ja die Herstellung jeglichen süßen Backwerks im Alltag nicht unbedingt zu Deinen bevorzugten Aktivitäten gehört, gibt es dann eben von mir und nur für Dich – Cupcakes! Keine Angst, zum 3-Jährigen Blog-Jubiläum dürfen es schon ruhig mal etwas mehr (Kalorien) sein, ich hoffe die Gewichtszunahme übersteigt beim Betrachten des Bildes nicht die 3-Kilo-Marke…

Du magst Pistazien auch in Süßem? Aber nicht in einfacher oder zweifacher Ausführung, sondern natürlich zum Blog-Geburtstag passend, dreifach. Dreimal Pistazie im Boden plus dreimal Pistazie im Frosting. Jeweils gemahlen, gemust und gepresst als Öl – mehr geht wohl definitiv nicht. Denn alle guten Dinge sind drei – auf die nächsten Drei!

Zutaten für 12 Stück

180 g Butter, weich
4 EL Pistazienöl
1 EL Pistazienmus
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eier (M)
60 ml Eierlikör
160 g Mehl
60 g Pistazien, ungesalzen und gerieben
1 TL Backpulver
12 Muffinsförmchen aus Papier

300 g Frischkäse
100 g Butter
50 g Puderzucker
3 EL Pistazienmus
1 EL Pistazienöl
2 EL Pistazien, gerieben

Zubereitung

Backofen auf 180 ° Grad vorheizen. Muffinsförmchen in die Mulden des Muffinsblechs setzen.

Butter, Pistazienöl, Pistazienmus, Zucker und Vanillemark mit dem Rührgerät ca. 5 Minuten cremig schlagen. Anschließend hintereinander Eier und Eierlikör zugeben und unterrühren. Mehl, Backpulver und geriebene Pistazienkerne in einer Schüssel vermischen. Die Mehl-Pistazienmischung vorsichtig mit einem Kochlöffel unter die Buttermischung heben.

Den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Papierförmchen füllen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 20-25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Creme Frischkäse, Butter, Puderzucker, Pistazienmus, Pistazienöl und 1 EL geriebene Pistazien mit dem Rührgerät cremig schlagen. Die Pistazienmasse ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Anschließend mit einem Eiskugelbereiter jeweils eine “Kugel” auf die abgekühlten Muffins setzen. MIt den restlichen geriebenen Pistazien bestreuen und genießen.

Schwedische Mandeltorte

Dienstag, 03. Juli 2012

Schwedische Mandeltorte gibt es nur aus der Tiefkühltruhe? Und in schwedischen Einrichtungshäusern? Welch Trugschluss, denn seit kurzem gibt es diese nordische Köstlichkeit auch bei mir – und zwar selbstgemacht und mindestens genau so lecker. Zwar handelt es sich hierbei dank Butter, Eier und Sahne um eine mittelschwere Cholesterin-Katastrophe, aber bei dem unwiderstehlich mandelig-nussigen Geschmack ist Widerstand warscheinlich eh zwecklos.

Noch etwas in eigener Sache: Vielleicht ist einigen ja aufgefallen, dass es hier auf dem Blog momentan etwas ruhiger zugeht? Keine Panik, die Ruhe liegt nicht nicht an fehlender Kochlust, sondern an Prüfungen und ist somit diejenige vor dem Sturm ;-) Bald ist alles gut und noch viel besser – und dann gehts erst richtig los…

Zutaten (Springform, 26 cm)

8 Eier (M)
300 g Zucker
150 g Butter
200 g Sahne
200 g Mandeln
75 g Mandelplättchen
2 EL Kakaopulver

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiß beiseitestellen. Sahne und 150 g Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. 1/3 der Sahne und Eigelbe mit einem Schneebesen kräftig verrühren, unter die übrige Sahne rühren. Masse unter Rühren bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten erhitzen, bis sie dickcremig wird. Creme in eine Schüssel umfüllen. Direkt auf der Oberfläche mit Folie bedecken und auskühlen lassen. Butter bei Zimmertemperatur lagern.

4 Eiweiß steif schlagen, 75 g Zucker dabei einrieseln lassen. 100 g gemahlene Mandeln unterheben. Boden einer Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Masse einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C) 18–20 Minuten backen. Boden mit einem Messer vom Springformrand lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Zweiten Boden ebenso zubereiten und backen. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, herausnehmen und auskühlen lassen.

Butter und Kakaopulver mit den Schneebesen des Handrührgerätes 8–10 Minuten cremig rühren. Eiercreme nach und nach löffelweise darunterschlagen. Ca. 1/3 der Creme auf einen Boden geben und verstreichen. Zweiten Boden daraufsetzen und mit der restlichen Creme einstreichen. Torte sofort mit den Mandelblättchen bestreuen. Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.