Barcelona

Die Zeit war wieder einmal reif für einen Städtetrip in eine wunderschöne Stadt – Barcelona. Dezember ist für mich auch einfach die perfekte Reisezeit ins südliche Spanien. Im Gegensatz zum Dauerregenwetter in Hamburg wurden wir in Barcelona mit strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen und strahlend blauen Himmel belohnt, fünf Tage lang! Die 16 Grad (plus!) machten das Freiluft-Bierchen im Dezember zu einem besondern Erlebnis und die Glühwein-Temperaturen in heimischen Gefilden waren schnell vergessen.

Wer noch nie in in dieser lebendigen Stadt war, dem kann ich Barcelona nur wärmstens empfehlen. Die Stadt ist voll mit tollen Bauwerken und es gibt eigentlich an jeder Ecke etwas neues zu entdecken, ebenso wie bei den kulinarischen Genüssen – aber dazu später mehr. Jedenfalls kamen wir sehr gestärkt und bestimmt mit etwas Übergepäck am eigenen Leib wieder nach Hause.

Wer sich der ganzen Barcelona-Bilderflut jetzt nicht aussetzen will, einfach wegklicken, weiterklicken oder wie auch immer – das nächste Rezept kommt schon ganz bald. Also sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! ;-)

Genächtigt wurde in einem Apartment im wunderschönen Barri Gòtic, dem gotischen Viertel Barcelonas und in unmittelbarer Nähe zur La Rambla, der bekanntesten Flaniermeile in der Stadt. Das Flair des Apartments mit Holzboden, Steinwand, Holz-Deckenbalken, Flügeltüren, gemütlicher Einrichtung und Badewanne war super, wir mussten uns also die Nächte nicht in Bars um die Ohren schlagen. Oder liegt es dann vielleicht doch schon am Alter? Mitnichten ;-)

Jedenfalls wurde dank der Küche auch gekocht, welches ich mir natürlich auch im Urlaub garantiert nicht nehmen lasse – soweit es die Küchenausstattung eben zulässt. Deswegen kam für mich auch kein Hotel in Frage, Hobbies sollen doch auch im Urlaub fleißig gepflegt werden. Auf dem Teller landete zum Frühstück Käse, Ibérico-Schinken, und Oliven satt. Abends gabs u.a. einmal fangfrischer Fisch und Iberico-Bratwurst aus der Boqueria oder auch mal nur Tortilla, marinierte Sardellen, Schinken, Käse, Pimentos und meine heißgeliebte Aioli. Und diese Tage im Jahr mal ganz ohne schlechtes Gewissen: Gemüse und Salat aus Spanien! Dazu verkosteten wir spanischen Cava und Weine aus den unterschiedlichsten Regionen Spaniens. Sehr spannend!

Das Brot in Barcelona ist vielleicht besser als sein Ruf, es gibt viele kleine Bäckereien, die wunderbar knuspriges Baguette und Ciabatta backen. Vollkornbrot, ähnlich wie wir es hier kennen gibt es in Barcelona allerdings sehr, sehr selten bis überhaupt nicht. Zumindest konnte ich nichts vergleichbares entdecken.

Das gotische Viertel ist übrigens das älteste und mein absolutes Lieblingsviertel  in Barcelona. Die meisten Baudenkmäler stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert und es besticht vor allem durch seine dunklen, engen und verwinkelten Gassen. Unzählige kleine Geschäfte, Restaurants, (Tapas-) Bars und Cafes reihen sich aneinander und lassen einen Spaziergang garantiert nie langweilig werden – allerdings kann es schon vorkommen, dass man sich im Gassengewirr verläuft. Den Mittelpunkt des gotischen Viertels bildet die Kathedrale von Barcelona.

Die Straßen und Gassen rund um die Kathedrale sind um mehrere malerische Plätze herum angeordnet, von denen besonders der Plaza de Sant Jaume, der Plaza del Rei und der Plaza Reial hervorzuheben sind. Zudem gibt es manch eher unscheinbaren Torbogen, der dem geneigten Besucher manch reizvollen Einblick in fließengetäfelte Hinterhöfe oder Kreuzgänge gewährt.

Das benachbarte Viertel El Born ist mit seiner sehr sehenswerten, gotischen Kirche Santa Maria del Mar ebenfalls ein Highlight. Wie im gotischen Viertel ebenfalls viele verwinkelte Gassen, Geschäfte mit Kunsthandwerk und einer großen Dichte an Cafes, Bars und Restaurants. Leckere Pinchos (oder baskisch Pintxos) haben wir uns in einem Lokal in unmittelbarer Nähe zur Santa Maria del Mar schmecken lassen.

Euskal Etxea
Placeta Montcada, 1-3
08003 Barcelona

Für Süßschnäbel gibt es im Born-Viertel Cupcakes & Co in der hübschen Lolita Bakery. Probiert habe ich hier selbst keine, da ich mich mehr an “Spanisches” gehalten habe und dadurch schon permanent satt war. Schade, dass man nicht auf Vorrat essen kann!

Der Mercat de Santa Caterina ist eine neuere Markthalle ähnlich der Boqueria, nur etwas kleiner und weniger “touristenmäßig”. Hier kaufen vor allem Einheimische und Gastronomen ein, was sich auch natürlich auf die Preisgestalltung auswirkt. Hier ist es deutlich günstiger als in der Boqueria. Der Markt selbst hat ein grosses Restaurant, welches die Produkte vom Markt direkt in kleine Delikatessen verwandelt.

Mercat de Santa Caterina
Avinguda de Francesc Cambó, 16
08003 Barcelona
Geöffnet Mo-Sa ab 7.30 Uhr

Eine weitere Institution in El Born ist die Xampanyeria Can Peixano. Die Kneipe sieht von außen ziemlich unscheinbar aus – wie ein großes Garagentor. Das Interieur ist sehr rustikal, aber gemütlich und die Menschenmenge drängt sich vor die Theke. Der ausgeschenkte Cava soll sehr günstig (1 Euro pro Glas), aber trotzdem sehr trinkbar sein. Der Boden wird auch mal schnell zur Mülltonne umfunktioniert, was der super Stimmung aber keinen Abbruch tut. In den Genuss des Cavas kamen wir leider nicht, da sich schon eine Schlange bis auf die Straße bildete – die Bar ist von vielen Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.

Xampanyeria Can Peixano
Carrer Reina Cristina 7
08003 Barcelona
Geöffnet Mo-Sa 9 – 22.30 Uhr

Unbeschreiblich ist natürlich die Auswahl an Fisch und allerlei Meeresgetier in den Markthallen und Geschäften (Danke Hafenstadt!). Die Frischfleischauswahl ist im Gegensatz zu uns dabei schon fast bescheiden. Vieles davon war mir gänzlich unbekannt, alleine schon die Auswahl an Muscheln und Schnecken ist gigantisch. Der Anblick von Entenmuscheln oder Stabmuscheln war dann doch etwas befremdlich für mich. Angucken ja – beim Verzehr würde ich dann sicherheitshalber ganz feige kneifen und auf mir Bekanntes zurückgreifen.

Ein empfehlenswerter und sehr gut sortierter Supermarkt befindet sich auch direkt am Placa de Catalunya. Alleine das Regal mit Sardellen/Anchovies war schon wirklich beeindruckend und steht wohl in keinem Verhältnis zur heimischen Auswahl. Außerdem konnte sich die spanische Weinauswahl wirklich sehen lassen.

El Corte Inglés
Placa de Catalunya, 14
08003 Barcelona

Der legendäre Markt Boqueria mit einer Fläche von 2.583 m² ist ganz aus Glas und Stahl konstruiert und die Fassade enthält bunte Glasmosaike. An jeder Ecke erlebt man neue Gerüche und die farbenfrohe Präsentation der Waren ist beeindruckend. Hier findet man alles was das kulinarische Herz begehrt, Süßigkeiten, Honig, Käse, erlesene Öle, Oliven, einheimisches und exotisches Obst und Gemüse, Fleisch, Schinken, Fisch, Meeresfrüchte – sogar Stände nur mit Innereien und abgezogenen Schafsköpfen.  Alles frisch und von allem ist die Auswahl riesig. Aus Platzgründen wird das Rinderbein in der Boqueria auch schon mal direkt vor der Theke zerteilt.

Bei einem Boqueria-Besuch auch schon fast Pflicht: Ein Besuch in der schon fast legendären Bar Pinotxo am Eingang La Rambla (Stand 466). Chef Juanito serviert morgens den Kaffee, koordiniert auf 6-8 qm seine 5 Mitarbeiter und ist immer für ein Späßchen zu haben. Sehenswert: Um 8.00 Uhr bei einem Cáfe con leche an der Theke sitzen und den Mitarbeitern auf kleinsten Raum bei der Zubereitung bzw. Vorbereitung der Speisen ein kleines bißchen über die Schulter gucken. Unbedingt die Kichererbsen und den Oktopussalat testen! Zum Cafè hier übrigens unbedingt das gefüllte Gebäck Xuxo probieren. Churros sind ja schon lecker, aber dieses Croissant-ähnliche und gezuckerte Teilchen schmeckt wirklich himmlisch.

La Boqueria
La Rambla 91
08001 Barcelona
Geöffnet Mo-Sa 8.00 – 20.00 Uhr

Und natürlich überall Schinken wohin das Auge reicht! Auf dem Markt, in den Supermärkten, über dem Tresen, als Deko an der Wand – einfach überall. Ich wußte auch nicht, dass es so viele unterschiedliche Arten und Sorten wiederum mit verschiedener Reifedauer und Qualitätsbezeichnung gib. Schinken von weißem Schwein – gut, Schinken von schwarzem Schwein – sehr gut. So oder so ähnlich pries zuminderst ein Händler am Markt seinen Schinken an.

Wir haben auf alle Fälle reichlich gekostet und uns auch für zu Hause noch ausreichend eingedeckt, denn er schmeckt frisch aufgeschnitten natürlich um Klassen besser als der abgepackte Serrano hier im Geschäft.

Die Werke Gaudís wurden natürlich auch bestaunt. Casa Míla und Casa Batlló am Passeig de Gràcia im Stadtteil Eixample sind wirklich eindrucksvolle Bauwerke des Modernisme. Weiter gings dann zur imposanten Sagrada Família. Bei den Touristenströmen und einer mindestens 1 km langen Warteschlange ergriffen wir schnell die Flucht in Richtung benachbartes Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. Das Hospital ist ein alter Klinikkomplex im katalanischen Jugendstil und zählt seit 1987 zum Weltkulturerbe der Unesco. Hier war es auch bedeutend ruhiger als bei der Sagrada Familia.

Als Belohnung für den harten Aufstieg gabs auf dem höchsten Punkt des Park Güells gleich mal ein rockiges Begrüßungsständchen von “Jason Jeans” – natürlich ganz  rock the kitchen-kompatibel. Der Gute Mann schmettert hier schon seit Jahren mit Glöckchen an den Schuhen seine Arien und erfreut sich hoffentlich immer noch der gigantischen Aussicht über Barcelona und den Montjuic. Kleine Kostprobe gefällig? *klick*

Park Güell
Metro: Vallcarca/L3
Geöffnet Mo-So ab 10 Uhr, geschlossen wir der Park je nach Jahreszeit zwischen 18 Uhr und 20 Uhr

Der Montjuic ist der 210 m hohe Hausberg von Barcelona und man erreicht ihn am besten und schönsten mit der Hafen-Seilbahn. Etwas mulmig war mir bei der ganzen Aktion, immerhin geht es zuerst per Fahrstuhl in schwindelerregende Höhen auf den Seilbahn-Turm. Im Anschluss wird man von der Seilbahn in ca. 7 Minuten über den alten Hafen Port Vell zum Montjuic transportiert – mit einer beeindruckenden Aussicht über die Stadt, den Hafen und den Strand.

Oben angekommen kommt man direkt zu den Gärten Costa i Llobera, einem idyllischen Platz mit Blick auf den Hafenbereich. Zu Fuß ging es weiter zum Castell de Montjuic um dann durch verschiedene Gärten wieder den Rückweg vorbei am katalanischen Nationalmuseum  anzutreten. Vom Placa d´Espanya gings dann mit der Metro wieder zum Placa Catalunya.

Torre Sant Sebastiá (am Hafen)
Teleféric Port Vell
Passeig Joan de Borbó, 88
Hinfahrt zum Monjuic 9,95 Euro, Hin- und Rückfahrt 15,95 Euro

Besonders gespannt war ich natürlich wie sich wohl die Adventszeit und Weihnachten in einem südlichen Land gestaltet. Glühwein und Bratwurstsemmel *hust* war natürlich nicht, dafür gab es aber jeweils vor der Kathedrale und vor der Sagrada Família einen Weihnachtsmarkt mit vielen Buden. Allerdings wird hier wenig bis gar kein Wert auf die Kulinarik gelegt, vielmehr aber auf Kunsthandwerk, Mistelzweige, Holzfiguren usw.

Ungewohnt, etwas kitschig aber nicht unbedingt schlecht fand ich dagegen die Beleuchtung in den Straßen Barcelonas. Besonders passend fand ich die blauen und weißen Kugeln, die im gotischen Viertel die Gassen in ein psychedellisches Licht tauchten – aber das ist ja warscheinlich eine Sache des Geschmacks.

Ich hoffe, dass euch mein Bericht gefallen hat und die Bilder Lust auf mehr (und Meer) machen. Ich kann auch jeden Fall nur jedem empfehlen diese wunderschöne und facettenreiche Stadt einmal zu besuchen. Bei uns war es garantiert nicht das letzte mal, viel geplantes konnte in der kurzen Zeit leider nicht bewältigt werden.

Wart Ihr schon in Barcelona oder plant Ihr vielleicht einen Besuch in dieser wunderschönen Stadt? Was habt Ihr in Barcelona schon erlebt?

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17 Antworten zu “Barcelona”

  1. Kerstin sagt:

    Himmel, was für’n Reisebericht! Seit kurzem entzückter Mitleser hier, bin ich auch gleich “persönlich betroffen”. Unlängst sind wir auf Kreuzfahrttrip in Barcelona gestrandet und haben uns innerhalb 15 Minuten total in diese Stadt verguckt. Man stell sich vor, diese Märkte zu besuchen, aber keine eigene (Not-)Küche parat zu haben, weil Top-All-Inclusive im schwimmenden Hotel – ein Jammer. Jetzt sind wir sehr heiß auf den nächsten Urlaub. Den Barcelona-Urlaub! Irgendwie genau so, wie Du das beschreibst, würden wir das gerne haben. Kleine Frage: Unterkunftstipp betreffs Ferienwohnungen? (Vielleicht sogar für fremdsprachdefizitäre Gäste?) *verschämt guck*

  2. Sylvia sagt:

    @Kerstin: Freut mich, dass ich Dir einen Barcelona-Urlaub schmackhaft machen konnte! :-) Wir haben unser Apartement über http://www.apartmentbarcelona.com gebucht und waren eigentlich sehr zufrieden. Die Auswahl ist so groß, man kann sich gar nicht entscheiden und die Abwicklung funktionierte auch reibungslos. Ich bin ja auch nicht der große Fremdsprachen-Crack, aber die Kommunikation mit dem Wohnungseigentümer klappte dann mit etwas englisch auch perfekt :-)

  3. Gabi sagt:

    Danke für den schönen Bericht – ich scheine vor zwei Jahren fast durch dieselben Gassen gestreift zu sein ;-)

  4. Kerstin sagt:

    Ah, danke Sylvia. Auf der Seite dort hab ich schon ein bisschen rumgekramt und werde sicher fündig.

  5. barcalex sagt:

    Bei diesem Therma muss ich mit meinem Nick ja zumindest mal “Hallo” sagen :-) Wunderbare Stadt dieses Barcelona … lang, lang ist es her. Schöne Bilder hast du gemacht.

  6. Andrea sagt:

    Hach, wie schön. Ich war dieses Jahr im November zum ersten mal in Barcelona und dein Bericht hat alles wieder aufgewühlt! Ich habe mich total in Barcelona verliebt und werde ganz sicher bald wieder hin… Es gibt so viel zu sehen, dass es auch für ganz ganz viele Besuche reicht :)

    Die Sagrada Familia war für mich eines der Highlights, ich hatte Glück und war morgens früh (und an einem Dienstag) dort und musste gar nicht warten. Gerade von innen ist sie sehr überwältigend. Neben der Casa Mila und Casa Batllo haben wir uns noch den Palau Guell angesehen – sehr sehenswert! Und der Parc Guell natürlich… und wie köstlich der Café con leche geschmeckt hat… Ich hab Sehnsucht…

  7. Oh ja :)
    Ich wahr auf meiner Abifahrt nach Calella auch einen Tag in Barcelona. Wir hatten leider relativ wenig Zeit, aber die vielen Gässchen fand ich klasse.
    Das Restaurant, was wir uns damals ausgesucht haben, war leider nicht gut. Und mein Freund hat sich geweigert mit mir in die Markthalle zu gehen, weil er meinte da stinkt es unerträglich nach Fisch.
    Naja :D War trotzdem ein Erlebnis die Stadt.

  8. moey sagt:

    Dieser Bericht freut mich besonders, Sylvia :-)
    Aufgrund dort wohnender Verwandtschaft ist Barcelona seit dem Säuglingsalter meine zweite Heimat und ich versuche jährlich zumindest einen Trip dorthin.
    Du hast die Stadt ganz wunderbar eingefangen!

    Und Entenmuscheln (Percebes) sind übrigens ganz köstlich ;-) Man findet sie nur in der Regel nicht auf den Speisekarten der Restaurants.
    Guck mal, hier habe ich letztes Jahr darüber berichtet: http://moeyskitchen.blogspot.de/2011/05/kulinarischer-reisebericht-barcelona.html

  9. Sylvia sagt:

    @Gabi:Freut mich, wenn er Dir gefällt. Dann wird es ja mal wieder höchste zeit für einen Besuch…

    @Kerstin: Viel Spaß beim stöbern. Ich bin sicher, Du findest ein passendes Apartement. Und schon mal einen schönen Urlaub!

    @Alex: Dankeschön! Dann wirds aber mal wieder Zeit, oder? ;-)

    @Andrea: Ich vermisse den spanischen Café con leche ebenfalls… Dann waren wir wohl zum falschen Zeitpunkt bei der Sagrada Familia – es war wirklich die Hölle los und hatte keine Lust mich ewig anzustellen. Ich war vor Jahren schon mal drin, leider war da alles eingerüstet und man konnte nicht allzu viel erkennen. Da hilft wohl nur ein weiterer Barcelona-Besuch :-)

    @Lilli: Oh, das ist ja schade. Aber es stinkt nicht wirklich nach Fisch – es ist ja alles total frisch. Es riecht beim Fisch eigentlich nur nach Meerwasser. Also zumindest im Winter. Das mit den Restaurants ist schon so ne Sache. Leider ist in den beliebten Vierteln vieles auch eine Touristen-Falle – wie in vielen “Urlaubsstädten”. Dann empfehle ich Dir auf alle Fälle einen weiteren Besuch in Barcelona ! :-)

  10. Sylvia sagt:

    @Moey: Beneidenswert – jedes Jahr nach Barcelona! :-) Deinen Bericht ist wirklich toll und die Restaurants klingen wirklich klasse – nur zu den Entenmuscheln kannst Du mich (noch) nicht überreden ;-) Ich bin an der Fischtheke ständig um die Dinger herumgeschlichen und konnte mir gar nicht vorstellen, dass man so etwas überhaupt essen kann – bzw. wie man sie überhaupt isst und zubereitet.

  11. Jorge sagt:

    Bin gerade durch Zufall auf deinen Blogg gestoßen (auf der Suche nach einer tollen Kürbisfüllung für Ravioli). Dein Blogg ist toll, das Layout, wie du schreibst, der Bericht über Brachelona. Besonders beeindruckend finde ich deine Fotos. Wenn so auch noch die Rezepte sind…
    Barcelona habe ich zur Olympiade 92 mit meiner spanischen Frau besucht, sie lebte auch zum Essen… und nicht umgekehrt (tolle Einstellung). Daher weiß ich auch dass Percebes sau gut schmecken, sind aber teuer, richtig gut kenne ich sie aus Galizien (brauchen Brandung um groß und lecker zu werden). Was aber auch genial schmeckt sind die Schwert- bzw. Scheidenmuscheln, Navajas (Stabmuscheln, den Namen kenn ich nicht). „Navajas a la plancha“ nur mit Salz, Knoblauch und Zitrone in der Eisenpfanne. Sie haben festes, etwas süßliches Fleisch und dann, der Geschmack, wenn man die Schale (vorsichtig) ableckt, da bekomme ich sofort wieder Lust auf Spanien. Navajas gibt’s auch in Deutschland, die kommen aus Amerika und sollen sich erst ab 1979 von Hamburg aus verbreitet haben.
    Freue mich schon, hier öfter mal zu stöbern.

  12. Miss Erable sagt:

    Hallo Sylvia,

    die Bilder sind wunder wunder schön!!! Macht definitiv Lust auf Meer!
    Mein Gewinn ist mittlerweile angekommen und ich freue mich wie Bolle!!! Vielen vielen Dank noch mal!!!

    Viele liebe Grüße
    Fabienne

  13. Sylvia sagt:

    @Jorge: Erstmal freut es mich, dass Dir mein kleiner Blog so gut gefällt, ich hoffe ich treffe auch in Zukunft mit meinen Rezepten Deinen Geschmack!

    Mit den Muscheln ist es bei mir so ne Sache – ich bereite sie wegen des tollen Duftes wahnsinnig gerne selbst zu, aber selbst essen eher weniger. Dafür nötige ich dann meinen Freund, er ist von Muscheln aller Art nicht abgeneigt, zum Glück :-) Salz, Zitrone und Knoblauch klingt aber schon mal wirklich gut, so zubereitet würde ich sie dann (mit etwas Mut) auch probieren. Der nächste Barcelona-Trip lässt zum Glück nicht lange auf sich warten… Viel Spaß beim stöbern und auch kulinarische Grüße an Deinen Frau! :-)

    @Miss Erable: Dankeschön, es freut mich dass Dir die Bilder gefallen. Auch Lust auf einen kleinen Spanien-Ausflug?

    Viel Freude mit Deinem Gewinn und schon mal frohe Weinachten! :-) Liebe Grüße!

  14. Ja, wir waren natürlich auch schon in Barcelona.
    Und sicher nicht zum letzten Mal.
    Es ist einfach eine sehr, sehr coole Stadt mit toller Atmosphäre.
    Einen schönen Bericht hast Du da erstellt.
    Mich hätten nur noch aktuelle Fotos der Sagrada Familia interessiert.
    Als ich zum letzten Mal da war, war noch so vieles unfertig und eingerüstet.
    Meine eigenen Barcelona-Fotos liegen leider alle noch auf Halde….

    Mit vorweihnachtlichen Grüßen aus dem Bratwurstbestückten Nürnberg ins nahe Roth ;-)
    Peter

  15. Esma sagt:

    Hallo Sylvia!
    Dieser Bericht ist wirklich super und hat mich daran erinnert, dass wir – obwohl mehrfach Anlauf genommen -noch immer nicht in Barcelona waren! Aber das wird jetzt umgehend nachgeholt, ich schaue schon nach entsprechenden Flügen. Eine Frage habe ich aber noch: Mit welcher Kamera hast Du die Aufnahmen gemacht??? Meine Tochter ist ein Fotografier-Freak, ganz begeistert von Deinen Aufnahmen und möchte nun unbedingt wissen, mit welcher Kamera sie gemacht wurden!

  16. Sylvia sagt:

    @Esma: Dann wird es aber wirklich Zeit, hoffentlich findest Du einen passenden und günstigen Flug – ich drücke die Daumen! Die Bilder habe ich alle mit dem iPhone und Instagram gemacht. Wenn man so viel in einer Stadt unterwegs ist, nervt mich eine große Kamera immer ein bißchen und das Handy ist viel schneller aus der Tasche geholt. Es freut mich, dass Deiner Tochter die Bilder so gefallen! :-)

  17. Sylvia sagt:

    @Peter: An der Sagrada Familia hab ich leider keine Fotos gemacht – Asche auf mein Haupt! ;-) Bei den Menschenmassen habe ich sofort wieder die Flucht ergriffen, obwohl es ja eigentlich das Highlight in Barcelona ist… Meine Freund hat zwar tapfer Bilder mit der großen Cam gemacht, aber die sind auch noch nicht gesichtet… Dann schicke ich ebenfalls vorweihnachtliche Grüße in die Lebkuchenstadt zurück! :-)

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