Rote-Bete-Ravioli mit Meerrettich-Mohnbutter

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Meine Liebe zu gefüllter Pasta dürfte einigen wohl schon bekannt sein. Außerdem brauchte die Nudelmaschine dringend Freigang und nach den ganzen frischen und sommerlichen Varianten war die Zeit dringend reif für eine erdige und herbstliche Ravioli-Version mit der gewissen Portion Schärfe.

Rote Bete. Ingwer. Meerrettich. Mohn. What else? Beim ersten Bissen mutet das Quartett für Pasta zwar etwas ungewohnt/ungewöhnlich an, aber spätestens nach dem dritten Bissen gewöhnt sich der Gaumen an den erdig-scharfen Geschmack und erfreut sich an der neuen Geschmackskombination. Vielleicht schon fast Pasta mit Gourmetpotential?

Außerdem ist die Rote Bete-Füllung für Farbfetischisten wie mich natürlich der absolute Knaller und ein Highlight unter den Ravioli-Füllungen. Summa summarum: Schmeckt, sieht gut aus und ist mit etwas Vorbereitung und Übung (Pastateig) auch relativ umgänglich in der Herstellung – und unumgänglich im Geschmack … Ausprobieren!

Zutaten für 4 Personen

300 g Rote Bete, gekocht
3-cm-Stück Ingwer
1 kleine Zwiebel
1 EL Rapsöl
75 g Semmelbrösel
50 g Schafskäse
Salz Pfeffer

1 Portion Pastateig *klick*

2 EL frisch geriebener Meerrettich (oder aus dem Glas)
3 EL Butter
2 EL ganze Mohnsamen
Salz

Zubereitung

Rote Bete schälen, würfeln und pürieren. Ingwer und Zwiebel schälen und fein würfeln. 1 El Rapsöl erhitzen, Zwiebel und Ingwer darin ca. 1 Minute andünsten. Semmelbrösel zugeben und kurz mitrösten. Den Schafskäse in das Rote-Bete-Püre krümeln. Zwiebel-Ingwer-Semmelbröselmischung mit dem Rote-Bete-Püre mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Pastateig wie gewohnt ausrollen (Nudelmaschine oder von Hand) und mit Hilfe eines Raviolibretts *klick* mit der Rote-Bete-Mischung füllen. Die Ravioli in leicht gesalzenem Wasser ca. 2-3 Minuten garen. Aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne zerlassen und leicht bräunen lassen. Die Mohnsamen zur Butter geben und kurz mitrösten lassen. Den Meerrettich unter die Mohnbutter rühren und leicht salzen. Über die Rote-Bete-Ravioli träufeln und servieren.

Quelle: Leicht abgewandelt nach “Nudeln selbst gemacht”, Cornelia Schinharl, GU Verlag

Durchschnittliche Nährwertangaben pro Portion

Brennwert (kcal)
k.A.
Eiweiß (g)
k.A.
Fett (g)
k.A.
Kohlenhydrate (g)
k.A.
Ballaststoffe (g)
k.A.
Cholesterin (mg)
k.A.
Natrium (mg)
k.A.
Kalium (mg)
k.A.
Calcium (mg)
k.A.
Magnesium (mg)
k.A.
Harnsäure (mg)
k.A.
Folsäure (µg)
k.A.
Jod (µg)
k.A.
Zink (mg)
k.A.

Fragen, Anregungen, Lob?

…oh man… alles was ich gerne mag auf einen haufen! wenn ich mich jetzt auch noch trauen würde, das nachzumachen;-)

Liebe Sylvia,

rote Bete, Meerrettich und Mohn sind wirklich eine tolle Kombination – alle drei mag ich sehr :-) Eigentlich schade, dass ich immer noch zu faul und zu untalentiert im Umgang mit Teig bin, um Pasta selbst zu machen…

LG Kirsten

    @Kirsten: Fehlendes Talent bei der Pastaherstellung gibt es garantiert nicht! Probiere es einfach mal aus, es macht wirklich Spaß und hat schon fast etwas “meditatives”. Außerdem schmeckt selbstgemacht Pasta natürlich super – ist ja auch ein positiver Nebeneffekt. ;-) Also ich freu mich dann schon auf Deinen ersten Pasta-Post… :-)

Seitdem ich Rote-Beete-Risotto mit Meerrettich gekocht habe, bin ich von der Kombi absolut begeistert. Und dann noch mit Mohn und Nudeln!!! Das klingt nach Arbeit – aber einer die sich lohnt.
Herzliche Grüße,
Dani

Es gibt an sich nur eine treffende Umschreibung zu diesem Gericht: “eine Sensation!”

Also traut euch, Ihr werdet belohnt werden!

Die besten Grüße, Clarissa

    @Clarissa: Oh, vielen herzlichen Dank – es freut mich dass Dir das Rezept so “sensationell” gut gefällt! Liebe Grüße! :-)

 

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