Straccetti mit Kapern und Pinienkernen

In meiner Eigenschaft als Liebhaber der italienischen Küche unterscheide ich mich wahrscheinlich nicht recht von vielen anderen. Gerade die Auswahl der Vorspeisen wie Carpaccio, Vitello Tonnato & Co haben es mir besonders angetan, leider bereite ich diese Vorspeisen aber selbst nur sehr selten zu – und dann auch nur zu besonderen Gelegenheiten. Eigentlich schade.

Momentan eines meiner allerliebsten Kochbücher in der Küche ist: Cucina Italiana – Kochkurs für Genießer. In diesem tollen Kochbuch habe ich auch das Rezept für Straccetti entdeckt. Straccetti ist ein unkompliziertes, schnelles und typisch römisches Gericht, bei welchem hauchdünne Rindfleischscheiben kurz aber scharf angebraten werden. Das “Zerreißen” des hauchdünn geschnittenen, bzw geklopften Fleisches ist gewollt (stracciare = reißen) und schmeckt mir mit einer Kapern-Pinienkern-Vinaigrette, Rucola und Parmesan hervorragend als Vorspeise.

Der Phantasie sind natürlich wieder einmal keine Grenzen gesetzt – wer möchte gibt der Vinaigrette wie im Original-Rezept Peperoncino  und Sultaninen hinzu oder löscht das Fleisch ganz stilecht noch mit etwas Weißwein ab. Ein weiteres tolles Straccetti-Rezept findet ihr hier bei Jutta. Buon appetito!

Zutaten für 2 Personen (Vorspeise)

1 TL Pinienkerne
1 TL Kapern
1/ Knoblauchzehe, gepresst
3 EL Olivenöl
1 EL Limettensaft
1 EL Balsamicoessig
160 g Rinderfilet
30 g Rucola
20 g Parmesan
Meersalz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung

Für die Vinaigrette die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten. Pinienkerne, 2 EL Olivenöl, Limettensaft, Kapern, Knoblauch und Balsamico in einer Schüssel gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rinderfilet in 8 dünne Scheiben schneiden und diese vorsichtig mit dem Fleischklopfer flach klopfen (ähnlich wie Carpaccio). Die Filetscheiben mit Salz und Pfeffer würzen.

1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen  und die Filetscheiben bei starker Hitze kurz und scharf anbraten. Die Fleischscheiben zusammen mit dem Rucola auf einem Teller anrichten. Mit der Vinaigrette beträufeln und mit Parmesan überhobeln.

 

 

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6 Antworten zu “Straccetti mit Kapern und Pinienkernen”

  1. Christina sagt:

    Na, das ist doch mal eine tolle Vorspeise. Ich muss das Rezept nur lesen, um zu wissen, dass ich die lieben werde. Carpaccio kenne ich natürlich, aber von Straccetti habe ich bis gerade noch noch nichts gehört. Muss ich schnellstens ausprobieren,
    Liebe Grüße!

  2. Sylvia sagt:

    @Christina: Straccetti kannte ich vorher auch noch nicht. Lass es Dir schmecken und natürlich viel Spaß beim ausprobieren. Liebe Grüße!

  3. Alex sagt:

    Ich liebe Straccetti, die gab und gibt es bei uns zu Hause sehr oft. Der italienische Metzger schneidet die einem auch wirklich hauchdünn, grad mal etwas dicker als Carpaccio. Oder man findet sie sogar schon fertig im Kühlregal.
    Ich weiss noch, wie ich mal hier in Deutschland dem Metzger meines Vertrauens erklären wollte, wie dünn ich das Fleisch geschnitten haben mochte: “noch dünner. Nein, noch dünner. Noooooch düüüüüüünnner!” :-)) Deine Version mit Kapern gefällt mir ausgesprochen gut.

  4. Sylvia sagt:

    @Alex: Dann sollte ich wirklich mal einen Kurzurlaub in Rom anstreben… Ich werde mal den “noooooch düüünnner-Versuch” bei meinem Metzger starten – ich bin schon auf das Gesicht gespannt! :)

  5. Verena sagt:

    Ein Klassiker, einfach und gut. Dazu noch ein Gläschen Rotwein und das Leben ist perfekt. =)

  6. Sylvia sagt:

    @Verena: Dem gibt es wohl nichts mehr hinzuzufügen :-)

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