Frankfurter Kranz-Cupcakes

Anscheinend bin ich doch ganz vertrauenswürdig oder habe zu laut “hier” geschrien als Katharina von Valentinas Kochbuch via Facebook 3 Rezensenten für ein Kochbuch suchte. Es dauerte also nicht lange und ich bekam vom Verlag Jacoby & Stuart ein knallpinkes Buch zugeschickt um drei Cupcake-Rezepte zu testen und darüber eine Rezension zu schreiben. 

Gebacken wurden Whisky-Cupcakes mit Whisky-Creme, Käsekuchen-Cupcakes und Frankfurter Kranz-Cupcakes. Letz- teres waren meine absoluten Favouriten, bei ihnen stimmte von der Kirsche  bis zum Boden einfach alles. Lecker!

Wobei die kleinen hübschen Dinger ja nicht ganz ohne sind, aber zu Risiken und Nebenwirkungen der Törtchen verweise ich fauler Weise einfach mal an Rezensenten- und Bloggerkollegin Astrid von Arthurs Tochter kocht - sie kann sowas eh viel beser als ich ;-)  Astrid beschreibt sehr unterhaltsam die “Tücken” eines solchen Experimentes.

Abschließend möchte ich mich bei Katharina für die Möglichkeit der Teilanhme am Kochbuchtest recht herzlich bedanken, es hat riesigen Spaß gemacht! Ein Dank gebührt natürlich auch dem Verlag für mein Exemplar.

Zutaten für 12 Stück:

Für den Teig:

3 Eier
170 g Zucker
150 g weiche Butter
1 EL Vanillezucker
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1 TL Backpulver
90 g Mehl
90 g Speisestärke

Für die Füllung:

12 TL Kirschmarmelade

Für die Creme:

45 g Speisestärke
500 ml Milch
2 frische Eigelb
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
150 g weiche Süßrahmbutter

100 g Haselnußkrokant
12 kandierte Kirschen

Zubereitung:

Zunächst für die Creme einen Pudding vorbereiten. Dazu die Speisestärke mit 6 EL Milch  und dem Eigelb verrühren. Die übrige Milch mit Zucker und Vanillezucker zum Kochen bringen. Die angerührte Speisestärke hinzufügen und das Ganze kurz aufkochen lassen. Den Pudding vom Herd nehmen und erkalten lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Für den Teig Eier und Zucker schaumig schlagen. Die Butter hinzufügen und alles gut vermengen. Die restlichen Zutaten zugeben und kurz verrühren.

Den Teig in die mit Papierbackförmchen ausgelegte Muffinform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen. Cupcakes 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für die Füllung mit einem Teelöffel eine Mulde in der Mitte der Cupcakes ausheben und mit jeweils 1 TL Kirschmarmelade füllen.

Für die Creme sollten Butter und Pudding Zimmertemperatur haben. Die Butter schaumig schlagen. Bei geringer Geschwindigkeit des Rührgerätes den Pudding löffelweise zugeben und gut vermischen.

Die Creme mit einem Spritzbeutel auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen. Mit Krokant bestreuen. Zum Schluß jeden Cupcake mit einer kandierten Kirsche dekorieren.

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16 Antworten zu “Frankfurter Kranz-Cupcakes”

  1. moey sagt:

    Hihi, rate mal, was es bei mir heute gab – Frankfurter Kranz!
    Ich bin noch gar nicht auf die Idee gekommen den in Cupcakes zu verarbeiten, tolle Idee! Besonders gut gefällt mir die Creme.
    Und dein Bild ist zum Anbeißen!

    LG Maja

  2. andorina sagt:

    @Maya: Dankeschön! Ich kenne Frankfurter Kranz eigentlich nur von meiner Oma und ich habe ihn geliebt! Ich beneide Dich fast ein bißchen um das Original ;-) Darauf, Frankfurter Kranz als Cupcake zu backen wäre ich ohne das Buch auch nie gekommen, aber auf alle Fälle eine tolle Idee! LG Sylvia

  3. Katharina sagt:

    Liebe Sylvia, meinerseits auch den besten Dank. Wie schön auch, dass Du diesen Cupcake entdeckt hast. War mir entgangen beim Stöbern! Klingt so gut. Herzlichst Katharina

  4. Maren sagt:

    Wunderschön, wie immer. Ich bewundere wirklich Deine Bilder. Immer so schööööön. Die Rezepte finde ich natürlich auch sehr spannend.

    Ui, und Du hast diese wunderschönen Cupcakeförmchen aus den USA, ohne diese hässlichen Riffeln. Ich habe mich bisher nie getraut solche zu bestellen, da man mir mal gesagt hat, die wären nicht backfest. Andererseits, wie kriegt man die Cupcakes sonst drin gar? Ist da was dran? Würde mich wirklich interessieren.

    Herzliche Grüße,
    Maren

  5. Julia sagt:

    Als Frankfurter Määdsche kenne ich den Kranz ja nur in seiner Originalversion, die mir immer zu mächtig und zu fett ist. Aber so ein winzig kleiner Cupcake oder zwei sind viiiiieeel weniger sündig :) In meinem Rezepteordner, in dem meine Mutter und meine Oma mir ihre Rezepte “hinterlassen” haben, findet sich auch eines für den “echten” Frankfurter Kranz. Ich bin mal gespannt, ob ich den JEMALS selber mache ;-9

  6. Also ich babbel vielleicht mehr drumherum, aber damit will ich ja nur davon ablenken, dass ich nicht diese tollen Bilder bieten kann wie Du! :)

    Aber Spaß hat´s gemacht, gell?! :)

  7. Ina sagt:

    Wunderschönes Bild! Cupcakes an sich sind mir ja meist zu süß, aber Torten als Cupcakes gebacken liebe ich unheimlich: Superleckere Sünden in so kleinen Stückchen, dass danach immer noch mindestens ein, zwei andere Sorten reinpassen… ;)

    Liebe Grüße,
    Ina

  8. Lovely cupcakes :) Perfect for tea time at the afternoon :)
    Thanks for submitting your photo to DMBLGiT July 2011. Good luck !

  9. Dippegucker sagt:

    Bei der Speisestärke habe ich schon befürchtet, die Creme wird steinhart, wie das bei vielen Industrie-Kränzen der Fall ist. Auf dem Bild sieht sie aber ganz fluffig aus, was sehr wichtig ist. Ansonsten hast du echt eine Butterbombe im Magen…

    Empfohlener Rocksong:
    Paul Butterfield Blues Band – “Drifting And Drifting”

    Ciao,
    Dippegucker

  10. nadlm sagt:

    uii klasse…die werd ich mal machen.

  11. andorina sagt:

    @Nadlm: Eine sehr weise Entscheidung! ;-)

  12. andorina sagt:

    @Dippegucker: Pahhh, wer braucht schon Industriekränze? Übrigends schätze ich Deine empfohlenen Songs sehr… Kann man Dich angagieren? ;-)

  13. Dippegucker sagt:

    @andorina: …engagieren? Klar, ich bring dann die Küchenmusik mit :-) Denn gute Musik beim Kochen, das muss sein.

  14. Ah mensch, das klingt klasse ;o)
    Da der Freund Frankfurter Kranz liebt… ich ihn aber nie so hübsch hinbekomme, ist das doch genau das Richtige!

  15. andorina sagt:

    Das geht viel einfacher als man denkt! Ich drück Dir die Daumen, dass alles klappt – lasst euch die Cupcakes schmecken! :-)

  16. Dippegucker sagt:

    Nachdem ich nun meinen zweiten Kranz hinter mir habe, muss ich sagen, dass Stärke den Teig weicher statt härter macht. Wieder was gelernt.

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