Traumstücke a la Karen

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Vor einiger Zeit hat Karen diese kleinen, süßen Häppchen gebacken, seither spuken mir Ihre “Traumstücke” ständig im Kopf herum. Und auch wenn im Moment die Zeit sehr knapp ist, hat es doch mit dem Nachbacken irgendwie zwischendrin geklappt – die Dinger sind zum Glück super einfach zubereitet und dann auch ganz fix gebacken, fast schon nebenbei.

Irgendwie erinnern mich diese kleinen Teilchen geschmacklich (wie Karen übrigens auch) an Vanillekipferl. Und da die Weihnachts-Bäckerei 2013 dank Urlaub heuer eh mehr oder weniger ins Wasser fällt, gibts eben jetzt schon adäquates Gebäck – bei mir noch zusätzlich mit einem Hauch von Cème Brûlée-Geschmack. Und Kekse gehen ja eigentlich immer, die Jahreszeit ist bei den “Traumstücken” wirklich definitiv Nebensache. Fast verputzt sind sie hier auf alle Fälle auch schon, mehr muss wohl dazu nicht gesagt werden, oder? 1000 Dank für das Rezept, liebe Karen!

P.S: Als kleine Entschädigung, dass ich mich in letzter Zeit hier auf dem Blog aus Zeitmangel doch etwas rar mache, gibt es in den nächsten Tagen eine tolle Verlosung mit einem wirklich grandiosen Gewinn. Mehr wird hier an der Stelle aber natürlich noch nicht verraten – seid gespannt  und schaut bei Gelegenheit einfach die Tage mal wieder vorbei, bis bald!

Zutaten (für ca. 80 Stück)

500 g Mehl
5 Eigelb
2 EL Crème Brûlée-Sirup (oder einfach weglassen)
250 g Butter
150 g Vanillezucker (selbstgemacht)*
Puderzucker zum wälzen (etwa 250

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen grob verkneten. Anschließend den Teig auf der Arbeitsplatte mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie geschlagen ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Vom gekühlten Teig ein Stück abnehmen und zu fingerbreiten Strängen rollen. Jeweils 1 cm breite Stücke abschneiden und auf das Backblech legen. Die Traumstücke gehen nur ein kleinwenig auf, also braucht man keinen großen Abstand dazwischen. Die Traumstücke ca. 13-15 Minuten backen. Sie sollen nur ganz leicht braun sein.

Auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen und lauwarm (nicht heiss, sonst saugen sie zu viel Puderzucker auf!) in eine Schüssel mit Puderzucker geben. Die Schüssel vorsichtig schütteln, dass sich der Puderzucker um die Kekse windet.

*Alternativ einfach 140 g normalen Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker verwenden.

Durchschnittliche Nährwertangaben pro Portion

Brennwert (kcal)
k.A.
Eiweiß (g)
k.A.
Fett (g)
k.A.
Kohlenhydrate (g)
k.A.
Ballaststoffe (g)
k.A.
Cholesterin (mg)
k.A.
Natrium (mg)
k.A.
Kalium (mg)
k.A.
Calcium (mg)
k.A.
Magnesium (mg)
k.A.
Harnsäure (mg)
k.A.
Folsäure (µg)
k.A.
Jod (µg)
k.A.
Zink (mg)
k.A.

Fragen, Anregungen, Lob?

    @Fenta: Eins kann ich Dir versprechen – sie schmecken noch viel besser als sie aussehen! ;-) Liebe Grüsse!

Ich möchte diese wunderschöne (und sicher auch köstliche) Traumstücke ausprobieren. Nach einer kurzer Suche habe ich gefunden, dass Créme Brulée Sirup nach gebrannten Karamell und Vanille schmeckt. Könnte man den Sirup selber herstellen? Hast Du vielleicht ein Rezept dafür?

Liebe Grüße, Krisz :-)

    @Krisz: Leider habe ich kein erprobtes Rezept für den Sirup – bei mir war es ein gekauftes Produkt von Monin. Die Traumstücke schmecken aber auch ohne Sirup ganz wunderbar :-)

Oh die klingen ja wunderbar! Und da ich Vanillekipferl liebe, werden diese Traumstückchen bestimmt auch zu Favoriten werden :)
Liebe Grüße!
Julia

    @Cathi: So lange würde ich auf keinen Fall warten, dafür schmecken sie zu lecker! ;-)

Liebe Sylvia,

witzig, wie sich das Rezept immer weiter und weiterentwickelt…
Crème Brûlée-Sirup und 1h Kühlzeit stand in meinem Originalrezeptpost gar nicht drin… Und dennoch sind es noch traumhafte Traumstücke! (hat ein bißchen was von stiller Post, findet Ihr nicht auch?! grins)

Es freut mich so sehr, dass Euch allen das alte Familienrezept meiner Freundin Martina so gut schmeckt!

Wen es zusätlich noch interessiert, warum ich die Martinakekse Traumstücke genannt habe, der darf mal hier klicken:

http://samtundsahne.blogspot.de/2012/08/traumstucke.html

Diese feinen Kekslein wurden nämlich jahrelang von der Inhaberin (Martina) dieses süßen Lädchens (Traumstücke in Ulm) gebacken… Ich durfte hin und wieder stets aus dem Glas welche “entwenden”… Und bin ihnen ab da erlegen… Ich habe bei meiner Freundin Martina so lange gebettelt, bis ich das Rezept von ihr bekommen habe… (Es stammt noch aus den alten Aufzeichnungen ihrer Mama…) Es handelt sich also um ein langzeit erprobtes Familienrezept… Und sind das dann nicht einfach die besten Rezepte?!

Liebste Grüße
Nancy

PS:
Liebe Sylvia, ich habe Deinen Nachbacklink und Deinen Crème Brûlée-Sirup-Tipp im Originalpost ergänzt…
:)

ui ui ui sind die Leeeeeeeeeeeeecker !!! Einfach zu machen, aber VORSICHT – “Suchtgefahr” :-)
Wirklich ein tolles Rezept – jam jam jam

Das Rezept steht schon ewig auf meiner Liste und jetzt endlich sind sie im Ofen und werden morgen zusammen mit Vanille-Zucker und -Extrakt als kleines Mitbringsel für eine Einladung verpackt.

 

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