Inside-out Sushi mit Avocado, Parmaschinken und getrockneten Tomaten

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Endlich ist es mal wieder soweit: Sushi-Time! Wenn das Quecksilber steigt und das Thermometer Temperaturen jenseits der 25 Grad präsentiert, ist die Lust auf Sushi schier ungebremst – als figurfreundliche und kühle Alternative zu ausgedehnten Grillabenden.Wer sich jetzt da noch über das Wetter beschwert …

Damit sich auch für daheimgebliebene Stiefel-Fans hoffentlich das entsprechendes Urlaubsfeeling einstellt, wandern die Reisröllchen zur Abwechslung ungehindert mit Parmaschinken, getrockneten Tomaten und Avocado in den Mund. Klingt komisch? Auf keinen Fall! Eigentlich schmeckt mir ja fast jede Art von Sushi, egal ob mit rohem Fisch, vegetarisch oder auch mit Fleisch. Definitiv hat aber die südeuropäische Sushi-Variante mit den üblichen Verdächtigen wie Sojasauce, Ingwer und Wasabi für meinen Gaumen schon fast das Zeug zum fulminanten und kontinentübergreifenden Geschmackserlebnis. Zur Freude natürlich auch für alle Verweigerer von (rohem) Fisch.

Zutaten für 2 Personen

200 g Sushireis
200 ml Wasser
4 EL japanischer Reisessig
5 g Salz
12 g  Zucker

100 g Parmaschinken
1 kleine Avocado, reif, in Streifen
70 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
Noriblätter
gerösteter Sesam

Zubereitung

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides vollständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vorsichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Eine Bambusmatte mit Klarsichtfolie belegen. Ein Noriblatt halbieren und mit der glatten, glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte legen.

Mit angefeuchteten Händen eine Handvoll Reis auf das Noriblatt legen. Mit den Fingern, den Reis verteilen und leicht andrücken. Oben einen 1 cm breiten Streifen frei lassen. Etwas Sesam gleichmäßig auf den Reis streuen.

Das Noriblatt mit Reis vorsichtig aber mit Schwung wenden – die Reisschicht liegt jetzt auf der Bambusmatte. Avocadostreifen, getrocknete Tomaten und Parmaschinken dicht an dicht in die Mitte des Noriblattes geben. Die Bambusmatte mit beiden Daumen anheben, dabei die Füllung festhalten. Langsam und mit leichtem Druck die Bambusmatte aufrollen

Die Sushirolle mit einem angefeuchtetem Messer in 6 gleichgroße Stücke schneiden, dabei das Messer zwischendurch immer wieder mit einem angefeuchtetem Tuch abwischen und neu befeuchten. Auf einem Teller anrichten und nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

Durchschnittliche Nährwertangaben pro Portion

Brennwert (kcal)
k.A.
Eiweiß (g)
k.A.
Fett (g)
k.A.
Kohlenhydrate (g)
k.A.
Ballaststoffe (g)
k.A.
Cholesterin (mg)
k.A.
Natrium (mg)
k.A.
Kalium (mg)
k.A.
Calcium (mg)
k.A.
Magnesium (mg)
k.A.
Harnsäure (mg)
k.A.
Folsäure (µg)
k.A.
Jod (µg)
k.A.
Zink (mg)
k.A.

Fragen, Anregungen, Lob?

Ist aauch schon wieder einige Jahre her als ich das letzte Mal Sushi gemacht habe. Dabei ist mir die ganze Bambusmatte verklebt bis ich das mit einer schützenden Plastikfolie gelesen habe. Aber sie haben traumhaft geschmeckt und machen schnell was her. Deine med. Version gefällt mich auch sehr gut – wird wieder mal Zeit für mich.

    @Barcalex: Beim ersten Sushi-Versuch gings mir mit der Bambusmatte ebenso – also nie mehr ohne Folie! ;-)

Hey – das klingt ja super toll! Bisher habe ich bei Sushi immer die “klassisch” asiatische Variante gegessen, aber Du hast recht, da kann man so viel mehr rausholen, wenn man bisschen kreativ ist!

Liebe Grüße & ein schönes Wochenende,
Catharina

    @Kuchenherzerl: Stimmt! Probiers doch einfach mal aus, ich bin gespannt wie es Dir schmeckt!

Hi Sylvia,

ich liebe Sushi. Bin jede Woche mindestens einmal bei uns im “Sakura” in Leipzig. Habe aber noch nicht geschaft, es mal selbst zu machen. Ich denke, jetzt werde ich Deinen Beitrag mal zum Anlass nehmen, paar Freunde einzuladen und gemeinsam zu rollen.
Denn ich denke, dass da ne Menge Essen ensteht.

Liebe Grüße
Mike von http://www.kochen-mit-leidenschaft.de

Oh, die finde ich prima. Bin kein großer Fischfan, insofern wäre das eine schöne Alternative.

Erinnert mich auch etwas an “Goshis”. Diese kleinen sushiähnlichen Happen mit tollen Dipps, die es leider wegen irgendeiner blöden Rechtssache gerade nicht mehr zu ordern gibt. :o(

 

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