Weinblättertarte

Gestern war es wieder so: ein unvermittelt auftretendes Hungergefühl und schlagartig auftretende Gelüste auf Weinblätter. In Anbetracht der Tatsache daß es sich hier um einen schwer zu vereinbarenden Sachverhalt handelt, wer rollt schon liebevoll kleine Röllchen, wenn der Blutzucker schon fast im Keller aufschlägt? Ich mit Sicherheit nicht.  

Die Lösung? Ein einziges, großes “Weinblatt” gegen den akuten Nahrungs- und Zeitmangel! Alles in eine Form und ab in den Ofen. Diese Zeit ist allerdings auch bei größtem Hunger zwingend notwendig, in rohem Zustand ist die Weinblättertarte bestimmt weniger genießbar. Wer aber diese 45 Minuten geduldig ausharrt und/oder sinnvoll für die Zubereitung eines dazu passenden Tzazikis nutzt, wird mit mit einem wohlschmeckenden Gericht belohnt.  Mahlzeit!

Zutaten für 4 Personen:

100 g Weinblätter
500 g Rinderhackfleisch
150 g Reis
1 EL Olivenöl
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Ei
1/2 Bund  Minze
1 Zitrone
1 TL Pinienkerne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Reis nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Schalotte würfeln, Knoblauch pressen, Minzblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Zitrone auspressen. 

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Rinderhack, Reis, Schalottenwürfel, Knoblauch, Ei und Minze in einer Schüssel zu einen Fleischteig verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Springform (22 cm) mit Olivenöl auspinseln. Die Form so mit Weinblättern auslegen daß diese über den Rand der Form hinausschauen. Die Fleischmasse gleichmäßig in die Form auf die Weinblätter drücken. Zitronensaft darübergießen und mit den restlichen Weinblättern belegen. Die Form mit Alufolie abdecken und für ca. 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen und evtl. mit Zitronenscheiben garnieren. In Stücke schneiden und mit Tzaziki und Fladenbrot servieren.

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7 Antworten zu “Weinblättertarte”

  1. Chris sagt:

    Ui, das klingt ja mal fantastisch.
    Grüßle und schönes Wochenende

  2. Anikó sagt:

    Ich hab einmal diese kleinen Dinger gerollt, weil ich gefüllte Weinblätter wirklich liebe! Und ja, sie waren lecker, aber irgendwie den Aufwand nicht so wert, kriege auch sehr gute zu kaufen.
    Aber Deins sieht nach ner schönen Alternative ohne viel Frickelei aus, wird sicherlich nachgebastelt :-)

  3. lamiacucina sagt:

    das vereinfacht für den Hausgebrauch die Herstellung gewaltig, für Gäste finde ich die klassische Variante einfacher und hübscher zu portionieren.

  4. barcalex sagt:

    Fesch, aber wo bekomm ich jetzt das Weinblatt her ?

  5. …und wie schmecken eigentlich Weinblätter?

  6. Super Idee. Mir ist es auch meist zu mühsam die Dinger zu rollen. Wobei sie soooo gut schmecken. Eine klasse Alternative.

  7. Barbara sagt:

    Bei mir scheiterte das bisher auch am Friemeln – gute Idee!

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