Mit ‘Wasabi’ getaggte Artikel

Sushi mit Tafelspitz und Meerrettich

Samstag, 05. Januar 2013

Auch, wenn sich die erste Januarwoche schon langsam wieder dem Ende zuneigt wünsche ich euch allen natürlich ein frohes Neues! Die Wogen der Nachwirkungen von Speis & Trank haben sich (hoffentlich) schon wieder geglättet und ihr seid bereit für 2013. Auf die Plätze, fertig, los!

Beginnen wir das Jahr mit einem kulinarischen Rundum-Sorglos-Paket – zumindest für mich. Sushi geht für mich fast immer und überall und ist nach den ganzen kaloriengeschwängerten Tagen im Dezember genau das Richtige für den figurfreundlichen Start ins neue Jahr. Und nein, ich habe diesbezüglich keine guten Vorsätze gefasst – ein Schelm, wer böses dabei denkt …

Wie schon bekannt, darf es bei mir auch mal eine “unübliche” Variante (hier und hier) sein, die dem gepflegten Sushi-Kenner wohl das Wasser in die Augen treiben würde. Da bei mir aber alles erlaubt ist was vor allem mir schmeckt, müssen auch schon mal die Reste vom Vortag mit in die Reisrolle. Inspiriert hat mich dazu übrigens Gimbap, eine besondere Sushi-Art, die mit unterschiedlichsten Zutaten gefüllt sein kann. Geschmacklich super, obwohl ich meine Zähne dann doch lieber ganz California-Roll-like zuerst im Reis versenke als auf das Nori-Blatt zu beißen.

Zutaten für 2 Personen

200 g Sushireis*
200 ml Wasser
4 EL japanischer Reisessig*
5 g Salz
12 g  Zucker

ca. 80 g gegarter Tafelspitz, gehackt
ca. 50 g Karotte, geschält, in Streifen
ca. 50 g Gurke, in Streifen
ca. 50 g eingelegter Rettich
ca. 35 g Eierstich
1/2 TL geriebener Meerrettich
Noriblätter*

Wasabi*
Ingwer, eingelegt*
Sojasauce*

Zubereitung

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides vollständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen. Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vorsichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Eine Bambusmatte mit Klarsichtfolie belegen. Ein Noriblatt halbieren und mit der glatten, glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte legen. Mit angefeuchteten Händen eine Handvoll Reis auf das Noriblatt legen. Mit den Fingern, den Reis ca. 0,5 cm dick verteilen und leicht andrücken. Oben einen 1 cm breiten Streifen frei lassen.

Gehacktes Fleisch, Karottenstreifen, Gurkenstreifen, Meerrettich, Rettichstreifen und Eierstich dicht an dicht in die Mitte des Noriblattes geben. Die Bambusmatte mit beiden Daumen anheben, dabei die Füllung festhalten. Langsam und mit leichtem Druck die Bambusmatte aufrollen. Die Sushirolle mit einem angefeuchtetem Messer in 6 – 8 gleichgroße Stücke schneiden, dabei das Messer zwischendurch immer wieder mit einem angefeuchtetem Tuch abwischen und neu befeuchten. Auf einem Teller anrichten und nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

 

Die Grundzutaten (*) für  mein Sushi stammen dieses mal übrigends alle von allbio, dem Bio-Versand für Bio-Lebensmittel im Internet. Der Online Bio Markt bietet u.a. Bio Lebensmittel, vegetarische Küche, italienische Küche und asiatische Küche. Ich konnte den Shop testen und gerade für mich als Sushi-Fan war letzteres natürlich besonders interessant. Positiv zu erwähnen ist die Qualität der von mir getesteten Produkte ohne Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder anderer Zusatzstoffe. Ebenfalls erwähnenswert: Das Wasabipulver enthält im Gegensatz zu andern vergleichbaren Produkten einen deutlich höheren Wasabi-Anteil. So macht mir Sushi-Genuss auf alle Fälle noch mehr Spaß! 

 

Inside-out Sushi mit Avocado, Parmaschinken und getrockneten Tomaten

Donnerstag, 26. Juli 2012

Endlich ist es mal wieder soweit: Sushi-Time! Wenn das Quecksilber steigt und das Thermometer Temperaturen jenseits der 25 Grad präsentiert, ist die Lust auf Sushi schier ungebremst – als figurfreundliche und kühle Alternative zu ausgedehnten Grillabenden.Wer sich jetzt da noch über das Wetter beschwert…

Damit sich auch für daheimgebliebene Stiefel-Fans hoffentlich das entsprechendes Urlaubsfeeling einstellt, wandern die Reisröllchen zur Abwechslung ungehindert mit Parmaschinken, getrockneten Tomaten und Avocado in den Mund. Klingt komisch? Auf keinen Fall! Eigentlich schmeckt mir ja fast jede Art von Sushi, egal ob mit rohem Fisch, vegetarisch oder auch mit Fleisch. Definitiv hat aber die südeuropäische Sushi-Variante mit den üblichen Verdächtigen wie Sojasauce, Ingwer und Wasabi für meinen Gaumen schon fast das Zeug zum fulminanten und kontinentübergreifenden Geschmackserlebnis. Zur Freude natürlich auch für alle Verweigerer von (rohem) Fisch.

Zutaten für 2 Personen

200 g Sushireis
200 ml Wasser
4 EL japanischer Reisessig
5 g Salz
12 g  Zucker

100 g Parmaschinken
1 kleine Avocado, reif, in Streifen
70 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
Noriblätter
gerösteter Sesam

Zubereitung

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides vollständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vorsichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Eine Bambusmatte mit Klarsichtfolie belegen. Ein Noriblatt halbieren und mit der glatten, glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte legen.

Mit angefeuchteten Händen eine Handvoll Reis auf das Noriblatt legen. Mit den Fingern, den Reis verteilen und leicht andrücken. Oben einen 1 cm breiten Streifen frei lassen. Etwas Sesam gleichmäßig auf den Reis streuen.

Das Noriblatt mit Reis vorsichtig aber mit Schwung wenden – die Reisschicht liegt jetzt auf der Bambusmatte. Avocadostreifen, getrocknete Tomaten und Parmaschinken dicht an dicht in die Mitte des Noriblattes geben. Die Bambusmatte mit beiden Daumen anheben, dabei die Füllung festhalten. Langsam und mit leichtem Druck die Bambusmatte aufrollen

Die Sushirolle mit einem angefeuchtetem Messer in 6 gleichgroße Stücke schneiden, dabei das Messer zwischendurch immer wieder mit einem angefeuchtetem Tuch abwischen und neu befeuchten. Auf einem Teller anrichten und nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

Sushi – gekugelt statt gerollt

Donnerstag, 19. Mai 2011

Auch wenn die meisten jetzt bestimmt denken, daß diese annoying Orange wirklich zu gar nichts Nütze ist, so ganz stimmt es nicht. Denn immerhin wurde ich dadurch erinnert mal wieder Sushi zu zelebrieren. So ganz konnte ich aber die Orange dann doch nicht ignorieren, denn mein Sushi bekam eine runde (orangenförmige) Form.

Allerdings stammt die Kreation leider nicht ganz von mir noch von der Orange, die Idee mit dem gekugelten Sushi habe ich entweder aus einem Heft, einem Buch oder sonst irgendwo her. Komische Videos auf You Tube verdrängen wahrscheinlich bei öfteren Konsum anscheinend doch wichtige Informationen, für sachdienliche Hinweise bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen!

Wie auch immer, ob als Rolle oder als Kugel – bei dieser Variante werden die Zutaten nicht gerollt, sondern inklusive dem Nori-Algen-Blatt mit dem Reis vermischt, zur Kugel geformt und in geröstetem Sesam gewälzt. Wenn also neben den geistigen auch schon die motorischen Fähigkeiten leiden, dann bietet sich diese Sushi-Variante geradezu an… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

200 g Sushireis
200 ml Wasser
50 ml japanischer Reisessig
10 g Salz
30 g Zucker

1 Nori-Algen-Blatt
100 g Räucherlachs
20 g Gurke
20 g gerösteter Sesam

Sojasauce
Wasabi
eingelegter Ingwer

Zubereitung:

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides voll- ständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vor- sichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Das Nori-Blatt mit der Schere in ca. 0,5 cm große Quadrate schneiden. Lachs und Gurke in feine Würfel schneiden. Reis, Lachs, Gurke und Nori-Algen vorsichtig miteinander mischen und mit leicht angefeuchteten Händen zu kleinen Bällchen von ca. 2,5 cm Durchmesser fomen. In dem gerösteten Sesam wälzen – Fertig! Nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.