Mit ‘Walnüsse’ getaggte Artikel

Orientalische Schoko-Pistazien-Kugeln (raw)

Donnerstag, 14. März 2013

Schon wieder Süßes auf rock the kitchen? Aber keine Angst, der besondere Clou ist bei dieser Nascherei: Mit vollwertigen Zutaten quer durch die Botanik sind diese Schoko-Pistazien-Kugeln eine köstliche und sogar gesunde Nascherei – durch reichlich Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Perfekt gegen kleine Leistungstiefs und als gesunder Power-Snack für zwischendurch.

Als Inspiration für diese hübschen, grünen Energiekugeln leistete mir übrigens eine kleine Auswahl an rohem Konfekt im Reformhaus treue Dienste. Die Bällchen sind hier allerdings nicht immer ganz so preiswert, warum also die Kugelei nicht einfach selbst in die Hand nehmen? Sie sind ruck zuck gemacht und hübsch verpackt eignen sich die orientalischen Schoko-Pistazien-Kugeln übrigens auch perfekt als kleines Last-Minute-Geschenk.

Statt Datteln können übrigens ebenso gut getrocknete Aprikosen, Feigen, Mango- oder Ananasstücke verwendet werden. Pistazien und Walnüsse lassen sich beliebig durch Mandeln, Haselnüsse, Sesam, Kokosflocken oder ähnliches ersetzen. Aromatisiert werden können die Energiekugeln, je nach persönlichem Geschmack, z.B. mit Orangen- oder Zitronenabrieb, verschiedensten Gewürzen, einem Schuss Rum, Haselnussgeist oder gefriergetrockneten und pulverisierten Früchten. Viel Spaß beim Kombinieren, Ausprobieren und Genießen!

Zutaten für 12 Stück (á 15 Gramm)

70 g Pistazien
15 g Walnüsse
125 g Datteln mit Stein (Medjool)
1 gestrichener TL rohes Kakaopulver
1/2 TL Zimt
1 Msp. Kardamom

Zubereitung

Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen. 25 g der Pistazien abwiegen und beiseite stellen. Die Walnüsse ebenfalls fein mahlen. Dattel entsteinen und in der Küchenmaschine fein, aber nicht zu Brei zerkleinern.

Pistazien, Walnüsse, zerkleinerte Datteln, Kakaopulver, Zimt und Kardamom in eine Schüssel geben und gründlich verkneten. Kugeln von 15 Gramm formen und diese in den restlichen Pistazien wälzen.

Schoko-Walnuss-Tarte

Freitag, 31. August 2012

Endlich ist es soweit: Eine Riesenportion herbe und cremige Schokolade mit Walnuss-Schwips trifft auf knackig, (wal-) nussigen Tarteboden. Dank meiner neuen Tarteform mit herausnehmbahren Glasboden (sehr praktisch!) macht das Tartebacken jetzt auch definitiv viel mehr Spaß.

Schon lange habe ich heimlich mit Schokotarte-Rezepten geflirtet und mir vorgestellt wie es so mit uns zusammen wäre. Mit tropfendem Zahn betrachtete ich diese unheimlich gutaussehenden Schnittchen auf Bildern und stellte mir vor wie wohl die zartschmelzende und bittersüße Schokoladenmousse meinem Gaumen schmeichelt. Und wisst Ihr was? Es schmeckt wirklich noch viel schokoladiger, als ich es mir immer vorgestellt habe, Brownies sind dagegen der reinste Kindergeburtstag.

Dass ich endlich in den schokoladigen Genuss dieser Tarte kommen durfte, habe ich eigentlich nur dem aktuellen Blog-Event von Zorra zu verdanken – gesucht werden in diesem Monat Rezepte mit Walnüssen. Der erste Walnuss-Versuch ging dummerweise natürlich gründlich in die Hose, mein Walnuss-Pflaumen-Kuchen a la Tarte Tatin schmeckte wirklich vorzüglich, die Optik war aber mehr als katastrophal. Etwas ansehnlicher als der misslungene Kuchen präsentiert sich zum Glück der 2. Versuch:

Zutaten

130 g Mehl (Typ 1050)
80 g Walnüsse, fein gemahlen
60 g Puderzucker
1 Eigelb (M)
120 g Butter, kalt

300 g Zartbitterschokolade
400 ml Sahne
50 g Butter
Mark einer Vanilleschote
60 g Zucker (Muskovado)
1 Ei (M)
1 Eiweiß (M, vom Mürbeteig übrig)
2 EL Walnussgeist
50 g Zartbitterkuvertüre oder dunkle Kuchenglasur

Zubereitung

Für den Mürbeteigboden Mehl, Walnüsse, Puderzucker, Eigelb und Butter mit den Händen rasch zu einem geschmeidig-glatt Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie schlagen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zartbitterschokolade in Stücke brechen. Schokolade, Butter, Zucker und Sahne in einem kleinen Topf bei geringer Hitze langsam schmelzen lassen. Zwischendurch immer wieder mit einem Schneebesen umrühren. Etwas abkühlen lassen (ca. 20 Minuten)

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Tarteform (28 cm) mit etwas Butter ausstreichen und kühl stellen. Den gekühlten Mürbeteig zwischen bemehlter Klarsichtfolie ausrollen und mit Hilfe des Nudelholzes in die Tarteform “befördern”. Den Teig andrücken und überstehende Ränder abschneiden. Den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen. Bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.

Vollei, Eiweiß, Vanillemark und Walnussgeist mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eimasse gleichmäßig unter die Schokoladenmasse heben. Füllung auf den Mürbeteigboden in die Form gießen und auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 45 Minuten backen. Tarte in der Form abkühlen lassen.

Tarte aus der Form lösen. Kuvertüre bzw. Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen lassen. Dünn auf die abgekühlte Tarte streichen. Die Glasur fest werden lassen und die Tarte genießen!

Ruccola-Walnuss-Pesto

Montag, 28. Juni 2010

Da vom Wochenende noch Ruccola übrig war, habe ich mich heute spontan dazu entschlossen ein Pesto daraus zu mixen. Pesto kann  in der Küche ja sehr vielseitig eingesetzt werden und mit einer Ölschicht bedeckt hält es sich im Kühlschrank auch einige Wochen!

 

Zutaten:

100 g Ruccola
3 Knoblauchzehen
50 g Parmesan
3 EL Walnüsse
100 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Ruccola waschen, trockenschütteln und fein hacken. Knoblauch schälen, Parmesan reiben und Walnüsse in der Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist das Pesto!