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Tarte Tatin mit Cidre-Calvados-Zabaione

Mittwoch, 20. April 2011

Eigentlich fehlen mir immer noch die Worte… Nachdem ich eigentlich ungefähr seit gefühlten 20- 30 Jahren zwecks Über- dosis an einem massiven Apfelkuchen-Trauma leide, hatte ich jetzt endlich mal die Gelegenheit, Kindheitserinnerungen aufzuarbeiten.

Seit (fast) Jahrzenten habe ich aufgund einer Überdosis in der Jugend auf jegliche Formen von Apfelkuchen, Apfelstrudel usw. konsequent verzichtet. Bis zu dem Tag, an dem ich mich mit sehr großer Leichtsinnigkeit und Unwissenheit an eine Tarte Tatin wagte. Zum Glück, den dieser traditionelle, französische Apfelkuchen mit seiner Karamellschicht spottet jeder Be- schreibung und hebt mich quasi schon fast in den 7. Desserthimmel!

Und was könnte besser zu dieser Tarte passen als eine Cidre-Calvados-Zabaione? Nichts… es war ein absoluter Traum. Es kann natürlich schon sein daß ich wieder mal maßlos übertreibe, aber hier bin ich mir sicher – es stimmt wirklich!

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Zutaten für eine Tarteform (28 cm):

200 g Mehl
100 g Butter
35 g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz

750 g Äpfel (z. B. Cox Orange)
100 g Zucker
100 ml Cidre
1 Vanilleschote
50 g Butter

3 Eigelb
25 g Zucker
80 ml Cidre
10 ml Calvados
1 Prise Zimt

So gehts:

Aus 200 g Mehl, 100 g Butter, 35 g Zucker, 2 Eigelb und einer Prise Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Mindestens 30 Minuten in Folie verpackt im Kühlschrank ruhen lassen.

Äpfel schälen, achteln und Kerngehäuse entfernen. Die herdtaugliche Tartform (28 cm) erhitzen. Darin Zucker, Cidre, Vanillemark und Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und zart karamellbraun werden lassen.  Hitze klein stellen un die Apfelachtel in die Form schichten.

Den Mürbteig zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie rund und etwas größer als die Form ausrollen. Folie abziehen. Teig auf die Äpfel stürtzen und leicht andrücken. Die Tarte im heißen Backofen (Mitte, 190 Grad) etwa 40 Minuten backen. 10 Minuten ruhen lassen, Teig vom Rand ablösen und auf eine Platte stürzen.

Für die Zabaione Eigelb, Zucker, Cider, Calvados und Zimt über dem Wasserbad zu einer cremigen Masse aufschlagen und mit der Tarte Tatin servieren.

Schokoladen-Orangen-Tarte

Dienstag, 08. Februar 2011

Bereit für eine kräftige Überdosis Schokolade? Ja? Dann macht man mit dieser Tarte garantiert nichts falsch, außer daß sich nach dem Genuß  evtl. eine leichte bis schwere Schoko-Sucht anbahnen könnte.  Aber gibt es nicht Schlimmeres?

Saftig, mächtig, sehr schokoladig, aber nicht zu süß kommt diese Tarte ganz ohne Mehl aus und verhilft ihr dadurch zu ihrer festen, fast schon klebrigen und doch wunderbar cremigen und zart-schmelzenden Konsistenz. Der Orangengeschmack ging leider durch den dominierenden Schokoladengeschmack ein wenig unter, was aber in diesem Fall den Geschmack keinen Abbruch tat.  

Am besten schmeckt die Tarte lauwarm und in Begleitung einer säuerlichen Fruchtsoße aus Himbeer- oder Maracuja- mark.  Contreau- oder Grand Marnier-Sahne wären bestimmt ebenfalls interessant zu probieren. Gar nicht zu sprechen von einem Tonkabohnen- oder Vanilleeis…

Zutaten (Springform 22 cm) :

200 g Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
150 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
4 EL Weinbrand
1 Orange
Orangenöl

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Orange gründlich mit heißem Wasser waschen und die Schale abreiben. Schokolade und Butter auf dem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.

Eier trennen. Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Eigelb mit Vanillezucker, Orangenschale, einigen Tropfen Orangenöl, Wein- brand und Zucker dickcremig aufschlagen. Erst Schokomasse und zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Springform (22 cm) füllen und bei 160 Grad ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In der Form erkalten lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.