Mit ‘Spinat’ getaggte Artikel

Ein Wort zu morgendlichen Gaumenfreuden

Mittwoch, 22. Januar 2014

Meine Devise: Ohne Frühstück geht überhaupt nichts! Nie und nimmer. Über meine Frühstücksgewohnheiten habe ich mich ja hier schon ausgiebig ausgelassen und geändert hat sich seitdem auch nur sehr wenig. Wenn ich nicht richtig frühstücke komme ich nur schwer in die Gänge – und ja, wenn ich Hunger habe bekomme ich schlechte Laune. Ich bin auch irgendwie mehr der “salzige” Typ, ein Frühstück nur mit Marmelade, “Irgendeinerhaselnusschokocreme” oder sonstigen zuckrigen Aufstrichen wird man bei mir nicht (bzw. selten) finden. Wird man nur von einem luftigem weißen Brötchen mit Honig eigentlich auch wirklich richtig wach? Ich mitnichten. Ein kräftig-kerniges Brot oder Brötchen mit Käse, dazu Oliven und Tomaten wirkt doch schon fast wie ein “Tritt in den Hintern” und weckt damit sämtliche Lebensgeister. Bilde ich mir zumindest ein.

In letzter Zeit hat ein Omelette mit Spinat und Bergkäse (wochenendtäglich) bis auf wenige Ausnahmen, die Oberhand gewonnen. Am Ei komme ich am Wochenende sowieso nicht vorbei und um dem ganzen die Krone aufzusetzen kombiniere ich gelegentlich den Spinat einfach mit Räucherlachs und selbstgezüchteten Radieschensprossen an Spiegelei. Das Eigelb läuft nach dem Anschneiden wunderbar über den Lachs, die Spinatblätter und Sprossen. Neben dem Geschmackserlebnis natürlich ein weiterer und nicht ganz so unbedeutender Punkt: Ein deftiges Frühstück kann natürlich durchaus gesund sein.

Ein detailliertes Rezept spare ich mir dazu. Einfach eine gute handvoll Babyspinat in etwas Öl anbraten. Eier auf den Spinat schlagen und den Räucherlachs dazugeben. MIt Salz und Pfeffer würzen. Das ganze bei mittlerer Hitze braten bis die Eier nach Geschmack gestockt sind. Das leckerste Frühstück ever dann behutsam auf den Lieblingsteller gleiten lassen, mit Radieschensprossen satt bestreuen und genießen! P.S: Wer mag gibt einfach noch frisch geriebenen Meerrettich dazu.

Pasta mit Babyspinat und Gorgonzola

Dienstag, 16. April 2013

Mein letztes Pastagericht ist ja nun schon eine Weile her, was aber auf keinen Fall bedeutet, dass hier der pro-Kopf-Nudelverbrauch desaströs sinkt. Auf gar keinen Fall! Nudeln und Nudelgerichte gehören im Hause rock the kitchen! immer noch zum festen Standard, auch wenn sich die Zubereitungsweise im Moment ungefähr von ganz fix von Pasta aglio e olio bis hin zur einfachen und unspektakulär-leckeren Tomatensauce einpendelt. Umzugsvorbereitungen und Renovierungsarbeiten fordern im Moment einfach ihren Tribut.

Ebenfalls relativ einfach und in 15-20 Minuten zubereitet: Pasta mit Babyspinat (hat jetzt übrigens Saison!) und Gorgonzola. Nicht neu und überaus kreativ, aber trotzdem immer ein schnelles und schmackhaftes Sößchen wert. Obwohl sich bei Gorgonzola bzw. anderem Blauschimmelkäse bei mir ja so die Geister spalten. Pur kein Problem, aber in der Sauce mag ich diese kleinen “Schimmelstückchen” eher weniger. Deswegen fallen diese einfach rigoros dem gemeinen Pürierstab zum Opfer. Zwar etwas grob, aber momentan befindet sich ja eh alles im Baumodus.

Zutaten für 2 Portionen

250 g Pasta nach Wahl (bei mir Vollkorn-Farfalle)
1 kleine Zwiebel (ca. 60 g)
2 Knoblauchzehen
10 g Butter
10 g Mehl (Typ 405)
50 ml Weißwein, trocken
200 ml Gemüsebrühe
50 g Sahne
100 g Gorgonzola
20 g Parmesan, frisch gerieben
150 g Babyspinat
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls in feine Würfelchen schneiden.

Butter in einem Topf bei milder Hitze zerlassen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel leicht anschwitzen lassen. Mehl mit einem Schneebesen gründlich unterrühren und ebenfalls anschwitzen. Weisswein und Brühe angiessen. Sauce unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen lassen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, so geht der Mehlgeschmack verloren.

Während die Sauce köchelt, die Pasta nach Packungsanweisung zubereiten und warmstellen.

Sahne, Gorgonzola und Parmesan zur Sauce geben und den Käse bei milder Hitze schmelzen lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Mit Pfeffer abschmecken. Den Babyspinat zur Sauce geben und kurz unterrühren und nochmals erhitzen. Die Sauce zusammen mit der Pasta servieren oder direkt mit den Nudeln vermengen.

Florentiner Muffins

Mittwoch, 11. April 2012

Ich habs getan. Ebenso wie Paule und Alex. Nichts und niemand auf dieser Welt konnte mich davon abhalten, diese Spinat-Ricotta-Muffins von Cynthia Barcomi zu backen und anschließend sofort mit dem größten Genuss zu verspeisen. Der kleine Unterschied: Paule und Alex waren mutiger, im Gegensatz zu ihnen habe ich mich ausnahmsweise mal ganz genau an das Rezept aus der “Lecker – Bakery N° 1″ gehalten. Wobei deren Version mit getrockneten Tomaten, Chili und Feta ebenfalls sehr verlockend klingt.

Und damit die Kreativität nicht allzu überstrapaziert wird, gabs zu den Florentiner Muffins ganz einfach einen Rucola-Babyspinat-Salat mit dem wirklich tollen Walnussdressing in Bioqualität von Emils. Eigentlich bin ich ja prinzipiell in der heimischen Küche überhaupt kein Freund von jeglicher Fertig- bzw. Convenience-Kost, aber bei den tollen Dres- sing/Topping/Dip/Sauce der Jungs aus Stuttgart drücke ich sehr gerne mal sämtliche Augen zu. Null Zusatzstoffe, ohne Zuckerzusatz und unpasteurisiert – aber trotzdem ohne Kühlung haltbar. Diverse mysteriöse Zutaten sucht man vergebens, dafür spricht der Geschmack ganz alleine für sich – garantiert wie selbstgemacht! Da greif ich doch sehr gerne mal gelegentlich zur Flasche…

Zutaten für 12 Stück

150 g TK-Blattspinat
50 g Parmesan
3 EL Pinienkerne
4 EL (3-4 Stiele) Basilikum
1 TL italienische Kräuter
250 g cremiger Ricotta
60 g + 5 g Butter
200 ml Milch
2 Eier (M)
280 g Mehl (Typ 1050)
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
1/2 TL Salz

Zubereitung

Den gefrorenen Spinat auftauen lassen und gut abtropfen lassen. Parmesan reiben. Pinienkerne ohne Fett rösten. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Backofen vorheizen (E-Herd: 190 °C). Eine 12er-Muffinform ausbuttern. 60 g Butter zerlassen. Mit einem Schneebesen heiße Butter, Milch und Eier miteinander verschlagen. In einer zweiten Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Mit einem Gummispachtel oder Holzlöffel die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben und nur so lange rühren, bis sich beide Mischungen so gerade eben verbunden haben.

Vorsichtig Ricotta, Nüsse, Spinat und alle Kräuter unterheben. Nicht übermäßig rühren! Den Teig gleichmäßig in die Muffinform verteilen. Im heißen Ofen ca. 18-20 Minuten backen. Die Muffins 10 Minuten in ihrer Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Vollkorn-Tagliatelle mit cremiger Spinat-Ricotta-Sauce

Mittwoch, 07. März 2012

Never change a winning team - im heutigen Fall besteht das unschlagbare und untrennbare Team aus Pasta, Spinat, Ricotta und Parmesankäse. Bei dieser und ähnlichen Kombinationen könnte ich an sieben Tagen in der Woche schwach werden.

Tatsächlich beschränkt sich aber mein Netto-Pastakonsum auf ungefähr 4 Tage die Woche, natürlich mit wechselndem Saucenaufgebot. Spinat-Ricotta, Arrabiata, Thunfisch-Olive-Kapern, Lachs-Spinat, Pomodoro,  Bolognese, Rucola-Pesto oder Carbonara, um nur einige der Favoriten zu nennen. Langweilig? Eintönig? Einfallslos? Mitnichten. Für weitere Abwechslung auf dem Küchentisch sorgen dann, ganz klar, verschieden geformte Pastasorten oder  im Notfall, unterschiedlichstes Speisen- geschirr.

Heute neu: Selbstgemachte Vollkornnudeln ohne Ei. Neben gekauften Teigwaren bin ich ja ein absolut eingefleischter Fan von selbsgemachter Pasta, und falls doch endlich eine KitchenAid samt Nudelaufsatz in die rock the kitchen!-Kitchen einziehen würde, wären fertige Rigatoni, Spaghetti, Tagliatelle & Co. garantiert Geschichte! Die Konsistenz der Tagliatelle ohne Ei gleicht zwar nicht ganz so dem knackigen Biss meiner bisher selbstgemachten und gewohnten Eiernudeln, aber ich bleibe am Ball und werde versuchen die Rezeptur zu perfektionieren. Geschmeckt hat es aber trotzdem wunderbar!

Zutaten für 2 Personen:

250 g Dinkelvollkornmehl
1 EL Olivenöl
1/4 TL Salz
125 ml Wasser

225 g TK-Blattspinat
1 kleine weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Rapsöl
100 ml Milch (1,5 % Fett)
50 ml Noilly Prat
125 g Ricotta
30 g Parmesan, frisch gerieben
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Dinkelvollkornmehl, Olivenöl, Salz und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den fertigen Pastateig in Klarsichtfolie ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Teig nochmals gut durchkneten und in 2 Portionen teilen. Den Teig mit einem Nudelholz oder einer Nudelmaschine ausrollen und in  Tagliatelle gewünschter Breite schneiden. Fertige Pasta trocknen lassen oder sofort weiterverarbeiten.

Für die Blattspinat-Ricotta-Sauce die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. Blattspinat ausdrücken und grob hacken. Rapsöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel kurz andünsten. Blattspinat zugeben und ca. 1 Minute mitdünsten. Noilly Prat angießen und auf ca. die Hälfte einkochen lassen. Milch, Ricotta und Parmesan unterrühren. Die Sauce jetzt nur erhitzen, nicht mehr kochen lassen. Die Spinat-Ricotta-Sauce mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit der Pasta servieren. Nach Belieben mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.  

 

Spinat-Ricotta-Wan Tans auf Paprikasugo und Pinienkernen

Dienstag, 07. Februar 2012

Gibt es gefüllte Pasta für Ungeduldige (und Grobmotoriker)? Seit gestern bin ich der festen Überzeugung…

Mit Zweiteren habe ich Gott sei Dank nichts am Hut, aber Ungeduld zählt so ziemlich zu einer “meiner” persönlichen Todsünden. Besonders, wenn es um die verzögerte, tägliche warme Mahlzeit geht, verstehe ich überhaupt keinen Spaß mehr. Wenn akuter Hunger besteht und der Magen nach einem anstrengenden Tag schon in den Kniekehlen hängt, muß möglichst fix ein anständiges Gericht auf den Tisch und in den Magen. Was dann leider schon mal weitere “echte” Todsünden nach sich zieht: (Futter-) Neid, Zorn, Völlerei und wenn der Magen voll ist - Faulheit. 

Um diesen Lastern vorzubeugen bzw. die Auswirkungen möglichst gering zu halten, empfehle ich Freunden von Tortellini, Ravioli und Co. nicht die fade schmeckenden Fertigpackungen aus dem Supermarkt-Kühlregal, sondern lediglich fertigen und tiefgekühlten Wan Tan-Teig. Dieser ist in Rekordzeit mit der cremigen Spinat-Ricotta-Masse gefüllt und bettet sich nach einem heißen Meersalz-Bad voller Stolz auf der Paprikasugo.

Zutaten für 4 Portionen:

150 g TK- Blattspinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
150 g Ricotta
1 EL Parmesan, frisch gerieben
1 Eigelb (M)
20 runde TK-Wan Tan-Blätter ( ca. 8-9 cm Ø, Asiamarkt)
Muskatnuss
Meersalz
Pfeffer

3 rote Paprikaschoten (je ca. 200 g)
1 kleine, weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 TL Tomatenmark
50 ml Gemüsefond
1 Zweig Thymian
Pfeffer
Meersalz

1 EL Pinienkerne, geröstet
Parmesan, gehobelt
Rucola

Zubereitung:

3 rote Paprikaschoten längs vierteln, entkernen und mit der Hautseite nach oben nebeneinander auf ein Backblech legen. Unter dem vorgeheizten Backofengrill ca. 6-8 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen, für 5 Min. mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken, anschließend häuten und in Stücke schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehe für die Sugo fein hacken und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Die gegrillten Paprikaschoten, Tomatenmark, Gemüsefond und Thymian zugeben und die Sauce ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Thymianzweig entfernen, die Parikasugo mit Salz und Pfeffer würzen und fein pürieren.  Beiseite stellen.

Für die Wan Tans den Spinat ausdrücken und fein hacken. Schalotte und Knoblauchzehe fein würfeln und in 1 TL Olivenöl kurz andünsten. Spinat zugeben, kurz mitdünsten und leicht abkühlen lassen. Ricotta, Parmesan und Eigelb gründlich mischen und die Masse mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

Eine ca. walnussgroße Menge Spinatmasse mit einem Spritzbeutel auf je ein Wan Tan-Blatt spritzen, die Ränder mit Wasser bepinseln, zuklappen und gut andrücken. Die fertig gefüllten Nudeltaschen ca. 3 Minuten in leicht sprudelnden Salzwasser kochen und anschließend abgießen. Paprikasugo erhitzen, auf 4 Teller verteilen und je 5 Wan Tans darauf anrichten. Mit Pinienkernen und Parmesan bestreuen. Den Rucola auf die Pasta geben und servieren. Guten Appetit!

Rote Linsen-Spinat-Tarte mit Feta

Samstag, 04. Februar 2012

Linsen in Kombination mit Spinat ist für mich schlichtweg DIE Kombination – geschmacklich, sowie seit dieser Tarte garantiert auch farblich!  Und weil sich im Kühlschrank noch unbeachteter Fetakäse fand, wure dieser kurzerhand mit hineinkomponiert…

Schwer begeistert hat mich der Linsenboden, der es definitiv mit  jedem anderen Tarte-Boden auf dieser Welt aufehmen kann. Auf den ersten Blick ist das sicher etwas ungewöhnlich aber auf den zweiten Blick steht für mich als Linsenfan das Ergebnis bei Linsenboden vs. Mürbteigboden fest! Außerdem läßt sich die Tarte aufgrund des kompakten Bodens nicht nur einfach aus der Form lösen sondern anschließend auch spielend leicht portio- nieren. Dies nur so als praktische Anmerkung für den einen oder anderen Linsenskeptiker.

Wer also Linsen und Spinat in Kombination mit Fetakäse nicht für völlig abwegig hält, sollte bei dieser Tarte auf alle Fälle einmal zugreifen bzw. sie nachbacken.

Zutaten für eine Tarteform (26 cm):

125 g rote Linsen
50 g Vollkornsemmelbrösel
1 kleine, weiße Zwiebel in Würfel
1 TL Olivenöl
1 EL geriebener Parmesan
1 Eigelb (M)
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Tomatenmark
Salz
Pfeffer

225 g TK-Blattspinat
1 kleine, weiße Zwiebel in Würfel
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Olivenöl
100 g saure Sahne
50 g Creme Fraiche
50 ml Milch
100 g Feta, zerbröselt
2 Eier (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Tarteform fetten, mehlieren und kalt stellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Rote Linsen ca. 10 Minuten gar kochen. Zwiebel im Olivenöl glasig dünsten. Linsen, Zwiebeln, Parmesan, Semmelbrösel, Knoblauch, Eigelb, Salz, Pfeffer und Tomatenmark zu einem homogenen Teig verkneten. Die Tartform gleichmäßig damit auskleiden und nochmals kalt stellen.

Für die Spinat-Feta-Masse 1 TL Olivenöl erhitzen und Zwiebelwürfel und Knoblauch darin andünsten. Spinat zugeben und ca. 1 Minute mitdünsten – abkühlen lassen. Saure Sahne, Creme Fraiche, Milch, Eier und zerbröselten Feta vermischen. Spinat unterrühren un die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Die Spinatmischung auf den Linsenboden gießen und glatt streichen. Die Tarte bei 180 Grad ca. 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und ca. 15-20 Minuten ruhen lassen und genießen! Guten Appetit!

Spinatquiche mit Camembert und getrockneten Tomaten

Mittwoch, 29. Juni 2011

Eigentlich purer Selbstmord bei diesen Temperaturen den Backofen anzuwerfen, oder? Aber mal ehrlich – Augen zu und durch! Was gibt es an so einem heißen Tag eigentlich besseres als ein Stückchen kalte oder lauwarme Quiche mit Salat? Für mich einfach das perfekte Sommeressen.

Das Besondere an dieser Quiche ist nicht der Teig aus Dinkelvolkornmehl oder etwa der Spinat oder die getrockneten Tomaten – alles bekannt und schon fast langweilig.  Nein, der (Camembert-) Kenner “erkennt” es sofort: Käse überall. Käse im Boden, Käse im Belag und zu guter letzt natürlich Käse auf dem Belag. Was will das (Käse-) Herz mehr?

Ganz, ganz wichtig  dabei ist natürlich die strategische Position des französischen Käseklassikers… Hoch soll er sein, in vier Teile geteilt soll er sein und für den druchgehenden Käsegenuß – auf den Mürbteigboden der Tatsachen gedrückt sein. Der Gipfel der ganzen Aktion ist aber er überstehende Camembert. Er verteilt sich sich beim Backen wie der schmelzende Schnee in der Sonne…

Zutaten:

220 g Dinkelvollkornmehl
100 g Butter
25 g Parmesan, frisch gerieben
1 Ei 
5 g Salz

500 g Blattspinat (TK)
1 weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Rapsöl
3 Eier
200 g Schmand
25 g Parmesan, frisch gerieben
10 getrocknete Tomaten
1 Camembert (ca. 150 g)
Muskatnuss
Cayennepfeffer
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Mehl, Salz und Parmesan in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Stückchen zugeben und alles zu einer fein-krümeligen Masse kneten. Das Ei zugeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und etwa 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Inzwischen für die Füllung die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Den aufgetauten Blattspinat gründlich ausdrücken und grob hacken.

Das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Knoblauch glasig dünsten. Gehackten und ausgedrückten Spinat zugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Von der Herdplatte ziehen und leicht abkühlen lassen.

Eier, Schmand und Parmesan in einer Schüssel gründlich verrühren, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Abgekühlte Spinatmischung unterrühren.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen und eine gefettete und mehlierte Springform (22 cm) damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit getrockneten Hülsenfrüchten füllen. Den Teig ca. 10 Minuten im heißen Backofen (Mitte)  blind backen. Die Hülsenfrüchte entfernen.

Die Spinat-Schmand-Mischung in die vorgebackene Mürbteigform füllen. Den Camembert vierteln und gleichmäßig bis zum Boden in die Spinatmasse eindrücken. Mit den getrockneten Tomaten belegen. Die Quiche im heißen Backofen ca. 45 Minuten backen bis die Füllung fest und die Kruste goldgelb ist.

Pizza Spinaci mit Büffelmozzarella, Feta und Ei

Dienstag, 07. Juni 2011

We proudly present – the one and only Lieblingspizza von rock the kitchen!  Für die meisten klingt diese Kombination war- scheinlich gänzlich unspäktakulär, mich befördert sie aber ohne Bedenken und schlechtes Gewissen sofort  in den 7. Pizza-Himmel. Voilà:

Zutaten für 2 Personen bzw. 2 Pizzen:

300 g Weizenmehl (Typ 1050)
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
1/2 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
150 ml Wasser, lauwarm

300 g gehackte Tomaten (Dose)
50 ml Rotwein, trocken
1 TL Olivenöl
1 weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer

250 g Blattspinat, TK
1 weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
300 g Büffelmozzarella
80 g Fetakäse
2 Eier, Größe M

Zubereitung:

Mehl, Salz, Zucker, Trockenhefe und Olivenöl in einer außreichend großen Schüssel gründlich vermischen. Lauwarmes Wasser zugeben und alles gut durchmischen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche alles zu einem glatten und ge- schmeidigen Teig verkneten. Die Teigkugel zurück in die Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und ruhen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Mit trockenem Rotwein ablöschen und leicht reduzieren lassen. Gehackte Tomaten mit Saft zugeben. Salz, Pfeffer und Zucker zugeben und ca. 30 Minuten ohne Deckel leicht köcheln lassen. Pürieren.

Zum Belag: Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein schneiden. Das Olivenöl erhitzen und beides glasig dünsten. Ausgedrückten Blattspinat zugeben und ca. 1 Minute mit- dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Leicht abkühlen lassen.

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Teig in 2 Portionen teilen und jeweils eine Portion auf Backpaier zu einem dünnen Fladen ausrollen. Nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Tomatensauce auf dem Teig verstreichen. Büffelmozzarella in Scheiben schneiden, auf der Tomatensauce verteilen. An- schließend den Spinat möglichst gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Fetakäse über den Spinat bröseln.

Die fertig belegte Pizza mit dem Backpapier direkt auf den Boden des vorgeheizten Backbodens legen. 8 Minuten backen bis der Boden leicht gebräunt und knusprig ist. Anschließend die Pizza ohne Backpapier auf den Rost (mittlere Schiene) legen. Ei vorsichtig in die Mitte der Pizza schlagen und weitere 5 Minuten backen. Das Eiweiß sollte gestockt sein, der Dotter noch flüssig – Fertig!

Südtiroler Spinatknödel

Mittwoch, 26. Januar 2011

Ich liebe einfache Gerichte. Ich liebe Knödel. Und ich liebe Spinat. Wenn sich dann auch noch ein einfaches Gericht mit Spinat vereint und parallel dazu wunderbare Knö- del dabei rumkommen… Echt überlegenswert.

Die Südtiroler Spinatknödel ähneln den Strangolapreti oder auch Malfatti,  die ich zu Blog-Anfangszeiten schon probiert habe. Diese  sind zwar etwas lockerer und leichter, in Punkto Geschmack stehen sie den Spinatknödeln aber in nichts nach. Die Südtiroler sind ein wunderbares vegetarisches Gericht das “für nicht-auf-Fleisch-Verzichter” mit Speckwürfeln in der Knödelmasse oder auch mit hauchdünnen, angebratenen Speckscheiben angerichtet werden kann. Dazu ein Rucola-Löwenzahn-Salat und das Abendessen ist gesichert… 

Zutaten für 2 Personen:

100 g altbackendes Weißbrot (oder auch Vollkorntoast)
100 ml Milch
250 g TK-Blattspinat
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Rapsöl
30 g Ricotta
25 g frisch geriebenen, würzigen Bergkäse
75 g Mehl
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskatnuß
15 g Butter
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

Weißbrot in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und die Milch darüber geben. Ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den aufgetauten Blattspinat gut ausdrücken und mit dem Messer grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten. Leicht abkühlen lassen und zusammen mit dem Spinat zum Weißbrot in die Schüssel geben. Ricotta, Bergkäse, Mehl und Ei dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit den Händen sehr gut durchmischen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Aus der Knödelmasse etwa golfballroße Knödel formen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Die Hitze kleiner schalten und ca. 15 Minuten garen.

Kurz vor Ende der Garzeit die Butter in einem Topf schmelzen lassen und leicht braun werden lassen. Die fertigen, abgetropften Spinatknödel mit der Butter beträufeln und nach Geschmack mit frisch gehobeltem Parmesan bestreuen.

Linsen-Spinat-Gratin mit Granatapfel

Dienstag, 14. Dezember 2010

Der Gärtnerblog ruft im am Ende des Jahres wieder zum Kochevent und dieser widmet sich im Dezember einzig und allein einer tollen, roten und aromatischen Frucht: dem Granatapfel!

Ich liebe ja Linsen und Spinat fast gleichermaßen und so steuere ich dieses Mal ein Linsen-Spinat-Gratin mit Granatapfelkernen bei.
 
Dem Aufruf, sich zu neuen Rezepten inspirieren zu lassen, bin ich damit natürlich gerne nachgekommen! Die Kombination Linsen, Spinat, Feta und Granatapfel klingt zwar im ersten Moment etwas abenteuerlich, passt aber entgegen meiner Erwartung sehr gut und schmeckt richtig lecker!

Zutaten für 2 Personen:

125 g rote Linsen
150 ml Gemüsebrühe
250 g Blattspinat TK
1 Schalotte
1 TL Rapsöl
100 g Sauerrahm
50 g Sahne
1 Knoblauchzehe
1 Ei
100 g Fetakäse
1 EL Grantapfelkerne
Paprika
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Linsen in der Gemüsebrühe ca. 15 Minuten kochen und abgießen. Blattspinat ausdrücken und grob hacken. Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Fetakäse zerbröseln.

Sauerrahm, Sahne, Ei, Knoblauch und 50 g zerbröckelten Fetakäse gründlich vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten leicht anbraten und vom Herd nehmen. Linsen, Spinat und das Sauerrahm-Ei-Gemisch zu den Schalotten geben und unterrühren, evtl. nachwürzen. Masse in zwei kleine Portions-Gratinformen geben, mit dem restlichen Fetakäse bestreuen und ca. 25 Minuten im vorgeheizten Ofen (180 Grad) backen. Mit Granatapfelkernen bestreuen und servieren!

Garten-Koch-Event Dezember 2010: Granatapfel [31. Dezember 2010]

Asiatische Hackbällchen in Kokos-Spinat-Sauce

Sonntag, 25. Juli 2010

Ich muß gestehen daß ich immer mehr die Liebe zur asiatischen Küche entdecke…. Die fernöstliche Küche war für mich jahrelang nur undefinierbare Zutaten die es in keinem normalen Supermarkt gibt und Unmengen an Glutamat. Durch verschiedene Kochbücher und diverse Food-Blogs habe ich mich seit einiger Zeit eines besseren belehren lassen und Dank eines asiatischen Supermarktes auch immer die passenden Zutaten zur Hand. Abneigungen sind ja bekanntlich da um überwunden zu werden! Alles wird gut… ;-)

So hatte ich mich heute für die asiatische Hackbällchen-Variante entschieden und exerimentierte einfach munter drauf  los. Ich war am Anfang leicht skeptisch, aber das Ergebnís war in meinen Augen mehr als zufriedenstellend! Scharf, aber sehr lecker!

Zutaten für 4 Personen:

400 g Rinderhack
25 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zitronengras
1 EL Erdnüsse
1/2 Bund Koriandergrün
3 EL Sojasauce
1 EL Fischsauce
2 EL Semmelbrösel
2 EL Sesamöl
1 Ei

400 ml Kokosmilch
150 g TK-Blattspinat
5 Lauchzwiebeln
1 milde rote Chilischote
1 EL Sesamöl
1 TL Fenchelsamen
1 TL Bockshornkleesamen
1 EL rote Currypaste
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer, Erdnüsse, Zitronengras und Koriander fein hacken und zum Rinderhack in eine Schüssel geben. Sojasauce, Fischsauce, Semmelbrösel und Ei zugeben und alle Zutaten gründlich miteinander verkneten. Kleine Bällchen von 2 cm Durchmesser formen und in 2 EL Sesamöl goldbraun braten.

Lauchzwiebeln in 1 cm lange Stücke schneiden, Chilischote in feine Ringe. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und beides ca. 1 Minute andünsten. Mit der Kokosmilch aufgießen und die Currypaste einrühren.  Fenchen- und Bockshornkleesamen im Mörser zerstoßen, ebenfalls in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Blattspinat und Hackbällchen dazugeben und erwärmen.  Auf Reisbandnudeln oder Basmatireis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen- Fertig!

Spinat-Feta-Quiche

Donnerstag, 17. Juni 2010

Aloha! Auf zur genialen (und genial leckeren!) Restever-wertung. Plus  Basics die in der Küche nicht fehlen dürfen , ergibt es ein schnelles, einfaches, gesundes und vor allem leckeres Gericht! Hab ihn in einer kleinen Mini-Springform gebacken, mit Salat ergibt es die perfekte Menge für zwei Personen!

Rezept für eine 15 cm Springform:
100 g Dinkel-Vollkornmehl
40 g kalte  Butter
Salz
225 g TK-Blattspinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 TL Rapsöl
1 Ei
80 g Fetakäse
100 g Sahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Für den Teig die Mehl, Butter und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten und mindestens 30 Minuten kühl stellen.

Schalotte würfeln, Knoblauch fein hacken und im Öl bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Spinat zufügen, kurz mitdünsten und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Leicht abkühlen lassen und zerbröckelten Fetakäse, Sahne und Ei unterrühren.

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig in Größe der Form ausrollen und in die Form legen, dabei einen 4 cm hohen Rand formen. Spinatmasse einfüllen und nach Geschmack evtl. noch mit Käse bestreuen. Quiche im Ofen ca. 45 Minuten goldbraun backen. Guten Appetit!