Mit ‘Rinderhack’ getaggte Artikel

Lasagne Bolognese

Montag, 21. Januar 2013

Ich liebe den italienischen Auflauf-Klassiker und bei dem puren Glück in Schichten bedarf es ja wohl auch nicht mehr vieler Worte, oder? Vor allem die kalte Jahreszeit finde ich im höchsten Maße Lasagne-kompatibel. Man ist quasi fast dazu verdammt, sich anhaltende Linderung in Form eines käseüberbackenen und wärmenden Nudelauflaufs zu verschaffen und so unterliegt mein Lasagnekonsum natürlichen Schwankungen – im Winter darf es also gerne ein bißchen mehr sein!

In meiner warscheinlich nicht ganz 100 % authentischen, aber dafür höchst persönlichen und erprobten Variante des italienischen Klassikers sorgt besonders reichlich Parmesan in der Béchamel und on top für die nötige Genussbilanz. Auf Mozzarella verzichte ich in der Lasagne übrigens seit einiger Zeit völlig, hierbei fehlt es mir einfach an Würze und Geschmack. Ganz, ganz wichtig natürlich noch, weil sehr schmackhaft: Wein in Béchamel und Bolognese. Wobei der beim anschließenden Mahl natürlich auch nicht fehlen darf …

Zutaten für eine Auflaufform von ca. 30 x 18 cm (6-8 Portionen)

600 g Rinderhackfleisch
100 g Pancetta oder Räucherspeck
2 EL Rapsöl
2 Zwiebeln
50 g Karotte
50 g Sellerie
50 g Petersilienwurzel
4 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
1 EL Tomatenmark
500 ml trockener Rotwein
400 g stückige Tomaten (Dose)
1 TL Puderzucker
300 ml Gemüsebrühe
1 Bund Oregano
Salz
Pfeffer

50 g Butter
3 Lorbeerblätter
2 Nelken
50 g Mehl
200 ml Weißwein, trocken
600 ml Milch
100 g Parmesan, frisch gerieben
Muskatnuss
Salz

20 Lasagneplatten (gekauft, oder selbstgemacht)
100 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

Für die Bolognesesauce Zwiebel, Karotte, Petersilienwurzel, Sellerie und Knoblauch schälen und in feine Würfelchen schneiden. Pancetta in feine Streifen schneiden. Oreganoblättchen von den Stielen zupfen.

Öl in einem breitenTopf erhitzen. Hackfleisch unter rühren anbraten bis es krümelig ist (Schneebesen!). Pancetta, Zwiebeln, Gemüse und Lorbeerblätter dazurühren und ebenfalls kurz mit anbraten. Tomatenmark und Puderzucker einrühren. Mit dem Rotwein ablöschen und zur Hälfte einkochen lassen. Oreganoblättchen, Dosentomaten und Brühe zugeben und die Sauce ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen, bei Bedarf noch wenig Wasser zugeben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeerblätter entfernen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Für die Béchamelsoße Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Lorbeerblätter und Nelken zugeben. Mehl einrühren und mit Weißwein und Milch ablöschen. Rühren, damit es keine Klümpchen gibt, bis die Sauce andickt und cremig wird. Die Béchamel ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Mit Muskat und Salz abschmecken. Nelke und Lorbeerblatt entfernen. Zum Schluss den frisch geriebenen Parmesan unterrühren.

In eine Auflaufform (ca. 30 x 18 cm) etwas Béchamelsauce gießen und mit einem Löffel verteilen. 4 Nudelplatten nebeneinander auf die Sauce in die Form schichten. Anschließend Bolognesesauce, wieder Béchamelsauce und Nudelplatten. So fortfahren bis alles in der Form ist. Zum Schluss die restliche Béchamel auf die letzte Nudelschicht gießen und glattstreichen. Mit Parmesan bestreuen. Die Lasagne ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Stufe goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschnitt ca. 15-20 Minuten ruhen lassen.

 

Asiatische Hackbällchen in Kokos-Spinat-Sauce

Sonntag, 25. Juli 2010

Ich muß gestehen daß ich immer mehr die Liebe zur asiatischen Küche entdecke…. Die fernöstliche Küche war für mich jahrelang nur undefinierbare Zutaten die es in keinem normalen Supermarkt gibt und Unmengen an Glutamat. Durch verschiedene Kochbücher und diverse Food-Blogs habe ich mich seit einiger Zeit eines besseren belehren lassen und Dank eines asiatischen Supermarktes auch immer die passenden Zutaten zur Hand. Abneigungen sind ja bekanntlich da um überwunden zu werden! Alles wird gut… ;-)

So hatte ich mich heute für die asiatische Hackbällchen-Variante entschieden und exerimentierte einfach munter drauf  los. Ich war am Anfang leicht skeptisch, aber das Ergebnís war in meinen Augen mehr als zufriedenstellend! Scharf, aber sehr lecker!

Zutaten für 4 Personen:

400 g Rinderhack
25 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zitronengras
1 EL Erdnüsse
1/2 Bund Koriandergrün
3 EL Sojasauce
1 EL Fischsauce
2 EL Semmelbrösel
2 EL Sesamöl
1 Ei

400 ml Kokosmilch
150 g TK-Blattspinat
5 Lauchzwiebeln
1 milde rote Chilischote
1 EL Sesamöl
1 TL Fenchelsamen
1 TL Bockshornkleesamen
1 EL rote Currypaste
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer, Erdnüsse, Zitronengras und Koriander fein hacken und zum Rinderhack in eine Schüssel geben. Sojasauce, Fischsauce, Semmelbrösel und Ei zugeben und alle Zutaten gründlich miteinander verkneten. Kleine Bällchen von 2 cm Durchmesser formen und in 2 EL Sesamöl goldbraun braten.

Lauchzwiebeln in 1 cm lange Stücke schneiden, Chilischote in feine Ringe. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und beides ca. 1 Minute andünsten. Mit der Kokosmilch aufgießen und die Currypaste einrühren.  Fenchen- und Bockshornkleesamen im Mörser zerstoßen, ebenfalls in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Blattspinat und Hackbällchen dazugeben und erwärmen.  Auf Reisbandnudeln oder Basmatireis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen- Fertig!