Mit ‘Pinienkerne’ getaggte Artikel

Straccetti mit Kapern und Pinienkernen

Dienstag, 16. Oktober 2012

In meiner Eigenschaft als Liebhaber der italienischen Küche unterscheide ich mich wahrscheinlich nicht recht von vielen anderen. Gerade die Auswahl der Vorspeisen wie Carpaccio, Vitello Tonnato & Co haben es mir besonders angetan, leider bereite ich diese Vorspeisen aber selbst nur sehr selten zu – und dann auch nur zu besonderen Gelegenheiten. Eigentlich schade.

Momentan eines meiner allerliebsten Kochbücher in der Küche ist: Cucina Italiana – Kochkurs für Genießer. In diesem tollen Kochbuch habe ich auch das Rezept für Straccetti entdeckt. Straccetti ist ein unkompliziertes, schnelles und typisch römisches Gericht, bei welchem hauchdünne Rindfleischscheiben kurz aber scharf angebraten werden. Das “Zerreißen” des hauchdünn geschnittenen, bzw geklopften Fleisches ist gewollt (stracciare = reißen) und schmeckt mir mit einer Kapern-Pinienkern-Vinaigrette, Rucola und Parmesan hervorragend als Vorspeise.

Der Phantasie sind natürlich wieder einmal keine Grenzen gesetzt – wer möchte gibt der Vinaigrette wie im Original-Rezept Peperoncino  und Sultaninen hinzu oder löscht das Fleisch ganz stilecht noch mit etwas Weißwein ab. Ein weiteres tolles Straccetti-Rezept findet ihr hier bei Jutta. Buon appetito!

Zutaten für 2 Personen (Vorspeise)

1 TL Pinienkerne
1 TL Kapern
1/ Knoblauchzehe, gepresst
3 EL Olivenöl
1 EL Limettensaft
1 EL Balsamicoessig
160 g Rinderfilet
30 g Rucola
20 g Parmesan
Meersalz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung

Für die Vinaigrette die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten. Pinienkerne, 2 EL Olivenöl, Limettensaft, Kapern, Knoblauch und Balsamico in einer Schüssel gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rinderfilet in 8 dünne Scheiben schneiden und diese vorsichtig mit dem Fleischklopfer flach klopfen (ähnlich wie Carpaccio). Die Filetscheiben mit Salz und Pfeffer würzen.

1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen  und die Filetscheiben bei starker Hitze kurz und scharf anbraten. Die Fleischscheiben zusammen mit dem Rucola auf einem Teller anrichten. Mit der Vinaigrette beträufeln und mit Parmesan überhobeln.

 

 

Mohnpesto

Dienstag, 14. August 2012

Nein, auf dem Bild handelt es sich garantiert nicht um Kaviar, Überreste vom letzten Schornsteinfegerbesuch oder etwa dem neuesten In-Frozen-Daquiri. Knapp daneben! Auf der Suche nach neuen Pestovarianten ist mir aus den Tiefen des Vorratsschrankes zum Glück noch ein einsames Päckchen mit gemahlenem Mohn in die Hände gefallen. Überzeugendes Fazit: Mohnpesto!

Ein etwas anderes Mohnpesto habe ich schon vor kurzem mit wahrlich großer Begeisterung bei Heike und Bushcooks kitchen bewundert. Eher süß mit Honig und Chili macht es sich hervorragend zu Ziegenfrischkäse und einem fruchtig-pfeffrigem Chutney. Mein Mohnpesto dagegen sollte aber eher perfekt mit Pasta und Gnocchi harmonieren, aus diesem Grund habe ich mich für die eher herkömmliche und altbewärte Variante mit Parmesan, Pinienkernen, Knoblauch usw. entschieden. Die Optik lässt etwas zu wünschen übrig, aber der nussige Geschmack hat mich trotzdem überzeugt.

Mein Mohnpesto widme ich auch einzig und alleine Melanie und Zorra, die sich in diesem Monat beide auf die Suche nach neuen Mohn-Rezepten begeben. Viel Erfolg dabei!

P.S: Eine süße Mohnpesto-Variante wurde noch nicht getestet, steht aber schon fest auf der To-Cook-Liste und passt bestimmt sehr gut zu Waffeln, Pfannkuchen, Desserts oder einfach nur zu frischem Brot. Hhm…, gemahlener Mohn, Pistazien, Pistazienöl, etwas Marzipan und ein kleiner Schuss Tonkabohnengeist… Was denkt Ihr?

Zutaten für ein Glas (ca. 200 ml)

80 g Mohn, gemahlen
1/2 Knoblauchzehe
40 g Parmesan
1 kleine Chilischote
1 EL Pinienkerne
60 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Pinienkerne ohne Fett in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten. Mit den restlichen Zutaten im Blender zu einer cremigen, aber nicht zu feinen Masse verarbeiten. Mohnpesto in ein sauberes und verschließbares Glas füllen, kühl aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen aufbrauchen.

Edit: Das Mohnpesto passt farblich hervorragend zum Cookbook of Colors – als letzte Farbe wünscht Uwe  sich im Dezember schwarze Rezepte.

Zucchini-Carpaccio mit Pistazienöl

Sonntag, 18. März 2012

Blumen sind ja eigentlich nicht ganz so mein Ding – anstatt eines riesigen Blumenstraußes bevorzuge ich dann doch immer die essbare Variante. Was nützt schon ein Gebinde langstieliger Rosen, wenn der Magen schon in den Kniekehlen hängt? Von Blumen allein ist bestimmt noch keiner satt geworden, vom Kratzen im Hals mal ganz abgesehen…

Und weil sich gerade, dank strahlendem Sonnenschein und wärmerer Temperaturen,  ein Überschuß an kreativer Energie aufstaut – kredenze ich zur Abwechslung mal Essbares in Blütenform. Total simpel, aber dafür sehr wirkungsvoll  - es schmeckt vorzüglich und verhält sich optisch mindestens genau so hübsch wie ein Blumenstrauß!

Natürlich lässt sich das Zucchini-Carpaccio nach Lust, Laune und dem eigenen Geschmack variieren. Wem das Grünzeug alleine zu vegetarisch anmutet, pimpt es einfach mit gebratenen Garnelen, Jakobsmuscheln, Parmaschinken, Räucherlachs usw. Anstatt Pistazienöl harmoniert außerdem Kürbiskernöl oder Walnußöl vorzüglich mit dem grünen Gemüse. Getrocknete Tomaten, Fetakäse, Ziegenkäse, gebratene Kräuterseitlinge, Pesto oder Löwenzahnblüten (Danke Dorit!) passen ebenfalls perfekt zum Kürbisgewächs.

Zutaten für 2 Personen:

2-3 kleine, möglichst dünne Zucchini
2 TL Pinienkerne, geröstet
25 g Parmesan, gehobelt
Saft einer Zitrone
2 EL Pistazienöl
6 Cocktailtomaten
Pfeffer, schwarz
Meersalz

Zubereitung:

Zucchini waschen, trockentupfen und mit einem Sparschäler in feine Streifen “schälen”. Zucchinistreifen in Blütenform auf 2 Tellern anrichten. Tomaten in die Mitte setzen.

Das Zucchini-Carpaccio mit Zitronensaft und Pistazienöl beträufeln. Anschließend nach Geschmack mit Meersalz und grob gemahlenem Pfeffer würzen und mit Pinienkernen und Parmesan bestreuen – Fertig!

Spinat-Ricotta-Wan Tans auf Paprikasugo und Pinienkernen

Dienstag, 07. Februar 2012

Gibt es gefüllte Pasta für Ungeduldige (und Grobmotoriker)? Seit gestern bin ich der festen Überzeugung…

Mit Zweiteren habe ich Gott sei Dank nichts am Hut, aber Ungeduld zählt so ziemlich zu einer “meiner” persönlichen Todsünden. Besonders, wenn es um die verzögerte, tägliche warme Mahlzeit geht, verstehe ich überhaupt keinen Spaß mehr. Wenn akuter Hunger besteht und der Magen nach einem anstrengenden Tag schon in den Kniekehlen hängt, muß möglichst fix ein anständiges Gericht auf den Tisch und in den Magen. Was dann leider schon mal weitere “echte” Todsünden nach sich zieht: (Futter-) Neid, Zorn, Völlerei und wenn der Magen voll ist - Faulheit. 

Um diesen Lastern vorzubeugen bzw. die Auswirkungen möglichst gering zu halten, empfehle ich Freunden von Tortellini, Ravioli und Co. nicht die fade schmeckenden Fertigpackungen aus dem Supermarkt-Kühlregal, sondern lediglich fertigen und tiefgekühlten Wan Tan-Teig. Dieser ist in Rekordzeit mit der cremigen Spinat-Ricotta-Masse gefüllt und bettet sich nach einem heißen Meersalz-Bad voller Stolz auf der Paprikasugo.

Zutaten für 4 Portionen:

150 g TK- Blattspinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
150 g Ricotta
1 EL Parmesan, frisch gerieben
1 Eigelb (M)
20 runde TK-Wan Tan-Blätter ( ca. 8-9 cm Ø, Asiamarkt)
Muskatnuss
Meersalz
Pfeffer

3 rote Paprikaschoten (je ca. 200 g)
1 kleine, weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 TL Tomatenmark
50 ml Gemüsefond
1 Zweig Thymian
Pfeffer
Meersalz

1 EL Pinienkerne, geröstet
Parmesan, gehobelt
Rucola

Zubereitung:

3 rote Paprikaschoten längs vierteln, entkernen und mit der Hautseite nach oben nebeneinander auf ein Backblech legen. Unter dem vorgeheizten Backofengrill ca. 6-8 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen, für 5 Min. mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken, anschließend häuten und in Stücke schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehe für die Sugo fein hacken und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Die gegrillten Paprikaschoten, Tomatenmark, Gemüsefond und Thymian zugeben und die Sauce ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Thymianzweig entfernen, die Parikasugo mit Salz und Pfeffer würzen und fein pürieren.  Beiseite stellen.

Für die Wan Tans den Spinat ausdrücken und fein hacken. Schalotte und Knoblauchzehe fein würfeln und in 1 TL Olivenöl kurz andünsten. Spinat zugeben, kurz mitdünsten und leicht abkühlen lassen. Ricotta, Parmesan und Eigelb gründlich mischen und die Masse mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

Eine ca. walnussgroße Menge Spinatmasse mit einem Spritzbeutel auf je ein Wan Tan-Blatt spritzen, die Ränder mit Wasser bepinseln, zuklappen und gut andrücken. Die fertig gefüllten Nudeltaschen ca. 3 Minuten in leicht sprudelnden Salzwasser kochen und anschließend abgießen. Paprikasugo erhitzen, auf 4 Teller verteilen und je 5 Wan Tans darauf anrichten. Mit Pinienkernen und Parmesan bestreuen. Den Rucola auf die Pasta geben und servieren. Guten Appetit!

Entenbrust a la Orange mit Rucola, Kapernäpfel und Pinienkernen

Dienstag, 01. November 2011

So langsam wird es mal wieder Zeit, oder? Für ne richtig ordentliche Portion Fleisch (-salat) meine ich.

Schmackhaftes Muskelfleisch dieses Mal in Form von einer in Knoblauch und Orangenschale marinierten Entenbrust. Zartrosa gegart,  mit leichten Röstaromen am Gaumen und die zarte Textur des Entenfleisches zwischen den Kauwerkzeugen – positioniert sie sich vom Mund direkt in den Olymp des Geflügels und schon fast darüber hinaus… Wunderbar.

Passend dazu natürlich der heißgeliebte Rucolasalat mit Kapernäpfel und getrockneten Tomaten, welcher durch eine aromatische Orangen-Balsamico-Vinaigrette erst richtig kickt und optimal mit der Entenbrust harmoniert. Und weils ohne einer kleinen Portion kulinarischen Widerstandes nur halb so gut schmeckt, gabs als knackiges Pendant zum zarten Geflügel noch geröstete Pinienkerne on top – für mich die perfekte Vorspeise!

Zutaten für 2 Personen:

1 Entenbrust (ca. 300 g)
1 Knoblauchzehe
1 Bio-Orange
1 Msp. Pimenton de la Vera
1/4 Bund Peterslie
1 EL Rapsöl

50 g Rucola
10 Kapernäpfel
1 EL Pinienkerne
20 g getrocknete Tomaten
1 Frühlingszwiebel
2 EL Olivenöl
1 El Aceto Balsamico
2 EL Orangensaft, frisch gepresst
1 Msp. scharfer Senf
Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Entenbrust kalt abwaschen und vorsichtig trockentupfen. Knoblauch schälen und pressen. Orangenschale abreiben. Petersielie waschen, trockenschütteln, fein hacken und mit Knoblauch, Orangenschale, Pimenton de la Vera und 1 EL Rapsöl verrühren. Entenbrust rundherum damit einreiben und 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Eine Pfanne auf dem Herd sehr heiß werden lassen. Entenbrust mit der Hautseite hineinlegen, Hitze auf mittlere Stufe zurückschalten und die Brust von beiden Seiten jeweils 8 Minuten braten. Salzen, Pfeffern und in Alufolie abkühlen lassen.

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Rucola waschen, putzen und trockenschütteln, Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl, Senf, Aceto Balsamico und Orangensaft kräftig verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.

Abgekühlte Entenbrust in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf zwei Tellern verteilen. Rucola, Kapernäpfel und getrocknete Tomaten auf der Entenbrust verteilen. Mit der Vinaigrette beträufeln und mit Frühlingszwiebeln und Pinienkernen bestreuen.

Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen

Samstag, 08. Oktober 2011

Dieses Mal hab ich es mir ja besonders leicht gemacht und habe mir die Idee und das Rezept für diesen köstlich-knusprigen Flammkuchen von den netten Damen und Herren Kollegen zusammengemopst, ganz schön frech, oder? Ein bißchen von Mestolo, etwas von Alice und ein wenig von Petra - ganz schön praktisch, wenns so viele schon vor mir gemacht haben…

Also alles nur geklaut? Nicht ganz. Knoblauch und Pinienker- ne  gabs von mir noch oben drauf  und auch die gesamten Zutaten für das leckere Backwerk wurden von mir natürlich wie immer ehrlich erworben ;-)

Und weil dieses Rezept gerade vorzüglich zum aktuellen Blog-Event  von Franzi und Anna passt, steuere ich den Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen doch sehr gerne dazu bei. Beim 1. Kochevent von “Wo gehts zum Gemüseregal?” dreht sich dieses Mal alles um das Thema ”Herbst-vegetarisch” – eh genau mein Geschmack. Liebe Franzi, liebe Anna – lasst euch den Flammkuchen schmecken!

Zutaten für 2 Flammkuchen:

200 g Weizenmehl (Typ 1050)
2 EL Hartweizengrieß
5 g Hefe
130 ml Wasser
Salz

70 g Kürbis (Hokkaido)
50 g Creme Fraîche
2 Knoblauchzehen
80 g Gorgonzola
30 g Pinienkerne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Boden zu einen geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. 30 Minuten gehen lassen und anschließend über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen mit Backblech auf 250 Grad vorheizen. Die Teigkugel nochmals durchkneten und bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen.

Den Teig in 2 Teile teilen und jeweils ausrollen. Jeden Teigfladen mit einem Esslöffel Creme Fraîche bestreichen und mit jeweils der Hälfte des Gorgonzolas belegen. Knoblauch in sehr dünne Scheiben schneiden und ebenfalls die Flammkuchen damit belegen. Zum Schluß den Kürbis mit dem Sparschäler in feine Scheiben “schälen” und mit den Pinienkernen auf dem Flammkuchen verteilen.

Den Flammkuchen mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und ca. 8 Minuten backen. Mit Pfeffer aus der Mühle würzen – Fertig!

Gefüllte Zucchini mit Couscous, Feta und Pinienkernen

Sonntag, 21. August 2011

Auch wenn es diese gefüllten Zucchini schon Ende letzter Woche gab – zwecks manchmal auftretender Erinnerungslücken meinerseits, dürfen sie auf keinen Fall unverbloggt bleiben. Es wäre doch wirklich jammerschade, wenn dieses sommerliche Gericht dank meiner Zutaten-Rezept-Vergesslichkeit für immer in der Versenkung verschwinden würde. Spätestens, wenn mich der nächste gefüllte Zucchini-mit-Couscous-Jeeper packt, erinnere ich mich dunkel und sehr schwach an irgendein vor (Tagen), Wochen, Monaten oder sogar Jahren erprobtes und für sehr lecker befundenes Gerricht. Passiert mir leider öfter.Tja, selber schuld!

Und damit eigentlich ein solches Malheur nicht passiert, hilft am besten ein probater Trick: Entweder sofort alle Zutaten mit genauer Mengenangabe so schnell wie möglich zu Papier bringen – welches warscheinlich über kurz oder lang ungelesen und achtlos zerknüllt im Altpapiercontainer landet, oder das Rezept am besten sofort, unweigerlich und ohne Umschweife und lange Ausreden sofort zu Blog zu bringen. Beides aber wurde von mir wieder mal konsequent ignoriert und bedurfte deswegen einiger Rekonstruktionszeit… Aber mit Erfolg!

Zutaten für 2 Personen:

2 Zucchini a ca. 200 – 250 g
150 g Gerstenvollkorn-Couscous
1 kleine weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
100 g Fetakäse
20 g Pinienkerne
1 Esslöffel Pesto Rosso
3 TL Rapsöl
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL Fenchelsamen
1 Rosmarinzweig
Meersalz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung:

Couscous mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten quellen lassen. Zwiebel und Knoblauch in sehr feine Würfelchen schneiden. 1 TL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und beides darin kurz andünsten. 

Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Pesto Rosso, Pinienkerne, Frühlingszwiebeln und angedünstete Zwiebelwürfel und Knoblauch zum Couscous geben und alles vorsichtig vermengen. Feta in grobe Stücke brechen und eben- falls kurz untermischen.   

Zucchini waschen, trockentupfen, halbieren und mit einem Löffel das Kernhaus entfernen. Die Rosmarinnadeln abstreifen und fein hacken. Mit Fenchel und Korinader im Mörser zerstoßen und mit 1 Teelöffel Rapsöl vermischen. Die Zucchinihälften mit der Marinade einreiben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine beschichtete Pfanne mit dem restlichen Öl erhitzen und die Zucchinihälften von beiden Seiten je ca. 1 Minute anbraten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und jede Hälfte mit der Couscous-Mischung füllen. Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen – Fertig!


Weinblättertarte

Samstag, 26. März 2011

Gestern war es wieder so: ein unvermittelt auftretendes Hungergefühl und schlagartig auftretende Gelüste auf Weinblätter. In Anbetracht der Tatsache daß es sich hier um einen schwer zu vereinbarenden Sachverhalt handelt, wer rollt schon liebevoll kleine Röllchen, wenn der Blutzucker schon fast im Keller aufschlägt? Ich mit Sicherheit nicht.  

Die Lösung? Ein einziges, großes “Weinblatt” gegen den akuten Nahrungs- und Zeitmangel! Alles in eine Form und ab in den Ofen. Diese Zeit ist allerdings auch bei größtem Hunger zwingend notwendig, in rohem Zustand ist die Weinblättertarte bestimmt weniger genießbar. Wer aber diese 45 Minuten geduldig ausharrt und/oder sinnvoll für die Zubereitung eines dazu passenden Tzazikis nutzt, wird mit mit einem wohlschmeckenden Gericht belohnt.  Mahlzeit!

Zutaten für 4 Personen:

100 g Weinblätter
500 g Rinderhackfleisch
150 g Reis
1 EL Olivenöl
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Ei
1/2 Bund  Minze
1 Zitrone
1 TL Pinienkerne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Reis nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Schalotte würfeln, Knoblauch pressen, Minzblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Zitrone auspressen. 

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Rinderhack, Reis, Schalottenwürfel, Knoblauch, Ei und Minze in einer Schüssel zu einen Fleischteig verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Springform (22 cm) mit Olivenöl auspinseln. Die Form so mit Weinblättern auslegen daß diese über den Rand der Form hinausschauen. Die Fleischmasse gleichmäßig in die Form auf die Weinblätter drücken. Zitronensaft darübergießen und mit den restlichen Weinblättern belegen. Die Form mit Alufolie abdecken und für ca. 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen und evtl. mit Zitronenscheiben garnieren. In Stücke schneiden und mit Tzaziki und Fladenbrot servieren.

Wiener Schnitzel in neuen Gewändern

Mittwoch, 09. März 2011

Passend zum Beginn der Fastenzeit gibt es ein Gericht das eigentlich eher selten auf dem Speiseplan im Hause rock the kitchen! steht. Wiener Schnitzel! Hier und heute gab es aber den Klassiker der österreichischen und auch deutschen  Küche quasi in neuen Gewändern, mit einer knusprigen Pistazien- und Pinienkernpanade.

Absolut wichtig bei einem guten Schnitzel ist neben der Fleischqualität natürlich die Panade. Dünn, knusprig und wellig soll sie sein. Die Zubereitung ist – wenn man einige wichtige Schritte befolgt – denkbar einfach. Wer versucht ein Schnitzel mit wenig Fett “fettarm” zuzubereiten ist hier bei der Zubereitung auf dem falschen Weg. Wirklich knusprig wird es erst wenn es schwimmend in der  Pfanne  im Fett ausgebacken wird. Also vielleicht nicht so oft, aber dafür richtig genießen…

Dazu? Obligatorisch meiner Meinung natürlich der gute, alte Kartoffelsalat, aber auch Bratkartoffeln oder selbstgemachte Pommes sind als Beilage zu einem Schnitzel nicht zu verachten. Ich entschied mich passenderweise für eine Kartoffel-Rucola-Salat.

Zutaten für 2 Personen:

4 kleine Kalbsschnitzel á 100 g
20 g Pinienkerne
20 g Pistazienkerne
50 g Semmelbrösel
2 Eier
30 g Mehl
Salz
Pfeffer
Öl oder Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Pinienkerne und Pistazienkerne jeweils getrennt in einer beschichteten Pfanne ohner Fett leicht goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Die abgekühlten Kerne reiben oder mit einem schweren Messer so fein wie möglich hacken.

Schnitzel waschen, trockentupfen und zwischen zwei Klarsichtfolien mit der flachen Seite des Fleischklopfers dünn ausklopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Verquirlte Eier und Mehl jeweils in einen tiefen Teller geben. Gemahlene Pinien- und Pistazienkerne jeweils mit 25 g Semmelbrösel vermischen und ebenfalls in tiefe Teller geben.

Soviel Öl oder Butterschmalz in einer hohen Pfanne auf ca. 170 Grad erhitzen, dass die Schnitzel schwimmend ausgebacken werden können.

Schnitzel ins Mehl legen, andrücken und abklopfen. Durch die verquirlten Eier ziehen, dann durch die Pistazien- oder Pinienkernbröselmischung. Leicht aber nicht zu fest andrücken. Dann sofort ab ins heiße Öl oder Butterschmalz. Dabei die Pfanne immer leicht hin und her bewegen. Die Schnitzel von beiden Seiten goldgelb ausbacken. nicht zu dunkel werden lassen! Sobald die Schnitzel auf beiden Seiten die optimale Farbe haben, aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.