Mit ‘Parmaschinken’ getaggte Artikel

Inside-out Sushi mit Avocado, Parmaschinken und getrockneten Tomaten

Donnerstag, 26. Juli 2012

Endlich ist es mal wieder soweit: Sushi-Time! Wenn das Quecksilber steigt und das Thermometer Temperaturen jenseits der 25 Grad präsentiert, ist die Lust auf Sushi schier ungebremst – als figurfreundliche und kühle Alternative zu ausgedehnten Grillabenden.Wer sich jetzt da noch über das Wetter beschwert…

Damit sich auch für daheimgebliebene Stiefel-Fans hoffentlich das entsprechendes Urlaubsfeeling einstellt, wandern die Reisröllchen zur Abwechslung ungehindert mit Parmaschinken, getrockneten Tomaten und Avocado in den Mund. Klingt komisch? Auf keinen Fall! Eigentlich schmeckt mir ja fast jede Art von Sushi, egal ob mit rohem Fisch, vegetarisch oder auch mit Fleisch. Definitiv hat aber die südeuropäische Sushi-Variante mit den üblichen Verdächtigen wie Sojasauce, Ingwer und Wasabi für meinen Gaumen schon fast das Zeug zum fulminanten und kontinentübergreifenden Geschmackserlebnis. Zur Freude natürlich auch für alle Verweigerer von (rohem) Fisch.

Zutaten für 2 Personen

200 g Sushireis
200 ml Wasser
4 EL japanischer Reisessig
5 g Salz
12 g  Zucker

100 g Parmaschinken
1 kleine Avocado, reif, in Streifen
70 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
Noriblätter
gerösteter Sesam

Zubereitung

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides vollständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vorsichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Eine Bambusmatte mit Klarsichtfolie belegen. Ein Noriblatt halbieren und mit der glatten, glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte legen.

Mit angefeuchteten Händen eine Handvoll Reis auf das Noriblatt legen. Mit den Fingern, den Reis verteilen und leicht andrücken. Oben einen 1 cm breiten Streifen frei lassen. Etwas Sesam gleichmäßig auf den Reis streuen.

Das Noriblatt mit Reis vorsichtig aber mit Schwung wenden – die Reisschicht liegt jetzt auf der Bambusmatte. Avocadostreifen, getrocknete Tomaten und Parmaschinken dicht an dicht in die Mitte des Noriblattes geben. Die Bambusmatte mit beiden Daumen anheben, dabei die Füllung festhalten. Langsam und mit leichtem Druck die Bambusmatte aufrollen

Die Sushirolle mit einem angefeuchtetem Messer in 6 gleichgroße Stücke schneiden, dabei das Messer zwischendurch immer wieder mit einem angefeuchtetem Tuch abwischen und neu befeuchten. Auf einem Teller anrichten und nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

Spaghetti mit Parmaschinken, Sardellen und Kapern

Montag, 13. Juni 2011

Nach der Pizza muß dringend noch ein anständiges Pastarezept nachgeschoben werden, oder? Wobei anständig ja schon wirklich reichlich untertrieben klingt - dieses Rezept ist für mei- nen Geschmack die Sommerpasta schlechthin, bitteschön!  

Und wer sagt, daß es zu Pasta immer eine Sauce geben muß? In diesem Fall sind Ciabattabrösel das Zauberwort. Mit klein- geschnittenen Sardellen und Knoblauch angeröstet machen die Brösel aromatechnisch richtig was her, wobei der eigentliche Applaus viel mehr den knusprigen und zitronisierten Kapern und dem kross gebratenen Parmaschinken gebührt. Wobei es mich zugegebenermaßen anfangs schon einige Überwindung kostete den edlen Schinken zu eliminieren und ins heiße Öl zu werfen…

Und dafür: Lob wem Lob gebührt! Nein, nicht mir – von solch kreativen und genialen Gedankenschüben wurde ich bis jetzt leider verschont. Aber wieso auch den Kopf zerbrechen wenn es dafür diverse Zeitschriften gibt? Gefunden in der aktuellen Stern Gourmet 1/2011 “Frühling + Sommer”, mit kleinen Änderungen (Basilikum anstatt Rucola, minimal mehr Sardellen und Hasel- nüsse) sofort nachgekocht und für überragend (knusprig) befunden.

 

Zutaten für 2 Personen:

50 g frisches Ciabatta
1 rote Chilischote
4 Sardellenfilets (in Öl)
1/2 Bund glatte Petersilie
50 g Parmaschinken
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
30 g Haselnüsse, gemahlen
30 g Kapern
1/2 EL Biozitronenschale, fein gerieben
20 g Parmesankäse, dünn gehobelt
Salz
250 g Spaghetti
Basilikum

Zubereitung:

Brot würfeln, im Blitzhacker zerbröseln. Chilischoten längs aufschneiden, die Kerne herausspülen. Sardellen trocken tupfen. Petersilie waschen, trocknen und die Blätter abzupfen. Alles getrennt fein hacken. Parmaschinken klein schneiden. Knoblauch abziehen.

Brösel bei mittlerer Hitze in 2 EL Olivenöl unter Rühren goldbraun braten. Knoblauch dazupressen, mit Chili, Sardellen und Haselnüssen mischen und kurz erhitzen. Salzen und die Petersilie unterrühren.

Spaghetti nach Packungsanweisung in ausreichend Salzwasser kochen. Die Kapern abtropfen lassen. Den Schinken in 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze knusprig braun braten, aus dem Öl heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Kapern im restlichen Öl bei mittlerer Hitze knusprig braten und die Zitronenschale dazugeben, ebenfalls auf Küchenpapier ab- tropfen lassen.

Abgetropfte Spaghetti mit der Hälfte der Brösel vermischen und in Tellern anrichten. Mit den restlichen Bröseln, Parmaschinken, Zitronenkapern und evtl. Parmesan bestreuen. Mit Basilikum garnieren - Fertig!

Feigen-Gorgonzola-Pizzetten

Samstag, 04. September 2010

Wer Feigen nicht mag hat heute leider schon verloren… Bis vor kurzem ware mir die Frucht noch relativ suspekt, aber die Zeit verging und wir wurden erfreulicherweise doch noch Freunde.

Nachdem heute wenig Zeit war und wir uns dann doch irgendwann nach Nahrung sehnten musste natürlich schnell etwas auf den Tisch. Ein leerer Bauch studiert ebensowenig gerne wie ein voller, ich weiß wovon ich spreche! Fertiger Blätterteig, Feigen und Gorgonzola retteten uns letztendlich vor dem Hungertod und alles war wieder gut…

Zutaten für 2 Personen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
2 reife Feigen
80 g Gorgonzola
1 EL Lavendelhonig
Pfeffer aus der Mühle
evtl. Parmaschinken und Rucola (schmeckt aber auch ohne!)

Zubereitung:

Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und Kreise von ca. 8-10 cm ausstechen. Mit 2/3 des Gorgonzola belegen. Feigen in dünne Scheiben schneiden und fächerartig auf den Pizzetten verteilen.

Mit Lavendelhonig beträufeln, den restlichen Gorgonzola darauf verteilen und mit Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen (200° C) ca. 10-12 goldbraun backen. Wer mag kann die Pizzetten zusätzlich mit Parmaschinken und Rucola belegen!

Hallöchen, bin wieder da…..

Montag, 07. Juni 2010

Huhu, da bin ich wieder! Daß ich jetzt leider eine Woche nicht anwesend war hat genau drei (gute) Gründe: Besuch in der Heimat, Bierfest in Nürnberg (jedes Jahr Pflicht, weil fränkisches Kulturgut ;-)) und ein Wochenendtrip nach München zwecks  Konzert. Unter anderem natürlich mit Biergartenbesuch, ebenfalls Pflicht in München, weil oberbayerisches Kulturgut!
Heute gab´s dann zur Abwechslung mal wieder eine richtig leckere (und gesunde ;-)) Vollkornpizza mit Ruccola, Parmesan und Parmaschinken. Als Vorspeise habe ich ein Carpaccio aus Paprika  Sardellen und Knoblauch ausprobiert. Auch wenn´s auf dem Foto nach Regenwurm aussieht, es ist wirklich Fisch! ;-)


Vollkornpizza mit Parmaschinken, Ruccola und Parmesan


Carpaccio aus gegrillten Paprika mit Sardellen und  viel Knoblauch ;-)