Mit ‘Orangen’ getaggte Artikel

Orangen-Lavendel-Sirupkuchen

Montag, 25. Juli 2011

Lavendel. Orangen. Grieß -  ich glaube es gibt nichts besseres als diesen Kuchen!  Unglaublich aromatisch, wunderbar saftig, irgendwie schwer aber durch den Grieß doch mit einer sehr an- genehmen, ja fast unvergleichlichen Konsistenz.

Wenn man sich fragt, wie man möglichst viel Fruchtigkeit, Mächtigkeit und tollen Geschmack  auf kleinstem Raum unter- bringen kann, wäre die Antwort sicher dieser Kuchen, denn er wird – ähnlich wie ein griechischer Walnußkuchen – mit einem aromatisch-süßem Sirup getränkt, der im das unvergleichliche Aroma verleiht.   

Wer es nicht glaubt – ab in die Küche und Sirupkuchen backen!

Zutaten (Springform 20 cm):

250 g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
200 g Feinzucker
4 Eier
50 g Mehl
2 TL Backpulver
Saft und fein abgeriebene Schale v. 2 unbehandelten Orangen
250 g Grieß
200 g geriebene Mandeln
120 g griechischer Joghurt

Saft und fein abgeriebene Schale v. 4 unbehandelten Orangen
8 TL getrocknete Lavendelblüten
500 ml Wasser
2 Zimtstangen
300 g Zucker
Crème Fraîche, zum Servieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Eine Springform mit 20 cm einfetten und mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl und Backpulver sieben und in die Schüssel geben, dann Orangenschale, Gries und Mandelmehl unterheben. Orangensaft und Joghurt zugeben und alles vorsichtig zu einer glatten Masse verrühren.

In die Springform geben und etwa eine Stunde backen, bis der Teig sich fest anfühlt und keine Teigreste an einem einge- stochenen Holzstäbchen hängen bleiben.

Unterdessen den Sirup zubereiten: Alle Zutaten in einen Topf geben und bei schwacher Hitze unter Rühren aufkochen. Die Hitze so weit wie möglich reduzieren und alles 20 Minuten zu einem Sirup einköcheln lassen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vielfach mit einem Holzspieß einstechen. Drei Viertel des heißen Sirups über den warmen Kuchen gießen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Kuchen mit dem restlichen Sirup beträufeln und mit einem großen Löffel Crème Fraîche servieren.

Quelle: Maria Elia – Die neue vegetarische Küche

Orangen-Mandel-Kuchen

Freitag, 18. Februar 2011

Erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Chef Hansen, der mir den Tip für diesen leckeren, einfachen und doch überaus außergewöhnlichen Kuchen gegeben hat. Entdeckt hat er ihn bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat mich sofort begeistert!    

Warum außergewöhnlich? Dieser sehr saftige und fruchtige Kuchen verdankt sein leicht herbes und aromatisches Orangenaroma GANZEN, weichgekochten und pürierten Früch- ten. Eigentlich irgendwie unvorstellbar, aber es funktioniert wirklich einwandfrei! Aber das allerbeste an diesem Kuchen ist sein toller Orangen-Mandel-Duft, der mich schon fast süchtig macht. Als Parfum wär er der Hammer… ;-)

Toll auch die Tatsache, dass der Kuchen ganz ohne Mehl und zusätzliche Butter auskommt, so ist er absolut gluten- und laktosefrei. Super geeignet also für Personen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz.

Zutaten (Springform, 22 cm):

2 Bio-Orangen
4 EL Cointreau
6 Eier
200 g Zucker
250 g Mandeln
2 TL Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad vorheizen. 

Die Orangen waschen, im Schnellkochtopf ca. 20 Minuten weich kochen und leicht abkühlen lassen. Halbieren und eventuelle Kerne entfernen. Im Mixer mit 4 EL Cointreau fein pürieren.

Eier in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Mandeln, Backpulver und Orangenpüree  unterrühren.  Den Teig in eine gefettete Springform (22 cm)  füllen und ca. 60 Minuten bei 170 Grad backen. Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Schokoladen-Orangen-Tarte

Dienstag, 08. Februar 2011

Bereit für eine kräftige Überdosis Schokolade? Ja? Dann macht man mit dieser Tarte garantiert nichts falsch, außer daß sich nach dem Genuß  evtl. eine leichte bis schwere Schoko-Sucht anbahnen könnte.  Aber gibt es nicht Schlimmeres?

Saftig, mächtig, sehr schokoladig, aber nicht zu süß kommt diese Tarte ganz ohne Mehl aus und verhilft ihr dadurch zu ihrer festen, fast schon klebrigen und doch wunderbar cremigen und zart-schmelzenden Konsistenz. Der Orangengeschmack ging leider durch den dominierenden Schokoladengeschmack ein wenig unter, was aber in diesem Fall den Geschmack keinen Abbruch tat.  

Am besten schmeckt die Tarte lauwarm und in Begleitung einer säuerlichen Fruchtsoße aus Himbeer- oder Maracuja- mark.  Contreau- oder Grand Marnier-Sahne wären bestimmt ebenfalls interessant zu probieren. Gar nicht zu sprechen von einem Tonkabohnen- oder Vanilleeis…

Zutaten (Springform 22 cm) :

200 g Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
150 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
4 EL Weinbrand
1 Orange
Orangenöl

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Orange gründlich mit heißem Wasser waschen und die Schale abreiben. Schokolade und Butter auf dem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.

Eier trennen. Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Eigelb mit Vanillezucker, Orangenschale, einigen Tropfen Orangenöl, Wein- brand und Zucker dickcremig aufschlagen. Erst Schokomasse und zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Springform (22 cm) füllen und bei 160 Grad ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In der Form erkalten lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.