Mit ‘Nüsse’ getaggte Artikel

Panang-Curry mit Schweinefilet

Mittwoch, 28. November 2012

Es gibt Reis, Baby! Natürlich ganz ohne geschütteltes Haar oder sonstige kuriose Zutaten… Dafür aber mit einem geschmacksintensiven Curry mit Schweinefilet.

Der Einfachheit und Bequemlichkeit halber nicht selbstgemacht, sondern mit meiner Lieblings-Currypaste aus dem Asia-Shop des Vertrauens. Diese Panang-Currypaste ist im Gegensatz zu den roten und grünen Geschwistern, etwas gaumenfreundlicher, milder, cremiger, weicher und weniger “herb” im Geschmack. Außerdem liebe ich den leichten Geschmack der Erdnüsse in dieser Paste. Relativ selten im Hause rock the kitchen!, aber natürlich obligatorisch – mit Reis (Baby)!

Zutaten für 2 Personen

250 g Schweinefilet
1 EL Sesamöl
1 rote Paprikaschote
2 Lauchzwiebeln
80 g Zwiebel, rot
30 g Ingwer-Wurzel
1 EL Palmzucker
1 TL Fischsauce
2 Knoblauchzehen
4 Kaffirlimettenblätter (getrocknet)
30 g Panang-Currypaste
2 EL Sojasauce
100 ml Gemüsefond
200 ml Kokosmilch
1/4 TL Zitronengras, gemahlen

Zubereitung

Schweinefilet in Streifen schneiden und mit der Hälfte der Currypaste und der Sojasauce in einer Schüssel vermengen. Paprika waschen, putzen, entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und achteln. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in ca. 2-cm große Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Sesamöl in einer beschichteten erhitzen. Das Fleisch darin von allen Seiten knusprig braten. Paprikastreifen, Zwiebeln und Lauchzwiebeln und restliche Currypaste zufügen und ca. 1 Minute mitbraten. Ingwer, Knoblauch, Zitronengras, Palmzucker und Kaffirlimettenblätter zufügen.

Gemüsefond, Kokosmilch und Fischsauce zugießen und das Curry ca. 5 Minuten einkochen lassen. Nach Geschmack mit Cashewnüssen, Erdnüsssen, Koriander oder Thaibasilikum bestreuen und mit Reis servieren.

Raw Banana-Nut-Brownie

Donnerstag, 19. April 2012

Brownies finden ja zum Glück schon fast  mehr oder weniger regelmäßig den Weg zu rock the kitchen! bzw. primär in meinen Magen  - ein Lieblingskuchen lässt sich leider doch nicht so ohne Weiteres verleugnen…

Schon lange flirtete ich mit der rohen und weitaus gesünderen Variante des braunen Klassikers, entdeckt bei flowers on my plate. Überhaupt bin ich momentan Feuer und Flamme für rohköstliche Kuchen- und Tortenkreationen wie z.B. diese geniale Schoko-Avocado-Torte oder die leckeren Triple-chocolate-cheescake-cakes. Wer brauch da noch Gemüse? ;-)

Mein Fehler war, dass ich mich ungeschickter Weise bis jetzt nicht an besagte favorisierte Torten und Törtchen heranwagte. Trotzdem siegte, wie immer , die Neugierde und die immer wieder gelegentlich auftretende Lust nach den  kräftig-intensiv-schokoladigen Teilchen.

Ungewohnt, aber trotzdem sehr  lecker waren die Brownies, auch wenn ich mich nicht so genau an das Original-Rezept gehalten habe. Gefriergetrocknete Bananen gaben den Brownies noch den absolut passenden fruchtigen und crunchigen Kick und beförderten mich wieder mal in den 7. Browniehimmel.

Zutaten:

200 g Walnüsse
150 g Medjool Datteln
80 g ganze Haselnüsse
80 g Kakaopulver (roh)
5 EL gefriergetrocknete Bananen

Zubereitung:

Walnüsse in der Küchenmaschine oder im Blender so fein wie möglich zerkleinern, Kakaopulver dazugeben und mixen.

Datteln, Haselnüsse und gefriergetrocknete Bananen grob hacken. Datteln zur Walnuss-Kakao-Mischung geben und weiter mixen. Das Ergebnis sollte eine leicht feuchte, grob-krümelige Masse, die zusammenhält, wenn man sie aneinanderpresst. Falls die Mischung zu trocken ist, noch Datteln dazugeben. Gehackte Haselnüsse und Bananen unterheben und die Masse gleichmäßig in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) pressen. Abdecken und am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Nachgebacken: Panforte di Siena

Sonntag, 19. Dezember 2010

Dank Alice von kulinarischen Wunderland gibt es im Hause rock the kitchen! am 4. Advent doch noch ein traditionelles, italienisches Weihnachtsgebäck. Ihre Panforte die Siena, die sich hinter dem 12. Türchen des kulinarischen Adventskalender versteckte, hat mich auf den ersten Blick begeistert!

Die Panforte die Siena ist ein, vorzugsweise aus getrockneten oder kandierten Früchten, Mandeln, Nüssen, Honig und Gewürzen hergstellte Spezialität aus der Toskana. Der süße und würzige Kuchen kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Es gibt sie in Italien das ganze Jahr über und wird außerhalb der Weihnachtszeit sehr gerne mit einem Süßwein oder Espresso zum Dessert gereicht!

In Siena sagt man, dass die Panforte aus 17 Zutaten bestehen sollte, der Anzahl der Stadtteile. Dieses Rezept  ist aus 13 Zutaten gebacken, was dem Geschmack natürlich überhaupt keinen Abbruch tut. ;-) Außer Mandeln und Haselnüssen kann ich mir die Panforte sehr gut mit Pinienkernen, Pistazien, Datteln, Feigen oder kandiertem Ingwer vorstellen, der Kreativität sind hier wohl keine Grenzen gesetzt…

Zutaten (Springform von 26 cm)

100g Zucker
100g Honig
100g Haselnüsse
100g Mandeln
100g Zitronat
100g Orangeat
50g Mehl
1 EL Kakao
1/2 TL Zimt
je eine Prise gemahlene Nelken, Piment, Muskatblüte, Ingwer

Zubereitung:

Zucker und Honig solange in einem Topf erwärmen, bis er sich komplett aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Nüsse, Orangeat & Zitronat in einer Küchenmaschine oder mit einem Messer grob zerhacken und in eine Schüssel geben. Nun das Mehl, Kakao und die Gewürze dazugeben und alles gut vermischen. Die Honig-Zuckermischung dazugeben und gründlich vermengen. Achtung, die Masse ist etwas zäh!

Eine Springform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und glattdrücken. Im vorgeheiztem Backofen 150°C (Umluft 130°C) ca. 30 Minuten backen. 

Die Panforte nach dem Erkalten fest in Folie verpacken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Wochen durchziehen lassen. Die Panforte mit Puderzucker oder Schokolade überziehen! Danke Alice für das tolle Rezept!