Mit ‘Maronen’ getaggte Artikel

Maroni-Kuchen mit Schokolade und Nougat

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Also erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Paule, bei der ich diesen leckeren, einfachen und doch etwas außergewöhnlichen Kuchen gefunden habe. Entdeckt hat Paule diesen Maronikuchen wiederum bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat sie und mich gleichermaßen sofort begeistert!

Etwas außergewöhnlich deswegen, weil dieser saftige, aromatische und überaus nussige Kuchen eine fast schon cremige Konsistenz besitzt – fast dessertähnlich. Dieses hat der Kuchen dem ungesüßten Maronipüree und dem fehlenden Mehl zu verdanken – am besten also lauwarm und mit einer Kugel Vanilleeis genießen!

Das Rezept von Paule habe ich leicht abgeändert, indem ich geröstete Haselnüsse verwendet habe und zusätzlich etwas Brandy als “Geschmacksverstärker” in den Teig gegeben habe. Außerdem habe ich einen Teil der Schokolade gezwungenermaßen durch Nougat ersetzt, was mir aber sehr gut gemundet hat und super mit den gerösteten Haselnüssen harmonierte. Ein wirklich toller und nachbauenswerter Kuchen!

Zutaten (Springform, 18 cm Durchmesser)

3 Eier (M), getrennt
120 g Puderzucker, gesiebt
200 Maronenpüree, natur
40 g Nougat
100 g Butter, flüssig
150 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
50 g Schokolade, grob gehackt (72 % Kakao)
1 Prise Salz
2 EL Brandy

Zubereitung 

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Handrührgerät 2 Minuten lang cremig-weiss aufschlagen. Maronenpüree und flüssige Butter unterrühren.

Geröstete und gemahlene Haselnüsse, gehackte Schokolade, Brandy und das gehackte Nougat mit einem Teigschaber unterrühren.

Eiweiß steif schlagen und unter die Maronenmasse heben. Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Den fertig gebackenen Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Kürbis-Ricotta-Ravioli mit Maronensauce

Montag, 15. November 2010

Nachdem die Nudelmaschine seit längerer Zeit im Küchenschrank unangestastet ihr Dasein fristete wurde es höchste Zeit für einen Freigang. Ich liebe gefüllte Pasta und was liegt in der Kürbissaison näher als die kleinen, leckeren Teigtaschen mit einer Kürbis-Ricottamischung zu füllen? Gesagt, getan und so machte ich mich unverzüglich ans Werk. Zwischendurch plagten mich aber arge Zweifel ob es beim ersten Mal auch so klappen würde, es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Quasi war heute Nudel-Premiere und so nudelte ich gespannt und unerwarteter Dinge vor mich hin. 

Das Ergebnis war fürs erste Mal Maschinen-Nudeln gar nicht mal so schlecht. Merke: Der Nudelteig sollte ziemlich dünn sein, meiner war leider etwas zu dick. Aber mit etwas Geduld und Übung und Kreativität lassen sich verschiedenst gefüllte Pasta herstellen. Danke Nudelmaschine! In Zukunft gibts öfter mal einen Freigang… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

Kürbis-Ricotta-Ravioli

125 g Mehl
1/2 gestrichener TL Salz
1 Ei GR. L
1/4 TL Paprikapulver

100 g Kürbis (Hokkaido)
75 g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL gehackte Petersilie
Muskatnuss
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Maronensauce

100 g gegarte unde geschälte Maronen
1 Schalotte
1 TL Rapsöl
100 ml Sahne
50 ml Gemüsefond
50 ml trockener Weißwein
1/2 TL gehackte Petersilie
1 EL Parmesan
Salz
Pfeffer aus der Mühle
 
Zubereitung:

Mehl, Ei, Salz und Paprikapulver auf einer Arbeitsfläche zu einem glatten, leicht glänzenden, aber festen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Während der Teig ruht kann schon mal an die Füllung gedacht werden. Den Kürbis auf der Küchenreibe fein raspeln. Kürbis, Ricotta, Eigelb, Petersilie in einer Schüssel gründlich verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kühl stellen.

Jetzt wieder zum Teig: Folie entfernen und nochmals gründlich durchkneten. Teig durch die Nudelmaschine drehen bis die gewünschte “Stärke” erreicht ist. Auf der Arbeitsfläche ausbreiten und pro Ravioli ca. 1 TL Füllung auf die Teigbahn geben. Eine 2 Teiglage vorsichtig daraufgeben und neben der Füllung andrücken. Runde Ravioli ausstechen.

Für die Sauce die Schalotte in feine Würfelchen schneiden. Öl erhitzen und die Schalotte glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen, Gemüsefond und Sahne zugeben, leicht einkochen lassen. Maronen grob hacken und mit der Petersilie und dem Parmesan in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz aufkochen. Nudeltaschen vorsichtig ins Wasser gleiten lassen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Die Ravioli durch ein Sieb gießen und mit der Maronensauce auf vorgewärmten Tellern anrichten – Fertig!