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Mangold-Lachs-Buletten mit Kartoffel-Meerrettich-Stampf

Dienstag, 04. Januar 2011

Meine Liebe zur Lachs-Kartoffel-Meerrettich-Trilogie haben warscheinlich schon einige am Rande mitbekommen, sehr gut zu  erkennen an meiner  Meerrettich-Kartoffel-Suppe mit Räucherlachsnockerln.

Diese Kombination gehört im Moment zu meinen absoluten Favoriten und stand deswegen heute wieder auf dem Speiseplan. Wenn auch in festerem Zustand, angebraten, sowie farblich, geschmacklich und vitamintechnisch aufge- wertet durch Zugabe von grünem Gemüse in Form von knackigem Mangold. Nach der ganzen Weihnachts- und Silvestervöllerei auch bestimmt sehr empfehlenswert…

Zutaten für 2 Personen:

200 g Lachsfilet
300 g Mangold
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Ei
1 Bio-Limette
2 EL VK-Semmelbrösel
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer

400 g Kartoffeln
1 TL Meerrettich, frisch gerieben
150 ml Milch
10 g Butter
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:

Lachsfilet in möglichst kleine Würfelchen schneiden. Mangold waschen, trockenschütteln und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Schalotte in feine Würfel schneiden. Limettenschale abreiben. Kartoffeln kochen.

1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch kurz andünsten. Mangold zugeben und ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Gewürfeltes Lachsfilet, Mangold, Limettenschale, Ei und Semmelbrösel zum Mangold geben und alles gründlich vermischen. Kleine Buletten formen und im restlichen Öl bei mittlerer Hitze braten.

In der Zwischenzeit die gekochten Kartoffel pellen und durch die Kartoffelprese drücken. In einem kleine Topf mit dem frisch geriebenen Meerrettich, Butter und Milch verrühren. Nach Bedarf evtl. noch etwas Milch zugeben und mit Salz, Pfefer und Muskatnuss würzen. Mit den Buletten anrichten und servieren.

Mangold-Kaspressknödel auf scharfem Kürbiskraut

Samstag, 25. September 2010

Es ist wieder soweit: Das Kochfieber hat mich gepackt. Da wir ja schon seit 2 Wochen hier im schönen Wien verweilen wird es auch höchste Zeit für ein österreichisches Gericht.

Was gibts? Kaspressknödel. Zwecks Geschmack und Optik mit Mangold gepimt.

Warum? Sie sind eine österreichische Spezialität, außerdem verbinden sie den fränkischen Kartoffelkloß mit dem oberbayerischen Semmelknödel. So gibts keinen Streit und jeder hat etwas davon.

Wozu? Hier zu scharfem Kürbiskraut, im restlichen Österreich meistens als Suppeneinlage.

Wie schmeckts? Nicht fragen, am besten selbst probieren und sich ein Urteil bilden. Wen es doch interessiert: Ich fands sehr lecker, vor allem perfekt, jetzt  in der Kürbissaison. Mahlzeit!

Zutaten für 2 Personen:

200 g Kartoffeln gekocht
2 Semmeln
1 Ei
100 ml Milch
100 Bergkäse
1 kleine Zwiebel
50 g Mangold
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

250 g Kürbis
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Weißweinessig
2 TL Tomatenmark
2oo ml Gemüsebrühe
1 TL Paprikapulver scharf
Salz
Pfeffer
Kümmel gemahlen
1 TL Rapsöl
50 g Sauerrahm

Zubereitung:

Für das Kraut den Kürbis schälen, entkernen und fein raspeln. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch pressen. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Kürbis andünsten. Mit der Brühe aufgießen. Essig, Tomatenmark, Paprikapulver und Kümmel zugeben und ca. 30 Minuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer und Sauerrahm abschmecken.

In der Zwischenzeit Semmeln in kleine Würfel schneiden und mit der heißen Milch übergießen. Kartoffeln und Käse reiben, Knoblauch pressen, Zwiebel in feine Würfel schneiden, Mangold waschen und in feine Streifen schneiden.

Zwiebelwürfel und Mangold in 1 EL heißem Öl kurz anschwitzen und vom Herd nehmen. Kartoffeln, Käse, Zwiebel-Mangold-Mischung, Knoblauch und Ei zu den aufgeweichten Semmeln geben und gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Mit angefeuchteten Händen aus der Masse Knödel oder Laibchen formen und im heißen Öl goldbraun backen. Mit dem Kürbiskraut anrichten und servieren.