Mit ‘Mandeln’ getaggte Artikel

Schwedische Mandeltorte

Dienstag, 03. Juli 2012

Schwedische Mandeltorte gibt es nur aus der Tiefkühltruhe? Und in schwedischen Einrichtungshäusern? Welch Trugschluss, denn seit kurzem gibt es diese nordische Köstlichkeit auch bei mir – und zwar selbstgemacht und mindestens genau so lecker. Zwar handelt es sich hierbei dank Butter, Eier und Sahne um eine mittelschwere Cholesterin-Katastrophe, aber bei dem unwiderstehlich mandelig-nussigen Geschmack ist Widerstand warscheinlich eh zwecklos.

Noch etwas in eigener Sache: Vielleicht ist einigen ja aufgefallen, dass es hier auf dem Blog momentan etwas ruhiger zugeht? Keine Panik, die Ruhe liegt nicht nicht an fehlender Kochlust, sondern an Prüfungen und ist somit diejenige vor dem Sturm ;-) Bald ist alles gut und noch viel besser – und dann gehts erst richtig los…

Zutaten (Springform, 26 cm)

8 Eier (M)
300 g Zucker
150 g Butter
200 g Sahne
200 g Mandeln
75 g Mandelplättchen
2 EL Kakaopulver

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiß beiseitestellen. Sahne und 150 g Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. 1/3 der Sahne und Eigelbe mit einem Schneebesen kräftig verrühren, unter die übrige Sahne rühren. Masse unter Rühren bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten erhitzen, bis sie dickcremig wird. Creme in eine Schüssel umfüllen. Direkt auf der Oberfläche mit Folie bedecken und auskühlen lassen. Butter bei Zimmertemperatur lagern.

4 Eiweiß steif schlagen, 75 g Zucker dabei einrieseln lassen. 100 g gemahlene Mandeln unterheben. Boden einer Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Masse einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C) 18–20 Minuten backen. Boden mit einem Messer vom Springformrand lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Zweiten Boden ebenso zubereiten und backen. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, herausnehmen und auskühlen lassen.

Butter und Kakaopulver mit den Schneebesen des Handrührgerätes 8–10 Minuten cremig rühren. Eiercreme nach und nach löffelweise darunterschlagen. Ca. 1/3 der Creme auf einen Boden geben und verstreichen. Zweiten Boden daraufsetzen und mit der restlichen Creme einstreichen. Torte sofort mit den Mandelblättchen bestreuen. Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Orangen-Lavendel-Sirupkuchen

Montag, 25. Juli 2011

Lavendel. Orangen. Grieß -  ich glaube es gibt nichts besseres als diesen Kuchen!  Unglaublich aromatisch, wunderbar saftig, irgendwie schwer aber durch den Grieß doch mit einer sehr an- genehmen, ja fast unvergleichlichen Konsistenz.

Wenn man sich fragt, wie man möglichst viel Fruchtigkeit, Mächtigkeit und tollen Geschmack  auf kleinstem Raum unter- bringen kann, wäre die Antwort sicher dieser Kuchen, denn er wird – ähnlich wie ein griechischer Walnußkuchen – mit einem aromatisch-süßem Sirup getränkt, der im das unvergleichliche Aroma verleiht.   

Wer es nicht glaubt – ab in die Küche und Sirupkuchen backen!

Zutaten (Springform 20 cm):

250 g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
200 g Feinzucker
4 Eier
50 g Mehl
2 TL Backpulver
Saft und fein abgeriebene Schale v. 2 unbehandelten Orangen
250 g Grieß
200 g geriebene Mandeln
120 g griechischer Joghurt

Saft und fein abgeriebene Schale v. 4 unbehandelten Orangen
8 TL getrocknete Lavendelblüten
500 ml Wasser
2 Zimtstangen
300 g Zucker
Crème Fraîche, zum Servieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Eine Springform mit 20 cm einfetten und mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl und Backpulver sieben und in die Schüssel geben, dann Orangenschale, Gries und Mandelmehl unterheben. Orangensaft und Joghurt zugeben und alles vorsichtig zu einer glatten Masse verrühren.

In die Springform geben und etwa eine Stunde backen, bis der Teig sich fest anfühlt und keine Teigreste an einem einge- stochenen Holzstäbchen hängen bleiben.

Unterdessen den Sirup zubereiten: Alle Zutaten in einen Topf geben und bei schwacher Hitze unter Rühren aufkochen. Die Hitze so weit wie möglich reduzieren und alles 20 Minuten zu einem Sirup einköcheln lassen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vielfach mit einem Holzspieß einstechen. Drei Viertel des heißen Sirups über den warmen Kuchen gießen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Kuchen mit dem restlichen Sirup beträufeln und mit einem großen Löffel Crème Fraîche servieren.

Quelle: Maria Elia – Die neue vegetarische Küche

Wiener Topfentorte mit Mandeln

Samstag, 05. März 2011

Schon wieder ein Käsekuchen… aber der geht im Hause rock the kitchen! ja bekanntlicherweise immer wieder. Entdeckt habe ich dieses Rezept  in der aktuellen Essen & Trinken (März-Ausgabe) und war sofort begeistert. Ein Käsekuchen mit Mandeln klingt ja wirklich sehr interessant und darf sträflicherweise auf keinen Fall NICHT gebacken werden.

Als Käsekuchen-Junkie bin ich ja gegenüber neuen oder unbekannten Rezepten immer sehr aufgeschlossen und so war es gestern dann endlich soweit. Allerdings habe ich mich nicht ganz an das beschriebene Rezept gehalten. Die Topfenmenge habe ich um 50 g erhöht, und dem Teig ein Ei mehr hinzugefügt. Außerdem verwendete ich das Mark einer ganzen Vanilleschote und habe auf den Guß mit Aprikosenmarmelade verzichtet. 

Und, hat´s trotzdem geklappt? 100 %ig, die Änderungen taten dem Backverhalten und Geschmack überhaupt keinen Abbruch. Saftig, mandelig und vanillig im Geschmack, ist der Kuchen wirklich der Hit für Käsekuchen-Fans. Nicht ganz so fluffig und zart in der Konsistenz wie der japanische Soufflé-Käsekuchen, aber trotzdem ein toller Kuchen!

Zutaten:

5 Eier (Kl. M)
Salz
100 g weiche Butter
100 g feiner Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
200 g Topfen bzw. Quark
1 TL dünn abgeriebene Bio-Zitronenschale
100 g geschälte, gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Eier trennen. Butter, Zucker und Vanillemark mit den Quirlen des Handrührers in 2-3 Minuten schaumig-weiß rühren. Danach nach und nach das Eigelb unterrühren. Topfen, Zitronenschale und Mandeln unterrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Eine Springform (22 cm) mit Backpapier auslegen. Topfenmasse einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad auf der 2. Schiene von unten ca. 45 Minuten backen. Kuchen in der Form auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Orangen-Mandel-Kuchen

Freitag, 18. Februar 2011

Erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Chef Hansen, der mir den Tip für diesen leckeren, einfachen und doch überaus außergewöhnlichen Kuchen gegeben hat. Entdeckt hat er ihn bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat mich sofort begeistert!    

Warum außergewöhnlich? Dieser sehr saftige und fruchtige Kuchen verdankt sein leicht herbes und aromatisches Orangenaroma GANZEN, weichgekochten und pürierten Früch- ten. Eigentlich irgendwie unvorstellbar, aber es funktioniert wirklich einwandfrei! Aber das allerbeste an diesem Kuchen ist sein toller Orangen-Mandel-Duft, der mich schon fast süchtig macht. Als Parfum wär er der Hammer… ;-)

Toll auch die Tatsache, dass der Kuchen ganz ohne Mehl und zusätzliche Butter auskommt, so ist er absolut gluten- und laktosefrei. Super geeignet also für Personen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz.

Zutaten (Springform, 22 cm):

2 Bio-Orangen
4 EL Cointreau
6 Eier
200 g Zucker
250 g Mandeln
2 TL Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad vorheizen. 

Die Orangen waschen, im Schnellkochtopf ca. 20 Minuten weich kochen und leicht abkühlen lassen. Halbieren und eventuelle Kerne entfernen. Im Mixer mit 4 EL Cointreau fein pürieren.

Eier in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Mandeln, Backpulver und Orangenpüree  unterrühren.  Den Teig in eine gefettete Springform (22 cm)  füllen und ca. 60 Minuten bei 170 Grad backen. Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Nachgebacken: Panforte di Siena

Sonntag, 19. Dezember 2010

Dank Alice von kulinarischen Wunderland gibt es im Hause rock the kitchen! am 4. Advent doch noch ein traditionelles, italienisches Weihnachtsgebäck. Ihre Panforte die Siena, die sich hinter dem 12. Türchen des kulinarischen Adventskalender versteckte, hat mich auf den ersten Blick begeistert!

Die Panforte die Siena ist ein, vorzugsweise aus getrockneten oder kandierten Früchten, Mandeln, Nüssen, Honig und Gewürzen hergstellte Spezialität aus der Toskana. Der süße und würzige Kuchen kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Es gibt sie in Italien das ganze Jahr über und wird außerhalb der Weihnachtszeit sehr gerne mit einem Süßwein oder Espresso zum Dessert gereicht!

In Siena sagt man, dass die Panforte aus 17 Zutaten bestehen sollte, der Anzahl der Stadtteile. Dieses Rezept  ist aus 13 Zutaten gebacken, was dem Geschmack natürlich überhaupt keinen Abbruch tut. ;-) Außer Mandeln und Haselnüssen kann ich mir die Panforte sehr gut mit Pinienkernen, Pistazien, Datteln, Feigen oder kandiertem Ingwer vorstellen, der Kreativität sind hier wohl keine Grenzen gesetzt…

Zutaten (Springform von 26 cm)

100g Zucker
100g Honig
100g Haselnüsse
100g Mandeln
100g Zitronat
100g Orangeat
50g Mehl
1 EL Kakao
1/2 TL Zimt
je eine Prise gemahlene Nelken, Piment, Muskatblüte, Ingwer

Zubereitung:

Zucker und Honig solange in einem Topf erwärmen, bis er sich komplett aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Nüsse, Orangeat & Zitronat in einer Küchenmaschine oder mit einem Messer grob zerhacken und in eine Schüssel geben. Nun das Mehl, Kakao und die Gewürze dazugeben und alles gut vermischen. Die Honig-Zuckermischung dazugeben und gründlich vermengen. Achtung, die Masse ist etwas zäh!

Eine Springform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und glattdrücken. Im vorgeheiztem Backofen 150°C (Umluft 130°C) ca. 30 Minuten backen. 

Die Panforte nach dem Erkalten fest in Folie verpacken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Wochen durchziehen lassen. Die Panforte mit Puderzucker oder Schokolade überziehen! Danke Alice für das tolle Rezept!