Mit ‘Lachs’ getaggte Artikel

Ein Wort zu morgendlichen Gaumenfreuden

Mittwoch, 22. Januar 2014

Meine Devise: Ohne Frühstück geht überhaupt nichts! Nie und nimmer. Über meine Frühstücksgewohnheiten habe ich mich ja hier schon ausgiebig ausgelassen und geändert hat sich seitdem auch nur sehr wenig. Wenn ich nicht richtig frühstücke komme ich nur schwer in die Gänge – und ja, wenn ich Hunger habe bekomme ich schlechte Laune. Ich bin auch irgendwie mehr der “salzige” Typ, ein Frühstück nur mit Marmelade, “Irgendeinerhaselnusschokocreme” oder sonstigen zuckrigen Aufstrichen wird man bei mir nicht (bzw. selten) finden. Wird man nur von einem luftigem weißen Brötchen mit Honig eigentlich auch wirklich richtig wach? Ich mitnichten. Ein kräftig-kerniges Brot oder Brötchen mit Käse, dazu Oliven und Tomaten wirkt doch schon fast wie ein “Tritt in den Hintern” und weckt damit sämtliche Lebensgeister. Bilde ich mir zumindest ein.

In letzter Zeit hat ein Omelette mit Spinat und Bergkäse (wochenendtäglich) bis auf wenige Ausnahmen, die Oberhand gewonnen. Am Ei komme ich am Wochenende sowieso nicht vorbei und um dem ganzen die Krone aufzusetzen kombiniere ich gelegentlich den Spinat einfach mit Räucherlachs und selbstgezüchteten Radieschensprossen an Spiegelei. Das Eigelb läuft nach dem Anschneiden wunderbar über den Lachs, die Spinatblätter und Sprossen. Neben dem Geschmackserlebnis natürlich ein weiterer und nicht ganz so unbedeutender Punkt: Ein deftiges Frühstück kann natürlich durchaus gesund sein.

Ein detailliertes Rezept spare ich mir dazu. Einfach eine gute handvoll Babyspinat in etwas Öl anbraten. Eier auf den Spinat schlagen und den Räucherlachs dazugeben. MIt Salz und Pfeffer würzen. Das ganze bei mittlerer Hitze braten bis die Eier nach Geschmack gestockt sind. Das leckerste Frühstück ever dann behutsam auf den Lieblingsteller gleiten lassen, mit Radieschensprossen satt bestreuen und genießen! P.S: Wer mag gibt einfach noch frisch geriebenen Meerrettich dazu.

Asia-Graved-Lachs mit Koriander-Gin und Ingwer

Sonntag, 08. Juli 2012

Die Prüfungen sind bestanden und zur Feier des Tages braucht es natürlich auch einen adäquate, kulinarische Begleitung zur klaren Flüssigkost. Die Idee ist natürlich überhaupt nicht neu, vor mir haben schon Sabine und Sophie Lachs lecker asiatisch gebeizt. Für mich war es die absolute Beiz-Premiere und die Wartezeit ist für ungeduldige Personen wie mich kein wirklicher Spaß. Aber der aromatische und zarte Lachs entschädigt auf alle Fälle die Wartezeit und zergeht förmlich auf der Zunge.

Und wozu? Der gebeizte Lachs schmeckte uns pur zu asiatischem Pflücksalat vom Markt mit einer Soja-Sesam-Honig-Vinaigrette und Baguette. Am nächsten Tag gewürfelt mit einem Klecks Schmand, Limettensaft, geriebenem Ingwer und etwas Wasabi zu einem Tatar verrührt, angerichtet auf warmen und knusprigen Zucchini-Nori-Puffern – very delicious! Das Rezept lässt sich natürlich nach Lust, Laune, Geschmack und vorhandenen Zutaten variieren. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Fisch sehr frisch ist, gut entgrätet und nicht enthäutet ist.

Und da ich jetzt Blut geleckt habe, gibt es auf alle Fälle in diesem Sommer noch den nächste gebeizten Lachs – mit geräuchertem Schwarztee und Lagavulin Whisky. Beides gehört wegen unüberrbückbarer Differenzen auf alle Fälle nicht zu meinen Lebensmitteln bzw. Getränken des täglichen Konsums. Beim Aufbrühen von geräuchertem Tee läuft man Gefahr, das die Nachbarn die Feuerwehr alarmieren und wer dem Geschmack von Torf, Rauch und Erde etwas abgewinnen kann, der wird an diesem Whisky sicher seine Freude haben. Ich nicht, aber in Kombination mit Lachs bestimmt. Hoffentlich. Ich bin gespannt.

Zutaten

1 kg Bio-Lachsfilet am Stück (mit Haut)
1 Bund Koriander
1 Bund Thai-Basilikum
1 Stück Ingwer (ca. 25 g)
2 Bio Limetten
2 EL Kokosmilch
1 rote Chilischote
1/4 TL  Zitronengras, gemahlen
4 EL Koriander-Gin (selbstgemacht, alternativ normaler Gin)
50 g Zucker
50 g Salz
20 g Szechuan-Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Das Lachsfilet kalt abspülen, trockentupfen und eventuelle Gräten entfernen. Lachs mit 2 EL Koriander-Gin einreiben  mit der Hautseite nach unten in eine Form mit hohem Rand legen. Kühl stellen.

Koriander und Basilikum grob hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Chilischote in feine Würfel schneiden. Limette waschen und die Schale abreiben. Koriander, Thai-Basilikum, Ingwer, Limettenschale und Zitronengras mit der Kokosmilch und dem restlichen Gin kurz und nicht zu fein pürieren. Chiliwürfel untermischen.

Zucker, Salz und Pfeffer mischen. Die Hälfte der Mischung gleichmäßig auf dem Lachs verteilen, den Rest unter die Koriander-Ingwer-Masse rühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Lachsfilet verteilen und etwas andrücken. Die Form mit Klarsichtfolie bedecken und ca. 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Zwischendurch den Lachs immer wieder mit der sich bildenden Flüssigkeit beträufeln. Der Lachs wird jetzt fester und bekommt eine intensiv-orange Farbe.

Die Beize kurz mit kaltem Wasser abspülen und den fertig gebeizten Lachs trockentupfen. Mit einem scharfen Messer möglichst dünne Scheiben von der Haut schneiden.

Und da es sich beim dem Lachs natürlich um meine “Beiz-Premiere” handelt, passt er natürlich hervorragend zum Blog-Event “Das erste Ma(h)l” von Zorra und Nata.

Lachs-Bärlauch-Ravioli

Montag, 07. Mai 2012

Bevor sich die Bärlauchsaison leider wieder viel zu schnell von uns verabschiedet, muß dringend noch dieses Rezept für Lachs-Bärlauch-Ravioli für immer verewigt werden – ein Verlust wäre einfach unverzeihlich für mich. Irgendwie erschien mir die Kombi Räucherlachs-Bärlauch am Anfang doch schon etwas sehr exotisch, meine Sorge erwies sich aber dann doch als unbegründet. Passt vorzüglich!

Gottseidank steht mir seit kurzem eine neue Küchenhilfe zur Seite, welche mir die Ravioliproduktion schon arg erleichtert. Nein, keine Leibeigene, sondern ein eigenes, hübsch glänzendes Raviolibrett mit einem passenden, kleinen Nudelholz. Sehr empfehlenswert übrigends bei Hunger, Ungeduld und einem evtl. daraus resultierenden grobmotorischen Verhaltens. Die Pasta ist  mit so einem Raviolibrett wirklich absolut fix gefüllt und machen sich optisch definitiv nicht schlecht.

Bärlauch-Verächter ersetzen das grüne Gewächs einfach durch Dill, Spinat oder auch frisch geriebenen Meerrettich – ebenfalls perfekte und schmackhafte Partner für den Räucherlachs. In diesem Fall mein Tip: Ausprobieren!

Zutaten für  4 Personen:

1 kleine Schalotte
5 g Butter
125 g Ricotta
150 g Bio-Räucherlachs
1 Eigelb
40 g Bärlauch
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
Meersalz
Pfeffer

1 Portion Pastateig *klick*

Zubereitung:

Für die Füllung Schalotte abziehen,  fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Abkühlen lassen.

Bärlauch fein hacken. Räucherlachs möglichst fein würfeln. Ricotta mit Eigelb und Zitronenabrieb  glatt rühren. Gedünstete Schalotten, Bärlauch und Räucherlachs gründlich unterrühren. Die Hälfte der Masse mit dem Schneidstab fein pürieren und mit der unpürierten Füllung verrühren.

Pastateig mit der Nudelmaschine zu dünnen Platten (Stufe 2) verarbeiten. Das Raviolibrett gründlich bemehlen und die Teigbahn auf Länge des Raviolibretts anpassen. Teigbahn auf das Raviolibrett legen und mit Hilfe eines Kochlöffels leicht in die Vertiefungen drücken.

Die Füllung mit einem Spritzbeutel oder zwei Teelöffeln gleichmäßig verteilen. Eine zweite Nudelbahn darüberlegen und vorsichtig mit der Hand andrücken. Darauf achten, dass die Füllung nicht aus den Vertiefungen quillt. Mit einem Nudelholz vorsichtig darüberrollen – die beiden Nudelplatten sollten sich miteinander verbinden. Das Raviolibrett kippen und die Ravioli vorsichtig voneinander trennen.

Die Ravioli in leicht gesalzenem Wasser ca. 3-4 Minuten garen. Aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen. Nach Belieben in Zitronenbutter schwenken. Sofort servieren.

Sushi – gekugelt statt gerollt

Donnerstag, 19. Mai 2011

Auch wenn die meisten jetzt bestimmt denken, daß diese annoying Orange wirklich zu gar nichts Nütze ist, so ganz stimmt es nicht. Denn immerhin wurde ich dadurch erinnert mal wieder Sushi zu zelebrieren. So ganz konnte ich aber die Orange dann doch nicht ignorieren, denn mein Sushi bekam eine runde (orangenförmige) Form.

Allerdings stammt die Kreation leider nicht ganz von mir noch von der Orange, die Idee mit dem gekugelten Sushi habe ich entweder aus einem Heft, einem Buch oder sonst irgendwo her. Komische Videos auf You Tube verdrängen wahrscheinlich bei öfteren Konsum anscheinend doch wichtige Informationen, für sachdienliche Hinweise bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen!

Wie auch immer, ob als Rolle oder als Kugel – bei dieser Variante werden die Zutaten nicht gerollt, sondern inklusive dem Nori-Algen-Blatt mit dem Reis vermischt, zur Kugel geformt und in geröstetem Sesam gewälzt. Wenn also neben den geistigen auch schon die motorischen Fähigkeiten leiden, dann bietet sich diese Sushi-Variante geradezu an… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

200 g Sushireis
200 ml Wasser
50 ml japanischer Reisessig
10 g Salz
30 g Zucker

1 Nori-Algen-Blatt
100 g Räucherlachs
20 g Gurke
20 g gerösteter Sesam

Sojasauce
Wasabi
eingelegter Ingwer

Zubereitung:

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides voll- ständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vor- sichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Das Nori-Blatt mit der Schere in ca. 0,5 cm große Quadrate schneiden. Lachs und Gurke in feine Würfel schneiden. Reis, Lachs, Gurke und Nori-Algen vorsichtig miteinander mischen und mit leicht angefeuchteten Händen zu kleinen Bällchen von ca. 2,5 cm Durchmesser fomen. In dem gerösteten Sesam wälzen – Fertig! Nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

Mangold-Lachs-Buletten mit Kartoffel-Meerrettich-Stampf

Dienstag, 04. Januar 2011

Meine Liebe zur Lachs-Kartoffel-Meerrettich-Trilogie haben warscheinlich schon einige am Rande mitbekommen, sehr gut zu  erkennen an meiner  Meerrettich-Kartoffel-Suppe mit Räucherlachsnockerln.

Diese Kombination gehört im Moment zu meinen absoluten Favoriten und stand deswegen heute wieder auf dem Speiseplan. Wenn auch in festerem Zustand, angebraten, sowie farblich, geschmacklich und vitamintechnisch aufge- wertet durch Zugabe von grünem Gemüse in Form von knackigem Mangold. Nach der ganzen Weihnachts- und Silvestervöllerei auch bestimmt sehr empfehlenswert…

Zutaten für 2 Personen:

200 g Lachsfilet
300 g Mangold
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Ei
1 Bio-Limette
2 EL VK-Semmelbrösel
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer

400 g Kartoffeln
1 TL Meerrettich, frisch gerieben
150 ml Milch
10 g Butter
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:

Lachsfilet in möglichst kleine Würfelchen schneiden. Mangold waschen, trockenschütteln und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Schalotte in feine Würfel schneiden. Limettenschale abreiben. Kartoffeln kochen.

1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch kurz andünsten. Mangold zugeben und ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Gewürfeltes Lachsfilet, Mangold, Limettenschale, Ei und Semmelbrösel zum Mangold geben und alles gründlich vermischen. Kleine Buletten formen und im restlichen Öl bei mittlerer Hitze braten.

In der Zwischenzeit die gekochten Kartoffel pellen und durch die Kartoffelprese drücken. In einem kleine Topf mit dem frisch geriebenen Meerrettich, Butter und Milch verrühren. Nach Bedarf evtl. noch etwas Milch zugeben und mit Salz, Pfefer und Muskatnuss würzen. Mit den Buletten anrichten und servieren.

Meerrettich-Kartoffelsuppe mit Räucherlachsnockerln

Mittwoch, 03. November 2010

Es ist wirklich total einfach eine leckere und auch noch sättigende Suppe zu kochen. Tütenkram braucht da wirklich kein Mensch, auch wenn die Supermarktregale voll davon sind!

Und so hab ich heute wieder mal meine neue Lieblingssuppe entdeckt, aber das schreibe ich ja fast bei jeder Suppe, oder? Egal, jedenfalls finde ich sie optimal bei diesen Temperaturen, denn die Schärfe des Meerrettichs wärmt zusätzlich von innen…

Zutaten für 2 Personen:

Meerrettich-Kartoffelsuppe

2 Schalotten
1/2 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
50 ml Noilly Prat (ersatzweise trockener Weißwein)
600 ml Gemüsefond (ersatzweise Brühe)
200 g Kartoffeln
100 ml Sahne
50 g geriebener Meerrettich (oder nach Geschmack)
Muskatnuss
Pfeffer weiß

Räucherlachsnockerln

125 g Räucherlachs
1 Ei
50 ml Sahne
2 EL Semmelbrösel
1/2 Bund Dill
1 TL Zitronensaft
1 EL Noilly Prat
Pfeffer weiß
Salz

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch in feine Würfel schneiden und bei mitlerer Hitze in 1 EL Rapsöl glasig dünsten. Mit Noilly Prat ablöschen. Gemüsefond und kleingeschnittene Kartoffeln zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Meerrettich zugeben. Anschließend mit dem Mixstab fein pürrieren und mit Muskatnuss und Pfeffer abschmecken.

Für die Nockerln alle Zutaten außer dem Dill in der Küchenmaschine pürrieren. Falls die Masse zu weich ist noch Semmelbrösel zugeben. Dill waschen, trockenschütteln, hacken und unter die Masse heben. 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

In einem weiten Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Aus dem Fischteig mit zwei Esslöffeln Nockerln formen, dabei die Löffel immer wieder in heißes Wasser tauchen. Hitze zurückschalten und die Nockerln ins leise kochende Wasser geben und ca. 8-10 Minuten darin gar ziehen lassen. Das Wasser soll nicht kochen.

Die Suppe wieder erhitzen und in die Teller verteilen. Die Nockerln mit der Schaumkelle aus dem Wasser holen und auf die Teller verteilen. Mit Meerrettich und Dill garnieren und servieren! 

Tortelloni negra auf Spinat-Weißwein-Schaum

Dienstag, 31. August 2010

12 Grad Celsius zeigt das Thermometer heute bei uns. Nur zur Erinnerung: Es ist August! Also wenns nach mir ginge dürfte es langsam wieder etwas wärmer und sonniger werden. 25 Grad und eine leichte Brise wären für mich optimal.

Was tun also bei der bescheidenen Wetterlage? Habe mich ja bis jetzt noch nie an selbstgemachte Pasta getraut, deswegen erschien mir der heutige verregnete Tag geradezu ideal für den ersten Versuch. Da ich auch (noch) nicht im Besitz einer Nudelmaschine bin und die Joggingstunde eh buchstäblich ins Wasser fiel, konnte ich dafür meine Armmuskulatur heute ersatzweise mit dem Nudelholz trainieren. Auch praktisch…

Rezept für 2 Personen:

Teig:
200 g Mehl
2 Eier
1 gestrichener TL Salz
1 TL Olivenöl
1 kleiner Beutel Tintenfischtinte

Füllung:
80 g frischer Biolachs
50 g Blattspinat
2 EL Ricotta
Salz
Pfeffer
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone

Sauce:
1 Schalotte
1 TL Butter
2 EL Noilly Prat
50 ml Weißwein (trocken)
100 ml Fischfond
100 ml Sahne
Salz
Zitronenpfeffer

Zubereitung:

Die Zutaten für den Pastateig so lange gründlich kneten bis er geschmeidig und leicht glänzend ist. Es sollte kein Teig mehr an den Fingern kleben. In Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung den Lachs in möglichst kleine Würfelchen schneiden. Blattspinat fein hacken. Lachs, Blattspinat, Ricotta und abgeriebene Zitronenschale vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 mm dick ausrollen und Kreise mit ca. 7 cm Durchmesser ausstechen. Die Kreise halbmondartig mit ein wenig Wasser bestreichen und die Lachs-Spinatfüllung in die Mitte setzen. Die Kreise zusammenklappen und die Ränder festdrücken, sodass kleine Teigtaschen entstehen. Diese dann um einen Finger legen und an den Enden fest zusammendrücken. Die Tortelloni ca. 15 Minuten trocknen lassen. Anschließend ca. 8-10 Minuten in sprudelndem Salzwasser garen.

In der Zwischenzeit die Schalotte fein würfeln. In der Butter bei mittlerer Hitze leicht andünsten, Spinat zugeben. Weißwein, Noilly Prat und Fischfond angießen und auf die Hälfte reduzieren  lassen. Sahne zugeben und nochmals vorsichtig aufkochen lassen. Mit dem Stabmixer pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Zum Schluß mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Mit den Tortelloni servieren – Fertig!