Mit ‘Kuchen’ getaggte Artikel

Napfkuchen mit Eierlikör und Rum

Mittwoch, 07. September 2011

Blogevents sind ja wirklich eine ganz feine Sache… vorausgesetzt es fällt einem das passende Rezept dazu ein! Manchmal ist es ziemlich einfach und es fallen mir auf einem Schlag 10 tolle Rezepte ein und ich kann mich kaum bzw. sehr schwer entscheiden. Aber dieses mal…

Astrid von Arthurs Tochter kocht hat sich diesen Monat ein kniffliges Thema ausgesucht und uns damit vor eine riesengroße Herausforderung gestellt. Bei Zorra sucht sie ganz eifrig Rezepte mit N - warscheinlich nur, weil in ihrer umfang- reichen Rezeptesammlung das N noch ziemlich jungfäulich ist und eine unansehnliche Lücke bildet ;-) Trotz intensiven Nachdenkens fiel mir im ersten Moment nur Nudelsuppe, Nackensteak und New York Cheescake ein. Mein Rezepte-register steuerte dankenswerterweise noch Naan Brot bei und dann war es das für eine Weile mal. Leider. Wem also noch kein adäquates Rezept vorliegt – bitteschön…

Dank männlichen Flehens, meiner Nachgiebigkeit und wie der Zufall es so will, gibt es heute aber dann doch noch ein Rezept mit N. Denn eigentlich ist der lang gewünschte Eierlikör- kuchen am Ende ja kein Eierlikörkuchen mehr und auch kein Kuchen mit Eierlikör -  sondern letztendlich ein Napfkuchen mit Eierlikör und Rum. Und Napfkuchen schreibt man doch mit N… 

Zutaten:

180 g Zucker
5 Eier (Gr. M)
250 ml Eierlikör
220 ml Sonnenblumenöl
Mark einer Vanilleschote
40 ml Rum
1 Päckchen Backpulver
300 g Mehl
80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Einen runde Kuchenform bzw. Napfkuchen (24 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Eierlikör, Rum, Vanille- mark und Sonnenblumenöl nach und nach unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und mit den gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben. Die Masse in die vorbereitete Kuchenform füllen und auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 50 – 60 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)

Orangen-Lavendel-Sirupkuchen

Montag, 25. Juli 2011

Lavendel. Orangen. Grieß -  ich glaube es gibt nichts besseres als diesen Kuchen!  Unglaublich aromatisch, wunderbar saftig, irgendwie schwer aber durch den Grieß doch mit einer sehr an- genehmen, ja fast unvergleichlichen Konsistenz.

Wenn man sich fragt, wie man möglichst viel Fruchtigkeit, Mächtigkeit und tollen Geschmack  auf kleinstem Raum unter- bringen kann, wäre die Antwort sicher dieser Kuchen, denn er wird – ähnlich wie ein griechischer Walnußkuchen – mit einem aromatisch-süßem Sirup getränkt, der im das unvergleichliche Aroma verleiht.   

Wer es nicht glaubt – ab in die Küche und Sirupkuchen backen!

Zutaten (Springform 20 cm):

250 g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
200 g Feinzucker
4 Eier
50 g Mehl
2 TL Backpulver
Saft und fein abgeriebene Schale v. 2 unbehandelten Orangen
250 g Grieß
200 g geriebene Mandeln
120 g griechischer Joghurt

Saft und fein abgeriebene Schale v. 4 unbehandelten Orangen
8 TL getrocknete Lavendelblüten
500 ml Wasser
2 Zimtstangen
300 g Zucker
Crème Fraîche, zum Servieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Eine Springform mit 20 cm einfetten und mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl und Backpulver sieben und in die Schüssel geben, dann Orangenschale, Gries und Mandelmehl unterheben. Orangensaft und Joghurt zugeben und alles vorsichtig zu einer glatten Masse verrühren.

In die Springform geben und etwa eine Stunde backen, bis der Teig sich fest anfühlt und keine Teigreste an einem einge- stochenen Holzstäbchen hängen bleiben.

Unterdessen den Sirup zubereiten: Alle Zutaten in einen Topf geben und bei schwacher Hitze unter Rühren aufkochen. Die Hitze so weit wie möglich reduzieren und alles 20 Minuten zu einem Sirup einköcheln lassen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vielfach mit einem Holzspieß einstechen. Drei Viertel des heißen Sirups über den warmen Kuchen gießen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Kuchen mit dem restlichen Sirup beträufeln und mit einem großen Löffel Crème Fraîche servieren.

Quelle: Maria Elia – Die neue vegetarische Küche

Schokoladen-Orangen-Tarte

Dienstag, 08. Februar 2011

Bereit für eine kräftige Überdosis Schokolade? Ja? Dann macht man mit dieser Tarte garantiert nichts falsch, außer daß sich nach dem Genuß  evtl. eine leichte bis schwere Schoko-Sucht anbahnen könnte.  Aber gibt es nicht Schlimmeres?

Saftig, mächtig, sehr schokoladig, aber nicht zu süß kommt diese Tarte ganz ohne Mehl aus und verhilft ihr dadurch zu ihrer festen, fast schon klebrigen und doch wunderbar cremigen und zart-schmelzenden Konsistenz. Der Orangengeschmack ging leider durch den dominierenden Schokoladengeschmack ein wenig unter, was aber in diesem Fall den Geschmack keinen Abbruch tat.  

Am besten schmeckt die Tarte lauwarm und in Begleitung einer säuerlichen Fruchtsoße aus Himbeer- oder Maracuja- mark.  Contreau- oder Grand Marnier-Sahne wären bestimmt ebenfalls interessant zu probieren. Gar nicht zu sprechen von einem Tonkabohnen- oder Vanilleeis…

Zutaten (Springform 22 cm) :

200 g Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
150 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
4 EL Weinbrand
1 Orange
Orangenöl

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Orange gründlich mit heißem Wasser waschen und die Schale abreiben. Schokolade und Butter auf dem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.

Eier trennen. Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Eigelb mit Vanillezucker, Orangenschale, einigen Tropfen Orangenöl, Wein- brand und Zucker dickcremig aufschlagen. Erst Schokomasse und zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Springform (22 cm) füllen und bei 160 Grad ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In der Form erkalten lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.