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Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel

Samstag, 02. März 2013

Lust auf einen mega-schokoladigen Kuchen für die Wochenend-Kaffeetafel? Dann mal noch schnell ins nächste Geschäft und die Schokoladen-Vorräte exorbitant aufstocken, mehr Schokolade kriegt man nämlich fast nicht in einen Kuchen gebacken. Zum Aromatisieren etwas kandierter Ingwer mit einem Hauch Salz – ungewöhnlich aber fantastisch im Geschmack. Garantiert! Das Ergebnis ist ein sehr schokoladig-würziger und absolut simpel herzustellender Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel.

Wer nicht unbedingt der größte Ingwer-Freund ist und kein Fleur de sel im Kuchen duldet, lässt es ganz einfach weg – der Schokoladigkeit tut dies natürlich auf keinen Fall einen Abbruch. Die 85 %ige Schokolade kann für den weniger herben Schokogeschmack auch problemlos durch eine Schokolade mit einen etwas geringeren Kakaoanteil ersetzt werden, von Vollmilch würde ich aber zu Gunsten des Geschmacks eher abraten.

Das Rezept für den Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel habe ich übrigens bei Alex entdeckt und meinen Bedürfnissen entsprechend ganz leicht abgeändert. Danke Alex für das tolle Rezept, diese Schoko-Bombe wir hier garantiert noch öfters nachgebacken!

Zutaten für eine Kastenform

300 g Schokolade (85% Kakaoanteil)
120 g Butter
5 Eier (M)
200 g brauner Zucker
2 EL kandierter Ingwer, fein gehackt
100 g Dinkelvollkornmehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 TL Fleur de sel
Puderzucker

Zubereitung

Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Butter hinzugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Schoko-Butter-Masse gut verrühren.

In einer großen Schüssel mit dem Schneebesen die Eier mit dem Zucker lange schaumig schlagen, bis eine weißliche Creme entsteht. Nach und nach die Schoko-Butter-Masse unterheben und gut vermengen. Backpulver und Mehl dazusieben und alles gleichmäßig vermischen. Den Ingwer unterrühren.

Eine Kastenform einfetten und den Teig schichtweise einfüllen. Über jede Schickt eine Prise Fleur de sel verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde backen. Mit einem Holzspieß prüfen, ob der Kuchen in der Mitte gar ist. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Maroni-Kuchen mit Schokolade und Nougat

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Also erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Paule, bei der ich diesen leckeren, einfachen und doch etwas außergewöhnlichen Kuchen gefunden habe. Entdeckt hat Paule diesen Maronikuchen wiederum bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat sie und mich gleichermaßen sofort begeistert!

Etwas außergewöhnlich deswegen, weil dieser saftige, aromatische und überaus nussige Kuchen eine fast schon cremige Konsistenz besitzt – fast dessertähnlich. Dieses hat der Kuchen dem ungesüßten Maronipüree und dem fehlenden Mehl zu verdanken – am besten also lauwarm und mit einer Kugel Vanilleeis genießen!

Das Rezept von Paule habe ich leicht abgeändert, indem ich geröstete Haselnüsse verwendet habe und zusätzlich etwas Brandy als “Geschmacksverstärker” in den Teig gegeben habe. Außerdem habe ich einen Teil der Schokolade gezwungenermaßen durch Nougat ersetzt, was mir aber sehr gut gemundet hat und super mit den gerösteten Haselnüssen harmonierte. Ein wirklich toller und nachbauenswerter Kuchen!

Zutaten (Springform, 18 cm Durchmesser)

3 Eier (M), getrennt
120 g Puderzucker, gesiebt
200 Maronenpüree, natur
40 g Nougat
100 g Butter, flüssig
150 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
50 g Schokolade, grob gehackt (72 % Kakao)
1 Prise Salz
2 EL Brandy

Zubereitung 

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Handrührgerät 2 Minuten lang cremig-weiss aufschlagen. Maronenpüree und flüssige Butter unterrühren.

Geröstete und gemahlene Haselnüsse, gehackte Schokolade, Brandy und das gehackte Nougat mit einem Teigschaber unterrühren.

Eiweiß steif schlagen und unter die Maronenmasse heben. Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Den fertig gebackenen Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Napfkuchen mit Eierlikör und Rum

Mittwoch, 07. September 2011

Blogevents sind ja wirklich eine ganz feine Sache… vorausgesetzt es fällt einem das passende Rezept dazu ein! Manchmal ist es ziemlich einfach und es fallen mir auf einem Schlag 10 tolle Rezepte ein und ich kann mich kaum bzw. sehr schwer entscheiden. Aber dieses mal…

Astrid von Arthurs Tochter kocht hat sich diesen Monat ein kniffliges Thema ausgesucht und uns damit vor eine riesengroße Herausforderung gestellt. Bei Zorra sucht sie ganz eifrig Rezepte mit N - warscheinlich nur, weil in ihrer umfang- reichen Rezeptesammlung das N noch ziemlich jungfäulich ist und eine unansehnliche Lücke bildet ;-) Trotz intensiven Nachdenkens fiel mir im ersten Moment nur Nudelsuppe, Nackensteak und New York Cheescake ein. Mein Rezepte-register steuerte dankenswerterweise noch Naan Brot bei und dann war es das für eine Weile mal. Leider. Wem also noch kein adäquates Rezept vorliegt – bitteschön…

Dank männlichen Flehens, meiner Nachgiebigkeit und wie der Zufall es so will, gibt es heute aber dann doch noch ein Rezept mit N. Denn eigentlich ist der lang gewünschte Eierlikör- kuchen am Ende ja kein Eierlikörkuchen mehr und auch kein Kuchen mit Eierlikör -  sondern letztendlich ein Napfkuchen mit Eierlikör und Rum. Und Napfkuchen schreibt man doch mit N… 

Zutaten:

180 g Zucker
5 Eier (Gr. M)
250 ml Eierlikör
220 ml Sonnenblumenöl
Mark einer Vanilleschote
40 ml Rum
1 Päckchen Backpulver
300 g Mehl
80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Einen runde Kuchenform bzw. Napfkuchen (24 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Eierlikör, Rum, Vanille- mark und Sonnenblumenöl nach und nach unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und mit den gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben. Die Masse in die vorbereitete Kuchenform füllen und auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 50 – 60 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)

Orangen-Lavendel-Sirupkuchen

Montag, 25. Juli 2011

Lavendel. Orangen. Grieß -  ich glaube es gibt nichts besseres als diesen Kuchen!  Unglaublich aromatisch, wunderbar saftig, irgendwie schwer aber durch den Grieß doch mit einer sehr an- genehmen, ja fast unvergleichlichen Konsistenz.

Wenn man sich fragt, wie man möglichst viel Fruchtigkeit, Mächtigkeit und tollen Geschmack  auf kleinstem Raum unter- bringen kann, wäre die Antwort sicher dieser Kuchen, denn er wird – ähnlich wie ein griechischer Walnußkuchen – mit einem aromatisch-süßem Sirup getränkt, der im das unvergleichliche Aroma verleiht.   

Wer es nicht glaubt – ab in die Küche und Sirupkuchen backen!

Zutaten (Springform 20 cm):

250 g Butter, plus etwas mehr zum Einfetten
200 g Feinzucker
4 Eier
50 g Mehl
2 TL Backpulver
Saft und fein abgeriebene Schale v. 2 unbehandelten Orangen
250 g Grieß
200 g geriebene Mandeln
120 g griechischer Joghurt

Saft und fein abgeriebene Schale v. 4 unbehandelten Orangen
8 TL getrocknete Lavendelblüten
500 ml Wasser
2 Zimtstangen
300 g Zucker
Crème Fraîche, zum Servieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Eine Springform mit 20 cm einfetten und mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl und Backpulver sieben und in die Schüssel geben, dann Orangenschale, Gries und Mandelmehl unterheben. Orangensaft und Joghurt zugeben und alles vorsichtig zu einer glatten Masse verrühren.

In die Springform geben und etwa eine Stunde backen, bis der Teig sich fest anfühlt und keine Teigreste an einem einge- stochenen Holzstäbchen hängen bleiben.

Unterdessen den Sirup zubereiten: Alle Zutaten in einen Topf geben und bei schwacher Hitze unter Rühren aufkochen. Die Hitze so weit wie möglich reduzieren und alles 20 Minuten zu einem Sirup einköcheln lassen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vielfach mit einem Holzspieß einstechen. Drei Viertel des heißen Sirups über den warmen Kuchen gießen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Kuchen mit dem restlichen Sirup beträufeln und mit einem großen Löffel Crème Fraîche servieren.

Quelle: Maria Elia – Die neue vegetarische Küche

Schokoladen-Orangen-Tarte

Dienstag, 08. Februar 2011

Bereit für eine kräftige Überdosis Schokolade? Ja? Dann macht man mit dieser Tarte garantiert nichts falsch, außer daß sich nach dem Genuß  evtl. eine leichte bis schwere Schoko-Sucht anbahnen könnte.  Aber gibt es nicht Schlimmeres?

Saftig, mächtig, sehr schokoladig, aber nicht zu süß kommt diese Tarte ganz ohne Mehl aus und verhilft ihr dadurch zu ihrer festen, fast schon klebrigen und doch wunderbar cremigen und zart-schmelzenden Konsistenz. Der Orangengeschmack ging leider durch den dominierenden Schokoladengeschmack ein wenig unter, was aber in diesem Fall den Geschmack keinen Abbruch tat.  

Am besten schmeckt die Tarte lauwarm und in Begleitung einer säuerlichen Fruchtsoße aus Himbeer- oder Maracuja- mark.  Contreau- oder Grand Marnier-Sahne wären bestimmt ebenfalls interessant zu probieren. Gar nicht zu sprechen von einem Tonkabohnen- oder Vanilleeis…

Zutaten (Springform 22 cm) :

200 g Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
150 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
4 EL Weinbrand
1 Orange
Orangenöl

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Orange gründlich mit heißem Wasser waschen und die Schale abreiben. Schokolade und Butter auf dem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.

Eier trennen. Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Eigelb mit Vanillezucker, Orangenschale, einigen Tropfen Orangenöl, Wein- brand und Zucker dickcremig aufschlagen. Erst Schokomasse und zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Springform (22 cm) füllen und bei 160 Grad ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In der Form erkalten lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.