Mit ‘Kokos’ getaggte Artikel

Mango-Cashewnuss-Kugeln (raw)

Samstag, 20. April 2013

Energiekugeln, Teil 2! War der erste Teil eher herb, dunkel und nussig, so ist der zweite Teil sehr fruchtig und sommerlich-frisch. Bereit für das nächste rohköstliche Konfekt, bin ich ja mittlerweile schon ein riesiger Fan dieser süssen Kugeln geworden. Wobei mir die Mango-Cashewnuss-Kugeln ein ganz kleines bisschen besser schmecken als die orientalischen Schoko-Pistazien-Kugeln. Es wird einfach Zeit für wärmere Temperaturen und schon die Farbe der gesunden Nascherei macht Lust auf eine grosse Portion Frühling.

Die Idee für die fruchtigen Mango-Cashewnuss-Kugeln habe ich übrigens bei My New Roots entdeckt – einem wirklich ganz tollen und inspirierenden Blog. Ich habe das Rezept ein kleines bisschen für mich angepasst und die Mango-Energiekugeln mittlerweile schon zweimal hergestellt. Beim zweiten mal habe ich anstatt Honig einfach Ahornsirup verwendet, was mir persönlich etwas besser mundet. Ich bin schon auf Teil 3 gespannt…

Zutaten für ca. 20 Stück

100 g getrocknete Mangos (z.B. von Alnatura)
100 g  Cashewkerne
50 g Kokosraspeln
1 TL Ahornsirup (nach Geschmack)
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Kurkuma
Kokosraspeln zum Wälzen

Zubereitung 

Cashewkerne ca. 4 Stunden einweichen. Abspülen und abtropfen lassen. Mangos ca. 20 Minuten einweichen. Sie sollen leicht weich sein, aber nicht matschig.

In der Küchenmaschine alle Zutaten außer dem Ahornsirup zu einem homogenen, klebrigen Teig verarbeiten. Nach Geschmack Ahornsirup unter den Teig kneten.

Mit einem Löffel walnussgrosse Portionen abstechen und mit den Händen zu Kugeln formen. Die Hände bei Bedarf etwas mit Wasser anfeuchten. Anschliessend die Kugeln in den Kokosraspeln wälzen. Die Kugeln halten sich gut gekühlt (Kühlschrank) ca. 2 Wochen. Guten Appetit!

Mousse au Chocolat Crepe-Cake

Sonntag, 30. September 2012

Die Herbstsaison hat seit kurzem auch mich erreicht, unter anderem haben mich Suppen und Eintöpfe zur Zeit ganz fest im Griff. Damit sich das perfekte Soulfood-Feeling auch bis zur Nachspeise so richtig durchzieht, braucht es zu guter letzt noch eine ordentliche Portion Schokolade – was auch sonst. Pfannkuchen? Machen solo nur halb so viel Spaß. Mousse au Chocolat? Bin ich eh total verschossen. Ach was, wie wärs zur Feier des Tages mit einer Kombination zweier Klassiker?

Arge Bedenken hatte ich ja, ob die Mousse am Schluss dem Anschnitt standhalten würde, aber meine Zweifel erwiesen sich zum Glück als unbegründet. Dank eines scharfen Messers erledigt sich alles fast wie von selbst und bringt die hübschen Crepe-Schichten messerscharf zur Geltung. Für die weitere Schnittsicherheit garantiert außerdem etwas Gelatine, die ja ansonsten in einer perfekten Mousse au Chocolat ziemlich überflüssig ist.

Neben den unten erwähnten Zutaten, lässt sich der Crepe-Cake außerdem beliebig und nach Lust, Laune, Geschmack und Kühlschrankinhalt abwandeln und variieren. Super stelle ich mir zum Beispiel die Kombination mit gemahlenen Pistazien im Pfannkuchen, Eierlikörmousse und Himbeeren on top vor. Oder einer Quarkmousse und Heidelbeeren, oder… *hach*

Zutaten für einen Crepe-Cake (ca. 20 cm)

200 g Zartbitterschokolade (70 %)
400 g Sahne
6 Blätter Gelatine
4 Eiweiß
3 EL Kokoslikör (oder nach Wahl)
60 g  Zucker

150 g Mehl
300 ml Milch
3 Eier
1 EL Zucker
2 TL Kakaopulver
Butter oder Öl zum Backen

Zubereitung

Für die Pfannkuchen Mehl und Milch mit dem Handrührgerät gründlich verquirlen. Anschließend Eier, Zucker und Kakaopulver unterrühren. Den Pfannkuchenteig ca. eine halbe Stunde quellen lassen. Anschließend 8-9 Pfannkuchen in einer Pfanne (18-20 cm Durchmesser)ausbacken. Die Pfannkuchen abkühlen lassen und bis zur weiteren Verarbeitung im Kühlschrank aufbewahren.

Für die Mousse Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schokolade hacken und in der heißen Sahne bei geringer Hitz auflösen, dabei immer wieder umrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine in die Schokosahne einrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Kokoslikör unterrühren. Die Masse im Kühlschrank kalt stellen.

Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Schokomasse mit dem Schneebesen kräftig durchrühren. Eischnee gleichmäßig unter die Schokomasse heben. Die Mousse nochmals ca. 15-20 Minuten kalt stellen.

Die Mousse in einen Spritzbeutel füllen. Den untersten Pfannkuchen auf eine Tortenplatte oder ähnliches legen.

Mousse mit dem Spritzbeutel mit Lochtülle spiralförmig von außen nach innen ca. 1 cm dick auf den Pfannkuchen aufspritzen. Darauf achten, dass außen einen ca. 1, 5 cm breiten Rand freibleibt. Den nächsten Pfannkuchen auf die aufgespritzte Mousse legen, dabei den Pfannkuchen gleichmäßig, aber sanft andrücken. Di se Schritte wiederholen, bis Pfannkuchen und Mousse aufgebraucht sind. Den fertigen Crepe-Cake mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend nach Belieben mit Puderzucker, Kakao, Kokosraspeln usw. bestreuen (oder mit der restlichen Mousse dekorieren) und mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig in Stücke schneiden und servieren.

Edit: Schokolade = Braun = Cookbook of Colors im November!

 

 

 

Schoko-Kokos-Granola

Dienstag, 21. Juni 2011

Kennt ihr diese wahnsinnig pappig-süßen und knusprigen Müslis die einen ziemlich fies in fast jedem Supermarkt angrinsen? Dieses Schoko-Kokos-Granola ist zum Glück genau das Gegen- teil von diesen ganzen überzuckerten und auch zum größten Teil sehr fetthaltigen Fertigmüslis: Dank dem hohen Kakaoanteil der verwendeten Schokolade ist dieses Granola sehr, sehr schokoladig und angenehm herb im Geschmack und wird von der dezenten, karamelligen Süße des Moscovadozuckers beglei- tet. Der Zuckerschock am morgendlichen Frühstückstisch bleibt also aus!

Zu diesem leckeren und knusprigen Müsli hat mich wieder mal Steph inspiriert, deren Schoko-Granola quasi Liebe auf den erste Blick war und mich zu eigenen Kreationen verführte. Nach nunmehr drei Granola-Experimenten hat sich diese Variante mit Kokosmilch und Kokosflocken als absoluter Favorit herauskristallisiert und mausert sich zum festen Standard im Hause rock the kitchen!

Zutaten:

300 g Haferflocken (Großblatt)
250 g 3-Korn-Flocken
80 g Amaranth, gepufft
50 g Leinsamen, gold
50 g Kokosflocken
200 ml Kokosmilch
125 g Muscovadozucker
Mark von 2 Vanilleschoten
3 EL Rapsöl
100 g Zartbitterschokolade (90 %)

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Haferflocken, 3-Korn-Flocken, Amaranth, Leinsamen und Kokos- flocken in einer großen Schüssel vermischen.

Zartbitterschokolade grob hacken. Kokosmilch mit dem Musko- vadozucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben, vom Herd ziehen. Schokolade unter ständigem Rühren in der heißen Kokosmilch auflösen. Rapsöl und Vanillemark unterrühren.

Die Schoko-Kokos-Mischung über die Müslimischung gießen und am besten mit den Händen alles sehr gleichmäßig miteinander vermischen. Anschließend das Müsli auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und verteilen.

Bei 160 Grad auf der 2. Schiene von unten ca. 10 Minuten backen bzw. trocknen lassen. Mit dem Pfannenwender das Müsli wenden und weitere 10 Minuten backen. Diesen Vorgang noch zweimal widerholen. Nach insgesammt 40 Minuten das fertige Granola aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech abkühlen lassen. Keine Sorge, das Granola wird erst richtig knusprig wenn es abgekühlt ist.

Linsen-Kokos-Suppe mit Chili

Mittwoch, 09. Juni 2010

Tjaaa….bei dem Wetter eine heiße Suppe? Ist eigentlich nicht so mein Ding, aber bei diesem tollen Rezept konnte ich wieder mal nicht widerstehen…. Linsen-Kokos-Suppe mit Chili! Mal ein bißchen was exotisches, aber das Ergebnis hat mich wirklich begeistert! Einfach geil…. ;-)

Linsen-Kokos-Suppe mit Chilli

Zutaten für 4 Personen:

1 Zwiebel
1 Karotte
1 getrocknete Chillischote
2 EL Rapsöl
150 g Linsen (braun oder grün)
1 TL Tomatenmark
1 TL rote Currypaste (ersatzweise dann einfach 2 TL Tomatenmark)
800 ml Gemüsebrühe
200 g Weiß-, China- oder Spitzkohl
100 g Cocktailtomaten
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Zwiebel und Karotte in kleine Würfel schneiden, mit der gehackten Chillischote im heißen Öl kurz andünsten. Linsen untermischen, Tomatenmark, Currypaste und Brühe in den Topf dazugeben, gründlich verrühren. Suppe bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zeit den Kohl waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Kohl in die Suppe rühren und nochmal 10-15 Minuten weiterköcheln lassen bis der Kohl bissfest und die Linsen weich sind. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden und mit den geviertelten Tomaten in die Suppe rühren. Nur warm werden lassen! Die Suppe evtl. noch mit Salz abschmecken und genießen. Lasst es euch schmecken! :-)