Mit ‘Kekse’ getaggte Artikel

Oreo-Cantuccini

Sonntag, 22. Januar 2012

Kennt Ihr diese leckeren, knusprig-harten Mandelkekse aus Italien? Die, die man zahnschonend am besten  in Vino Santo oder Espresso tunkt? Ich könnte für die Dinger jedenfalls fast sterben und sobald so ein lecker Päckchen mal offen ist, ist es auch (leider) ratzfatz wieder leer.

Das gleiche Schicksal wiederfährt auch so ungefähr einmal im Quartal einer Packung Oreo-Kekse. Ist so ein Päckchen aufgrund eines akuten Zucker-Defizites einmal im Körbchen des heimischen Supermarktes gelandet, so können sich die schokoladigen Kekse garantiert keiner langen Lebensdauer mehr erfreuen – mindestens 50 % des Inhaltes fällt meiner Gier schon auf dem Heimweg zum Opfer.

Bei Baking the law fand ich dann quasi die Erlösung für die geschundenen Cantuccini-Oreo-Mägen. So vereinen sich hier elegante italienische Biscotti mit schon fast ordinären herb-kakaolastigen Ami-Keksen zu einem kulinarisch kulturellen Konglomerat. Mahlzeit!

Zutaten:

200 g Zucker
75 g Butter
3 Eier (M)
Mark einer Vanilleschote
360 g  Dinkelmehl (Typ 1050)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
16 Oreos´s, mit dem Messer grob gehackt

Zubereitung:

Backofen auf 180° Ober-, Unterhitze vorheizen.

Mehl sieben und mit Salz und Backpulver mischen. In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt die gehackten Oreokekse unterarbeiten.

Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem langen Laib formen. Für etwa 30 Minuten backen und anschließend leicht abkühlen lassen. Die Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese nochmals nebeneinander auf das Backblech legen. Die Cantuccini nochmals für ca. 9  Minuten backen – Fertig!

 

Triple Chocolate Cookies

Montag, 03. Oktober 2011

Eine Überdosis Schokolade gefällig? Dann Ofen an und sofort nachbacken…

Aber für Risiken und Nebenwirkungen entziehe ich mich natürlich wieder mal jeglicher Verantwortung – denn bei Mißbrauch oder nach einem ausschweifendem Cookie-Gelage und mit viel Pech landen die köstlichen Kekse dann ungünstigerweise direkt auf den Hüften.

Und damit ganz viel Schokolade auf möglichst kleinstem Raum Platz findet, gesellen sich zu den unzähligen, knackigen Schokostückchen noch heimlich geschmolzene Kuvertüre UND Kakao zum Teig – mehr geht einfach nicht mehr. Das Ergebnis sind sehr schokoladige und absolut simpel herzustellende Triple Chocolate Cookies, die außerdem auch optisch nicht zu verachten sind. Perfekt für die Feiertags-Kaffeetafel!

Zutaten für ca. 20 Stück:

120 g Butter
1 Ei (M)
140 g Zucker
150 g Mehl
120 g Zartbitterkuvertüre (Valrhona)
30 g Kakao
50 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
100 g weiße Schokolade
60 g Vollmilchschokolade
60 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Weiße, Vollmilch- und Zart- bitterschokolade grob hacken.

Kuvertüre schmelzen und beiseite stellen. Weiche Butter, Zucker und Ei mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Leicht abgekühlte Kuvertüre unterrühren. Kakao, Backpulver, Vanillemark, Mandeln und Mehl rasch unterheben. Zum Schluß die gehackte Schokolade zugeben.

Mit dem Eiskugelportionierer jeweils eine kleine Menge Teig abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, dabei auf  einen ausreichenden Abstand achten. Die Cookies ca. 20 Minuten backen, anschließend auf dem Backblech abkühlen lassen.

Sablés chocolat à la fleur de sel

Freitag, 27. Mai 2011

Manche Dinge müssen einfach schnell gehen - vor allem wenn es sich um Schokokekse handelt. Einer solch brisanten und vor allem schmackhaft-süßen Angelegenheit darf auf keinen Fall Aufschub gewährt werden. Gestern also bei Alex und heute schon bei Sylvia. Neugierig wie nun mal bin, mußten diese wunderbar schokoladigen Kekse mit Salzblüte sofort auf den Tisch bzw. in die Keksdose – man gönnt sich ja sonst nichts, oder? Und Alex übertreibt wirklich nicht, diese Mega-Schokoladenkekse mit Fleur de sel sind wirklich der Hammer und ein absolutes Muß für jeden Schokoladen-Junkie.

Das Original-Rezept stammt übrigends aus dem Buch Infiniment von Pierre Hermé, einem Pariser Konditor bzw. Pâtissier. Seine Macarons sind seit einigen Jahren absoluter Kult und erfreuen sich immer wachsender Beliebtheit. Alex entdeckte zum Glück sein  Rezept der “Sablés chocolatà la fleur de sel” auf dem italienischen Food- blog I dolci di Pinella.

Dieses Mal habe ich mich ganz genau ans angegebene Rezept gehalten - mit nur einer kleinen Beigabe: Eine Messer- spitze gemahlene Lavendelblüten mußten dringend mit in den Teig.

Und weil leckere und mit Liebe gebackene Kekse ein tolles Mitbringsel oder Geschenk darstellen, sind sie auch noch der pefekte Beitrag zum aktuellen Blogevent von Zorra und ihrer Gastgeberin von Gourmet-Büdchen: Essen und Trinken hält Liebe und Freundschaft zusammen – Geschenke aus der Küche. Darauf einen Keks!

Zutaten für ca. 25 Stück:

175 g Mehl
30 g Kakao
5 g Natron
150 g weiche Butter
120 g Rohrzucker
50 g Puderzucker
3-5 g Fleur de sel
1/4 gestrichener TL gemahlene Lavendelblüten
Mark einer Vanilleschote
150 g Schokolade (70 %)

Zubereitung:

Schokolade mit einem schweren Messer möglichst fein hacken oder reiben. 

Mehl, Kakao und Natron gründlich miteinander vermengen und mehrmals sieben bis eine sehr feine Mischung entsteht. Die weiche Butter mit Rohrzucker, Puderzucker, Fleur de sel, Vanillemark, Lavendelblüten und Schokolade verrühren. Mehl-Kakao-Mischung zugeben und alles mit den Händen möglichst rasch verkneten. Aus dem Teig eine 4 cm dicke Rolle formen. In Klarsichtfolie gewickelt ca. 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Teigrolle in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit ausreichend Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Bei 180 Grad die Kekse nicht länger als 12 Minuten backen, sie dürfen nicht austrocknen. Komplett auskühlen lassen , bevor man sie in einer Blechdose aufbewahrt.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche