Mit ‘Gorgonzola’ getaggte Artikel

Pasta mit Babyspinat und Gorgonzola

Dienstag, 16. April 2013

Mein letztes Pastagericht ist ja nun schon eine Weile her, was aber auf keinen Fall bedeutet, dass hier der pro-Kopf-Nudelverbrauch desaströs sinkt. Auf gar keinen Fall! Nudeln und Nudelgerichte gehören im Hause rock the kitchen! immer noch zum festen Standard, auch wenn sich die Zubereitungsweise im Moment ungefähr von ganz fix von Pasta aglio e olio bis hin zur einfachen und unspektakulär-leckeren Tomatensauce einpendelt. Umzugsvorbereitungen und Renovierungsarbeiten fordern im Moment einfach ihren Tribut.

Ebenfalls relativ einfach und in 15-20 Minuten zubereitet: Pasta mit Babyspinat (hat jetzt übrigens Saison!) und Gorgonzola. Nicht neu und überaus kreativ, aber trotzdem immer ein schnelles und schmackhaftes Sößchen wert. Obwohl sich bei Gorgonzola bzw. anderem Blauschimmelkäse bei mir ja so die Geister spalten. Pur kein Problem, aber in der Sauce mag ich diese kleinen “Schimmelstückchen” eher weniger. Deswegen fallen diese einfach rigoros dem gemeinen Pürierstab zum Opfer. Zwar etwas grob, aber momentan befindet sich ja eh alles im Baumodus.

Zutaten für 2 Portionen

250 g Pasta nach Wahl (bei mir Vollkorn-Farfalle)
1 kleine Zwiebel (ca. 60 g)
2 Knoblauchzehen
10 g Butter
10 g Mehl (Typ 405)
50 ml Weißwein, trocken
200 ml Gemüsebrühe
50 g Sahne
100 g Gorgonzola
20 g Parmesan, frisch gerieben
150 g Babyspinat
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und ebenfalls in feine Würfelchen schneiden.

Butter in einem Topf bei milder Hitze zerlassen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel leicht anschwitzen lassen. Mehl mit einem Schneebesen gründlich unterrühren und ebenfalls anschwitzen. Weisswein und Brühe angiessen. Sauce unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen lassen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, so geht der Mehlgeschmack verloren.

Während die Sauce köchelt, die Pasta nach Packungsanweisung zubereiten und warmstellen.

Sahne, Gorgonzola und Parmesan zur Sauce geben und den Käse bei milder Hitze schmelzen lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Mit Pfeffer abschmecken. Den Babyspinat zur Sauce geben und kurz unterrühren und nochmals erhitzen. Die Sauce zusammen mit der Pasta servieren oder direkt mit den Nudeln vermengen.

Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen

Samstag, 08. Oktober 2011

Dieses Mal hab ich es mir ja besonders leicht gemacht und habe mir die Idee und das Rezept für diesen köstlich-knusprigen Flammkuchen von den netten Damen und Herren Kollegen zusammengemopst, ganz schön frech, oder? Ein bißchen von Mestolo, etwas von Alice und ein wenig von Petra - ganz schön praktisch, wenns so viele schon vor mir gemacht haben…

Also alles nur geklaut? Nicht ganz. Knoblauch und Pinienker- ne  gabs von mir noch oben drauf  und auch die gesamten Zutaten für das leckere Backwerk wurden von mir natürlich wie immer ehrlich erworben ;-)

Und weil dieses Rezept gerade vorzüglich zum aktuellen Blog-Event  von Franzi und Anna passt, steuere ich den Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen doch sehr gerne dazu bei. Beim 1. Kochevent von “Wo gehts zum Gemüseregal?” dreht sich dieses Mal alles um das Thema ”Herbst-vegetarisch” – eh genau mein Geschmack. Liebe Franzi, liebe Anna – lasst euch den Flammkuchen schmecken!

Zutaten für 2 Flammkuchen:

200 g Weizenmehl (Typ 1050)
2 EL Hartweizengrieß
5 g Hefe
130 ml Wasser
Salz

70 g Kürbis (Hokkaido)
50 g Creme Fraîche
2 Knoblauchzehen
80 g Gorgonzola
30 g Pinienkerne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Boden zu einen geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. 30 Minuten gehen lassen und anschließend über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen mit Backblech auf 250 Grad vorheizen. Die Teigkugel nochmals durchkneten und bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen.

Den Teig in 2 Teile teilen und jeweils ausrollen. Jeden Teigfladen mit einem Esslöffel Creme Fraîche bestreichen und mit jeweils der Hälfte des Gorgonzolas belegen. Knoblauch in sehr dünne Scheiben schneiden und ebenfalls die Flammkuchen damit belegen. Zum Schluß den Kürbis mit dem Sparschäler in feine Scheiben “schälen” und mit den Pinienkernen auf dem Flammkuchen verteilen.

Den Flammkuchen mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und ca. 8 Minuten backen. Mit Pfeffer aus der Mühle würzen – Fertig!

Kohlrabi-Brokkoli-Lasagne mit Gorgonzola

Montag, 01. August 2011

Lasagne liebe ich in jeder erdenklichen Variante, mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – Hauptsache mit einer leckeren Béchamelsauce und ohne Pilze. Mit viel Liebe und noch mehr Käse über- backen, ist der italienische Klassiker für mich das pure Glück in Schichten und beliebt bei Groß und Klein bzw. Alt und Jung. Ohne Lasagne wäre die Welt doch mit Sicherheit ein kleines bißchen trauriger, oder?

Unabhängig davon, daß Brokkoli und Gorgonzola für meinen Gaumen eine  Traumkombination darstellen und die im Kühlschrank verweilenden Kohlrabis schon in freudiger Erwartung waren, stellte sich noch die Frage, wie Brokkoli in einer Lasagne idealerweise plaziert wird. Beim Käse ist die Sache ja klar oder ja eigentlich eher flüssig und flach. Brokkoli dagegen ist wegen seiner Form eher Nudelplatten-unkompatibel. Deswegen wurde er kurzerhand und ohne schlechtes Gewissen einfach in die Sauce geschreddert und somit wieder Lasagne-kompatibel gemacht. So einfach ist das…

Zutaten für 4 Personen:

150 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
25 g Butter
2 Lorbeerblätter
25 g Mehl
100 ml trockener Weißwein
500 ml Milch (1,5 %)
250 g Brokkoliröschen
125 g Gorgonzola
Salz
Pfeffer
Muskat
1 TL Olivenöl
800 g Kohlrabi
12 Lasagneblätter
60 g Pecorino (gerieben)

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.  Für die Béchamel Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeer darin andünsten. Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und kurz mitdünsten. Wein und Milch zugeben und offen bei milder Hitze unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten einkochen lassen. Brokkoli zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Sauce mit dem Pürierstab fein mixen, Lorbeerblätter vorher entfernen. Den Gorgonzola in die Béchamel geben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Kohlrabi schälen, halbieren und in dünne Scheiben hobeln.

Eine Auflaufform (ca. 24 x 20 cm) mit Olivenöl einfetten. Etwas Béchamelsauce in die Form gießen. Schichtweise Nudelblätter, Béchamelsauce und Kohlrabi in die Form geben. Den Vorgang so oft wiederhohlen bis die Lasagneblätter aufgebraucht sind. Die restliche Béchamelsauce darauf verteilen. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene ca. 35 – 40 Minuten garen.

Feigen-Gorgonzola-Pizzetten

Samstag, 04. September 2010

Wer Feigen nicht mag hat heute leider schon verloren… Bis vor kurzem ware mir die Frucht noch relativ suspekt, aber die Zeit verging und wir wurden erfreulicherweise doch noch Freunde.

Nachdem heute wenig Zeit war und wir uns dann doch irgendwann nach Nahrung sehnten musste natürlich schnell etwas auf den Tisch. Ein leerer Bauch studiert ebensowenig gerne wie ein voller, ich weiß wovon ich spreche! Fertiger Blätterteig, Feigen und Gorgonzola retteten uns letztendlich vor dem Hungertod und alles war wieder gut…

Zutaten für 2 Personen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
2 reife Feigen
80 g Gorgonzola
1 EL Lavendelhonig
Pfeffer aus der Mühle
evtl. Parmaschinken und Rucola (schmeckt aber auch ohne!)

Zubereitung:

Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und Kreise von ca. 8-10 cm ausstechen. Mit 2/3 des Gorgonzola belegen. Feigen in dünne Scheiben schneiden und fächerartig auf den Pizzetten verteilen.

Mit Lavendelhonig beträufeln, den restlichen Gorgonzola darauf verteilen und mit Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen (200° C) ca. 10-12 goldbraun backen. Wer mag kann die Pizzetten zusätzlich mit Parmaschinken und Rucola belegen!