Mit ‘Gin’ getaggte Artikel

Gin & Tonic

Sonntag, 12. Januar 2014

Demnächst wird hier im Hause rock the kitchen! Gin & Tonic verköstigt. Gin Tonic als Getränk ist natürlich schon länger ein Begriff. Speziell in Barcelona ist mir Gin & Tonic häufiger “positiv” aufgefallen, hier vor allem die Möglichkeit der Wahl unterschiedlichster Gin-Sorten. Im Moment erlebt der Gin ja gerade eine Renaissance, was liegt da also näher als Gin mit unterschiedlichen Sorten Tonic Water zu testen.

Neben Bulldog und Monkey 47 würde ich noch den Hendricks und Bombay Sapphire in die fröhliche Runde mit aufnehmen. Gin pur ist aber dann doch sehr einseitig, deswegen gibt es folgende Tonics dazu: Tonic Monaco, Goldberg, Fever Tree, Thomas Henry und Schweppes Tonic Water.

Falls jemand sachdienliche Hinweise für mich, bzw. Tipps zu Gin/Tonics und deren Kombinationsmöglichkeiten hat – ich freue mich sehr darüber!

Asia-Graved-Lachs mit Koriander-Gin und Ingwer

Sonntag, 08. Juli 2012

Die Prüfungen sind bestanden und zur Feier des Tages braucht es natürlich auch einen adäquate, kulinarische Begleitung zur klaren Flüssigkost. Die Idee ist natürlich überhaupt nicht neu, vor mir haben schon Sabine und Sophie Lachs lecker asiatisch gebeizt. Für mich war es die absolute Beiz-Premiere und die Wartezeit ist für ungeduldige Personen wie mich kein wirklicher Spaß. Aber der aromatische und zarte Lachs entschädigt auf alle Fälle die Wartezeit und zergeht förmlich auf der Zunge.

Und wozu? Der gebeizte Lachs schmeckte uns pur zu asiatischem Pflücksalat vom Markt mit einer Soja-Sesam-Honig-Vinaigrette und Baguette. Am nächsten Tag gewürfelt mit einem Klecks Schmand, Limettensaft, geriebenem Ingwer und etwas Wasabi zu einem Tatar verrührt, angerichtet auf warmen und knusprigen Zucchini-Nori-Puffern – very delicious! Das Rezept lässt sich natürlich nach Lust, Laune, Geschmack und vorhandenen Zutaten variieren. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Fisch sehr frisch ist, gut entgrätet und nicht enthäutet ist.

Und da ich jetzt Blut geleckt habe, gibt es auf alle Fälle in diesem Sommer noch den nächste gebeizten Lachs – mit geräuchertem Schwarztee und Lagavulin Whisky. Beides gehört wegen unüberrbückbarer Differenzen auf alle Fälle nicht zu meinen Lebensmitteln bzw. Getränken des täglichen Konsums. Beim Aufbrühen von geräuchertem Tee läuft man Gefahr, das die Nachbarn die Feuerwehr alarmieren und wer dem Geschmack von Torf, Rauch und Erde etwas abgewinnen kann, der wird an diesem Whisky sicher seine Freude haben. Ich nicht, aber in Kombination mit Lachs bestimmt. Hoffentlich. Ich bin gespannt.

Zutaten

1 kg Bio-Lachsfilet am Stück (mit Haut)
1 Bund Koriander
1 Bund Thai-Basilikum
1 Stück Ingwer (ca. 25 g)
2 Bio Limetten
2 EL Kokosmilch
1 rote Chilischote
1/4 TL  Zitronengras, gemahlen
4 EL Koriander-Gin (selbstgemacht, alternativ normaler Gin)
50 g Zucker
50 g Salz
20 g Szechuan-Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Das Lachsfilet kalt abspülen, trockentupfen und eventuelle Gräten entfernen. Lachs mit 2 EL Koriander-Gin einreiben  mit der Hautseite nach unten in eine Form mit hohem Rand legen. Kühl stellen.

Koriander und Basilikum grob hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Chilischote in feine Würfel schneiden. Limette waschen und die Schale abreiben. Koriander, Thai-Basilikum, Ingwer, Limettenschale und Zitronengras mit der Kokosmilch und dem restlichen Gin kurz und nicht zu fein pürieren. Chiliwürfel untermischen.

Zucker, Salz und Pfeffer mischen. Die Hälfte der Mischung gleichmäßig auf dem Lachs verteilen, den Rest unter die Koriander-Ingwer-Masse rühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Lachsfilet verteilen und etwas andrücken. Die Form mit Klarsichtfolie bedecken und ca. 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Zwischendurch den Lachs immer wieder mit der sich bildenden Flüssigkeit beträufeln. Der Lachs wird jetzt fester und bekommt eine intensiv-orange Farbe.

Die Beize kurz mit kaltem Wasser abspülen und den fertig gebeizten Lachs trockentupfen. Mit einem scharfen Messer möglichst dünne Scheiben von der Haut schneiden.

Und da es sich beim dem Lachs natürlich um meine “Beiz-Premiere” handelt, passt er natürlich hervorragend zum Blog-Event “Das erste Ma(h)l” von Zorra und Nata.