Mit ‘Cupcakes’ getaggte Artikel

Triple Pistachio Cupcakes

Dienstag, 17. Juli 2012

Astrid, kannst Du Dich noch an Valentinas Kochbuchtest erinnern? “3 Leserinnen kochen je 3 Rezepte” aus einem vom Verlag zur Verfügung gestellten Back-/Kochbuch und rezensieren dann das gute Werk auf Valentinas Kochbuch. Zwei dieser Damen waren wir und bei dem Buch handelte es sich (natürlich) um ein quitschebuntes Cupcake-Backbuch. Die Aufgabe wurde natürlich von Dir, wie gewohnt, humorvoll und absolut mit Bravour gemeistert. Und da  ja die Herstellung jeglichen süßen Backwerks im Alltag nicht unbedingt zu Deinen bevorzugten Aktivitäten gehört, gibt es dann eben von mir und nur für Dich – Cupcakes! Keine Angst, zum 3-Jährigen Blog-Jubiläum dürfen es schon ruhig mal etwas mehr (Kalorien) sein, ich hoffe die Gewichtszunahme übersteigt beim Betrachten des Bildes nicht die 3-Kilo-Marke…

Du magst Pistazien auch in Süßem? Aber nicht in einfacher oder zweifacher Ausführung, sondern natürlich zum Blog-Geburtstag passend, dreifach. Dreimal Pistazie im Boden plus dreimal Pistazie im Frosting. Jeweils gemahlen, gemust und gepresst als Öl – mehr geht wohl definitiv nicht. Denn alle guten Dinge sind drei – auf die nächsten Drei!

Zutaten für 12 Stück

180 g Butter, weich
4 EL Pistazienöl
1 EL Pistazienmus
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eier (M)
60 ml Eierlikör
160 g Mehl
60 g Pistazien, ungesalzen und gerieben
1 TL Backpulver
12 Muffinsförmchen aus Papier

300 g Frischkäse
100 g Butter
50 g Puderzucker
3 EL Pistazienmus
1 EL Pistazienöl
2 EL Pistazien, gerieben

Zubereitung

Backofen auf 180 ° Grad vorheizen. Muffinsförmchen in die Mulden des Muffinsblechs setzen.

Butter, Pistazienöl, Pistazienmus, Zucker und Vanillemark mit dem Rührgerät ca. 5 Minuten cremig schlagen. Anschließend hintereinander Eier und Eierlikör zugeben und unterrühren. Mehl, Backpulver und geriebene Pistazienkerne in einer Schüssel vermischen. Die Mehl-Pistazienmischung vorsichtig mit einem Kochlöffel unter die Buttermischung heben.

Den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Papierförmchen füllen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 20-25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Creme Frischkäse, Butter, Puderzucker, Pistazienmus, Pistazienöl und 1 EL geriebene Pistazien mit dem Rührgerät cremig schlagen. Die Pistazienmasse ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Anschließend mit einem Eiskugelbereiter jeweils eine “Kugel” auf die abgekühlten Muffins setzen. MIt den restlichen geriebenen Pistazien bestreuen und genießen.

Oreo-Nougat-Cupcakes

Freitag, 01. Juni 2012

Lang gabs nichts Süßes mehr auf Rock the kitchen! Dieser Umstand muß sich also schnellstens ändern –  grüner Spargel in sämtlichen Variationen schmeckt zwar super, macht auf Dauer dann aber auch nicht glücklich ;-)

Prüfungsstress und den daraus resultierenden spontanen Gelüsten nach Süßkram jeglicher Art habe ich diese wohlschmeckende und nervenberuhigende Gesamtkomposition zu verdanken. Die Kekse alleine hätten mit Sicherheit den gleichen Zweck erfüllt, aber etwas Ablenkung und Entspannung in Form von Rühren, Backen, Dekorieren und ESSEN braucht die gestresste Frau einfach zwischen lernen, lernen und… lernen. Nach erfolgreichem Verzehr des (der) Törtchen(s) erfreut sich der verjüngte Geist für eine gewisse Zeit und ist zum Glück bereit zur weiteren Wissensverinnerlichung.

Wie gut, dass die Oreo-Nougat-Cupcakes wirklich fix zubereitet sind. Das geduldstrapazierende Aufbringen der Nougat-Frischkäsecreme per Spritzbeutel mit  Sterntülle  habe ich mir dieses mal zeitsparend verkniffen – mit dem Eiskugelportionierer eine Kugel auf den ausgekühlten Boden, Keks drauf, fertig, lecker! Lecker fand ihn übrigens sogar mein Freund, der im wahren Leben kein wirklicher Freund von Cupcakes ist. Das Frosting ansonsten zu süß, zu buttrig, zu bunt, überhaupt ist alles Mädchenkram und der Blutdruck steigt beim hoffentlich unerkannten und zwangweisen Betreten eines Cupcakes-Shops kurzfristig in schwindelerregende Höhen.

Zum Glück plagen mich solch “männliche”  Probleme überhaupt nicht. Richtig essbar ist für mich aber ein Cupcake auch erst, wenn der Belag nicht nur aus einer dicken Puderzuckerkruste oder aus purer Butter daherkommt. In diesem Fall besteht das Häubchen aus Frischkäse, Kakao und Nougat, dezent gesüßt. Perfekt für meinen Geschmack, die Kombination harmoniert auch hervorragend mit dem lockeren und saftigen Oreokeks-Rührteig.

Zutaten für 12 Cupcakes

150 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier (M)
Mark einer Vanilleschote
2-3 EL Milch
250 g Mehl
1 TL Backpulver
8 Oreo-Kekse, zerbröselt

400 g Doppelrahmfrischkäse
150 g Puderzucker
1 EL Kakao
100 g Nougat, stichfest
6 Oreo-Kekse, halbiert

Zubereitung

12 Papierbackförmchen in die Mulden eines Muffinsblechs setzen. Backofen auf 180 Grad (Ober- /Unterhitze) vorheizen.

Butter, Zucker, Vanillemark und Salz mit dem Schneebesen des Rührgeräts 4-5 Minuten cremig rühren. Eier jeweils einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch kurz unterrühren. Kekse unterheben. Teig auf die Förmchen verteilen und im Ofen ca. 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Puderzucker, Kakao und Doppelrahmfrischkäse mit dem Rührgerät cremig rühren. Nussnougat unterrühren. Mit einem Eiskugelbereiter jeweils eine Kugel vorsichtig auf die vollständig ausgekühlten Muffins setzen. Mit einem halben Oreo-Keks dekorieren. Mind. 3 Stunden durchkühlen lassen – Fertig!


Frankfurter Kranz-Cupcakes

Sonntag, 26. Juni 2011

Anscheinend bin ich doch ganz vertrauenswürdig oder habe zu laut “hier” geschrien als Katharina von Valentinas Kochbuch via Facebook 3 Rezensenten für ein Kochbuch suchte. Es dauerte also nicht lange und ich bekam vom Verlag Jacoby & Stuart ein knallpinkes Buch zugeschickt um drei Cupcake-Rezepte zu testen und darüber eine Rezension zu schreiben. 

Gebacken wurden Whisky-Cupcakes mit Whisky-Creme, Käsekuchen-Cupcakes und Frankfurter Kranz-Cupcakes. Letz- teres waren meine absoluten Favouriten, bei ihnen stimmte von der Kirsche  bis zum Boden einfach alles. Lecker!

Wobei die kleinen hübschen Dinger ja nicht ganz ohne sind, aber zu Risiken und Nebenwirkungen der Törtchen verweise ich fauler Weise einfach mal an Rezensenten- und Bloggerkollegin Astrid von Arthurs Tochter kocht - sie kann sowas eh viel beser als ich ;-)  Astrid beschreibt sehr unterhaltsam die “Tücken” eines solchen Experimentes.

Abschließend möchte ich mich bei Katharina für die Möglichkeit der Teilanhme am Kochbuchtest recht herzlich bedanken, es hat riesigen Spaß gemacht! Ein Dank gebührt natürlich auch dem Verlag für mein Exemplar.

Zutaten für 12 Stück:

Für den Teig:

3 Eier
170 g Zucker
150 g weiche Butter
1 EL Vanillezucker
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1 TL Backpulver
90 g Mehl
90 g Speisestärke

Für die Füllung:

12 TL Kirschmarmelade

Für die Creme:

45 g Speisestärke
500 ml Milch
2 frische Eigelb
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
150 g weiche Süßrahmbutter

100 g Haselnußkrokant
12 kandierte Kirschen

Zubereitung:

Zunächst für die Creme einen Pudding vorbereiten. Dazu die Speisestärke mit 6 EL Milch  und dem Eigelb verrühren. Die übrige Milch mit Zucker und Vanillezucker zum Kochen bringen. Die angerührte Speisestärke hinzufügen und das Ganze kurz aufkochen lassen. Den Pudding vom Herd nehmen und erkalten lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Für den Teig Eier und Zucker schaumig schlagen. Die Butter hinzufügen und alles gut vermengen. Die restlichen Zutaten zugeben und kurz verrühren.

Den Teig in die mit Papierbackförmchen ausgelegte Muffinform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen. Cupcakes 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für die Füllung mit einem Teelöffel eine Mulde in der Mitte der Cupcakes ausheben und mit jeweils 1 TL Kirschmarmelade füllen.

Für die Creme sollten Butter und Pudding Zimmertemperatur haben. Die Butter schaumig schlagen. Bei geringer Geschwindigkeit des Rührgerätes den Pudding löffelweise zugeben und gut vermischen.

Die Creme mit einem Spritzbeutel auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen. Mit Krokant bestreuen. Zum Schluß jeden Cupcake mit einer kandierten Kirsche dekorieren.

Rote Bete-Cupcakes mit Kartoffel-Creamcheese-Frosting

Dienstag, 08. März 2011

Eine Komposition aus zwei verschiedenen Blogrezepten? Warum nicht? Julianes Rote-Bete-Klöße  und Alexs Frikadellen-Cupcakes haben mir es in diesem Falle gleichermaßen angetan, vielen Dank für die Anregungen! Ausgestattet mit dieser fundierten Rezeptgrundlage machte ich mich ans Werk dieses Blog-Rezept-Dialoges. Notiz an mich: Unbedingt Trilogien und Quadrophonien aus Blog-Rezepten kreeieren. So, aber jetzt weiter im Text…

Rote Bete in Kloß- bzw. Bulettenform klingt zugegebenermaßen anfangs etwas ungewöhnlich, aber warum sollte man ein bekanntes Gemüse nicht in eine noch bekanntere Form bringen? Die Grundidee aus dem Buch “Die neue vegetarische Küche” finde ich jedenfalls genial. Und da ich mich dem momentanen Cupcake-Trend ebenfalls nicht verschließen kann, kröne ich die Rote Bete-Buletten mit einem Kartoffel-Creamchees-Frosting.  

Mein Fazit: Ein farbenfrohes, vegetarisches und leicht unge- wöhnliches Hauptgericht. Schmeckt!

Zutaten für 2 Personen:

400 g gekochte und vakuumierte Rote Bete
4 Frühlingszwiebeln
60g Parmesan
100 g Feta
2 Eier
3 Stängel Dill
4 Stängel Petersilie
100 g Vollkornsemmelbrösel
Salz
Pfeffer
Rapsöl
1/2 Zitrone
250g Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe

400 g Kartoffeln, mehligkochend
50 g Doppelrahmfrischkäse
1 Eigelb
15 g Butter
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:

Rote Bete fein raspeln. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem Grün fein hacken. Parmesan reiben, Feta möglichst klein zerbröseln. Das Ei mit der Gabel verquirlen. Dill und Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Etwas Petersilie beiseite legen. Rote Bete, Frühlingszwiebeln, Parmesan, Ei, Feta, Dill und Petersilie in einer Schüssel gründlich miteinander vermengen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Soviel Semmelbrösel zugeben, dass die Masse fest wird. Masse abgedeckt im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln kochen. Den Naturjoghurt mit Salz, zerdrückter Knoblauchzehe und Petersilie verrühren. Kurz durchziehen lassen.

Rapsöl in der Pfanne erhitzen. Die Buletten im Fett rundum ca. 3 Minuten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchen- papier abtropfen lassen.

Die gekochten Kartoffeln durch ein feines Sieb drücken und leicht abkühlen lassen. Eigelb, Frischkäse, Salz und Pfeffer zugeben und zu einer geschmeidigen Masse rühren. Den Kartoffelteig mit dem Spritzbeutel auf die Rote-Bete-Buletten spritzen. Im Backofen ca. 10 Minuten bei 200 Grad backen. Mit Zitronenspalten und dem Joghurtdip anrichten und servieren.