Archiv für die Kategorie ‘laktosefrei’

Kürbisketchup für Ylva

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Fast hätte ich es vergessen: Kurz vor dem Frankreich/Italien Kurz-Urlaub (Bericht folgt außerdem in Kürze!) am letzten Wochenende wurde mir die Ehre erteil, für Ylva von Der Klang von Zuckerwatte einen Gastbeitrag zu schreiben. Für mich war es außerdem der zweite Gastbeitrag in diesem Jahr.

Entschieden habe ich mich für eine herbstliche und leicht orientalische Ketchup-Variante mit … Kürbis! Für die Ungeduldigen gibt es das Rezept gleich hier im Anschluss, ich würde mich aber freuen wenn ihr auch meinem Gastbeitrag und natürlich Ylvas Blog einen kleinen Besuch abstatten würdet.

Zutaten für ca. 1 l Ketchup

700 g Kürbisfruchtfleisch, geputzt und grob gewürfelt (Hokkaido)
300 g Mangofruchtfleisch, geschält und grob gewürfelt
1 EL Harissa
1 TL Currypulver
½ TL Ingwer, gemahlen
300 ml Mangosaft (alternativ Orangensaft)
100 ml Apfelessig
180 g Zucker

Zubereitung

Das gewürfelte Kürbisfruchtfleisch in siedendem Wasser ca. 10-15 Minuten weich kochen. Abtropfen lassen.

Das gegarte Kürbisfruchtfleisch mit dem Mangofruchtfleisch in einen großen Topf geben. Harissa, Currypulver, Ingwer, Apfelessig, Mangosaft und Zucker zugeben. Das Ketchup ca. 15 – 20 Minuten leicht köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Das Kürbisketchup pürieren und sofort in heiss ausgespülte Einmachflaschen oder Einmachgläser füllen und gut verschließen. Die Flaschen oder Gläser für mindestens 5 Minuten auf den Kopf stellen und anschließend vollständig erkalten lassen. Kühl und dunkel lagern, das Ketchup hält sich so ca. 6 Monate.

Mango-Kokos-Fruchtaufstrich mit Rum

Sonntag, 04. August 2013

Ganz ehrlich, Mangos sind in meinem Leben noch keine zehn Stück in den Einkaufskorb gewandert, irgendwie passen sie wohl nicht in mein Beute- und Genußschema. Was wohl zum einen daran liegt, dass sich die meisten Früchte beim Kauf entweder noch total unreif und ungenießbar präsentieren, zum anderen ist mir die Schälerei und das etwas umständliche um-den-Kern-säbeln schon zu zeitaufwendig. Bis ich bei einem der letzten Einkäufe ganz zufällig wunderbare, reife und duftende Mangos entdeckte. Aber wie verzehren? Pur genießen? Nö, zu simpel. Eine fruchtige-exotische Mango-Marmelade kochen und den Geschmack in Gläsern einfangen? Definitiv eine gute Idee!

Wer außerdem mich und meinen alltäglichen Kochwahnsinn außerhalb des Blogs per Instagram, Facebook, Pinterest oder Twitter mitverfolgt, hat bestimmt auch schon mitbekommen, daß die vor einiger Zeit geplante Küche endlich Einzug in die neue Wohnung halten durfte. Bis auf Kleinigkeiten (Glasrückwand, Sockelleisten) ist alles an seinem Platz, sitzt, wackelt (nicht) und hat Luft – und funktioniert perfekt. Bilder der Küche folgen aber nach Fertigstellung noch in einem gesonderten Post, versprochen! Und da der Schreiner des Nächtens verständlicherweise auch mal eine Pause machte, wurde diese besondere Tageszeit gleich genutzt und der neue Koch(t)raum mit diesem Mango-Kokos-Fruchtaufstrich mit Schuß eingeweiht.

Kleiner Tipp am Rande: Ganz wichtig bei diesem Fruchtaufstrich ist die Verwendung von unbedingt ausgereiften Mangos. Unreife, faserreiche Früchte verfälschen den fruchtig-süßen Geschmack und das “samtige” Mundgefühl bleibt aus. Reife Mangos erkennt man immer daran, dass sie bei leichtem Druck nachgeben und angenehm süßlich duften. Ansonsten – die Mango einfach geduldig nachreifen lassen und die Aufstrich-Produktion einfach vertagen.

Zutaten für 7 Gläser a 170 ml

800 g Mangofruchtfleisch (bei mir waren es 2 größere Mangos)
200 g Kokosmilch
350 g Rohrohrzucker
5 EL brauner Rum (oder nach Geschmack weniger – oder sogar mehr)
1 Päckchen Gelfix Super 3:1

Zubereitung

Mangos schälen und das Fruchfleisch in Stücke schneiden. Das Mangofruchtfleisch zusammen mit der Kokosmilch, dem Zucker und dem Gelierpulver in einen großen Topf geben. Alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mind. 3 Minuten sprudelnd kochen. Den Topf vom Herd ziehen und rasch den Rum unterrühren.

Den Fruchtaufstrich sofort randvoll in saubere Gläser füllen (ich sterilisiere die Gläser vorher im Dampfgarer). Mit Schraubdeckeln verschließen, umdrehen und ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Die Gläser anschließend wieder wenden und vollständig auskühlen lassen.

Bärlauch-Tagliatelle mit Ragout Bianco*

Samstag, 27. April 2013

Wochendende. Frühling. Bärlauchzeit. Hurra! Und im Moment bin ich also gezwungenermaßen in absoluter Bärlauch-Pasta-Laune. Schon das dritte mal habe ich in dieser “grünen” Zeit Bärlauch zu Tagliatelle verarbeitet und sie dann getrocknet an liebe Abnehmer als kulinarisches Geschenk weitergegeben. Zum Glück immer mit grosser Begeisterung!

Und da am Wochenende erfreulicherweise immer etwas mehr Zeit zum Kochen bleibt, wurden die eh schon farbenfrohen Bärlauch-Tagliatelle mit einer etwas zeitaufwändigernen, aber nicht minder schmackhaften Sauce kombiniert. Schon lange wollte der farblose Bruder vom Ragout Bolognese getestet werden, leider schaffte es das ebenso leckere Ragout Bianco bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf meinen Teller. Fotografisch festgehalten wurde die Pasta MIT Sauce aus Zeit- und Lichtgünden zwar nicht  mehr – nichtsdestotrotz durfte der passende Wein aber auf keinen Fall fehlen.

Und weil Weisswein nicht nur zu Fischgerichten passt, gabs den begleitenden Wein dieses mal in Form eines kräftigen Chardonnays – denn auch komplexe, körperreiche Weissweine können absolut wunderbar mit dunklem Fleisch harmonieren. Für meinen Geschmack hat sich die Kombination aber auf alle Fälle super bewährt. Wer sich (wie ich) in Weinangelegenheit nicht ganz so sicher ist, welcher Wein zu welchen Speisen passt,  usw… ist übrigens bei Vidamo.de gut aufgehoben. Hier gibts z.B. viele weiterführende Infos zu Wein, Spirituosen und Schokolade – viel Spass beim Entdecken!

Zutaten für 2 Portionen

2 Eier (S)
40 g Bärlauch
200 g Weizendunst

200 g Tatar (oder Rinderhackfleisch)
200 g weisse Zwiebeln
70 g Karotten
70 g Staudensellerie
70 g Petersilienwurzel
3 Knoblauchzehen
3 EL Rapsöl
150 ml trockener Weisswein
150 ml Gemüsebrühe (oder Rinderbrühe)
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
5 Salbeiblätter
2 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Bärlauch waschen, trockenschüttlen und grob hacken. Zusammen mit den Eiern in einem hohen Gefäss mit dem Pürierstab fein mixen.

Den Weizendunst und die Bärlauch-Eier zusammen mit den Händen auf der Arbeitsplatte zu einem festen, aber glatten Teig verkneten. In Folie verpackt mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Zwiebeln fein würfeln, Knoblauchzehen schälen und pressen. Karotten und Petersilienwurzeln schälen und feinwürfeln. Staudensellerie waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden.

Rapsöl in einer grossen Pfanne erhitzen und das Öl darin erhitzen. Das Tatar darin bei nicht zu starker Hitze ca. 5 Minuten krümelig braten. Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Staudensellerie, Petersilienwurzel und Lorbeerblätter zugeben und weitere 3-4 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Wein angiessen und stark einkochen lassen. Mit Brühe aufgiessen und und das Ragout im vorgeheizten Backofen abgedeckt ca. 2:00 – 2:30 Stunden garen lassen.

Den Teig in zwei Portionen teilen. Die Teigportion mit dem Nudelholz der Länge nach auf ca. 1 cm ausrollen, mit etwas Weizendunst “bemehlen”. Anschließend die Teigbahn 4-5 mal durch die Nudelmaschine drehen, dabei den Walzenabstand bis zur gewünschten Nudelstärke immer feiner einstellen – bei mir war es Stufe 4 (von 9). Im Anschluß die Teigbahnen mit dem Messer auf gewünschte Länge kürzen (bei mir ca. 30 cm) und durch den Tagliatelle-Aufsatz der Maschine walzen. Die frischen Tagliatelle bis zum Verbrauch auf einem Nudelständer (oder Kleiderbügeln!) trocknen lassen.

Rosmarin und Salbei abzupfen und hacken. Thymian abzupfen. Alle Kräuter 10 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben und mit der Sauce mischen.

Die Bärlauch-Tagliatelle in reichlich und gut gesalzenem, siedenden Wasser ca. 2 Minuten gar ziehen lassen. In ein Sieb abgiessen. Zusammen mit dem Ragout-Bianco servieren. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen.

* Sponsored Post

Mango-Cashewnuss-Kugeln (raw)

Samstag, 20. April 2013

Energiekugeln, Teil 2! War der erste Teil eher herb, dunkel und nussig, so ist der zweite Teil sehr fruchtig und sommerlich-frisch. Bereit für das nächste rohköstliche Konfekt, bin ich ja mittlerweile schon ein riesiger Fan dieser süssen Kugeln geworden. Wobei mir die Mango-Cashewnuss-Kugeln ein ganz kleines bisschen besser schmecken als die orientalischen Schoko-Pistazien-Kugeln. Es wird einfach Zeit für wärmere Temperaturen und schon die Farbe der gesunden Nascherei macht Lust auf eine grosse Portion Frühling.

Die Idee für die fruchtigen Mango-Cashewnuss-Kugeln habe ich übrigens bei My New Roots entdeckt – einem wirklich ganz tollen und inspirierenden Blog. Ich habe das Rezept ein kleines bisschen für mich angepasst und die Mango-Energiekugeln mittlerweile schon zweimal hergestellt. Beim zweiten mal habe ich anstatt Honig einfach Ahornsirup verwendet, was mir persönlich etwas besser mundet. Ich bin schon auf Teil 3 gespannt…

Zutaten für ca. 20 Stück

100 g getrocknete Mangos (z.B. von Alnatura)
100 g  Cashewkerne
50 g Kokosraspeln
1 TL Ahornsirup (nach Geschmack)
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Kurkuma
Kokosraspeln zum Wälzen

Zubereitung 

Cashewkerne ca. 4 Stunden einweichen. Abspülen und abtropfen lassen. Mangos ca. 20 Minuten einweichen. Sie sollen leicht weich sein, aber nicht matschig.

In der Küchenmaschine alle Zutaten außer dem Ahornsirup zu einem homogenen, klebrigen Teig verarbeiten. Nach Geschmack Ahornsirup unter den Teig kneten.

Mit einem Löffel walnussgrosse Portionen abstechen und mit den Händen zu Kugeln formen. Die Hände bei Bedarf etwas mit Wasser anfeuchten. Anschliessend die Kugeln in den Kokosraspeln wälzen. Die Kugeln halten sich gut gekühlt (Kühlschrank) ca. 2 Wochen. Guten Appetit!

Vollkorn-Bagels

Sonntag, 07. April 2013

Bagels? Oft gehört und gelesen, aber nie gegessen oder sogar gebacken. Warum eigentlich?

Auf die Idee Vollkorn-Bagels zu backen brachte mich Cynthia Barcomi, denn in ihrem neuen Buch “Let´s bake” entdeckte ich ein tolles Rezept für Vollkorn-Bagels. Mit kleinen Abänderungen (komplett Vollkorn anstatt der im Original-Rezept angegebenen 50% Vollkornmehl und 50% Weizenmehl Typ 550, etwas weniger Zucker, plus Weizenkeime) machte ich mich sofort ans Werk. Hier, hier, hier und hier finden sich übrigens noch weitere begeisterte Bagel-Fans. Zwar nicht in der Vollkorn-Variante dafür aber immer von Cynthia Barcomi.

Fazit: Diese kleinen Kringel mit Loch in der Mitte schmecken wirklich super und haben sich mittlerweile zum absoluten Lieblings-Frühstücksgebäck gemausert. Der einzige Nachteil ist die etwas aufwendigere Zubereitung – die Bagels müssen vor dem Backen 2 Minuten noch ein zusätzliches heißes Wasserbad nehmen. Ich bereite mittlerweile der Einfachheit einfach größere Mengen zu, friere sie ein, und backe sie einfach fürs Frühstück portionsweise frisch auf. Meine Lieblingskombination zum Frühstück ist im Moment übrigens Frischkäse, Avocado, roher Schinken und Radieschensprossen!

Zutaten für 8 Bagels

500 g Dinkel-Vollkornmehl
1 TL Weizenkeime
7 g Trockenhefe
20 g brauner Zucker
10 g Salz
200 ml Wasser
40 ml Rapsöl
1 Ei (M)
20 g Zucker für das Kochwasser

Sesam, Mohn, Haferflocken, Weizenkeime zum Bestreuen (nach Belieben)

Zubereitung

Mehl, Trockenhefe, Weizenkeime, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Wasser, Rapsöl und Ei zu den trockenen Zutaten geben. Den Teig mit der Küchenmaschine oder mit der Hand ca. 4 Minuten kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurücklegen, mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig in 8 Teile teilen. Die einzelnen Teigstücke zu einer gleichmäßigen Kugel formen und nochmals abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen. Mit dem bemehlten Ende eines Kochlöffels in jede Teigkugel ein Loch drücken. Das Loch mit der Hand vorsichtig etwas größer ziehen. Die fertig geformten Bagels nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Ofen auf 215 Grad vorheizen.

Einen großen Topf Wasser mit 20 Gramm Zucker zum Kochen bringen. Wenn das Wasser koch, so viele Bagels wie möglich hineinlegen. Die Bagels sollten sich dabei aber nicht berühren. Die Bagels 2 Minuten kochen lassen, anschließend mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Jetzt die Bagels ganz nach Belieben mit Mohn, Sesam, Haferflocken usw. bestreuen. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Eine passende und absolut stylische Behausung für Bagels und alle anderen Backwaren: Der Brotkasten Grandy von Wesco wurde mir im Rahmen einer Kooperation kostenlos von Home24.de  zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! 

Orientalische Schoko-Pistazien-Kugeln (raw)

Donnerstag, 14. März 2013

Schon wieder Süßes auf rock the kitchen? Aber keine Angst, der besondere Clou ist bei dieser Nascherei: Mit vollwertigen Zutaten quer durch die Botanik sind diese Schoko-Pistazien-Kugeln eine köstliche und sogar gesunde Nascherei – durch reichlich Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Perfekt gegen kleine Leistungstiefs und als gesunder Power-Snack für zwischendurch.

Als Inspiration für diese hübschen, grünen Energiekugeln leistete mir übrigens eine kleine Auswahl an rohem Konfekt im Reformhaus treue Dienste. Die Bällchen sind hier allerdings nicht immer ganz so preiswert, warum also die Kugelei nicht einfach selbst in die Hand nehmen? Sie sind ruck zuck gemacht und hübsch verpackt eignen sich die orientalischen Schoko-Pistazien-Kugeln übrigens auch perfekt als kleines Last-Minute-Geschenk.

Statt Datteln können übrigens ebenso gut getrocknete Aprikosen, Feigen, Mango- oder Ananasstücke verwendet werden. Pistazien und Walnüsse lassen sich beliebig durch Mandeln, Haselnüsse, Sesam, Kokosflocken oder ähnliches ersetzen. Aromatisiert werden können die Energiekugeln, je nach persönlichem Geschmack, z.B. mit Orangen- oder Zitronenabrieb, verschiedensten Gewürzen, einem Schuss Rum, Haselnussgeist oder gefriergetrockneten und pulverisierten Früchten. Viel Spaß beim Kombinieren, Ausprobieren und Genießen!

Zutaten für 12 Stück (á 15 Gramm)

70 g Pistazien
15 g Walnüsse
125 g Datteln mit Stein (Medjool)
1 gestrichener TL rohes Kakaopulver
1/2 TL Zimt
1 Msp. Kardamom

Zubereitung

Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen. 25 g der Pistazien abwiegen und beiseite stellen. Die Walnüsse ebenfalls fein mahlen. Dattel entsteinen und in der Küchenmaschine fein, aber nicht zu Brei zerkleinern.

Pistazien, Walnüsse, zerkleinerte Datteln, Kakaopulver, Zimt und Kardamom in eine Schüssel geben und gründlich verkneten. Kugeln von 15 Gramm formen und diese in den restlichen Pistazien wälzen.

Erdnuss-Schoko-Cookies

Dienstag, 19. Februar 2013

Nach “Delicious Days” und “Geschenkideen aus der Küche” ist in den letzten Wochen das dritte Buch von Autorin, Fotografin und Bloggerin Nicole Stich erschienen. In “Sweets” erwarten uns – wie schon der Name erahnen lässt – ausschließlich süße Kreationen. Vom süßen Frühstück bis zum verführerischen Nachtisch finden sich hier viele tolle und kreative Rezeptideen. Es fällt wirklich schwer sich für ein allererstes Rezept zu entscheiden. Meine Wahl ist für den Anfang schließlich auf die köstlichen Erdnuss-Schoko-Cookies gefallen.

Der besondere Kick an den sehr schokoladigen Cookies: Sie werden in salzigen Erdnusssplittern gewälzt. Und wer die Kombination Schokolade mit einem Hauch von Salz schon probiert hat, weiß garantiert wovon ich spreche… Das ist aber noch nicht alles, zur Potenzierung des erdnussigen Geschmacks wandert anstatt normaler Butter cremige Erdnussbutter in den Teig. Einfach superbe!

Ganz wichtig auch für “chewy” Cookies: Die Kekse dürfen auf keinen Fall zu lange gebacken werden, auch wenn vielleicht die Backzeit zu kurz erscheint. Gerade wenn man meint, die Cookies bräuchten noch ein bis zwei Minuten, ist der richtige Zeitpunkt, die kleinen Schokokekse aus dem Backofen zu holen. Schließlich garen sie außerhalb des Ofens aufgrund der eigenen Hitze noch etwas nach.

Zutaten für ca. 25 Stück

200 g Zartbitterschokolade (80 % Kakaoanteil)
50 g gesalzene Erdnüsse
100 g cremige Erdnussbutter
100 g weißer Zucker
50 g hellbrauner Rohrohrzucker
2 Eier (M)
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade in einer Metallschüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen, dabei ab und zu umrühren. Etwas abkühlen lassen. Erdnüsse nicht zu fein hacken und in eine Schüssel geben.

Erdnussbutter und beide Zuckersorten mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Eier dazugeben und weiterrühren. Schokolade, Mehl und Backpulver untermengen.

Mit einem Eisportionierer (4 cm Durchmesser) oder zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen vom Teig abstechen. Mit den Händen rasch zu Kugeln formen und in den Erdnüssen wälzen. Die Kugeln mit etwas Abstand aufs Backblech setzen und nur ganz leicht mit der Hand flach drücken.

Blech in den Ofen (Mitte) schieben und die Cookies 13-14 Minuten backen. Sie sind optimal wenn sie in der Mitte noch weich und nicht ganz durchgebacken sind. Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Die abgekühlten Cookies in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Kürbiskern-Grissini

Dienstag, 05. Februar 2013

Schon wieder Grissini. In so kurzer Zeit haben es wohl noch keine zwei, fast gleichen, Rezepte hintereinander in den Blog geschafft. Aber bei so viel Begeisterung für die länglichen Brotstangen drücke ich (und hoffentlich ihr) schon mal ein Auge zu. Was muss, dass muss!

Wobei die Betonung natürlich auf “fast gleich” liegt. Im Gegensatz zum  Grissini-Vorgänger  mit schwarzen Oliven und Parmesan, wurde hier ein Teil des Mehles einfach durch geröstetes Kürbismehl ersetzt. Außerdem wurden die Teigstränge ebenso auf diesem Mehl gerollt, was ihnen zusätzlich noch eine tolle Optik verleiht. Das Kürbismehl habe ich übrigens ganz zufällig beim Mehl-Großeinkauf  in der heimatlichen Mühle entdeckt und war sofort schwer begeistert – Kürbiskerne in pulverisierter Form fanden bis jetzt noch nicht den Weg in das heimische  Küchenregal.

Zutaten für ca. 20 Stück

100g Mehl (Typ 1050)
25 g Kürbismehl
2 EL Kürbiskernöl
10 g Hefe, frisch
1/2 TL Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz

Zubereitung

Hefe in 70 ml lauwarmes Wasser bröckeln und auflösen. 100 g Mehl, 25 g Kürbismehl, Kürbiskernöl, Zucker, Backpulver und 1/2 TL Salz mischen. Hefewasser zufügen. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl zugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen (E-Herd 225 Grad).

Den Teig kurz durchkneten und zu einem Strang formen. Den Strang in ca. 20 gleich große Stücke teilen. Jeweils auf etwas Kürbiskernmehl zu knapp 1/2 cm dünnen Strängen rollen.

Teigstränge nebeneinander aufs Blech geben. Im heißen Ofen (mittlere Schiene) 5-6 Minuten goldbraun backen. Grissini herausnehmen, samt Papier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Trocken lagern.

Vitello Tonnato

Sonntag, 03. Februar 2013

Ich liebe Vitello Tonnato und seit ich das erste mal dieses “ge(thun)fischte” Kalb probiert habe, finde ich die Kombi Fleisch/Fisch wirklich ganz hinreißend. Leider komme ich aber ziemlich selten in den Genuss, was die Vorfreude auf die selbstgemachte Variante schon fast ins Unermessliche steigert.

Vitello Tonnato ist eine klassische Vorspeise der italienischen Küche: Dünn aufgeschnittenes, mit Weißwein, Brühe und verschiedenem Gemüse gekochtes Kalbfleisch, das kalt aufgeschnitten mit einer feinen Tunfischsauce serviert wird. Die Garnierung bleibt jedem dann nach Lust und Laune selbst überlassen, ganz klassisch und auf Nummer sicher geht man jedoch immer mit Kapern und Zitronenscheiben.

Ich habe mich bei meinem Rezept mit kleinen Abweichungen an Roberts Rezept gehalten. Leider sind die zarten Scheiben, dank fehlender Aufschnittmaschine, nicht ganz so dünn und elegant auf die Teller gewandert, aber an diesem technischen Problem wird noch gearbeitet.

Zutaten für 6 Portionen

800 g Kalbsnuss
2 EL Rapsöl
1 kleine Karotte
1 Rippe Stangensellerie
1 kleine Schalotte
1 Rosmarinzweig
150 ml Gemüse- oder Fleischbrühe, selbstgemacht
100 ml Weißwein, trocken

4 EL Majo (selbstgemacht oder gekauft)
240 g Bio-Thunfisch, abgetropft
6 TL Kapern
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
4 Sardellenfilets
8 EL Weißwein
4 EL weißer Balsamico
Pfeffer
Salz

Nach Belieben Zitronenscheiben, Kapernäpfel, Kapern, Oliven, gegrillte Artischocken, Basilikum, Portulak, Rucola …

Zubereitung

Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schalotte, Karotte und Selleriestange in Würfel schneiden. In einem ofenfesten, verschliessbaren Gusseisentopf 2 EL Räpsöl erhitzen, das Gemüse zusammen mit dem Rosmarinzweig kurz anrösten. Herausnehmen. Das Fleisch zugeben, von allen Seiten anbraten, dann mit der Brühe und dem Wein begiessen. Gemüse wieder zugeben.

Zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 150°C ca. 20 Minuten garen. Nach 10 Minuten wenden. Nach 20 Minuten mit einem Fleischthermometer die Temperatur prüfen, es sollte eine Kerntemparatur von 60 Grad haben. Das Fleisch soll nicht durchgeschmort, sondern innen noch rosa sein. Fleisch sofort herausnehmen, erkalten lassen und über Nacht in Folie eingerollt im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Sauce den Thunfisch, Majo, Weisswein, Balsamicoessig, Zitronenabrieb, Sardellen und Kapern mit dem Stabmixer zu einer feinen Creme mixen, und die Konsistenz, falls nötig, mit  weiterem Weisswein oder etwas Mayo einstellen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Kalbfleisch mit einem scharfen Messer oder der Aufschnittmaschine (optimal) in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf Teller bzw. eine Platte drapieren. Die Sauce auf das Fleisch geben und mit Kapern, Kapernäpfel usw. garnieren. Dazu habe ich selbstgemachte Grissini serviert.

 

Grissini mit schwarzen Oliven und Parmesan

Freitag, 01. Februar 2013

Wann habe ich wohl meine vielleicht ersten Grissini gegessen? Muß wohl schon sehr lange zurückliegen, irgendwie kann ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnern. Genauso wenig wie ich mich an die letzte Grissini-Mahlzeit erinnern kann, habe ich auch nie einen klitzekleinen Gedanken an die Zubereitung der dünnen, mürben und vielleicht sogar etwas langweiligen Brotstangen verschwendet. Die einzelnen Grissini-Stangen von Hand selbst rollen? Never ever, viel zu zeitaufwendig.

Alles änderte sich aber, als ich ein tolles Rezept in der neuen Lecker-Bakery entdeckte. Grissini mit schwarzen Oliven. Mein Weltbild wurde zum Glück wieder gründlich zurechtgerückt, denn die Herstellung geht wirklich unerwartet fix von der Hand. Der Teig lässt sich viel leichter bearbeiten als gedacht, er reisst nicht und das Wichtigste: Die Brotstangen lassen sich relativ schnell und gleichmäßig rollen – perfekt für mich.

Das Originalrezept wurde allerdings ein kleines bisschen abgeändert. Etwas mehr Knoblauch, als Zugabe Parmesan und Mehl vom Typ 1050. Schmeckt und wird garantiert wieder gebacken!

Zutaten für ca. 30 Stück

75 g schwarze Oliven, entsteint
1 Knoblauchzehe
1 EL Parmesan, fein gerieben
2 EL Olivenöl
10 g Hefe, frisch
125 g Mehl (Typ 1050)
1/2 TL Zucker
1/2 TL Backpulver
Salz

Zubereitung

Oliven abtropfen lassen und grob hacken. Knoblauch schälen und würfeln. Oliven, Knoblauch und Öl mit dem Stabmixer pürieren.

Hefe in 70 ml lauwarmes Wasser bröckeln und auflösen. 125 g Mehl, Zucker, Parmesan, Backpulver und 1/2 TL Salz mischen. Hefewasser zufügen. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Olivenpüree mit einem weiteren EL Mehl unter den Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen (E-Herd 225 Grad).

Den Teig kurz durchkneten und zu einem Strang formen. Den Strang in ca. 30 gleich große Stücke teilen. Jeweils auf etwas Mehl zu knapp 1/2 cm dünnen Strängen rollen.

Teigstränge aufs Blech geben. Im heißen Ofen 5-6 Minuten goldbraun backen. Grissini herausnehmen, samt Papier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Trocken lagern.

Vollkornbrot mit Weizenkeimen

Sonntag, 27. Januar 2013

Ich hoffe ihr hattet eine stressfreie Woche und genießt den Sonntag in vollen Zügen! Mein kompletter Sonntag steht ganz im Zeichen des Blog-Relaunch, den ich auch schon überhaupt nicht mehr erwarten kann. Ein Ende ist jetzt zumindest in Sicht, auch wenn doch noch etwas Zeit investiert werden muss. Soll ja schließlich alles perfekt sein, oder? Aber ihr dürft gespannt sein und ich hoffe dass das neue Design gefällt!

Lange Rede, kurzer Sinn – trotzdem möchte ich euch auf keinen Fall meine neue Liebe vorenthalten: selbstgebackenes Vollkornbrot. Das Vollkornbrot-Angebot  hierzuorte lässt mich nicht unbedingt vor Freude am guten Geschmack aus den Latschen kippen und nur für Brot den fahrbaren Untersatz bemühen – nein Danke.

Mit Sauerteig stand ich bis vor kurzem zwar auf Kriegsfuß, irgendwie erschien mir die Teigführung kompliziert und langwierig. Zur endgültigen Rettung der Backehre habe ich mich trotzdem mutig ans Sauerteigbrot gewagt – mit überraschendem Erfolg. Und es ist irgendwie doch gar nicht so schwer … Das Ergebnis ist feinporig, saftig und aromatisch im Geschmack. Für den nötigen “Biss” gabs noch eine Handvoll Kürbiskerne in den Teig, die “Beigabe” lässt sich aber natürlich nach Lust und Laune variieren.

Zutaten

100 g Roggenvollkornmehl
100 ml Wasser
75 ml flüssiger Natursauerteig (Beutel)

30 g Hefe
350 ml Wasser
200g Roggenvollkornmehl
300 g Dinkelvollkornmehl
30 g Weizenkeime
20 g Salz
Mehl zum Bearbeiten
nach Belieben Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Walnüsse …

Zubereitung 

Am Vortag 100 g Roggenvollkornmehl mit 100 ml Wasser und dem Sauerteig gut verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur 12-14 Std. oder über Nacht reifen lassen.

Für den Brotteig am nächsten Tag die Hefe in einer Schüssel in dem lauwarmen Wasser auflösen und mit dem vorbereiteten Sauerteig mischen. Das Roggenvollkorn- und Dinkelvollkornmehl und die Weizenkeime zusammen mit dem Salz hinzufügen und alles gut unterarbeiten. Den Teig von Hand ca. 6 – 7 Minuten gründlich durchkneten.

Den fertigen Teig in eine, mit einem gut bemehlten Küchentuch ausgelegte, runde Schüssel geben und abgedeckt ca. 80 Min. bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Die Schüssel auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen und den Teig abgedeckt nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 240° vorheizen, dabei ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Brot in den heißen Ofen (Mitte) schieben und 10 Min. anbacken. Danach die Temperatur auf 220° herunterregeln und das Brot in ca. 35 Min. fertig backen. Abkühlen lassen.

Sauerbraten aus dem Römertopf

Sonntag, 13. Januar 2013

Sauerbraten gabs schon in meiner Kindheit und war damals schon vom schmackhaften Aroma mehr als angetan. Besonders die Sauce war in Kombination mit Kartoffelklößen ein kulinarisches Highlight, an welches ich mich sehr gut erinnern kann. Einmal probiert, will man ihn immer wieder, das säuerliche Aroma vom Fleisch und das süße der Soße ergänzt sich toll.

In Eigenregie habe ich Sauerbraten aber erst einmal zubereitet, obwohl es eigentlich kinderleicht ist. Suhlt sich das auserkorene Stück Fleisch erstmal im Wein-Essig-Gewürz-Bad ist nur noch etwas Geduld gefragt. Der Rest ist dann nur noch eine Frage von wenigen Stunden.

Rheinischer, Badischer, Fränkischer, Sächsischer, Schwäbischer, Großmutters Sauerbraten oder whatever, die genauen Unterschiede der einzelnen Regionen und Zubereitungsarten erschließen sich mir noch nicht ganz genau. Eine Gemeinsamkeit ist beim Sauerbraten aber auf alle Fälle das Einlegen des Fleischstücks in eine Beize. Ohne spezielles Rezept und wahrscheinlich von jeder Region etwas, habe ich mich mehr oder weniger auf meine Gefühl verlassen. Mit einem sehr schmackhaften und zartem Ergebnis!

Zutaten für 4 Personen

Marinade
500 ml trockener Rotwein
150 ml Rotweinessig
3 Lorbeerblätter
1 TL Pimentkörner
1 TL Wacholderbeeren
1/2 TL Korianderkörner
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Nelken
1/2 Zimtstange
1 Zweig Rosmarin
1 kleine Zwiebel
50 g Karotte
50 g Knollensellerie
800 g Rindfleisch (falsches Filet)

Braten
50 g Petersilienwurzel
50 g Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
1 TL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Pimentkörner
1/2 TL Korianderkörner
1 TL Pfefferkörner, schwarz
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
200 ml Rinderfond oder Rinderbrühe
40 g Saucenlebkuchen
1 TL Rosinen
Balsamicoessig
Ahornsirup
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Für die Fleischmarinade den Rotwein mit den Gewürzen kurz aufkochen. Abkühlen lassen. Das Gemüse in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Essig und Rosmarin zur Marinade geben. Das Fleisch in einen Gefrierbeutel geben und mit der gesamten Marinade begießen. Den Gefrierbeutel so verschließen, dass der Braten vollständig mit der Marinade und Gemüse bedeckt ist. 3 – 7 Tage im Kühlschrank marinieren lassen, dabei gelegentlich wenden.

Am Zubereitungstag den Römertopf ca. 1/2 Stunde wässern. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für den Braten Petersilienwurzel, Knollensellerie, Knoblauch und Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Braten aus der Beize nehmen und trockentupfen. Beize durch ein Sieb gießen und aufbewahren.

1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum anbraten und in den Römertopf geben. Das kleingeschnittene Gemüse ebenfalls kurz anbraten. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, anschließend das Gemüse zum Fleisch in den Römertopf geben. Die Marinade angießen. Gewürze und Kräuter in einen Teefilter geben und ebenfalls zugeben, darauf achten dass er mit der Marinade bedeckt ist. Den Deckel aufsetzen und den Sauerbraten für ca. 2 Stunden im Ofen schmoren. Zwischendurch den Braten 1 mal wenden.

Den Sauerbraten aus dem Römertopf nehmen und in Alufolie wickeln. Den Bratensud in einen Topf abseihen. Rinderfond oder Rinderbrühe, zerbröckelten Saucenlebkuchen und Rosinen zugeben und die Sauce ca. 5 Minuten leicht einköcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, der Saucenlebkuchen sollte sich vollständig aufgelöst haben (ist sie zu dünn, einfach etwas vom Gemüse in die Sauce pürieren). Die Sauce mit wenig Balsamicoessig, Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch in Scheiben schneiden und zusammen mit der Sauce und den Beilagen servieren (bei uns Kartoffelklöße und Rosenkohl).