Archiv für die Kategorie ‘Hauptgericht’

Spinat-Ricotta-Wan Tans auf Paprikasugo und Pinienkernen

Dienstag, 07. Februar 2012

Gibt es gefüllte Pasta für Ungeduldige (und Grobmotoriker)? Seit gestern bin ich der festen Überzeugung…

Mit Zweiteren habe ich Gott sei Dank nichts am Hut, aber Ungeduld zählt so ziemlich zu einer “meiner” persönlichen Todsünden. Besonders, wenn es um die verzögerte, tägliche warme Mahlzeit geht, verstehe ich überhaupt keinen Spaß mehr. Wenn akuter Hunger besteht und der Magen nach einem anstrengenden Tag schon in den Kniekehlen hängt, muß möglichst fix ein anständiges Gericht auf den Tisch und in den Magen. Was dann leider schon mal weitere “echte” Todsünden nach sich zieht: (Futter-) Neid, Zorn, Völlerei und wenn der Magen voll ist - Faulheit. 

Um diesen Lastern vorzubeugen bzw. die Auswirkungen möglichst gering zu halten, empfehle ich Freunden von Tortellini, Ravioli und Co. nicht die fade schmeckenden Fertigpackungen aus dem Supermarkt-Kühlregal, sondern lediglich fertigen und tiefgekühlten Wan Tan-Teig. Dieser ist in Rekordzeit mit der cremigen Spinat-Ricotta-Masse gefüllt und bettet sich nach einem heißen Meersalz-Bad voller Stolz auf der Paprikasugo.

Zutaten für 4 Portionen:

150 g TK- Blattspinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
150 g Ricotta
1 EL Parmesan, frisch gerieben
1 Eigelb (M)
20 runde TK-Wan Tan-Blätter ( ca. 8-9 cm Ø, Asiamarkt)
Muskatnuss
Meersalz
Pfeffer

3 rote Paprikaschoten (je ca. 200 g)
1 kleine, weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 TL Tomatenmark
50 ml Gemüsefond
1 Zweig Thymian
Pfeffer
Meersalz

1 EL Pinienkerne, geröstet
Parmesan, gehobelt
Rucola

Zubereitung:

3 rote Paprikaschoten längs vierteln, entkernen und mit der Hautseite nach oben nebeneinander auf ein Backblech legen. Unter dem vorgeheizten Backofengrill ca. 6-8 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen, für 5 Min. mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken, anschließend häuten und in Stücke schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehe für die Sugo fein hacken und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Die gegrillten Paprikaschoten, Tomatenmark, Gemüsefond und Thymian zugeben und die Sauce ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Thymianzweig entfernen, die Parikasugo mit Salz und Pfeffer würzen und fein pürieren.  Beiseite stellen.

Für die Wan Tans den Spinat ausdrücken und fein hacken. Schalotte und Knoblauchzehe fein würfeln und in 1 TL Olivenöl kurz andünsten. Spinat zugeben, kurz mitdünsten und leicht abkühlen lassen. Ricotta, Parmesan und Eigelb gründlich mischen und die Masse mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

Eine ca. walnussgroße Menge Spinatmasse mit einem Spritzbeutel auf je ein Wan Tan-Blatt spritzen, die Ränder mit Wasser bepinseln, zuklappen und gut andrücken. Die fertig gefüllten Nudeltaschen ca. 3 Minuten in leicht sprudelnden Salzwasser kochen und anschließend abgießen. Paprikasugo erhitzen, auf 4 Teller verteilen und je 5 Wan Tans darauf anrichten. Mit Pinienkernen und Parmesan bestreuen. Den Rucola auf die Pasta geben und servieren. Guten Appetit!

Rote Linsen-Spinat-Tarte mit Feta

Samstag, 04. Februar 2012

Linsen in Kombination mit Spinat ist für mich schlichtweg DIE Kombination – geschmacklich, sowie seit dieser Tarte garantiert auch farblich!  Und weil sich im Kühlschrank noch unbeachteter Fetakäse fand, wure dieser kurzerhand mit hineinkomponiert…

Schwer begeistert hat mich der Linsenboden, der es definitiv mit  jedem anderen Tarte-Boden auf dieser Welt aufehmen kann. Auf den ersten Blick ist das sicher etwas ungewöhnlich aber auf den zweiten Blick steht für mich als Linsenfan das Ergebnis bei Linsenboden vs. Mürbteigboden fest! Außerdem läßt sich die Tarte aufgrund des kompakten Bodens nicht nur einfach aus der Form lösen sondern anschließend auch spielend leicht portio- nieren. Dies nur so als praktische Anmerkung für den einen oder anderen Linsenskeptiker.

Wer also Linsen und Spinat in Kombination mit Fetakäse nicht für völlig abwegig hält, sollte bei dieser Tarte auf alle Fälle einmal zugreifen bzw. sie nachbacken.

Zutaten für eine Tarteform (26 cm):

125 g rote Linsen
50 g Vollkornsemmelbrösel
1 kleine, weiße Zwiebel in Würfel
1 TL Olivenöl
1 EL geriebener Parmesan
1 Eigelb (M)
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Tomatenmark
Salz
Pfeffer

225 g TK-Blattspinat
1 kleine, weiße Zwiebel in Würfel
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Olivenöl
100 g saure Sahne
50 g Creme Fraiche
50 ml Milch
100 g Feta, zerbröselt
2 Eier (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Tarteform fetten, mehlieren und kalt stellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Rote Linsen ca. 10 Minuten gar kochen. Zwiebel im Olivenöl glasig dünsten. Linsen, Zwiebeln, Parmesan, Semmelbrösel, Knoblauch, Eigelb, Salz, Pfeffer und Tomatenmark zu einem homogenen Teig verkneten. Die Tartform gleichmäßig damit auskleiden und nochmals kalt stellen.

Für die Spinat-Feta-Masse 1 TL Olivenöl erhitzen und Zwiebelwürfel und Knoblauch darin andünsten. Spinat zugeben und ca. 1 Minute mitdünsten – abkühlen lassen. Saure Sahne, Creme Fraiche, Milch, Eier und zerbröselten Feta vermischen. Spinat unterrühren un die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Die Spinatmischung auf den Linsenboden gießen und glatt streichen. Die Tarte bei 180 Grad ca. 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und ca. 15-20 Minuten ruhen lassen und genießen! Guten Appetit!

Asia-Bolognese auf Reisbandnudeln

Dienstag, 24. Januar 2012

Heute mal kurz, knapp und fotolos… Weil diese “etwas andere” Bolognese aber an Geschmack und Aroma kaum zu überbieten ist, muß das köstliche Rezept einfach mal ohne Bebilderung  für mich und die Nachwelt festgehalten werden. Aber eh egal, denn kein Foto von mir würde je diesem Gaumenknospenschmeichler gerecht werden…

PS: Schlimm ohne Foto?

Zutaten für 2 Personen:

100 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1/2 TL fein gehacktes Zitronengras
20 g Ingwer
20 g Koriandergrün
10 g Thai-Basilikum
1 EL Rapsöl
150 g Tatar (oder Rinderhackfleisch)
1 EL Tomatenmark
1/2 TL rote Currypaste
100 g passierte Tomaten
1 EL Sojasauce
1 TL Palmzucker (ersatzweise normaler Zucker)
3 Kaffirlimettenblätter, gehackt
250 ml Gemüsebrühe
50 ml Rotwein, trocken
Salz
Szechuanpfeffer
1 EL Limettensaft
1 EL Fischsauce
250 g breite Reisbandnudeln

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer sehr fein würfeln. Koriander und Thai-Basilikum grob hacken.

Öl in einem Topf erhitzen. Tatar (oder Rinderhackfleisch) darin leicht braun anbraten. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Zitronengras zugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark und Currypaste einrühren. Mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Palmzucker, Tomaten, Kaffirlimettenblätter, Thai-Basilikum und die Hälfte des Korianders zugeben und die Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Limettensaft und Fischsauce abschmecken und ca. 1/2  Std. leicht köcheln lassen.

Die Reisbandnudeln nach Packungsanweisung garen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Nudeln mit der Sauce anrichten und mit Koriander dekoriert servieren.

Quelle: Modifiziert nach Essen & Trinken 1/2012

Kabeljau-Sauerampfer-Strudel auf cremigem Riesling-Speck-Kraut

Sonntag, 08. Januar 2012

Nach der ganzen Weihnachts- und Urlaubsvöllerei starte ich das Jahr auf keinen Fall mit einer eingeschränkten Kalorienzufuhr. Der Körper hat sich über Tage und Wochen mühsam an die gesteigerte Nährstoffzufuhr gewöhnt und jetzt soll alles apprupt im neuen Jahr ein Ende haben? Nicht mit mir und nicht heute und hier.

Und weil Speck und Kraut an sich schon eine leckere Kombination sind, potenziert sich der Geschmack (und Kalorien) mit Creme Double und reichlich Alkohol gleich nochmal. Diese köstliche Kreation ist übrigens ein Weltenbummlerrezept, denn es ist österreichischen Ursprungs, wurde in der New York Times gedruckt,  mir in Schottland von zwei Deutschen kredenzt und von meiner Wenigkeit  mit kleinen Abänderungen sofort mit Begeisterung nachgekocht. An diese Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön in Richtung der Insel!

Schneeweißer Fisch, cremeweißes Kraut, elfenbeinweißer Filoteig und Weißwein in einer samtweiße Sauce auf strahlend-weißen Tellern – das alle klingt nach einer (fast) perfekten Abstimmung für den Blogevent von Uwe. Leider hat sich der grüne Sauerampfer zwecks Dekoration etwas frech und vorlaut  in den Vordergrund gedrängt, was aber dem hellen Gesammt- erscheinungsbild hoffentlich keinen Abbruch tut. Uwe, einfach mal ein Auge zudrücken und großzügig drüber hinwegsehen!

 

 

Zutaten für 2 Personen:

300 g Sauerkraut (frisch oder Dose)
1 kleine, weiße Zwiebel
1 EL Rapsöl
1 kleine Kartoffel (ca. 80 g)
50 g geräucherter Speck
200 ml Gemüsebrühe oder Wasser
2 Lorbeerblätter
5 Pfefferkörner
3 Wacholderbeeren
1 Prise gemahlener Kümmel
1 EL Zitronensaft
200 ml Riesling
50 ml Noilly Prat
1 Becher Creme Double (120 g)
250 g Bio-Kabeljaufilet, in 4 gleichgroßen Stücken
4 Blätter Filoteig (35 x 35 cm)
40 g Butter, flüssig
24 kleine Blätter Sauerampfer
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

Das Kraut in reichlich kaltem Wasser ca. 2 Std. wässern damit es den saueren Geschmack etwas verliert. Das Kraut anschließend abgießen und gut ausdrücken.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und im Rapsöl glasig dünsten. Speck, Sauerkraut, Gemüsebrühe oder Wasser und Gewürze zugeben und das Kraut ca. 45 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser zugeben. Die Kartoffel fein reiben. Kartoffel unterrühren, Riesling und Noilly Prat angießen und das Kraut weitere 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluß Zitronensaft und Creme Double einrühren und das Kraut mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Eine Filoteigblatt auf ein feuchtes Geschirrtuch legen und dünn mit flüssiger Butter bepinseln. Das 2. Filoteigblatt exakt darauflegen und ebenfalls dünn mit Butter bepinseln. Die letzten beiden Blätter ebenfalls darauflegen und immer wieder dünn mit Butter bepinseln. Das Quadrat in jeweils gleichgroße Teile vierteln. Auf  jedes Teigquadrat mittig 1 Stück Fisch setzen, salzen, pfeffern und mit den Sauerampferblättern belegen. Die Teigseiten links und rechts einschlagen und den Fisch von unten nach oben einrollen. Die Fischpäckchen nochmals dünn mit Butter bestreichen und ca. 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen goldbraun backen.

Das Sauerkraut erwärmen und durch ein Sieb gießen. Die Sauce auffangen und je nach Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben evtl. mit Stärkemehl binden. Die Kabeljau-Strudel mit der Sauce und dem Sauerkraut in tiefen Tellern anrichten und servieren.

 

Udon-Hühnersuppe mit Zitronengras, Ingwer und Koriander

Dienstag, 20. Dezember 2011

Suppe, die Zweite! In der frostigen Jahreszeit und so kurz vor Weihnachten entpuppen sich wärmende und würzige Suppen als wahre Lebensretter – sie sorgen für wohlige Wärme im Bauchbereich nach einem ausgedehnten Spaziergang bei Minustemperaturen. Was bei manchen vielleicht der Glühwein nicht schafft – bei dieser Hühnersuppe im Asia-Style mit Udon-Nudeln und Gewürzen wie Sternanis, Nelke und Piment wird einem garantiert warm ums winterliche Herz.

Absolut elementar bei dieser Suppe ist die Brühe mit ihrem absolut kräftig-würzigen Geschmack und den Aromen von aromatischen Ingwer, Koriander, Knoblauch, Zitronengras und der Kaffirlimettenblätter. Das saftige Hähnchenfleisch tut sein übriges – da wird eigentlich die restliche Suppeneinlage zum Nebendarsteller und lässt sich je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt austauschen. Sojasprossen, Zuckerschoten, Tofuwürfel, Thai-Basilikum, Wan Tan, Morcheln, Sesam, Spinat usw. passen ebenfalls super zur kräftigen Hühnerbrühe – und macht somit jede Grippeimpfung überflüssig… ;-)

Und weil ich mittlerweile schon jeden Winter richtig zum Suppenkasper mutiere, spukt durchaus in meinem Kopf schon ansatzweise die nächste flüssige Mahlzeit umher…

Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel
1 EL Sesamöl
1 5-cm-Stück Ingwer
4 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Karotte
1 kleine Chilischote
100 ml Sojasauce, dunkel
2 Kaffirlimettenblätter
1 Stange Zitronengras, angedrückt
4 Sternanis
5 Pimentkörner
3 Nelken
1/2 TL Pfefferkörner, schwarz
1/2  Bund Koriander
1 Bio – Hähnchenbrust mit Haut (ca. 200 g)

2 Frühlingszwiebeln
200 g Udon-Nudeln (Asia-Shop)
4 Stiele Koriander

Zubereitung:

Zwiebel mit Schale halbieren. Hähnchenbrust mit kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Sesamöl in einem großen Topf heißwerden lassen und die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten abraten. 600 ml Wasser angießen. Ingwer, Knoblauch, halbierte Karotte, Sojasauce, Kaffirlimettenblätter, Zitronengras, Sternanis, Piment, Nelken, Chili, Pfefferkörner, Koriander und die Hähnchenbrust ins Wasser geben. Die Suppe ca. 1 Stunde zugedeckt bei kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Udonnudeln in außreichend kochendem Wasser al dente kochen, abschrecken, abseihen und beiseite stellen. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Hähnchenbrust aus der Suppe nehmen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Suppe durch ein Sieb gießen und zusammen mit den Hähnchenbruststücken und den Nudeln in Suppentassen oder Suppentellern anrichten. Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und nach Belieben mit (viel) Koriander garnieren.

Fakes, griechische Linsensuppe

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Mich hats schwer erwischt… Nein, nicht mit einer Grippe sondern, seit heute bin ich hoffnungslos dieser griechischen Linsensuppe verfallen. Vergesst einfach meine bisherigen Schwärmereien über diverse Linsengerichte – dieses liegt unangefochten und ganz konkurrenzlos auf dem ersten Platz meiner Hülsenfrüchte-Rangliste.

Diese mega-leckere Suppe - in Griechenland Fakes genannt - überzeugt mit ihrem wahnsinnig aromatisch-würzigen Geschmack nicht nur mit 100 %iger Sicherheit den letzten Linsenhasser, sondern punktet zusätzlich mit ernährungs- physiologisch wichtigen Aspekten. Praktisch, oder ? Fakes schmeckt also nicht nur super und ist ganz nebenbei noch ziemlich nahrhaft und gesund.

Zu verdanken habe ich diese Linsensuppe Tessa Kiros, der Autorin von “Griechenland in meiner Küche – Rezepte die nach Sommer schmecken”. Dieses tolle und authentische Griechenland-Kochbuch überzeugt ohne (und gerade deswegen) Gyros und den meisten von uns bekannten Gerichten vom 08/15-Standard-Griechen um die Ecke und erinnert mich gerade deswegen an mein absolute Lieblings-Taverna mit tollen Mezes und vielen anderen , aber absolut  schmackhaften Gerichten. Darauf einen Ouzo – Yamas!

Zutaten für 4 – 6 Personen:

6 EL Rotweinessig
4 Knoblauchzehen
1 Zweig getrockneter Oregano
2 Lorbeerblätter
300 g kleine braune Linsen
4 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
1 mittelgroße Möhre, fein gewürfelt
1 Zimtstange
300 g Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Den Essig mit einer zerdrückten Knoblauchzehe, Oreganozweig und 1 Lorbeerblatt in eine Schüssel geben und beiseitestellen.

Die Linsen kalt abspülen. Mit 1,75 Liter kalten Wasser in einen Topf geben. Den restlichen Knoblauch pressen und mit dem zweiten Lorbeerblatt, Olivenöl, Zwiebel, Möhre und der Zimtstange ebenfalls in den Topf geben. Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 25 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten zufügen und die Suppe mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Alles 20 Minuten weiterköcheln lassen bis die Linsen weich sind und die Suppe andickt.

Den Deckel abnehmen und die Suppe offen noch etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis sie schön cremig ist. Den Topf vom Herd nehmen, 3 EL aromatisierten Essig einrühren und die Suppe noch einige Minuten ruhen lassen. Die Suppe mit etwas Olivenöl beträufeln und noch heiß mit dem restlichen Essig servieren.

Miesmuscheln im Thai-Curry-Sud

Montag, 26. September 2011

Ich liebe Muscheln – aber nur wenn ich sie nicht anschließend selbst verspeisen muß, Asche auf mein Haupt! ;-)

Wenns aber ums Zubereiten der kleinen Wassertierchen geht – da bin ich Feuer und Flamme dafür. Ich koche, rieche und probiere den Sud, die anderen schmecken und verspeisen das Ergebnis. Diese Arbeitsteilung ist doch nur mehr als gerecht, oder?

Nach oberleckeren Muscheln mit Cidre, Lauch und Speck von Steph, kommen dieses Mal asiatische Aromen mit ins Spiel. Völlig anders als die Vorgänger-Version aber nicht weniger schmackhaft, bietet sie diese Variante vor allem für Koriander- freunde an. Hier scheiden sich die Geister warscheinlich mindes- tens genaus so arg wie bei Muschelgerichten…

Zutaten für 2 Personen:

1 kg Miesmuscheln
1 weiße Zwiebel
1 EL Rapsöl
2 Knoblauchzehen
1-cm-Stück Ingwer
1 Karotte
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Weißwein, trocken
50 ml Pflaumenwein
250 ml Kokosmilch
200 ml Fischfond
2 Kaffirlimettenblätter
1/2 Stängel Zitronengras, angedrückt
1/2 TL rote Currypaste
1/2 Bund Koriander
Szechuanpfeffer
Salz

Zubereitung:

Die Muscheln unter fließendem Wasser gründlich wässern. Kaputte und offene Muscheln, die sich auf Druck nicht schließen, aussortieren. Muscheln nochmals mehrfach kalt spülen.

Zwiebel fein würfeln, Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden, Ingwer reiben, Karotten fein würfeln, Kaffir- limettenblätter in feine Streifen und Lauchzwiebel in Ringe schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel, Ingwer und Knoblauch darin glasig dünsten, Karottenwürfel, Kaffirlimetten- blätter und Zitronengraß zugeben und ebenfalls kurz mitdüns- ten. Mit Weißwein und Pflaumenwein ablöschen. Fischfond zugießen und den Sud einige Minuten leicht köcheln lassen.

Die Flüssigkeit kräftig aufkochen, Lauchzwiebeln und Muscheln zugeben. Deckel aufsetzten und die Muscheln ca. 4 Minuten kochen lassen bis sie sich geöffnet haben.

Die Muscheln aus dem Sud nehmen und warm stellen. Noch geschlossene Muscheln aussortieren. Zitronengras entfernen und die Kokosmilch zugießen. Currypaste einrühren und den Sud kurz aufkochen. Mit Szechuanpfeffer und Salz würzen. Den Sud über die Muscheln geben, großzügig mit Korianderblättern bestreuen und mit frischem Baguette servieren.

Warme Glasnudeln mit Linsen, Tatar und gegrillter Ananas

Sonntag, 28. August 2011

Eigentlich hätte es diesen Blogbeitrag schon Anfang dieser Woche geben sollen – bei Temperaturen jenseits der 30 ° Celsius war dieser lauwarme Nudelsalat mit Abstand mein kulinarisches Highlight. Wobei ich ja diesbezüglich eher unerschrocken bin – bei 34 ° Grad köchelt die Bolognesesauce 5 Stunden am Ofen oder der Backofen läuft auf Hochtouren und belohnt mich einer leckeren Lasagne. Mit gaaaanz viel Käse natürlich… Wer so etwas nicht aushält ist selber schuld ;-)

Um jetzt nicht übermäßig vom Thema abzuscheifen – die schon fast banale  Bezeichnung “Nudelsalat” wird diesem schmackhaften Salat wohl überhaupt nicht gerecht. Die Kombination Ingwer/Knoblauch/Koriander geht ja eigentlich immer und als absoluter Linsenfan stellt sich für mich hier ja gar nicht die Frage. Die Ananas hingegen fiel zwar eigentlich nur der Resteverwertung zum Opfer, was sich aber als absolut kluger Schachzug herausstellte. Sehr empfehlenswert!

Zutaten für 2 Personen:

100 g Glasnudeln
50 g grüne Linsen
100 g Tatar
1 TL Sonnenblumenöl
1 TL gerösteter Sesam
2 EL grob gehacktes Koriandergrün
1 kleine, frische, rote Chilischote
2 Scheiben Ananas
1 EL Cashewnüsse
1 EL geriebener Ingwer
Saft von 1 Limette
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Erdnussöl
1 EL Sesamöl
1 EL Palmzucker
1 TL Tamarindenpaste
2 TL helle Sojasauce
Meersalz
Szechuanpfeffer

Zubereitung:

Linsen in kochendem Wasser ca. 25-30 Minuten kochen bis sie gar sind. In ein Sieb abgießen und bereitstellen. Die Nudeln etwa 5 Minuten in heißem Wasser einweichen. In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Chilischote fein würfeln.Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und das Tatar krümelig anbraten. Chili untermischen, mit Salz und Szechuanpfeffer würzen. Pfanne beiseitestellen. 

Ananasscheiben auf dem Grill oder in der Grillpfanne kurz von beiden Seiten anbraten. In Stücke schneiden.

Für die Sauce Ingwer, Limettensaft, Knoblauch, Erdnußöl, Sesamöl, Palmzucker, Sesam, Tamarindenpaste und Sojasauce gründlich vermischen.

Linsen, Glasnudeln, die Hälfte der Annanasstücke, Koriander und Sauce zum Fleisch in die Pfanne geben und behutsam mischen. Die Pfanne für für einige Sekunden auf den Herd stellen, um die Zutaten kurz zu erwärmen.

Die Glasnudeln portionsweise aufteilen und mit Cashewnüssen, restlichen Ananasstücken und Koriander anrichten und servieren. 

 

Gefüllte Zucchini mit Couscous, Feta und Pinienkernen

Sonntag, 21. August 2011

Auch wenn es diese gefüllten Zucchini schon Ende letzter Woche gab – zwecks manchmal auftretender Erinnerungslücken meinerseits, dürfen sie auf keinen Fall unverbloggt bleiben. Es wäre doch wirklich jammerschade, wenn dieses sommerliche Gericht dank meiner Zutaten-Rezept-Vergesslichkeit für immer in der Versenkung verschwinden würde. Spätestens, wenn mich der nächste gefüllte Zucchini-mit-Couscous-Jeeper packt, erinnere ich mich dunkel und sehr schwach an irgendein vor (Tagen), Wochen, Monaten oder sogar Jahren erprobtes und für sehr lecker befundenes Gerricht. Passiert mir leider öfter.Tja, selber schuld!

Und damit eigentlich ein solches Malheur nicht passiert, hilft am besten ein probater Trick: Entweder sofort alle Zutaten mit genauer Mengenangabe so schnell wie möglich zu Papier bringen – welches warscheinlich über kurz oder lang ungelesen und achtlos zerknüllt im Altpapiercontainer landet, oder das Rezept am besten sofort, unweigerlich und ohne Umschweife und lange Ausreden sofort zu Blog zu bringen. Beides aber wurde von mir wieder mal konsequent ignoriert und bedurfte deswegen einiger Rekonstruktionszeit… Aber mit Erfolg!

Zutaten für 2 Personen:

2 Zucchini a ca. 200 – 250 g
150 g Gerstenvollkorn-Couscous
1 kleine weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
100 g Fetakäse
20 g Pinienkerne
1 Esslöffel Pesto Rosso
3 TL Rapsöl
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL Fenchelsamen
1 Rosmarinzweig
Meersalz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung:

Couscous mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten quellen lassen. Zwiebel und Knoblauch in sehr feine Würfelchen schneiden. 1 TL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und beides darin kurz andünsten. 

Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Pesto Rosso, Pinienkerne, Frühlingszwiebeln und angedünstete Zwiebelwürfel und Knoblauch zum Couscous geben und alles vorsichtig vermengen. Feta in grobe Stücke brechen und eben- falls kurz untermischen.   

Zucchini waschen, trockentupfen, halbieren und mit einem Löffel das Kernhaus entfernen. Die Rosmarinnadeln abstreifen und fein hacken. Mit Fenchel und Korinader im Mörser zerstoßen und mit 1 Teelöffel Rapsöl vermischen. Die Zucchinihälften mit der Marinade einreiben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine beschichtete Pfanne mit dem restlichen Öl erhitzen und die Zucchinihälften von beiden Seiten je ca. 1 Minute anbraten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und jede Hälfte mit der Couscous-Mischung füllen. Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen – Fertig!


Falafel mit Avocado-Hummus

Sonntag, 14. August 2011

Fast nichts macht mir so viel Freude wie das Schwelgen in kulinarischen Erinnerungen… Außer, das Essen an sich natürlich. Kulinarische Erinnerungen sind aber natürlich auch ein gefährliches Gebiet, da sich rückblickend die Geschmacksnerven subjektiv an den Aufenthaltsort anpassen. Soll heißen: Gefällt es mir im Urlaub, schmeckt auch meistens das Essen.

Keine Panik, ich war weder im Urlaub noch habe ich mich an Umsturzversuchen in arabischen Ländern beteiligt – mir ist letztens nur mein Wien-Aufenthalt durch den Kopf gegangen und bei dieser Gelegenheit fielen mir spontan die Falafel bei unzähligen Fress-Buden auf den vielen tollen Wiener Märkten ein…

Zutaten für 2 Personen:

Falafel:

150 g Kichererbsen, getrocknet
1 weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund Petersilie
2 Stiele Minzblätter
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlener Kreuzkümme
1/4 TL Piment d’Espelette
1/2 TL Salz
Pflanzenöl zum Frittieren

Hummus:

100 g Kichererbsen, getrocknet
1 Knoblauchzehe
Fleisch einer 1/4 Avocado
2 EL Zitronensaft
2 EL Tahini (Sesampaste)
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 EL Olivenöl
Salz
1/2 TL Pistazienkerne, gemahlen

Zubereitung:

Alle getrockneten Kichererbsen in eine Schüssel füllen und Wasser darüber gießen, bis sie komplett bedeckt sind. Über Nacht stehen lassen bzw. einweichen.

Am nächsten Tag Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. Kräuter waschen und trockenschütteln, Blättchen abzupfen. Die Kichererbsen für die Falafel im Sieb abtropfen lassen und in die Küchenmaschiene geben. Zwiebel, Knoblauch und Kräuter dazufüllen und alles so fein wie möglich zerkleinern. Gewürze und Salz dazugeben. Die Masse gründlich vermengen und zu Bällchen formen.

Öl in einem weiten Topf heiß werden lassen. Die Bällchen darin nach und nach 4-5 Minuten Frittieren, bis sie schön goldbraun sind. Mit dem Schaumlöffel herausheben und auf einer dicken Lage Küchenpapier abtropfen lassen.

Für den Hummus die eingeweichten Kichererbsen gründlich abbrausen und gar kochen (ca. 1,5 Stunden). Knoblauch pressen.

Kichererbsen mit Knoblauch, Avocadofleisch, Zitronensaft, Sesampaste und Olivenöl mit dem Mixstab fein pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken. Mit gemahlenen Pistazien bestreuen und zu den Falafelbällchen servieren.

Tagliatelle mit getrockneten Tomaten und Pesto Rosso

Donnerstag, 11. August 2011

Nachdem ich mich die letzten Tage ganz fleißig im Macarons backen geübt habe – zuerst mit sehr wenig, dann mit etwas mehr Erfolg – gibt es dafür zur Stärkung und Belohnug ne ordentliche Portion selbstgemachte Pasta.

Da ich ja erst vor kurzem selbstgetrocknete und marinierte Tomaten für mich entdeckt habe, überlege ich ständig wie ich diese kleinen, aromatischen und roten “Früchtchen” am leckersten auf den Tisch bzw. in den Teller bekomme. Und bevor sie noch länger im ungemütlich-kalten und dunklen Kühlschrank in einem öligen Glas mit Knoblauch und Kapern ihr Dasein fristen und noch länger auf die verdiente Befreiung warten, erbarme ich mich ihrer und befördere sie vor ihrem end- gültigen Aus noch liebevoll durch die Walzen der Nudelma- schine.  Auch runzelige und dehydrierte Tomaten haben ein Anrecht auf  eine würdevolle und schmackhafte Zubereitung, basta… äh, zu Pasta.

Und weil ja die Tagliatelle sich alleine im Teller doch etwas einsam fühlen, bekommen sie wohlverdient und dankens- werterweise Gesellschaft von ebenso errötetem Pesto. Auf- gehts, ran an die Nudel! 

Zutaten für 2 Personen:

Tagliatelle:

200 g Weizenmehl (T. 405)
50 g Hartweizengrieß, fein gemahlen
2 Volleier (M)
30 g  getrocknete u. marinierte Kirschtomaten

Pesto Rosso:

50 g getrocknete u. marinierte Kirschtomaten
15 g Pinienkerne
20 g Parmesan, frisch gerieben
1 Knoblauchzehe, geschält
1/2 Teelöffel Thymianblättchen
25 g Ricotta
30 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung:

Die getrockneten Tomaten in einem Sieb gründlich abtropfen lassen. Tomaten mit den Eiern mit dem Schneidstab sehr fein pürieren.

Weizenmehl, Hartweizengrieß und Eier mit der Hand gründlich zu einem glatten Teig verkneten. In Folie verpacken und 2 Stunden ruhen lassen (Zimmertemperatur).

Den Teig nochmals gut durchkneten und in 2 Portionen teilen. Den Teig mit einem Nudelholz oder einer Nudelmaschine ausrollen und Tagliatelle gewünschter Breite schneiden. Fertige Pasta trocknen lassen oder sofort weiterverarbeiten.

Für das Pesto alle Zutaten in mit dem Schneidstab in einem hohen Gefäß nicht zu fein pürieren, bei Bedarf noch etwas Öl zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu warmer Pasta servieren.

Kohlrabi-Brokkoli-Lasagne mit Gorgonzola

Montag, 01. August 2011

Lasagne liebe ich in jeder erdenklichen Variante, mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – Hauptsache mit einer leckeren Béchamel- sauce und ohne Pilze. Mit viel Liebe und noch mehr Käse über- backen, ist der italienische Klassiker für mich das pure Glück in Schichten und beliebt bei Groß und Klein bzw. Alt und Jung. Ohne Lasagne wäre die Welt doch mit Sicherheit ein kleines bißchen trauriger, oder?

Unabhängig davon, daß Brokkoli und Gorgonzola für meinen Gaumen eine  Traumkombination darstellen und die im Kühl- schrank verweilenden Kohlrabis schon in freudiger Erwartung waren, stellte sich noch die Frage, wie Brokkoli in einer Lasagne idealerweise plaziert wird. Beim Käse ist die Sache ja klar oder ja eigentlich eher flüssig und flach. Brokkoli dagegen ist wegen seiner Form eher Nudelplatten-unkompatibel. Deswegen wurde er kurzerhand und ohne schlechtes Gewissen einfach in die Sauce geschreddert und somit wieder Lasagne-kompatibel ge- macht. So einfach ist das…
 

Zutaten für 4 Personen:

150 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
25 g Butter
2 Lorbeerblätter
25 g Mehl
100 ml trockener Weißwein
500 ml Milch (1,5 %)
250 g Brokkoliröschen
125 g Gorgonzola
Salz
Pfeffer
Muskat
1 TL Olivenöl
800 g Kohlrabi
12 Lasagneblätter
60 g Pecorino (gerieben)

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.  Für die Béchamel Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeer darin andünsten. Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und kurz mitdünsten. Wein und Milch zugeben und offen bei milder Hitze unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten einkochen lassen. Brokkoli zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Sauce mit dem Pürierstab fein mixen, Lorbeerblätter vorher entfernen. Den Gorgonzola in die Béchamel geben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Kohlrabi schälen, halbieren und in dünne Scheiben hobeln.

Eine Auflaufform (ca. 24 x 20 cm) mit Olivenöl einfetten. Etwas Béchamelsauce in die Form gießen. Schichtweise Nudelblätter, Béchamelsauce und Kohlrabi in die Form geben. Den Vorgang so oft wiederhohlen bis die Lasagneblätter aufgebraucht sind. Die restliche Béchamelsauce darauf verteilen. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene ca. 35 – 40 Minuten garen.