Archiv für die Kategorie ‘Gewürze’

Orientalische Schoko-Pistazien-Kugeln (raw)

Donnerstag, 14. März 2013

Schon wieder Süßes auf rock the kitchen? Aber keine Angst, der besondere Clou ist bei dieser Nascherei: Mit vollwertigen Zutaten quer durch die Botanik sind diese Schoko-Pistazien-Kugeln eine köstliche und sogar gesunde Nascherei – durch reichlich Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Perfekt gegen kleine Leistungstiefs und als gesunder Power-Snack für zwischendurch.

Als Inspiration für diese hübschen, grünen Energiekugeln leistete mir übrigens eine kleine Auswahl an rohem Konfekt im Reformhaus treue Dienste. Die Bällchen sind hier allerdings nicht immer ganz so preiswert, warum also die Kugelei nicht einfach selbst in die Hand nehmen? Sie sind ruck zuck gemacht und hübsch verpackt eignen sich die orientalischen Schoko-Pistazien-Kugeln übrigens auch perfekt als kleines Last-Minute-Geschenk.

Statt Datteln können übrigens ebenso gut getrocknete Aprikosen, Feigen, Mango- oder Ananasstücke verwendet werden. Pistazien und Walnüsse lassen sich beliebig durch Mandeln, Haselnüsse, Sesam, Kokosflocken oder ähnliches ersetzen. Aromatisiert werden können die Energiekugeln, je nach persönlichem Geschmack, z.B. mit Orangen- oder Zitronenabrieb, verschiedensten Gewürzen, einem Schuss Rum, Haselnussgeist oder gefriergetrockneten und pulverisierten Früchten. Viel Spaß beim Kombinieren, Ausprobieren und Genießen!

Zutaten für 12 Stück (á 15 Gramm)

70 g Pistazien
15 g Walnüsse
125 g Datteln mit Stein (Medjool)
1 gestrichener TL rohes Kakaopulver
1/2 TL Zimt
1 Msp. Kardamom

Zubereitung

Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen. 25 g der Pistazien abwiegen und beiseite stellen. Die Walnüsse ebenfalls fein mahlen. Dattel entsteinen und in der Küchenmaschine fein, aber nicht zu Brei zerkleinern.

Pistazien, Walnüsse, zerkleinerte Datteln, Kakaopulver, Zimt und Kardamom in eine Schüssel geben und gründlich verkneten. Kugeln von 15 Gramm formen und diese in den restlichen Pistazien wälzen.

Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel

Samstag, 02. März 2013

Lust auf einen mega-schokoladigen Kuchen für die Wochenend-Kaffeetafel? Dann mal noch schnell ins nächste Geschäft und die Schokoladen-Vorräte exorbitant aufstocken, mehr Schokolade kriegt man nämlich fast nicht in einen Kuchen gebacken. Zum Aromatisieren etwas kandierter Ingwer mit einem Hauch Salz – ungewöhnlich aber fantastisch im Geschmack. Garantiert! Das Ergebnis ist ein sehr schokoladig-würziger und absolut simpel herzustellender Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel.

Wer nicht unbedingt der größte Ingwer-Freund ist und kein Fleur de sel im Kuchen duldet, lässt es ganz einfach weg – der Schokoladigkeit tut dies natürlich auf keinen Fall einen Abbruch. Die 85 %ige Schokolade kann für den weniger herben Schokogeschmack auch problemlos durch eine Schokolade mit einen etwas geringeren Kakaoanteil ersetzt werden, von Vollmilch würde ich aber zu Gunsten des Geschmacks eher abraten.

Das Rezept für den Schoko-Ingwer-Kuchen mit Fleur de sel habe ich übrigens bei Alex entdeckt und meinen Bedürfnissen entsprechend ganz leicht abgeändert. Danke Alex für das tolle Rezept, diese Schoko-Bombe wir hier garantiert noch öfters nachgebacken!

Zutaten für eine Kastenform

300 g Schokolade (85% Kakaoanteil)
120 g Butter
5 Eier (M)
200 g brauner Zucker
2 EL kandierter Ingwer, fein gehackt
100 g Dinkelvollkornmehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 TL Fleur de sel
Puderzucker

Zubereitung

Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Butter hinzugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Schoko-Butter-Masse gut verrühren.

In einer großen Schüssel mit dem Schneebesen die Eier mit dem Zucker lange schaumig schlagen, bis eine weißliche Creme entsteht. Nach und nach die Schoko-Butter-Masse unterheben und gut vermengen. Backpulver und Mehl dazusieben und alles gleichmäßig vermischen. Den Ingwer unterrühren.

Eine Kastenform einfetten und den Teig schichtweise einfüllen. Über jede Schickt eine Prise Fleur de sel verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde backen. Mit einem Holzspieß prüfen, ob der Kuchen in der Mitte gar ist. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Lasagne Bolognese

Montag, 21. Januar 2013

Ich liebe den italienischen Auflauf-Klassiker und bei dem puren Glück in Schichten bedarf es ja wohl auch nicht mehr vieler Worte, oder? Vor allem die kalte Jahreszeit finde ich im höchsten Maße Lasagne-kompatibel. Man ist quasi fast dazu verdammt, sich anhaltende Linderung in Form eines käseüberbackenen und wärmenden Nudelauflaufs zu verschaffen und so unterliegt mein Lasagnekonsum natürlichen Schwankungen – im Winter darf es also gerne ein bißchen mehr sein!

In meiner warscheinlich nicht ganz 100 % authentischen, aber dafür höchst persönlichen und erprobten Variante des italienischen Klassikers sorgt besonders reichlich Parmesan in der Béchamel und on top für die nötige Genussbilanz. Auf Mozzarella verzichte ich in der Lasagne übrigens seit einiger Zeit völlig, hierbei fehlt es mir einfach an Würze und Geschmack. Ganz, ganz wichtig natürlich noch, weil sehr schmackhaft: Wein in Béchamel und Bolognese. Wobei der beim anschließenden Mahl natürlich auch nicht fehlen darf …

Zutaten für eine Auflaufform von ca. 30 x 18 cm (6-8 Portionen)

600 g Rinderhackfleisch
100 g Pancetta oder Räucherspeck
2 EL Rapsöl
2 Zwiebeln
50 g Karotte
50 g Sellerie
50 g Petersilienwurzel
4 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
1 EL Tomatenmark
500 ml trockener Rotwein
400 g stückige Tomaten (Dose)
1 TL Puderzucker
300 ml Gemüsebrühe
1 Bund Oregano
Salz
Pfeffer

50 g Butter
3 Lorbeerblätter
2 Nelken
50 g Mehl
200 ml Weißwein, trocken
600 ml Milch
100 g Parmesan, frisch gerieben
Muskatnuss
Salz

20 Lasagneplatten (gekauft, oder selbstgemacht)
100 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

Für die Bolognesesauce Zwiebel, Karotte, Petersilienwurzel, Sellerie und Knoblauch schälen und in feine Würfelchen schneiden. Pancetta in feine Streifen schneiden. Oreganoblättchen von den Stielen zupfen.

Öl in einem breitenTopf erhitzen. Hackfleisch unter rühren anbraten bis es krümelig ist (Schneebesen!). Pancetta, Zwiebeln, Gemüse und Lorbeerblätter dazurühren und ebenfalls kurz mit anbraten. Tomatenmark und Puderzucker einrühren. Mit dem Rotwein ablöschen und zur Hälfte einkochen lassen. Oreganoblättchen, Dosentomaten und Brühe zugeben und die Sauce ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen, bei Bedarf noch wenig Wasser zugeben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeerblätter entfernen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Für die Béchamelsoße Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Lorbeerblätter und Nelken zugeben. Mehl einrühren und mit Weißwein und Milch ablöschen. Rühren, damit es keine Klümpchen gibt, bis die Sauce andickt und cremig wird. Die Béchamel ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Mit Muskat und Salz abschmecken. Nelke und Lorbeerblatt entfernen. Zum Schluss den frisch geriebenen Parmesan unterrühren.

In eine Auflaufform (ca. 30 x 18 cm) etwas Béchamelsauce gießen und mit einem Löffel verteilen. 4 Nudelplatten nebeneinander auf die Sauce in die Form schichten. Anschließend Bolognesesauce, wieder Béchamelsauce und Nudelplatten. So fortfahren bis alles in der Form ist. Zum Schluss die restliche Béchamel auf die letzte Nudelschicht gießen und glattstreichen. Mit Parmesan bestreuen. Die Lasagne ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Stufe goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschnitt ca. 15-20 Minuten ruhen lassen.

 

Rote Bete-Tarte mit Feta

Samstag, 19. Januar 2013

Kennt ihr das? Jahrelang würdigt man ein bestimmtes Lebensmittel keines Blickes und verweigert sich der Zubereitung, aber irgendwann kommt Mann/Frau durch Zufall dann doch auf den Geschmack. Wohl ganz frei nach dem Motto: Einmal probiert, für immer verführt – in meinem Fall von Roter Bete.

Zu verdanken habe ich die Wandlung zum Rote Bete-Liebhaber schon vor einiger Zeit einem schmackhaften Salat beim Griechen des Vertrauens. Walnüsse und Knoblauch ergänzten hier noch die Vinaigrette und die Rote Bete machte sich toll in Kombination den anderen Mezedes und Rowein.

Jedenfalls hat dies meine Neugierde geweckt und seitdem wandert Rote Bete öfters ins Körbchen und anschließend in die Töpfe (z.B. hier). Der Tarte wurde außerdem mit Fetakäse, Joghurt, Dill und Knoblauch ebenfalls ein kleines bisschen Griechenland eingehaucht und macht sich als Vorspeise oder Hauptgericht gleichermaßen gut und überaus farbenfroh auf den Tellern. Wer Rote Bete mag – unbedingt ausprobieren!

Zutaten für eine Tarteform (26 cm)

1 kg Rote Bete
1 Bund Frühlingszwiebeln
200 g Fetakäse
3 Knoblauchzehen
1 TL Dill, TK
2 Eier (M)
50 g griechischer Joghurt
275 g Blätterteig (Kühlregal)
5 g Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Rote Bete gründlich waschen und jede Knolle fest in ein Stück Alufolie wickeln. Die Rote Bete auf einen Rost in den Backofen schieben (mittlere Einschubleiste) und ca. 70-80 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen.

Eine Tarform (26 cm Durchmesser) mit der Butter ausstreichen und mit dem Blätterteig auskleiden. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.

Rote Bete in 1 cm große Würfel schneiden. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Knoblauch pressen. Fetakäse zerbröseln.

Eier, Joghurt, Dill, Knoblauch und Fetakäse in einer Schüssel verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rote Bete und Frühlingszwiebeln vorsichtig unter die Ei-Käse-Masse heben. Alles in die vorbereitete und ausgekleidete Tarteform gießen und glattstreichen. Tarte im vorgeheizten Backofen (200 Grad) ca. 30-35 Minuten backen.

Sauerbraten aus dem Römertopf

Sonntag, 13. Januar 2013

Sauerbraten gabs schon in meiner Kindheit und war damals schon vom schmackhaften Aroma mehr als angetan. Besonders die Sauce war in Kombination mit Kartoffelklößen ein kulinarisches Highlight, an welches ich mich sehr gut erinnern kann. Einmal probiert, will man ihn immer wieder, das säuerliche Aroma vom Fleisch und das süße der Soße ergänzt sich toll.

In Eigenregie habe ich Sauerbraten aber erst einmal zubereitet, obwohl es eigentlich kinderleicht ist. Suhlt sich das auserkorene Stück Fleisch erstmal im Wein-Essig-Gewürz-Bad ist nur noch etwas Geduld gefragt. Der Rest ist dann nur noch eine Frage von wenigen Stunden.

Rheinischer, Badischer, Fränkischer, Sächsischer, Schwäbischer, Großmutters Sauerbraten oder whatever, die genauen Unterschiede der einzelnen Regionen und Zubereitungsarten erschließen sich mir noch nicht ganz genau. Eine Gemeinsamkeit ist beim Sauerbraten aber auf alle Fälle das Einlegen des Fleischstücks in eine Beize. Ohne spezielles Rezept und wahrscheinlich von jeder Region etwas, habe ich mich mehr oder weniger auf meine Gefühl verlassen. Mit einem sehr schmackhaften und zartem Ergebnis!

Zutaten für 4 Personen

Marinade
500 ml trockener Rotwein
150 ml Rotweinessig
3 Lorbeerblätter
1 TL Pimentkörner
1 TL Wacholderbeeren
1/2 TL Korianderkörner
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Nelken
1/2 Zimtstange
1 Zweig Rosmarin
1 kleine Zwiebel
50 g Karotte
50 g Knollensellerie
800 g Rindfleisch (falsches Filet)

Braten
50 g Petersilienwurzel
50 g Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
1 TL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Pimentkörner
1/2 TL Korianderkörner
1 TL Pfefferkörner, schwarz
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
200 ml Rinderfond oder Rinderbrühe
40 g Saucenlebkuchen
1 TL Rosinen
Balsamicoessig
Ahornsirup
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Für die Fleischmarinade den Rotwein mit den Gewürzen kurz aufkochen. Abkühlen lassen. Das Gemüse in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Essig und Rosmarin zur Marinade geben. Das Fleisch in einen Gefrierbeutel geben und mit der gesamten Marinade begießen. Den Gefrierbeutel so verschließen, dass der Braten vollständig mit der Marinade und Gemüse bedeckt ist. 3 – 7 Tage im Kühlschrank marinieren lassen, dabei gelegentlich wenden.

Am Zubereitungstag den Römertopf ca. 1/2 Stunde wässern. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für den Braten Petersilienwurzel, Knollensellerie, Knoblauch und Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Braten aus der Beize nehmen und trockentupfen. Beize durch ein Sieb gießen und aufbewahren.

1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum anbraten und in den Römertopf geben. Das kleingeschnittene Gemüse ebenfalls kurz anbraten. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, anschließend das Gemüse zum Fleisch in den Römertopf geben. Die Marinade angießen. Gewürze und Kräuter in einen Teefilter geben und ebenfalls zugeben, darauf achten dass er mit der Marinade bedeckt ist. Den Deckel aufsetzen und den Sauerbraten für ca. 2 Stunden im Ofen schmoren. Zwischendurch den Braten 1 mal wenden.

Den Sauerbraten aus dem Römertopf nehmen und in Alufolie wickeln. Den Bratensud in einen Topf abseihen. Rinderfond oder Rinderbrühe, zerbröckelten Saucenlebkuchen und Rosinen zugeben und die Sauce ca. 5 Minuten leicht einköcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, der Saucenlebkuchen sollte sich vollständig aufgelöst haben (ist sie zu dünn, einfach etwas vom Gemüse in die Sauce pürieren). Die Sauce mit wenig Balsamicoessig, Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch in Scheiben schneiden und zusammen mit der Sauce und den Beilagen servieren (bei uns Kartoffelklöße und Rosenkohl).

Panang-Curry mit Schweinefilet

Mittwoch, 28. November 2012

Es gibt Reis, Baby! Natürlich ganz ohne geschütteltes Haar oder sonstige kuriose Zutaten… Dafür aber mit einem geschmacksintensiven Curry mit Schweinefilet.

Der Einfachheit und Bequemlichkeit halber nicht selbstgemacht, sondern mit meiner Lieblings-Currypaste aus dem Asia-Shop des Vertrauens. Diese Panang-Currypaste ist im Gegensatz zu den roten und grünen Geschwistern, etwas gaumenfreundlicher, milder, cremiger, weicher und weniger “herb” im Geschmack. Außerdem liebe ich den leichten Geschmack der Erdnüsse in dieser Paste. Relativ selten im Hause rock the kitchen!, aber natürlich obligatorisch – mit Reis (Baby)!

Zutaten für 2 Personen

250 g Schweinefilet
1 EL Sesamöl
1 rote Paprikaschote
2 Lauchzwiebeln
80 g Zwiebel, rot
30 g Ingwer-Wurzel
1 EL Palmzucker
1 TL Fischsauce
2 Knoblauchzehen
4 Kaffirlimettenblätter (getrocknet)
30 g Panang-Currypaste
2 EL Sojasauce
100 ml Gemüsefond
200 ml Kokosmilch
1/4 TL Zitronengras, gemahlen

Zubereitung

Schweinefilet in Streifen schneiden und mit der Hälfte der Currypaste und der Sojasauce in einer Schüssel vermengen. Paprika waschen, putzen, entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und achteln. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in ca. 2-cm große Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Sesamöl in einer beschichteten erhitzen. Das Fleisch darin von allen Seiten knusprig braten. Paprikastreifen, Zwiebeln und Lauchzwiebeln und restliche Currypaste zufügen und ca. 1 Minute mitbraten. Ingwer, Knoblauch, Zitronengras, Palmzucker und Kaffirlimettenblätter zufügen.

Gemüsefond, Kokosmilch und Fischsauce zugießen und das Curry ca. 5 Minuten einkochen lassen. Nach Geschmack mit Cashewnüssen, Erdnüsssen, Koriander oder Thaibasilikum bestreuen und mit Reis servieren.

Cantuccini mit Pistazien und getrockneten Kirschen

Mittwoch, 21. November 2012

Cantuccini & Ich. Was soll ich dazu nur  wieder sagen? Warscheinlich handelt es sich bei uns um eine nie endende Liebe. Schon die Tütenware im Supermarkt macht mich schwach und allein der Anblick der  Beutel mit  den italienischen Mandel-Biscottis lässt mir sowas von das Wasser im Mund zusammenlaufen… Meistens schaffe ich es ganz tapfer, den Supermarkt ohne die Kekse zu verlassen aber in Ausnahmefällen ist das Fleisch natürlich wieder mal schwach und ein Teil der Packung muss schon bei der Heimfahrt dran glauben und spätestens kurz nach der Ankunft ist die Tüte ratzfatz leer. Kennt Ihr das?

Wie bei fast allem, schmecken selbstgemachte Kekse natürlich um Längen besser als das käufliche Pendant. Anstatt Mandeln sind in der heimischen Küche natürlich auch noch viele weitere Zutaten erlaubt und sogar erwünscht, entschieden habe ich mich dieses mal für Pistazien und getrocknete Kirschen. Vor einiger Zeit gabs bei mir das italienische Mandelgebäck auch schon in einer nicht minder schmackhaften, aber trotzdem etwas ungewöhnlichen Kreation – mit Oreos. Ist aber natürlich alles nur eine Frage des Geschmacks.

Und da sich diese leckeren Kekse hübsch verpackt auch wunderbar als Geschenk machen, sind sie mit besten Empfehlungen, mein (wie sollte es auch anders sein!) kulinarischer Beitrag zur Brigitte Weihnachts-Bloggerei 2012. So lässt sich die Zeit bis Weihnachten wunderbar überbrücken!

Zutaten für ca. 40 Stück

250 g Mehl (Typ 405)
180 g brauner Zucker
30 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 gestrichener TL Backpulver
2 Eier (M)
1/2 TL Zimt
70 g getrocknete Kirschen, grob gehackt
60 g Pistazien

Zubereitung

Alle Zutaten außer Kirschen und Pistazien in einer Schüssel vermischen und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Grob gehackte Kirschen und Pistazien unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 30-40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backbleck mit Backpapier auslegen. Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils zu einer Rolle mit ca. 3 cm Durchmesser formen. Die beiden Rollen auf das Backblech legen, darauf achten dass genügend Abstand zwischen den Rollen ist. Im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. Die Cantuccini-Rollen aus dem Ofen nehmen und ca. 1 Stunde abkühlen lassen.

Die abgekühlten Cantuccini-Rollen mit einem scharfen Messer leicht schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten backen. Die Cantuccini sollten eine leicht gebräunte Farbe haben. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und genießen!

Kartoffel-Galette mit Zwiebeln

Sonntag, 11. November 2012

Bei Petra von Chili und Ciabatta gabs die Tage wunderbare gekräuterte Annakartoffeln aus der Muffinform. Noch begeisterter war ich aber von der größeren Variante – einer Kartoffel-Galette mit Zwiebeln.

Vor lauter Begeisterung und Ungeduld wanderte die Galette etwas abgewandelt ca. drei Stunden später auch schon in den Ofen und machte sich, auch dank dem Kümmel, hervorragend als Begleitung zu Kohlrouladen. Wobei ich mir die Galette auch sehr gut mit verschiedensten Kräutern wie z.B. Thymian und Rosmarin oder/und mehr Knoblauch vorstellen kann. Also: Die nächste Galette kommt bestimmt, dann aber in Kombination mit einem saftigen Steak – ich freue mich schon drauf!

Zutaten für 6 Portionen

1 kg Kartoffeln, festkochend
30 g Butter, weich
1 große Zwiebel
Kümmel nach Geschmack
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Kartoffeln waschen und mit Schale in dünne Scheiben hobeln (1 mm). Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in dünne Streifen hobeln. Die weiche Butter mit Kümmel, Salz und Pfeffer sorgfältig mit den Kartoffelscheiben und den Zwiebeln vermischen.

Den Ring einer Springform (28 cm Durchmesser) in die Mitte des Backblechs setzen und die Kartoffelscheiben gleichmässig in die Form schichten. Den Ring vorsichtig abziehen und die Galette ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Evtl. in den letzten 3 inuten den Backofengrill zuschalten – so wird die Galette knusprig-braun.

Kürbis-Cake Pops

Sonntag, 21. Oktober 2012

Tja, was soll ich sagen? Wie meine ersten Cake Pops sind auch diese das Resultat einer mißglückten Backaktion. Auf dem Programm stand eigentlich eine opulente Kürbistorte mit gebackenem und püriertem Kürbisfruchtfleisch im Teig, einer Schokoladen-Ganache und einem Frosting aus Frischkäse und gesalzenem Karamell.

Dank meiner Ungeduld und einer fehlenden zweiten, identischen Backform wurde der Kuchenteig nicht in zwei Durchgängen gebacken, sondern in einem einzigen “zeitsparendem” Backgang. Eine wirklich unbeschreiblich innovative und ausgeklügelte  Idee von mir. Die Freude war aber nicht von Dauer, der Innovativitätspreis wurde mir natürlich beim Durchschneiden des orangen Tortenbodens sofort wieder aberkannt. Der Teig war im Kern nicht ganz durchgebacken und daher für den Kuchen unbrauchbar. Desaströs!

Nicht dass ich hier einem Trend hinterherlaufe, aber in der Not frisst der Teufel doch sogar Cake Pops, oder? Und der Kuchen am Stiel war sogar noch ziemlich lecker. Die Gewürze im Teig machten sich unheimlich gut in Kombination mit dem leichten Kürbisgeschmack des Teiges und der knackigen Hülle aus weißer Schokolade und gerösteten Kürbiskernen. Rettung geglückt!

Zutaten für ca. 20 Cake Pops

3 Eier
65 g Zucker
je 1 Msp. Salz, Ingwer, Nelken, Muskat
1/2 TL Zimt
15 ml neutrales Öl
300 g Kürbispüree
45 ml Milch
225 g Mehl
1/2 TL Backpulver

150 g Doppelrahmfrischkäse
70 g Butter
2-3 EL Puderzucker (nach Geschmack)
100 g weiße Kuchenglasur
gemahlene Kürbiskerne
Eis- oder Lolliestiele

Zubereitung

Backofen auf 175 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen.

Eier, Zucker und Gewürze mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Öl zufügen und kurz weiterschlagen. Nacheinander Kürbispüree und Milch kurz unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zügig mit einem Kochlöffel unter den Teig heben. Teig in eine vorbereitete Springform füllen und bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen. Vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den erkalteten Kuchen in eine Schüssel bröseln. Doppelrahmfrischkäse, Butter und Puderzucker verrühren. Die Frischkäsemasse mit Hilfe eines Kochlöffels gleichmäßig mit den Teigbröseln verrühren, bzw. kurz mit den Händen unterkneten. Mit einem Löffel (ungefähr) eine walnußgroße Portion abstechen und mit den Händen zu einer Kugel formen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Die Teigkugeln ca. 2-3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Kuchenglasur nach Packungsanweisung erhitzen. Jeweils einen Stiel kurz in die Glasur tauchen, kurz abkühlen lassen und bis zur Hälfte in eine Teigkugel stecken. Die Kugel vollständig in die Kuvertüre tauchen und überschüssige Glasur abtropfen lassen. Anschließen die Cake Pops gleichmäßig mit geriebenen Kürbiskernen bestreuen und trocknen lassen  - Fertig!

Anmerkung: Die Menge der zu verwendenden Frischkäsemasse kann je nach Beschaffenheit des Teiges etwas variieren. Wir der Teig nach dem Backen und Abkühlen sofort verwendet und ist noch feuchter, ist unter Umständen etwas weniger Frosting nötig. Verarbeitet ihr den Teig erst am nächsten Tag, ist eventuell etwas mehr Frosting nötig. Im Zweifelsfall einfach mit weniger Frosting beginnen und nach und nach noch etwas mehr zufügen.

 

Briam

Mittwoch, 01. August 2012

Auf der Suche nach MEINEM Sommergericht des Jahres bin ich gestern unerwartet fündig geworden. Ich bin mir absolut sicher, Ratatouille war gestern – der absolute Gaumenschmeichler im August nennt sich Briam!

Bis vor Kurzem war mir dieses einfache aber dennoch wirklich leckere und leichte Gemüsegericht noch gänzlich unbekannt. Seit dem letzten Besuch beim Lieblingsgriechen bin ich wieder mal schwer infiziert. Lauwarm serviert und im kulinarischem Dreiklang mit Fetakäse und Fladenbrot ist dieses griechische Röstgemüse die absolute Offenbarung für eingefleischte (!) Gemüsefans  wie mich. Außerdem macht sich Briam absolut toll als Begleiter zu gegrilltem Fleisch und Fisch. Unbedingt testen!

P.S: Bei  Tobias kocht! gibts ebenfalls leckeres Briam, nur in einer etwas anderen Version. Die Gemüsemischung lässt auch sich beliebig mit anderen Gemüseorten ergänzen, sehr gut könnte ich mir auch Fenchel oder Karotten vorstellen.

Zutaten für 2-4 Portionen

1 Aubergine
300 g Zucchini
3oo g Spitzpaprika, rot/gelb
2 rote Zwiebel
300 g Kartoffeln, festkochend,
300 g Tomaten
5 Knoblauchzehen (oder nach Geschmack)
1 Bund Oregano
2 TL Tomatenmark
250 ml Rotwein
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Das Gemüse waschen, trockentupfen und putzen. Aubergine, Fenchel, Zwiebeln und Paprika in ca. 1,5 cm große Stücke schneiden. Zucchini in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und in ca. 0,3 cm dicke Scheiben schneiden. Das Gemüse in einen ca. 28 x 22 cm großen Bräter oder eine Auflaufform geben.

Knoblauch schälen. Oreganoblättchen von den Stielen zupfen. Rotwein, Knoblauch, die Hälfte des Oreganos, Tomatenmark, Olivenöl, Salz und Pfeffer mit dem Mixstab pürieren. Die Rotweinmischung über das Gemüse geben und mit dem restlichen Oregano bestreuen. Die Form gut mit Alufolie abdecken. Das Gemüse im Backofen etwa 1 Stunde garen. Die Folie abnehmen und das Gemüse noch etwa 30 Minuten rösten, bis es schön gebräunt und die Sauce eingedickt ist. Nach Wunsch nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm oder lauwarm servieren.

Asia-Graved-Lachs mit Koriander-Gin und Ingwer

Sonntag, 08. Juli 2012

Die Prüfungen sind bestanden und zur Feier des Tages braucht es natürlich auch einen adäquate, kulinarische Begleitung zur klaren Flüssigkost. Die Idee ist natürlich überhaupt nicht neu, vor mir haben schon Sabine und Sophie Lachs lecker asiatisch gebeizt. Für mich war es die absolute Beiz-Premiere und die Wartezeit ist für ungeduldige Personen wie mich kein wirklicher Spaß. Aber der aromatische und zarte Lachs entschädigt auf alle Fälle die Wartezeit und zergeht förmlich auf der Zunge.

Und wozu? Der gebeizte Lachs schmeckte uns pur zu asiatischem Pflücksalat vom Markt mit einer Soja-Sesam-Honig-Vinaigrette und Baguette. Am nächsten Tag gewürfelt mit einem Klecks Schmand, Limettensaft, geriebenem Ingwer und etwas Wasabi zu einem Tatar verrührt, angerichtet auf warmen und knusprigen Zucchini-Nori-Puffern – very delicious! Das Rezept lässt sich natürlich nach Lust, Laune, Geschmack und vorhandenen Zutaten variieren. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Fisch sehr frisch ist, gut entgrätet und nicht enthäutet ist.

Und da ich jetzt Blut geleckt habe, gibt es auf alle Fälle in diesem Sommer noch den nächste gebeizten Lachs – mit geräuchertem Schwarztee und Lagavulin Whisky. Beides gehört wegen unüberrbückbarer Differenzen auf alle Fälle nicht zu meinen Lebensmitteln bzw. Getränken des täglichen Konsums. Beim Aufbrühen von geräuchertem Tee läuft man Gefahr, das die Nachbarn die Feuerwehr alarmieren und wer dem Geschmack von Torf, Rauch und Erde etwas abgewinnen kann, der wird an diesem Whisky sicher seine Freude haben. Ich nicht, aber in Kombination mit Lachs bestimmt. Hoffentlich. Ich bin gespannt.

Zutaten

1 kg Bio-Lachsfilet am Stück (mit Haut)
1 Bund Koriander
1 Bund Thai-Basilikum
1 Stück Ingwer (ca. 25 g)
2 Bio Limetten
2 EL Kokosmilch
1 rote Chilischote
1/4 TL  Zitronengras, gemahlen
4 EL Koriander-Gin (selbstgemacht, alternativ normaler Gin)
50 g Zucker
50 g Salz
20 g Szechuan-Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Das Lachsfilet kalt abspülen, trockentupfen und eventuelle Gräten entfernen. Lachs mit 2 EL Koriander-Gin einreiben  mit der Hautseite nach unten in eine Form mit hohem Rand legen. Kühl stellen.

Koriander und Basilikum grob hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Chilischote in feine Würfel schneiden. Limette waschen und die Schale abreiben. Koriander, Thai-Basilikum, Ingwer, Limettenschale und Zitronengras mit der Kokosmilch und dem restlichen Gin kurz und nicht zu fein pürieren. Chiliwürfel untermischen.

Zucker, Salz und Pfeffer mischen. Die Hälfte der Mischung gleichmäßig auf dem Lachs verteilen, den Rest unter die Koriander-Ingwer-Masse rühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Lachsfilet verteilen und etwas andrücken. Die Form mit Klarsichtfolie bedecken und ca. 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Zwischendurch den Lachs immer wieder mit der sich bildenden Flüssigkeit beträufeln. Der Lachs wird jetzt fester und bekommt eine intensiv-orange Farbe.

Die Beize kurz mit kaltem Wasser abspülen und den fertig gebeizten Lachs trockentupfen. Mit einem scharfen Messer möglichst dünne Scheiben von der Haut schneiden.

Und da es sich beim dem Lachs natürlich um meine “Beiz-Premiere” handelt, passt er natürlich hervorragend zum Blog-Event “Das erste Ma(h)l” von Zorra und Nata.

Galaktoboureko: Filopastete mit Vanillecreme

Sonntag, 22. April 2012

Das Göttliche hat einen neuen und schier unaussprechbaren Namen. Das Zauberwort heiß Galaktoboureko und versüßt mir, nach diversen Lieblings- Mezedes wie Horta (wildes Blattgemüse) , Briam (gemischtes Röstgemüse), Fava (gelbes Erbsenpüree), gegrilltem Halloumi, Rote-Bete-Tzatziki, mari-nierten Sardellen und unzähligen  rötlich-braun bis schwarzen und sehr saftigen Kalamata-Oliven, ab und an meinen Abend in der einzig wahren griechischen Lokalität meines Vertrauens.

Nur für die evtl. Unwissenden: Bei Galaktoboureko handelt es sich um ein griechisches bzw. türkisches Dessert, bei dem Grießpudding von gebutterten Filo-Teig umhüllt ist und in Folge alles zusammen im Ofen knusprig-goldbraun gebacken wird. Anschließend krönt die Pastete ein mit Zitronenschalen aromatisierter Sirup. Ich wiederhole: Knusprig-süßer und gebutterter Filoteig in Kombination mit cremig-vanilligem Grießpudding und süßem Sirup – einfach superbe!

Und weil heute Sonntag ist schicke ich Julie von mat & me  heute mal ein Stückchen vom unaussprechlichen Dessert auf die virtuelle Facebook-Kaffeetafel. Lasst es Euch schmecken!

Zutaten für 6 Portionen

10 Filoteigblätter (ca. 22 x 30 cm)*
60 g Butter, geschmolzen

140 g Zucker
1 langer Streifen Schale einer Bio-Zitrone
1 Prise Kardamom

110 g Zucker
35 g  g Grieß
10 g Speisestärke
2 Eigelb (M)
1 Ei (M)
0,75 l Milch (1,5 %)
1 EL Vanille-Zucker
1 Prise Muskatnuss

Zubereitung

Für den Sirup 140 g Zucker mit Zitronenschale. Kardamom und 90 ml Wasser in einer kleinen Kasserolle bei mittlerer Hitze erwärmen, bis er sich aufgelöst hat. Dann aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.

Backofen auf 175 ° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Füllung 110 g Zucker, Grieß, Stärke, Eigelbe und 1 Ei in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen.

Die Milch mit Vanillezucker und Muskatnuss in einem großen Topf erhitzen, bis sie fast kocht.  Die heiße Milch schöpflöffelweise unter die Eiermischung rühren. Die Mischung in den Topf gießen und bei schwacher Hitze 5-10 Minuten andicken lassen. Dabei darauf achten, dass die Creme nicht anhängt. Sobald die Creme dick ist und fast kocht, vom Herd nehmen.

Die Filoblätter mit einem Geschirrtuch abdecken, damit sie nicht austrocknen. Eine Auflaufform (ca. 15 x 26 cm) mit Butter bepinsel.

1 Teigblatt auf die Arbeitsplatte legen und mit Butter bepinseln. Ein zweites Blatt darauflegen und ebenfalls mit Butter bestreichen. Auf diese Weise insgesamt 5 Teigblätter aufeinanderstapeln. Den Stapel auf den Boden der Form legen und an den Rändern etwas festrücken. Boden und Wände sollten vollständig mit Teig bedeckt sein. Die Grieß-Füllung hineingießen und glatt streichen.

Die restlichen Filoblätter ebenfalls einzeln mit Butter bestreichen und aufeinanderstapeln. Den Stapel auf die Füllung legen und den Teig an den Rändern nach unten drücken, damit die Füllung vollständig mit Teig umschlossen ist. Mit einem scharfen Messer vorsichtig 6 Stücke vorzeichenen, dabei nur die beiden oberen Teigplatten einritzen. Die Pastete im Backofen in ca. 25 Minuten knusprig goldbraun backen. Herausnehmen und einige Minuten ruhen lassen, dann mit dem Sirup übergießen. Vor dem Servieren mindestens 1 Stunde ruhen lassen, damit der Sirup in die Pastete einziehen kann.

* Die Filoblätter müssen so groß sein, dass sie Boden und Wände der Form bedecken. Hat die Form eine andere Größe, müssen die Blätter entsprechend zugeschnitten werden.

Leicht adaptiert nach “Griechenland in meiner Küche”, Tessa Kiros, DK-Verlag