Archiv für die Kategorie ‘Fleisch’

Weinblättertarte

Samstag, 26. März 2011

Gestern war es wieder so: ein unvermittelt auftretendes Hungergefühl und schlagartig auftretende Gelüste auf Weinblätter. In Anbetracht der Tatsache daß es sich hier um einen schwer zu vereinbarenden Sachverhalt handelt, wer rollt schon liebevoll kleine Röllchen, wenn der Blutzucker schon fast im Keller aufschlägt? Ich mit Sicherheit nicht.  

Die Lösung? Ein einziges, großes “Weinblatt” gegen den akuten Nahrungs- und Zeitmangel! Alles in eine Form und ab in den Ofen. Diese Zeit ist allerdings auch bei größtem Hunger zwingend notwendig, in rohem Zustand ist die Weinblättertarte bestimmt weniger genießbar. Wer aber diese 45 Minuten geduldig ausharrt und/oder sinnvoll für die Zubereitung eines dazu passenden Tzazikis nutzt, wird mit mit einem wohlschmeckenden Gericht belohnt.  Mahlzeit!

Zutaten für 4 Personen:

100 g Weinblätter
500 g Rinderhackfleisch
150 g Reis
1 EL Olivenöl
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Ei
1/2 Bund  Minze
1 Zitrone
1 TL Pinienkerne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Reis nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Schalotte würfeln, Knoblauch pressen, Minzblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Zitrone auspressen. 

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Rinderhack, Reis, Schalottenwürfel, Knoblauch, Ei und Minze in einer Schüssel zu einen Fleischteig verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine Springform (22 cm) mit Olivenöl auspinseln. Die Form so mit Weinblättern auslegen daß diese über den Rand der Form hinausschauen. Die Fleischmasse gleichmäßig in die Form auf die Weinblätter drücken. Zitronensaft darübergießen und mit den restlichen Weinblättern belegen. Die Form mit Alufolie abdecken und für ca. 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen und evtl. mit Zitronenscheiben garnieren. In Stücke schneiden und mit Tzaziki und Fladenbrot servieren.

Wiener Schnitzel in neuen Gewändern

Mittwoch, 09. März 2011

Passend zum Beginn der Fastenzeit gibt es ein Gericht das eigentlich eher selten auf dem Speiseplan im Hause rock the kitchen! steht. Wiener Schnitzel! Hier und heute gab es aber den Klassiker der österreichischen und auch deutschen  Küche quasi in neuen Gewändern, mit einer knusprigen Pistazien- und Pinienkernpanade.

Absolut wichtig bei einem guten Schnitzel ist neben der Fleischqualität natürlich die Panade. Dünn, knusprig und wellig soll sie sein. Die Zubereitung ist – wenn man einige wichtige Schritte befolgt – denkbar einfach. Wer versucht ein Schnitzel mit wenig Fett “fettarm” zuzubereiten ist hier bei der Zubereitung auf dem falschen Weg. Wirklich knusprig wird es erst wenn es schwimmend in der  Pfanne  im Fett ausgebacken wird. Also vielleicht nicht so oft, aber dafür richtig genießen…

Dazu? Obligatorisch meiner Meinung natürlich der gute, alte Kartoffelsalat, aber auch Bratkartoffeln oder selbstgemachte Pommes sind als Beilage zu einem Schnitzel nicht zu verachten. Ich entschied mich passenderweise für eine Kartoffel-Rucola-Salat.

Zutaten für 2 Personen:

4 kleine Kalbsschnitzel á 100 g
20 g Pinienkerne
20 g Pistazienkerne
50 g Semmelbrösel
2 Eier
30 g Mehl
Salz
Pfeffer
Öl oder Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Pinienkerne und Pistazienkerne jeweils getrennt in einer beschichteten Pfanne ohner Fett leicht goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Die abgekühlten Kerne reiben oder mit einem schweren Messer so fein wie möglich hacken.

Schnitzel waschen, trockentupfen und zwischen zwei Klarsichtfolien mit der flachen Seite des Fleischklopfers dünn ausklopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Verquirlte Eier und Mehl jeweils in einen tiefen Teller geben. Gemahlene Pinien- und Pistazienkerne jeweils mit 25 g Semmelbrösel vermischen und ebenfalls in tiefe Teller geben.

Soviel Öl oder Butterschmalz in einer hohen Pfanne auf ca. 170 Grad erhitzen, dass die Schnitzel schwimmend ausgebacken werden können.

Schnitzel ins Mehl legen, andrücken und abklopfen. Durch die verquirlten Eier ziehen, dann durch die Pistazien- oder Pinienkernbröselmischung. Leicht aber nicht zu fest andrücken. Dann sofort ab ins heiße Öl oder Butterschmalz. Dabei die Pfanne immer leicht hin und her bewegen. Die Schnitzel von beiden Seiten goldgelb ausbacken. nicht zu dunkel werden lassen! Sobald die Schnitzel auf beiden Seiten die optimale Farbe haben, aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Kichererbsen-Kritharaki-Salat mit Serranoschinken

Montag, 17. Januar 2011

Wir habens getan… Bitchin´ Camero, Steph, Paule und jetzt auch ich! Dieser Kichererbsensalat geistert schon länger durch die Foodblogger-Welt. Wohl nicht zu Unrecht!  Die Kombination Kichererbsen und Kritharaki-Pasta ist genau das Richtige für Büro und Picknick, er lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt richtig durchgezogen am nächsten Tag um Längen besser. Danke Mädels!

Meine Version ist irgendwie eine gelungene Mischung aus allen drei Rezepten, auch angepasst an den Kühlschrankinhalt im Hause rock the kitchen! Kinderleicht in der Herstellung und trotzdem lecker. Empfehlenswert! 

Zutaten für zwei Personen:

125 g getrocknete Kichererbsen
125 g Kritharaki
2 rote Spitzpaprika
4 Scheiben Serranoschinken
1 TL gehackte Petersilie
2 EL Olivenöl
1 EL Sherry-Essig
1/2 TL Rotisseur-Senf
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag Wasser abgießen und in ca. 1,5 Stunden gar kochen. Die Kitharaki al dente kochen. Spitzpaprika waschen, Strunk und Kerne entfernen und im Backofen bei 200 Grad backen bis die Haut schwarz ist und Blasen wirft. Abkühlen lassen und die Haut vorsichtig abziehen.

Gehäutete Paprika in Streifen schneiden. Knoblauch pressen und mit Petersilie, Olivenöl, Essig und Senf zu einer Marinade mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Kichererbsen, Kritharaki und Paprika in eine Schüssel geben und mit dem Dressing gründlich vermengen. 2-3 Stunden oder am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Mit Serranoschinken anrichten un servieren!

Rosenkohl-Hackfleisch-Tarte

Dienstag, 21. Dezember 2010

Rosenkohl ist für uns in dieser Jahreszeit ein absolutes Muß. Egal in welcher Variante, die Röschen sind im Winter vom Speiseplan kaum wegzudenken. Abgesehen vom geliebten, leicht bitteren und herb-nussigen Geschmack, sind die inneren Werte wirklich nicht zu verachten, da er reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen ist.

So gab ich mich mit Begeisterung den Freuden beim Backen dieser leckeren Tarte hin! Zur nachhaltigen Sicherung eines leckeren und auch männertauglichen Essens wurde die Tarte mit Rinderhackfleisch gepimpt, was sich im Nachhinein als sehr kluger Schachzug erwies. Das leicht mit Zimt verfeinerte und angebratene Fleisch passte geschmacklich hervorragend zum Rosenkohl und harmonierte auch bestens mit dem Tête de Moine!

Zutaten für eine Tarte- od. Quicheform (26 cm Durchmesser):

150 g Dinkelvollkornmehl
8 g Hefe
2 g Salz
80 ml Wasser, lauwarm
1 TL Olivenöl

350 g Rosenkohl, geputzt
150 g Rinderhackfleisch
100 ml Sahne 
150 ml Milch
1 EL Rapsöl
2 Eier
1 Knoblauchzehe, gehackt
70 g Tête de Moine, gerieben
Salz
Pfeffer
Paprika
Muskatnuss
Zimt

Zubereitung:

Aus Mehl, Hefe, Salz, Wasser und Olivenöl einen geschmeidigen Hefeteig herstellen. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Rosenkohl ca. 10 Minuten in kochendem Salzwasser nicht zu weich garen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Rinderhackfleisch scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer kleinen Prise Zimt würzen.

Sahne, Milch, Eier, Knoblauch und Tête de Moine in einer Schüssel sorgfältig verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Backofen vorheizen (200 Grad). Den Teig mit dem Nudelholz ca. 2 mm hoch ausrollen und eine gefettete Quiche- oder Tarteform damit auslegen. Einen evtl. überstehenden Rand mit dem Messer wegschneiden. Im Backofen ca. 5 Minuten vorbacken. Anschließend Rosenkohl, angebratenes Rinderhack gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit der Eiermilch übergießen. Im Ofen ca. 40- 45 Minuten backen.

Feigen-Gorgonzola-Pizzetten

Samstag, 04. September 2010

Wer Feigen nicht mag hat heute leider schon verloren… Bis vor kurzem ware mir die Frucht noch relativ suspekt, aber die Zeit verging und wir wurden erfreulicherweise doch noch Freunde.

Nachdem heute wenig Zeit war und wir uns dann doch irgendwann nach Nahrung sehnten musste natürlich schnell etwas auf den Tisch. Ein leerer Bauch studiert ebensowenig gerne wie ein voller, ich weiß wovon ich spreche! Fertiger Blätterteig, Feigen und Gorgonzola retteten uns letztendlich vor dem Hungertod und alles war wieder gut…

Zutaten für 2 Personen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
2 reife Feigen
80 g Gorgonzola
1 EL Lavendelhonig
Pfeffer aus der Mühle
evtl. Parmaschinken und Rucola (schmeckt aber auch ohne!)

Zubereitung:

Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und Kreise von ca. 8-10 cm ausstechen. Mit 2/3 des Gorgonzola belegen. Feigen in dünne Scheiben schneiden und fächerartig auf den Pizzetten verteilen.

Mit Lavendelhonig beträufeln, den restlichen Gorgonzola darauf verteilen und mit Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen (200° C) ca. 10-12 goldbraun backen. Wer mag kann die Pizzetten zusätzlich mit Parmaschinken und Rucola belegen!

Hokkaidokürbis gefüllt

Freitag, 20. August 2010

Endlich ist es soweit, die Kürbissaison ist offiziell eröffnet! Zumindest bei mir… Das heutige Experiment ergab sich aus der Tatsache daß die Augen beim letzten Einkauf, wie so oft, größer waren als der Magen und ich für die Suppe letztendlich bloß einen Kürbis verwendet habe. So kamen wir heute wieder in den Genuß eines Hokkaido, dieses mal  nicht in pürierter sondern in fester und gefüllter Form. 

Ich für meinen Teil war am Anfang recht skeptisch ob der doch recht harte Kürbis ohne Vorgaren überhaupt essbar wird. Nach ca. 30 Minuten im Backofen und einem Test habe ich dann aber meine Bedenken über Bord geschmissen, er wurde langsam weich.

Zutaten für 2 Personen:

1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g)
150 g Tatar
100 g Feta
50 g rote Linsen
2 Knoblauchzehen
1 EL Vollkorn-Semmelbrösel
1 TL Tomatenmark
1 TL Dijon-Senf
1/2 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Einen Deckel vom Kürbis abschneiden und den Kürbis mit einem Löffel sorgfältig entkernen.

Rote Linsen 10 Minuten vorkochen und in ein Sieb abgießen. Knoblauch und Petersilie fein hacken. Mit dem Tatar, zerbröckeltem Fetakäse, Linsen, Semmelbrösel, Tomatenmark und Senf gründlich vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis innen mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung hineingeben. In eine ofenfeste, mit Öl ausgepinselte Form stellen. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad ca. 50 Minuten backen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Asiatische Hackbällchen in Kokos-Spinat-Sauce

Sonntag, 25. Juli 2010

Ich muß gestehen daß ich immer mehr die Liebe zur asiatischen Küche entdecke…. Die fernöstliche Küche war für mich jahrelang nur undefinierbare Zutaten die es in keinem normalen Supermarkt gibt und Unmengen an Glutamat. Durch verschiedene Kochbücher und diverse Food-Blogs habe ich mich seit einiger Zeit eines besseren belehren lassen und Dank eines asiatischen Supermarktes auch immer die passenden Zutaten zur Hand. Abneigungen sind ja bekanntlich da um überwunden zu werden! Alles wird gut… ;-)

So hatte ich mich heute für die asiatische Hackbällchen-Variante entschieden und exerimentierte einfach munter drauf  los. Ich war am Anfang leicht skeptisch, aber das Ergebnís war in meinen Augen mehr als zufriedenstellend! Scharf, aber sehr lecker!

Zutaten für 4 Personen:

400 g Rinderhack
25 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zitronengras
1 EL Erdnüsse
1/2 Bund Koriandergrün
3 EL Sojasauce
1 EL Fischsauce
2 EL Semmelbrösel
2 EL Sesamöl
1 Ei

400 ml Kokosmilch
150 g TK-Blattspinat
5 Lauchzwiebeln
1 milde rote Chilischote
1 EL Sesamöl
1 TL Fenchelsamen
1 TL Bockshornkleesamen
1 EL rote Currypaste
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer, Erdnüsse, Zitronengras und Koriander fein hacken und zum Rinderhack in eine Schüssel geben. Sojasauce, Fischsauce, Semmelbrösel und Ei zugeben und alle Zutaten gründlich miteinander verkneten. Kleine Bällchen von 2 cm Durchmesser formen und in 2 EL Sesamöl goldbraun braten.

Lauchzwiebeln in 1 cm lange Stücke schneiden, Chilischote in feine Ringe. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und beides ca. 1 Minute andünsten. Mit der Kokosmilch aufgießen und die Currypaste einrühren.  Fenchen- und Bockshornkleesamen im Mörser zerstoßen, ebenfalls in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Blattspinat und Hackbällchen dazugeben und erwärmen.  Auf Reisbandnudeln oder Basmatireis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen- Fertig!

Glasnudelsalat mit Rind

Mittwoch, 07. Juli 2010

Es wird wärmer, es gibt wieder Salat…. Heute habe ich mich für die asiatische Variante entschieden, womit ich meiner Meinung nach eine sehr gute und delikate Wahl getroffen habe. Dieser scharfe Glasnudelsalat mit Rind schmeckt mir so gut, daß er eindeutig das Potential zum festen Standard hat. Ein toller Salat der nicht nur gut schmeckt, sondern der auch wirklich fix zubereitet ist! So, genug gelobt, am besten einfach selber testen…. ;-)

Zutaten für 2 Personen:

100 g Champignons
3 Frühlingszwiebeln
100 g Glasnudeln
200 g Tartar oder Rinderhack
2 rote Chilischoten
2 Scharlotten
1/2 Bund Koriander
2 EL Sesamöl
2 Knoblachzehen
4 EL Fischsauce
Saft einer halben Limette
1 EL Honig
1 kleines Stück Ingwer (ca 2 cm)
2 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Die Glasnudeln 10 Minuten in Wasser einweichen. Chillis in feine Ringe schneiden, Scharlotten halbieren und in Streifen schneiden, Lauchzwiebeln schräg in 1 cm große Stücke schneiden, Knoblauch und Ingwer in feine Würfelchen schneiden, Champignons vierteln und Koriander hacken.

Fischsauce, Limettensaft und Honig verrühren. Sesamöl in der Pfanne erhitzen. Die Pilze bei starker Hitze kurz anbraten. Fleisch zugeben und braten bis es krümelig ist. Chilis, Scharlotten, Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch dazu und ebenfalls kurz mitbraten. Die abgetropften Nudeln mit der Schere etwas kürzer schneiden und untermischen. Sauce, Koriander und Erdnüsse dazu, gut umrühren und den Salat in eine Schüssel füllen. Lauwarm werden lassen. Dann durchrühren, probieren und eventuell nachwürzen. Guten Appetit!

Beefburger mit Senfsauce

Samstag, 12. Juni 2010

Premiere: Hab zum ersten Mal einen Burger selbstgemacht! Aber nicht so einen ollen Mayo/Ketchup-Burger, sondern viel besser! ;-) Bei uns gabs ihn mit Senf-Eier-Honig-Sauce, Rindfleisch, Avocado und Röstzwiebel. Viel besser als das Original… :-)

Beefburger mit Senf-Eier-Honig-Sauce, Avocado und Röstzwiebeln

Hallöchen, bin wieder da…..

Montag, 07. Juni 2010

Huhu, da bin ich wieder! Daß ich jetzt leider eine Woche nicht anwesend war hat genau drei (gute) Gründe: Besuch in der Heimat, Bierfest in Nürnberg (jedes Jahr Pflicht, weil fränkisches Kulturgut ;-)) und ein Wochenendtrip nach München zwecks  Konzert. Unter anderem natürlich mit Biergartenbesuch, ebenfalls Pflicht in München, weil oberbayerisches Kulturgut!
Heute gab´s dann zur Abwechslung mal wieder eine richtig leckere (und gesunde ;-)) Vollkornpizza mit Ruccola, Parmesan und Parmaschinken. Als Vorspeise habe ich ein Carpaccio aus Paprika  Sardellen und Knoblauch ausprobiert. Auch wenn´s auf dem Foto nach Regenwurm aussieht, es ist wirklich Fisch! ;-)


Vollkornpizza mit Parmaschinken, Ruccola und Parmesan


Carpaccio aus gegrillten Paprika mit Sardellen und  viel Knoblauch ;-)

Griechisches Zitronenhähnchen

Samstag, 22. Mai 2010

Sonnenschein! Fast 20 Grad! Also her mit einem leichten Gericht das mich an Sommer, Sonne und Urlaub  erinnert….  Hähnchen, Zitrone, Schalotten, (viel)  Knoblauch, Thymian, Rosmarin…. aromatische Zutaten die ich mit Urlaub in mediterranen Regionen verbinde…. Ein wirklich leckeres Abendessen: einfach, bodenständig, ehrlich und mit dem Geschmack saftiger und reifer Zitronen!

Zutaten für zwei Personen:

2 Hähnchenbrustfilets od. Hähnchenschenkel
2 Zitronen
500 g Kartoffeln
250 g kleine Zwiebel oder Schalotten
4 EL Öl
4 Knoblauchzehen (oder je nach Geschmack ;-) )
frischer Thymian u. Rosmarin (getrocknet geht auch)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zitronen auspressen, Knoblauch durch die Presse drücken, beides zusammen mit Salz, Pfeffer, gehacktem Thymian und Rosmarin zu einer Marinade vermischen.
Kartoffeln schälen, halbieren (bei größeren vierteln, ggf. achteln). Zwiebel oder Schalotten ebenfalls schälen und halbieren. Kartoffeln und Zwiebeln in die Zitronen-Öl-Marinade legen und 1 Std. ziehen lassen.
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Hähnchenteile mit Salz und Pfeffer würzen und in eine feuerfeste Form legen. Kartoffeln und Zwiebel aus der Marinade nehmen und zwischen dem Hähnchenfleisch verteilen u. Marinade darüber gießen. Im Ofen ca. 1 Stunde backen. Guten Appetit! :-)

Salat…..

Montag, 17. Mai 2010

So, meine Freunde des guten Geschmacks, heute hatte ich -wie jeden Tag- wieder einen richtigen Hunger! ;-) Ich habe mich für einen leckeren Rucola-Radiccio-Tomatensalat entschieden. Dazu Dattel im Parmaschinken-Mantel (aus dem Backofen) und gebratene Zucchinischeiben. Das Dressing habe ich aus Olivenöl, Weißweinessig, Dijon-Senf, Sauerrahm, Knoblauch und Salz und Pfeffer gemixt. Dazu gabs knuspriges Landbaguette vom Bäcker Schmidt. War alles total lecker und passend zu dem sonnigen Tag heute! :-)