Archiv für die Kategorie ‘asiatisch’

Asia-Bolognese auf Reisbandnudeln

Dienstag, 24. Januar 2012

Heute mal kurz, knapp und fotolos… Weil diese “etwas andere” Bolognese aber an Geschmack und Aroma kaum zu überbieten ist, muß das köstliche Rezept einfach mal ohne Bebilderung  für mich und die Nachwelt festgehalten werden. Aber eh egal, denn kein Foto von mir würde je diesem Gaumenknospenschmeichler gerecht werden…

PS: Schlimm ohne Foto?

Zutaten für 2 Personen:

100 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1/2 TL fein gehacktes Zitronengras
20 g Ingwer
20 g Koriandergrün
10 g Thai-Basilikum
1 EL Rapsöl
150 g Tatar (oder Rinderhackfleisch)
1 EL Tomatenmark
1/2 TL rote Currypaste
100 g passierte Tomaten
1 EL Sojasauce
1 TL Palmzucker (ersatzweise normaler Zucker)
3 Kaffirlimettenblätter, gehackt
250 ml Gemüsebrühe
50 ml Rotwein, trocken
Salz
Szechuanpfeffer
1 EL Limettensaft
1 EL Fischsauce
250 g breite Reisbandnudeln

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer sehr fein würfeln. Koriander und Thai-Basilikum grob hacken.

Öl in einem Topf erhitzen. Tatar (oder Rinderhackfleisch) darin leicht braun anbraten. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Zitronengras zugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark und Currypaste einrühren. Mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Palmzucker, Tomaten, Kaffirlimettenblätter, Thai-Basilikum und die Hälfte des Korianders zugeben und die Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Limettensaft und Fischsauce abschmecken und ca. 1/2  Std. leicht köcheln lassen.

Die Reisbandnudeln nach Packungsanweisung garen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Nudeln mit der Sauce anrichten und mit Koriander dekoriert servieren.

Quelle: Modifiziert nach Essen & Trinken 1/2012

Udon-Hühnersuppe mit Zitronengras, Ingwer und Koriander

Dienstag, 20. Dezember 2011

Suppe, die Zweite! In der frostigen Jahreszeit und so kurz vor Weihnachten entpuppen sich wärmende und würzige Suppen als wahre Lebensretter – sie sorgen für wohlige Wärme im Bauchbereich nach einem ausgedehnten Spaziergang bei Minustemperaturen. Was bei manchen vielleicht der Glühwein nicht schafft – bei dieser Hühnersuppe im Asia-Style mit Udon-Nudeln und Gewürzen wie Sternanis, Nelke und Piment wird einem garantiert warm ums winterliche Herz.

Absolut elementar bei dieser Suppe ist die Brühe mit ihrem absolut kräftig-würzigen Geschmack und den Aromen von aromatischen Ingwer, Koriander, Knoblauch, Zitronengras und der Kaffirlimettenblätter. Das saftige Hähnchenfleisch tut sein übriges – da wird eigentlich die restliche Suppeneinlage zum Nebendarsteller und lässt sich je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt austauschen. Sojasprossen, Zuckerschoten, Tofuwürfel, Thai-Basilikum, Wan Tan, Morcheln, Sesam, Spinat usw. passen ebenfalls super zur kräftigen Hühnerbrühe – und macht somit jede Grippeimpfung überflüssig… ;-)

Und weil ich mittlerweile schon jeden Winter richtig zum Suppenkasper mutiere, spukt durchaus in meinem Kopf schon ansatzweise die nächste flüssige Mahlzeit umher…

Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel
1 EL Sesamöl
1 5-cm-Stück Ingwer
4 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Karotte
1 kleine Chilischote
100 ml Sojasauce, dunkel
2 Kaffirlimettenblätter
1 Stange Zitronengras, angedrückt
4 Sternanis
5 Pimentkörner
3 Nelken
1/2 TL Pfefferkörner, schwarz
1/2  Bund Koriander
1 Bio – Hähnchenbrust mit Haut (ca. 200 g)

2 Frühlingszwiebeln
200 g Udon-Nudeln (Asia-Shop)
4 Stiele Koriander

Zubereitung:

Zwiebel mit Schale halbieren. Hähnchenbrust mit kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Sesamöl in einem großen Topf heißwerden lassen und die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten abraten. 600 ml Wasser angießen. Ingwer, Knoblauch, halbierte Karotte, Sojasauce, Kaffirlimettenblätter, Zitronengras, Sternanis, Piment, Nelken, Chili, Pfefferkörner, Koriander und die Hähnchenbrust ins Wasser geben. Die Suppe ca. 1 Stunde zugedeckt bei kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Udonnudeln in außreichend kochendem Wasser al dente kochen, abschrecken, abseihen und beiseite stellen. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Hähnchenbrust aus der Suppe nehmen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Suppe durch ein Sieb gießen und zusammen mit den Hähnchenbruststücken und den Nudeln in Suppentassen oder Suppentellern anrichten. Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und nach Belieben mit (viel) Koriander garnieren.

Miesmuscheln im Thai-Curry-Sud

Montag, 26. September 2011

Ich liebe Muscheln – aber nur wenn ich sie nicht anschließend selbst verspeisen muß, Asche auf mein Haupt! ;-)

Wenns aber ums Zubereiten der kleinen Wassertierchen geht – da bin ich Feuer und Flamme dafür. Ich koche, rieche und probiere den Sud, die anderen schmecken und verspeisen das Ergebnis. Diese Arbeitsteilung ist doch nur mehr als gerecht, oder?

Nach oberleckeren Muscheln mit Cidre, Lauch und Speck von Steph, kommen dieses Mal asiatische Aromen mit ins Spiel. Völlig anders als die Vorgänger-Version aber nicht weniger schmackhaft, bietet sie diese Variante vor allem für Koriander- freunde an. Hier scheiden sich die Geister warscheinlich mindes- tens genaus so arg wie bei Muschelgerichten…

Zutaten für 2 Personen:

1 kg Miesmuscheln
1 weiße Zwiebel
1 EL Rapsöl
2 Knoblauchzehen
1-cm-Stück Ingwer
1 Karotte
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Weißwein, trocken
50 ml Pflaumenwein
250 ml Kokosmilch
200 ml Fischfond
2 Kaffirlimettenblätter
1/2 Stängel Zitronengras, angedrückt
1/2 TL rote Currypaste
1/2 Bund Koriander
Szechuanpfeffer
Salz

Zubereitung:

Die Muscheln unter fließendem Wasser gründlich wässern. Kaputte und offene Muscheln, die sich auf Druck nicht schließen, aussortieren. Muscheln nochmals mehrfach kalt spülen.

Zwiebel fein würfeln, Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden, Ingwer reiben, Karotten fein würfeln, Kaffir- limettenblätter in feine Streifen und Lauchzwiebel in Ringe schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel, Ingwer und Knoblauch darin glasig dünsten, Karottenwürfel, Kaffirlimetten- blätter und Zitronengraß zugeben und ebenfalls kurz mitdüns- ten. Mit Weißwein und Pflaumenwein ablöschen. Fischfond zugießen und den Sud einige Minuten leicht köcheln lassen.

Die Flüssigkeit kräftig aufkochen, Lauchzwiebeln und Muscheln zugeben. Deckel aufsetzten und die Muscheln ca. 4 Minuten kochen lassen bis sie sich geöffnet haben.

Die Muscheln aus dem Sud nehmen und warm stellen. Noch geschlossene Muscheln aussortieren. Zitronengras entfernen und die Kokosmilch zugießen. Currypaste einrühren und den Sud kurz aufkochen. Mit Szechuanpfeffer und Salz würzen. Den Sud über die Muscheln geben, großzügig mit Korianderblättern bestreuen und mit frischem Baguette servieren.

Kürbissuppe mit roten Linsen und Ingwer

Dienstag, 13. September 2011

Es ist Herbst – zumindest was die primäre Nahrungsaufnahme im Hause rock the kitchen! betrifft. Aber keine Angst - bevor die richtig schweren Geschütze aufgefahren werden, taste ich mich mal ganz langsam an die kommende Jahreszeit heran und starte mutig mit einem nicht zu schweren, aber doch sehr cremigen Gaumenschmeichler.

Seit Tagen, bzw. Wochen freue ich mich schon darauf:  Die erste Kürbissuppe 2011 – quasi Soulfood vom Feinsten. Wenn also die Tage kürzer und die Nächte wieder länger werden, das Tragen von Gummistiefeln schon fast unausweichlich ist und die Launde des öfteren zu kippen droht,  ist diese herz- und magenerwärmende, farbenfrohe Suppe genau das Richtige für trübe Herbsttage. Gute Laune löffelweise…

Zutaten für 4 Personen:

500 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido)
1 mittelgroße, weiße Zwiebel
1 TL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
1 Süßkartoffel (ca. 150 g)
500 ml Gemüsebrühe
50 g rote Linsen
200 ml Kokosmilch
1/2 TL gelbe Currypaste
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln, Ingwer reiben. 1 TL Rapsöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz mitdünsten.

Kürbisfruchtfleisch und die geschälte Süßkartoffel würfeln. Zu den Zwiebeln geben und ebenfalls kurz mitdünsten. Linsen und Currypaste zugeben. Gemüsebrühe angießen und das Gemüse in ca. 15-20 Minutenweich kochen.
  
Anschließend die Kürbissuppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Kokosmilch zugeben und nochmals  erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen – Fertig!

Warme Glasnudeln mit Linsen, Tatar und gegrillter Ananas

Sonntag, 28. August 2011

Eigentlich hätte es diesen Blogbeitrag schon Anfang dieser Woche geben sollen – bei Temperaturen jenseits der 30 ° Celsius war dieser lauwarme Nudelsalat mit Abstand mein kulinarisches Highlight. Wobei ich ja diesbezüglich eher unerschrocken bin – bei 34 ° Grad köchelt die Bolognesesauce 5 Stunden am Ofen oder der Backofen läuft auf Hochtouren und belohnt mich einer leckeren Lasagne. Mit gaaaanz viel Käse natürlich… Wer so etwas nicht aushält ist selber schuld ;-)

Um jetzt nicht übermäßig vom Thema abzuscheifen – die schon fast banale  Bezeichnung “Nudelsalat” wird diesem schmackhaften Salat wohl überhaupt nicht gerecht. Die Kombination Ingwer/Knoblauch/Koriander geht ja eigentlich immer und als absoluter Linsenfan stellt sich für mich hier ja gar nicht die Frage. Die Ananas hingegen fiel zwar eigentlich nur der Resteverwertung zum Opfer, was sich aber als absolut kluger Schachzug herausstellte. Sehr empfehlenswert!

Zutaten für 2 Personen:

100 g Glasnudeln
50 g grüne Linsen
100 g Tatar
1 TL Sonnenblumenöl
1 TL gerösteter Sesam
2 EL grob gehacktes Koriandergrün
1 kleine, frische, rote Chilischote
2 Scheiben Ananas
1 EL Cashewnüsse
1 EL geriebener Ingwer
Saft von 1 Limette
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Erdnussöl
1 EL Sesamöl
1 EL Palmzucker
1 TL Tamarindenpaste
2 TL helle Sojasauce
Meersalz
Szechuanpfeffer

Zubereitung:

Linsen in kochendem Wasser ca. 25-30 Minuten kochen bis sie gar sind. In ein Sieb abgießen und bereitstellen. Die Nudeln etwa 5 Minuten in heißem Wasser einweichen. In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Chilischote fein würfeln.Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und das Tatar krümelig anbraten. Chili untermischen, mit Salz und Szechuanpfeffer würzen. Pfanne beiseitestellen. 

Ananasscheiben auf dem Grill oder in der Grillpfanne kurz von beiden Seiten anbraten. In Stücke schneiden.

Für die Sauce Ingwer, Limettensaft, Knoblauch, Erdnußöl, Sesamöl, Palmzucker, Sesam, Tamarindenpaste und Sojasauce gründlich vermischen.

Linsen, Glasnudeln, die Hälfte der Annanasstücke, Koriander und Sauce zum Fleisch in die Pfanne geben und behutsam mischen. Die Pfanne für für einige Sekunden auf den Herd stellen, um die Zutaten kurz zu erwärmen.

Die Glasnudeln portionsweise aufteilen und mit Cashewnüssen, restlichen Ananasstücken und Koriander anrichten und servieren. 

 

Sushi – gekugelt statt gerollt

Donnerstag, 19. Mai 2011

Auch wenn die meisten jetzt bestimmt denken, daß diese annoying Orange wirklich zu gar nichts Nütze ist, so ganz stimmt es nicht. Denn immerhin wurde ich dadurch erinnert mal wieder Sushi zu zelebrieren. So ganz konnte ich aber die Orange dann doch nicht ignorieren, denn mein Sushi bekam eine runde (orangenförmige) Form.

Allerdings stammt die Kreation leider nicht ganz von mir noch von der Orange, die Idee mit dem gekugelten Sushi habe ich entweder aus einem Heft, einem Buch oder sonst irgendwo her. Komische Videos auf You Tube verdrängen wahrscheinlich bei öfteren Konsum anscheinend doch wichtige Informationen, für sachdienliche Hinweise bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen!

Wie auch immer, ob als Rolle oder als Kugel – bei dieser Variante werden die Zutaten nicht gerollt, sondern inklusive dem Nori-Algen-Blatt mit dem Reis vermischt, zur Kugel geformt und in geröstetem Sesam gewälzt. Wenn also neben den geistigen auch schon die motorischen Fähigkeiten leiden, dann bietet sich diese Sushi-Variante geradezu an… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

200 g Sushireis
200 ml Wasser
50 ml japanischer Reisessig
10 g Salz
30 g Zucker

1 Nori-Algen-Blatt
100 g Räucherlachs
20 g Gurke
20 g gerösteter Sesam

Sojasauce
Wasabi
eingelegter Ingwer

Zubereitung:

Reisessig mit Salz und Zucker leicht erwärmen, beides voll- ständig auflösen lassen. Abkühlen lassen.

Sushireis waschen bis das Wasser klar ist. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenenm Deckel zum Kochen bringen. 10 Minuten köcheln lassen. 15 Minuten auf der noch heißen Platte quellen lassen.

Fertigen Reis mit der Essig-Zubereitung übergießen und vor- sichtig mischen, dabei nicht zu viel rühren. Lauwarm abkühlen lassen.

Das Nori-Blatt mit der Schere in ca. 0,5 cm große Quadrate schneiden. Lachs und Gurke in feine Würfel schneiden. Reis, Lachs, Gurke und Nori-Algen vorsichtig miteinander mischen und mit leicht angefeuchteten Händen zu kleinen Bällchen von ca. 2,5 cm Durchmesser fomen. In dem gerösteten Sesam wälzen – Fertig! Nach Belieben mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

Japanischer Soufflé Käsekuchen

Mittwoch, 19. Januar 2011

Wie genial ist dieser Käsekuchen?  Bei Wagashi Maniac entdeckt, sofort für 100%ig nachbackenswert gefunden und prompt ausprobiert. Ich konnte mich wieder mal nicht zurückhalten. Eine absolut kluge Entscheidung, wie ich nach dem ersten Test feststellen durfte!

Warum? Ein luftiges Soufflé, egal ob herzhaft oder süß, liegt ja bekanntlich immer fluffig auf der Zunge und der Klassiker Käsekuchen schmeckt sowieso zu (fast) jeder Zeit. Und beides in Kombination? Ich wage ja da schon fast von einer exponentialen Geschmackssteigerung zu sprechen, luftig, leicht, locker und cremig, Geschmack und Konsistenz sind wirklich ein absoluter Traum! Und dieses Mal übertreibe ich wirklich nicht…

Das Besondere an diesem Soufflé Käsekuchen ist, daß er im Wasserbad gebacken wird und so wunderbar saftig bleibt. Außerdem wird nicht, wie bei uns meistens üblich, normaler Quark verwendet sondern cremiger Doppelrahmfrischkäse. Aus diesen und eben auch oben genannten Beschaffenheitsgründen der zu Zeit leckerste Käsekuchen der Welt. Wie bei Wagashi Maniac.   

Zutaten für eine 18 cm Springform:

200g Frischkäse (Doppelrahm)
3 Eigelbe
3 Eiweiß
50 g Naturjoghurt
100 ml frische Sahne
70 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
10 g Weizenmehl (405)
10 g Maisstärke
2 EL Zitronensaft
Butter für die Form

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Form mit Backpapier auslegen und mit Butter bepinseln. Ein tiefes Back- blech bereitstellen.

Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Eigelb, Naturjoghurt, die Hälfe des Zuckers, Vanillemark, Zitonen- saft und Sahne zugeben und mit dem Frischkäse glattrühren.

Mehl und Stärke mischen, auf die Frischkäsemasse sieben und kurz unterrühren. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Das sehr steife Eiweiß in drei Etappen vorsichtigst unter die Frischkäsemasse heben.

Die fertige Kuchenmasse aus ca. 30 cm Höhe in die vorbereitete Form gießen, so bilden sich keine Luftblasen im Teig. Die Backform mit 2-3 Schichten Alufolie umwickeln, so ist gesichert daß kein Wasser in die Form eindringen kann. Auf das tiefe Backblechstellen und soviel heißes Wasser eingießen das die Form ca. 1 cm im Wasser steht.

Bei 160 Grad 35 Minuten backen. Anschließend die Hitze auf 110 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten backen. Den Ofen ausschalten, den Kuchen aber noch weitere 10 Minuten im Ofen stehen lassen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Scharfe Udon-Suppe mit Kokosmilch und Pak Choi

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bei Temperaturen um 7 Grad steht mir im Moment der Sinn nicht gerade nach Salat & Co. Eine heiße Suppe muß her! Am besten noch mit einer ordentlichen Portion Schärfe. Je nach Anzahl der zugegebenen Chilischoten ist man nach dem Genuß dieser Suppe nicht nur innerlich erwärmt sondern auch erhitzt, vielleicht sogar überhitzt. Also, auf zur Abkühlung, auf zum Herbstspaziergang!

Bei der hohen Dichte asiatischer Lebensmittelläden in Wien, zumindest in unserem Viertel, ist der Nachschub faktisch unbegrenzt vorhanden und lädt zum fröhlichen Probieren ein. Wie heute geschehen…


Rezept für 2 Personen:

100 g Udon-Nudeln
350 ml Kokosmilch
1 Stange Zitronengras
1 kleines Stück Galgant (ersatzweise Ingwer)
3 Kaffirlimettenblätter
2 Schalotten
6 rote, kleine Chilischoten (oder nach Geschmack)
2 Zweige Koriander
1 TL Panang Currypaste
50 g Mungobohnensprossen
3 kleine Baby-Pak Choi
1 Rispe grüne Pfefferkörner
500 ml Wasser
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Schalotten halbieren, Zitronengras der Länge nach halbieren. Zusammen mit dem Galgant, den Kaffirblättern, Chilischoten und dem Koriander in einen Topf geben und mit 500 ml Wasser aufgießen. Ca. eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

In der Zwischenzeit Pak Choi waschen, die Blätter von den festen Stielen schneiden und beides in Streifen schneiden. Udon-Nudeln nach Packungsanweißung kochen und beiseite stellen. Die fertige Brühe durch ein Sieb gießen. Brühe in den Topf zurückgeben.

Kokosmilch und Currypaste zur Brühe geben und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pak Choi, Mungobohnensprossen und Nudeln zugeben und erwärmen. Kleingeschnittenen Koriander zugeben, nochmals abschmecken und in einer vorgewärmten Suppenschale servieren.

Asiatische Hackbällchen in Kokos-Spinat-Sauce

Sonntag, 25. Juli 2010

Ich muß gestehen daß ich immer mehr die Liebe zur asiatischen Küche entdecke…. Die fernöstliche Küche war für mich jahrelang nur undefinierbare Zutaten die es in keinem normalen Supermarkt gibt und Unmengen an Glutamat. Durch verschiedene Kochbücher und diverse Food-Blogs habe ich mich seit einiger Zeit eines besseren belehren lassen und Dank eines asiatischen Supermarktes auch immer die passenden Zutaten zur Hand. Abneigungen sind ja bekanntlich da um überwunden zu werden! Alles wird gut… ;-)

So hatte ich mich heute für die asiatische Hackbällchen-Variante entschieden und exerimentierte einfach munter drauf  los. Ich war am Anfang leicht skeptisch, aber das Ergebnís war in meinen Augen mehr als zufriedenstellend! Scharf, aber sehr lecker!

Zutaten für 4 Personen:

400 g Rinderhack
25 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zitronengras
1 EL Erdnüsse
1/2 Bund Koriandergrün
3 EL Sojasauce
1 EL Fischsauce
2 EL Semmelbrösel
2 EL Sesamöl
1 Ei

400 ml Kokosmilch
150 g TK-Blattspinat
5 Lauchzwiebeln
1 milde rote Chilischote
1 EL Sesamöl
1 TL Fenchelsamen
1 TL Bockshornkleesamen
1 EL rote Currypaste
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer, Erdnüsse, Zitronengras und Koriander fein hacken und zum Rinderhack in eine Schüssel geben. Sojasauce, Fischsauce, Semmelbrösel und Ei zugeben und alle Zutaten gründlich miteinander verkneten. Kleine Bällchen von 2 cm Durchmesser formen und in 2 EL Sesamöl goldbraun braten.

Lauchzwiebeln in 1 cm lange Stücke schneiden, Chilischote in feine Ringe. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und beides ca. 1 Minute andünsten. Mit der Kokosmilch aufgießen und die Currypaste einrühren.  Fenchen- und Bockshornkleesamen im Mörser zerstoßen, ebenfalls in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Blattspinat und Hackbällchen dazugeben und erwärmen.  Auf Reisbandnudeln oder Basmatireis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen- Fertig!

Glasnudelsalat mit Rind

Mittwoch, 07. Juli 2010

Es wird wärmer, es gibt wieder Salat…. Heute habe ich mich für die asiatische Variante entschieden, womit ich meiner Meinung nach eine sehr gute und delikate Wahl getroffen habe. Dieser scharfe Glasnudelsalat mit Rind schmeckt mir so gut, daß er eindeutig das Potential zum festen Standard hat. Ein toller Salat der nicht nur gut schmeckt, sondern der auch wirklich fix zubereitet ist! So, genug gelobt, am besten einfach selber testen…. ;-)

Zutaten für 2 Personen:

100 g Champignons
3 Frühlingszwiebeln
100 g Glasnudeln
200 g Tartar oder Rinderhack
2 rote Chilischoten
2 Scharlotten
1/2 Bund Koriander
2 EL Sesamöl
2 Knoblachzehen
4 EL Fischsauce
Saft einer halben Limette
1 EL Honig
1 kleines Stück Ingwer (ca 2 cm)
2 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Die Glasnudeln 10 Minuten in Wasser einweichen. Chillis in feine Ringe schneiden, Scharlotten halbieren und in Streifen schneiden, Lauchzwiebeln schräg in 1 cm große Stücke schneiden, Knoblauch und Ingwer in feine Würfelchen schneiden, Champignons vierteln und Koriander hacken.

Fischsauce, Limettensaft und Honig verrühren. Sesamöl in der Pfanne erhitzen. Die Pilze bei starker Hitze kurz anbraten. Fleisch zugeben und braten bis es krümelig ist. Chilis, Scharlotten, Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch dazu und ebenfalls kurz mitbraten. Die abgetropften Nudeln mit der Schere etwas kürzer schneiden und untermischen. Sauce, Koriander und Erdnüsse dazu, gut umrühren und den Salat in eine Schüssel füllen. Lauwarm werden lassen. Dann durchrühren, probieren und eventuell nachwürzen. Guten Appetit!