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Thailand, Tag 1-2: Bangkok

Dienstag, 19. November 2013

Wir unterbrechen aus aktuellem Anlass den Herbst-Exkursions-Bericht für die brandaktuelle Urlaubsberichterstattung aus Thailand. Natürlich wird der zweite Bericht nicht einfach unter den Tisch fallen – er wird auf alle Fälle nach dem Urlaub zeitnah nachgereicht. Zum “noblen” Thema und auch zur Weihnachszeit, erscheint dieser dann im neuen und schon lange geplanten Blog-Layout (endlich!)

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Bis zum 12. Dezember werde ich versuchen des öfteren kurze Statusmeldungen mit aktuellen Bildern abzugeben. Je nach Lage, Aufenthaltsort und Internetverbindung -ich hoffe es klappt einigermaßen wie gedacht.

Den Anfang macht Bangkok, hierfür sind bis jetzt fünf Tage geplant. Danach geht es als Ausgleich zum etwas stressigen und hektischen Stadtleben zu Stränden in den Süden. Wohin genau entscheidet in den nächsten Tagen das Wetter – und die aktuelle Laune. Geplant war nach Bangkok eigentlich am Anfang Kho Tao und Kho Phangan.

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Der Ankunftstag gestern war wie Erwarten nach zehn Stunden Flug etwas vom Jetlag geprägt. Es wurde nur das Hotel (Galeria 10, an der Sukhumvit Road), die Hotelumgebung und ein Einkaufszentrum (Terminal 21) erkundet.

Heute ging’s per Skytrain, Metro und Taxi (und demnächst nur noch Taxi, viel angenehmer und kostet zu zweit nur unwesentlich mehr und ist auf manchen Strecken sogar billiger als die öffentlichen Verkehrsmittel) nach Chinatown. Chinatown hat in manchen Straßen und seitlichen (dunklen) Gassen fast einen Blick in eine andere Welt zu bieten.

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Nach dem kurzen Ausflug in eine sehr authentische Kulinarik ging’s zum Ausgleich in die eher touristische Khao San Road. Tagsüber fast noch ruhig, verwandelt sich die Straße in eine sehr stark frequentierte Ausgehmeile für Junge und Junggebliebene. Und morgen geht es weiter…

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Herbstexkursion 2013, Teil 1 – Nizza

Freitag, 01. November 2013

Tadaa, zur Abwechslung hier mal wieder etwas neues von mir! Anstatt eines Rezeptes gibt es hier und jetzt einen kleinen herbstlichen Reisebericht. Denn, wenn die Zeit ja eh schon knapp bemessen ist kann man ja auch gleich wegfahren bzw. Urlaub machen. Wobei ich ja zu meiner Verteidigung sagen muss, dass die Reise nicht komplett auf meinem Mist gewachsen ist … Dazu aber mehr in Teil zwei.

Es war also wie es war, ich “durfte” also praktisch für ein Wochenende an die ligurische Küste nach San Remo und wenn Frau schon die Mühen eines Fluges auf sich nimmt, dann sollte doch zumindest die Zeit am Zielort nicht ganz so knapp bemessen sein. Was liegt da näher als das Nachbarland Frankreich und die Côte d´Azur  zu besuchen? Hier also Teil 1: Nizza.

Los gings am Dienstag Nachmittag am schnucklig-kleinen und sehr übersichtlichen Nürnberger Flughafen. Über Zürich ging es mit Swiss Air nach Nizza – unterstützt an Bord von Schweizer (?) Schokolade. In Nizza angekommen gings vom Flughafen per Bus vorbei an der nächtlichen Promenade des Anglais in Richtung Innenstadt zum Hotel. Das Hotel lag zwar relativ zentral zwischen Innenstadtbahnhof und der zentralen Strasse Jean Médecin, war aber zimmertechnisch doch eher fragwürdig/zweifelhaft/gewöhnungsbedürftig. Meine Kurzsichtigkeit und die abgesetzte Brille erwiesen sich in manchen Situationen wohl als Retter in der Not. Noch wusste ich hier nichts von dem zu erwartenden Kontrastprogramm in San Remo.

Die Reisezeit Oktober (und somit die Nebensaison) erwies sich als nahezu perfekt: Weniger Menschen, annehmbarere Temperaturen um die 23° und eine allgemeine “Entspanntheit” in der ganzen Stadt. Etwas unsportlich wurde ein weiterer Vorteil der Nachsaison genutzt, der Aufzug brachte uns ohne Schlange und Ticket auf den Schlosshügel Parc du Mont Boron. Oben angekommen bietet das Ganze eine weitläufige Parklandschaft und einen herrlichen Blick über die Dächer von Nizza, über den Hafen Port Lympia und natürlich das Meer.

Der Hafen besteht außerdem aus vier großen Becken, von denen täglich Fährschiffe nach Korsika auslaufen. Entlang des Kais finden sich zahlreiche Restaurant und Bistros. Die hohen farbig getünchten Häuser und die Kirche im Hintergrund verschmelzen zusammen mit den Hafenanlagen zu einem eindrucksvollen harmonischen Ganzen.

Das absolute Highlight in Nizza war definitiv die Altstadt. Dieser Teil von Nizza erfüllt fast jedes Klischee, das man von einer Stadt in südlichen europäischen Gefilden (siehe auch mein Barcelona-Bericht) haben kann: Enge und verwinkelte Gassen, versteckte, von Pinien überschattete Höfe, pastellfarbene Häuser und barocke Kirchen, unzählige Restaurants, Bars, Kneipen und Cafes und zahllose kleine Geschäfte. In diesem alten Stadtviertel erlebt man das Treiben einer typischen provenzalischen Stadt und kann sich auch selbst sehr gut treiben lassen.

Ganz stressfrei: Einfach mal den Stadtplan in der Tasche stecken lassen und sich einfach mal durch das Gassengewirr treiben lassen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten passiert man ganz automatisch und je nach Tageszeit, Lichtstimmung und eigener Stimmung bietet so eine Gasse durchaus auch Potential für mehrere Durchläufe. Typisch südeuropäisch beginnt man den Tag am besten mit dem Morgenkaffee in einem der vielen kleinen und gemütlichen Cafés und genießt am Abend lokale Spezialitäten in einem kleinen Restaurant. Reservierung ist hierbei bei sehr kleinen Restaurants am Abend empfehlenswert – wie wir bemerkt haben.

Seit einigen Jahren gibt es außerdem das Markenzeichen “Cuisine Nissarde, respect de la Tradition”. Diese Auszeichnung dürfen in Nizza nur Lokalitäten tragen, die auf der Speisekarte mindestens drei lokale Gerichte anbieten, die von einem Fachausschuss abgenommen worden sind. Einfach mal die Augen offen halten. Probiert wurde natürlich der bekannte Salat Nicoise, Rotbarben (leider etwas trocken), Thunfisch (perfekt) und Rinderzunge provenzalischer Art (interessant, muß aber nicht mehr sein).

Viele Kirchen in Nizza stammen etwa aus dem 17. und 18. Jahrhundert und fügen sich mit ihren sehenswerten Fassaden im italienischen Barock wunderbar in die restaurierten Häuserzeilen der Altstadt ein. Erwähnenswert wäre hierbei die Cathédrale Sainte-Réparate de Nice oder die russisch-orthodoxe Kathedrale Saint Nicolas et Sainte Alexandra in der Avenue Nicolas II. Atwas kleiner, aber trotzdem sehr sehenswert – die Kirche Divo Jacobo direkt in der Altstadt

Divo Jacobo
Place du Jésus
06300 Nizza, Frankreich


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Brot und Backwaren, besonders Baguette in verschiedensten Ausführungen (mit Oliven, Walnüssen, getrockneten Tomaten, Vollkorn….), Croissants, Brioche, Brötchen usw. findet man in der Bäckerei bzw. Boulangerie “Le Four à Bois”. Außer diesen französischen Spezialitäten findet man hier und eigentlich überall in Nizza eine provenzalische Besonderheit, die Pissaladière. Hierbei handelt es sich um eine Spezialität aus Nizza, eine Art Zwiebelkuchen mit Sardellen und schwarzen Oliven. Dazu passt natürlich hervorragend ein Glas französischer Rotwein. Santé.

Le Four à Bois
35 Rue Droite
06300 Nizza, Frankreich


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Der heimliche Treffpunkt der (Alt-)Stadt scheint der von Bistros und Restaurants umrahmte Saleya-Platz bzw. die dort stattfindenden Märkte zu sein. Einige dieser Restaurants könnten durchaus Touristenfallen sein, genau wurde das aber nicht weiterverfolgt, denn der Markt bietet neben Blumen, Seifen, Antiquitäten und Kundshandwerk natürlich auch Lebensmittel aus der Region. Gesalzene Sardellen, Oliven, marinierte Lupinen, verschiedenes Baguette, Artischocken, Zucchiniblüten, Mangold, Lavendelhonig, Salami, Käse, usw. Diese Angebot wurde natürlich genutzt und dadurch hat sich das Frühstücksproblem auch gleich erledigt. Als Frühstücksraum durfte der nahegelegene Strand herhalten.

Wen das verlockende Marktangebot ansonsten hungrig macht, der kann sich eine direkt eine sogenannte Socca kaufen, das sind dünne Kichererbsenfladen, die über Holzfeuer gebacken und als lmbiß, mit Olivenöl und grob gemahlenem Pfeffer gewürzt, über die Straße verkauft werden. Ein anderer herzhafter Imbiß aus Nizza ist das Pan bagnat, wörtlich »gebadetes Brot«, eine Art Baguette-Sandwich, das reichlich mit Olivenöl getränkt und mit Zwiebeln, Sardellen, Sellerie, schwarzen Oliven und anderen schmackhaften Dingen belegt wird.

Cours Saleya
Rue de la Terrasse east to Rue Droite
06300 Nizza, Frankreich


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Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber umso näher es bei uns (daheim) in Richtung Meeresfrüchte, insbesondere Austern geht, umso höher ist der Schicki-Micki-Grad. Unsere Urlaubslösung für das “Problem” fand sich mit dem Café de Turin am Place Garibaldi. Nur Meeresfrüchte, besonders Austern in verschiedenen Sorten und Größen, Muscheln, Scampi, Seeigel, Seeschnecken usw, die Speisekarte lädt auf alle Fälle zum Ausprobieren ein – und das zu verhältnismäßig erschwinglichen Preisen. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt einfach für zwei Personen die gemischte Meeresfrüchte-Platte “mit allem”  für knapp 35 Euro. Der passende Weisswein war ebenfalls sehr fein. Mein Tipp: Das Café de Turin sollte man sich als Meeresfrüchte-Liebhaber auf keinen Fall entgehen lassen, denn hier speist es sich wirklich sehr entspannt und unaufgeregt zwischen Einheimischen und Touristen.

Café de Turin
5 Place Garibaldi
06300 Nizza, Frankreich


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Der Nach-dem-Essen-Spaziergang durch die Gassen der Altstadt machte durstig. Weil wir hier ja in Frankreich waren, bot sich ein Glas Wein geradezu an. Wir landeten ganz zufällig in dem Bistro “Les Distilleries Ideales” im Art Nouveau/Steampunk-Stil. Wer neben den verschiedenen Weinen, Bieren und Cocktails mal etwas Festes braucht ist mit der Käse-, Wurst- oder Gemüseplatte sehr gut bedient. Das Ambiente in diesem “Pub mit französischem Flair” ist wirklich absolut einladend – sogar mehrmals am Tag.

Les Distilleries Ideales
24 Rue de la Préfecture
06300 Nizza, Frankreich


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Beim durch die Gassen streifen finden sich durchaus interessante Einblicke in die Läden verschiedenster Händler . Bei Glandeves findet man z.B. Spezialitäten  wie Stockfisch, einheimischer Käse in Bio-Qualität, hausgemachte Marmeladen, Tapenaden, und Chutneys, Kichererbsenmehl, Bottarga, Bio-Salami und Trüffel.

Glandeves
33 Rue Pairolière
06300 Nizza, Frankreich


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Nach dem ganzen salzig/herben Geschmäckern muss devinitiv auch etwas Süßes in den Magen. In der Patisserie Lac gibt es neben verschiedensten Sorten Macarons (Pistazie war der Hit und schmeckte auch wirklich noch nach Pistazie!) eine wirklich beeindruckende Auswahl an verschiedensten Törtchen. Diese waren nicht nur sehr hübsch anzusehen sondern auch auch ausgesprochen lecker. Die Patisserie Lac befindet sich in der gleichen Strasse  wie das Bistro Les Distilleries Ideales.

Patisserie Lac
12 Rue de la Préfecture,
06000 Nizza, Frankreich ‎


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Pflichtprogramm ist natürlich auch ein Bummel über die Promenade des Anglais. Die weltberühmte, palmengesäumte Prachtstrasse trennt Meer und Strand von Luxushotels, Casino, Oper usw. und ist auch eine der wichtigsten Verkehrsstrassen in Nizza. Sehr belebt und mit hohem Lärmpegel, aber wegen dem Ausblick auf das offene Meer, die startenden und landenden Flugzeuge und die imposanten Bauwerke einen Spaziergang wert. Unter anderem steht hier auch das bekannte Belle Époque-Gebäude des  Hotels Negresco. Auf das Thema Luxushotels gehe ich aber im 2. Teil meines Berichts noch genauer ein…

Für einen Kurzurlaub hat Nizza auf alle Fälle mehr als genug zu bieten, sowohl architektonisch als auch landschaftlich und natürlich (wichtig!) kulinarisch. War vielleicht schon jemand in Nizza? Hat jemand vielleicht noch genauere Tipps und Tricks? Ich und meine Leser freuen sich sicherlich über weitere sachdienliche Hinweise. Wir sehen und lesen uns dann hoffentlich bei Teil 2, bis dahin noch eine schöne Zeit!

Gewonnen!

Montag, 07. Oktober 2013

“Ich trinke meinen Kaffee inzwischen – nach vielen Jahren mit der Nespresso-Maschine – mit guten, frisch gemahlenen Kaffeebohnen, schön gemütlich von Hand aufgebrüht und mit einem großen Schluck warmer Milch. Und das ganz egal zu welcher Tageszeit… “

Herzlichen Glückwunsch liebe Caro H., dieser nette Kommentar hat Dir zu einem Jahresvorrat an Melitta-Kaffeebohnen und einer wirklich tollen Kaffeemühle von Mahlkönig verholfen. Ich hoffe Du freust Dich riesig darüber und genießt Deinen Kaffee weiterhin so wie bisher – oder vielleicht sogar noch ein bißchen mehr!

Bei allen anderen bedanke ich mich ganz herzlich für die Teilnahme am Gewinnspiel und die vielen, oft sogar sehr ausführlichen Kommentare – ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut. Und auf alle Fälle nicht verzagen, denn mit Sicherheit heißt es hier auf rock the kitchen! bald wieder: neues Spiel, neues Glück!

Verlosung! Gewinne einen Jahresvorrat Melitta-Kaffee & eine VARIO-Kaffeemühle von Mahlkönig

Donnerstag, 26. September 2013

Wie trinkt Ihr euren Kaffee? Als Filterkaffee, mit Hilfe diverser Kapselsysteme, Kaffeepads, der French Press, oder einer Siebträgermaschine, stark und schwarz , als Milchkaffee, mit oder ohne Zucker, vielleicht mit Aroma oder Gewürzen, mit Milchschaum als Cappuccino oder Latte Macchiato, mit oder ohne Koffein, mit Sahne, mit Eis, heiß, kalt usw….

Ich bevorzuge jeden Morgen (sehr früh!) Espresso aus der Siebträgermaschine mit viel geschäumter Milch on top. Über die genauere Bezeichnung meines Kaffeegetränks lässt sich hier sicherlich streiten, da es nicht nur unzählige verschiedene Kaffeespezialitäten gibt, sondern diese auch noch aus unterschiedlichen Ländern kommen. Alles in allem dürfte mein tägliches “Morgen-Ritual-Zeremoniegetränk” irgendwo in der Schnittmenge zwischen Melange, Latte macchiato und Café con leche liegen. *smile*

Die VARIO Home Kaffeemühle mit 6 Packungen (je 1000 g) BellaCrema Selection des Jahres aus Sol de Peru Bohnen. 100 % Arabica.

Um zu vermeiden, dass bei einem von euch der Kaffeevorrat ausgeht, verlose ich in Kooperation mit Melitta* einen ganzen Jahresvorrat an Kaffee. Damit man die Bohnen nicht beißen und mit heißem Wasser nachspülen muß, ist die passende Gerätschaft auch gleich mit von der Partie – die hochwertige Kaffemühle VARIO von Mahlkönig im Wert von 389 Euro macht sich ebenfalls auf den Weg zum Gewinner.

Nordperuanisches Andenpanorama.

“Vollmundig, intensiv, mit dem fruchtigen Aroma roter Beeren – die Melitta BellaCrema Selection des Jahres mit Sol de Peru Bohnen bietet ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Dieser Kaffee entwickelt seinen einzigartigen Charakter durch die Nähe zur südamerikanischen Sonne. Denn dort wachsen die Sol de Peru Bohnen im warmen Klima der nordperuanischen Anden. Fast ein ganzes Sonnenjahr gibt man den Kaffeekirschen Zeit, um langsam zu reifen. Den sonnenverwöhnten Bohnen wird ihr besonderes Aroma mit den fruchtigen Noten durch die speziell auf sie abgestimmte hellere Röstung entlockt. Ein intensiver Duft und eine feine, goldbraune Crema sind das Ergebnis”

Eine Kaffeeplantage in den nordperuanischen Anden.

Wie könnt Ihr diesen koffeeinlastigen Gewinn euer nennen? Ganz easy, hinterlasst einfach unter diesem Post einen Kommentar. Wie trinkt Ihr Kaffee am liebsten? Jede Antwort ist erlaubt und wird garantiert vertrauensvoll behandelt ;-) Ganz wichtig ist im Zusammenhang natürlich auch eine gültige E-Mail-Adresse unter der ihr erreichbar seid. Teilnehmen können dieses mal nur Personen mit einem Wohnsitz in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bis wann? 06. Oktober 2013 um 21.45 Uhr. Wie immer nach Tatort-Ende wird der glückliche Gewinner per Zufallsgenerator ausgelost, nicht früher und nicht später. Der Gewinner wird im Anschluss von mir per E-Mail benachrichtigt.

Auch noch erwähnenswert: Der Gewinn wird von mir persönlich gut verpackt und innerhalb der nächsten Tage versendet.

Und natürlich wie immer das allerwichtigste: Viel Glück bei der Verlosung und viel Spass beim Kaffeetrinken!

*Der Gewinn wurde mir freundlicherweise von Melitta zur Verfügung gestellt. Alle Fotos (c) Melitta.

Kohlrabi-Brokkoli-Lasagne mit Gorgonzola

Montag, 02. September 2013

Lasagne liebe ich in jeder erdenklichen Variante, mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – hauptsache mit einer leckeren Béchamelsauce und ohne Pilze. Mit viel Liebe und noch mehr Käse überbacken, ist der italienische Klassiker für mich das pure Glück in Schichten und beliebt bei Groß und Klein bzw. Alt und Jung. Ohne Lasagne wäre die Welt doch mit Sicherheit ein kleines bißchen trauriger, oder?

Unabhängig davon, daß Brokkoli und Gorgonzola für meinen Gaumen eine  Traumkombination darstellen und die im Kühlschrank verweilenden Kohlrabis schon in freudiger Erwartung waren, stellte sich noch die Frage, wie Brokkoli in einer Lasagne idealerweise plaziert wird. Beim Käse ist die Sache ja klar oder ja eigentlich eher flüssig und flach. Brokkoli dagegen ist wegen seiner Form eher Nudelplatten-unkompatibel. Deswegen wurde er kurzerhand und ohne schlechtes Gewissen einfach in die Sauce geschreddert und somit wieder Lasagne-kompatibel gemacht. So einfach ist das…

Zutaten für 4 Portionen

150 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
25 g Butter
2 Lorbeerblätter
25 g Mehl
100 ml trockener Weißwein
500 ml Milch (1,5 %)
250 g Brokkoliröschen
125 g Gorgonzola
Salz
Pfeffer
Muskat
1 TL Olivenöl
800 g Kohlrabi
12 Lasagneblätter
60 g Pecorino (gerieben)

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Für die Béchamel Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeer darin andünsten. Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und kurz mitdünsten. Wein und Milch zugeben und offen bei milder Hitze unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten einkochen lassen. Brokkoli zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Sauce mit dem Pürierstab fein mixen, Lorbeerblätter vorher entfernen. Den Gorgonzola in die Béchamel geben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Kohlrabi schälen, halbieren und in dünne Scheiben hobeln.

Eine Auflaufform (ca. 24 x 20 cm) mit Olivenöl einfetten. Etwas Béchamelsauce in die Form gießen. Schichtweise Nudelblätter, Béchamelsauce und Kohlrabi in die Form geben. Den Vorgang so oft wiederhohlen bis die Lasagneblätter aufgebraucht sind. Die restliche Béchamelsauce darauf verteilen. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene ca. 35 – 40 Minuten garen.

Salbei-Tagliatelle

Montag, 08. Juli 2013

Was macht ihr bei akutem Kräuterüberschuss? Im Moment wuchern gerade die verschiedensten Kräuter im Balkonkasten aber irgendwie fehlt gerade etwas die Zeit, das ganze koch- und küchentechnisch zu bewältigen und abzuarbeiten. Über sachdienliche Hinweise von euch freue ich mich dieses mal und deswegen ganz besonders!

Besonders zwei verschiedene Salbeibüsche sind gerade extrem übermächtig und wollen geerntet und verarbeitet werden. Die Lösung? Anstatt die Pasta in Salbeibutter zu schwenken, fülle ich den Salbei quasi schon in die Nudel. Außer dem Geschmack und der grün-gesprenkelten Optik ändert sich an der Nudel allerdings nichts, sie bleibt zum Glück “formecht” und “platt” wie immer. Die ganze Pasta-Füll-Prozedur klappt außerdem auch wunderbar mit anderen Kräutern wie Dill, Petersilie, Bärlauch, Schnittlauch, Oregano, Pimpinelle, Ysop usw … Die Pasta dann in wenig gesalzener Butter geschwenkt und mit Parmesan bestreut – fertig ist ein schnelles und schmackhaftes Gericht.

Ganz, ganz wichtig ist es außerdem, die dicken Stiele der Salbeiblätter zu entfernen (wichtig auch bei allen anderen Kräutern mit festem Stiel) und wirklich nur das Blatt zwischen die Teigbahnen zu legen. Ansonsten kann es leider sein, dass der Teig unschön einreißt und man mit keiner glatten Nudelbahn belohnt wird. Ich weiß leider wovon ich spreche – ist mir im Eifer des Gefechts im ersten Durchlauf leider passiert.

Zutaten für 2 Portionen

2 Eier (M)
200 g Weizendunst
20 – 25 Salbeiblätter

Zubereitung

Weizendunst mit den Eiern mit den Händen auf der Arbeitsplatte zu einem glatten Teig verkneten. In Folie verpackt mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Teig in zwei Portionen teilen. Die Teigportion mit dem Nudelholz der Länge nach auf ca. 1 cm ausrollen. Anschließend die Teigbahn 2-3 mal durch die Nudelmaschine drehen, dabei den Walzenabstand bis Stufe 5 (von 9 Stufen, bei meiner Pastamaschine) immer feiner einstellen.

Nun die Nudelbahn auf die Arbeitsfläche legen und einmal in der Mitte übereinanderklappen, so dass in der Mitte ein Knick entsteht. Die gefalzte Nudelbahn wieder auseinanderfalten und die Teigplatte einseitig bis zum Knick mit Salbeiblättern belegen. Die nicht belegte Teigplattenseite über die andere Teigplatte klappen und mit einem Nudelholz sanft festrollen.

Nun die Teigbahnen mit der geschlossenen Seite zuerst wieder in die Nudelmaschine geben und nochmals bis zur gewünschten Stärke ausrollen. Hierbei reißen die Salbeiblätter auseinander und es entsteht ein tolles Muster..

Im Anschluß die Teigbahnen mit dem Messer auf gewünschte Länge kürzen (bei mir ca. 30 cm) und durch den Tagliatelle-Aufsatz der Maschine walzen. Die frischen Tagliatelle bis zum Verbrauch auf einem Nudelständer (oder Kleiderbügeln!) trocknen lassen.

Richtig stilecht serviert wird die Pasta natürlich erst im richtigen Pastateller aus Porzellan. Ich persönlich liebe diese großen Teller, denn hierbei lässt sich die Pasta einfach toll anrichten und macht sich optisch toll am Esstisch – das Auge isst schließlich mit. Natürlich nicht nur für Pasta, bei mir kommen die großen tiefen Teller auch bei Vorspeisen, Salaten und anderen Hauptgerichten zum Einsatz, eben ganz multifunktionell und individuell!

Verlosung! Gewinne!*

Mittwoch, 19. Juni 2013

Genau 39 Tage liegt der letzte Blogpost schon zurück, eigentlich eine mit nichts auf der Welt wieder gutzumachende Zeit. Die wohnungstechnisch-baulichen Maßnahmen halten immer noch etwas an. Wird aber.  Als kleine Entschädigung und Überbrückung bis zum nächsten Rezept gibt es hier und heute eine kleine Verlosung. Und versprochen ist versprochen, in kürzester Zeit gehts hier wieder wie gewohnt und hoffentlich sogar noch besser, schöner und öfter weiter.

Zu gewinnen gibt es 3 Jahres-Abos der Zeitschrift marmite, der Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur aus der Schweiz. Ich muss gestehen, ich kannte sie bis vor kurzem noch nicht – das erste Exemplar hat mich aber dermaßen überzeugt und ich bin mittlerweile schwer begeistert. Schon mehrere Rezepte sind auf die Nachkochliste gewandert und ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe. Ich hoffe der Gewinner freut sich ebenso.

Außerdem ein großes Gourmet-Beef-Paket von Irish-Beef mit 2,5 kg feinstem Rindfleisch vom Herford Prime für mindestens 8 Personen: Rindfleisch von den Schnitten Rib-Eye, Roastbeef und Hüfte. Zwar nicht regional, aber das Fleisch stammt von kleinen bis mittleren irischen Betrieben, bei denen artgerechte Tierhaltung, Nachhaltigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur noch praktiziert und gelebt wird. Mit diesem Fleisch sollte die nächste Grillparty auf alle Fälle schon mal gesichert sein!

Wie gewinnen?  Einfach unter diesem Post irgendeinen Kommentar hinterlassen. Ob sinnvoll oder sinnfrei ist dieses mal jedem selbst überlassen – mindestens 3 Wörter wären aber schon eine tolle Sache! Wichtig ist natürlich, wie immer, eine gültige E-Mail-Adresse.

Bis wann?  23. Juni 2013 um 21.45 Uhr. Nach Tatort-Ende (und ja, ich gucke ihn!) wird also ausgelost, nicht früher und nicht später.

Wer entscheidet?  Weil ich um diese Uhrzeit keine Zettelchen mehr schreiben, schneiden und falten will – der Zufallsgenerator. Die Gewinner werden sofort im Anschluss von mir per E-Mail benachrichtigt. Die Namen der Gewinner werden auch nicht öffentlich auf dem Blog bekanntgegeben.

Einziger Haken:  In den Genuss des Beef-Paketes können leider nur Teilnehmer aus Deutschland kommen. An der Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur dürfen sich alle erfreuen!

Auch noch erwähnenswert:  Die Gewinne werden nicht von mir persönlich versendet, darum kümmern sich marmite und Irish-Beef vertrauensvoll.

Und das allerwichtigste:  Viel Glück bei der Verlosung und viel Spass mit den Gewinnen! :-)

Für die hoffentlich nicht zu enttäuschten Nicht-Gewinner gibt es übrigens bis 5. Juli direkt auf Irish-Beef die Chance, eines von 100 Gourmet-Beef-Paketen zu gewinnen. Unter allen Gewinnern und Bewerben wird außerdem eine Irland-Rundreise für zwei Personen verlost. Hierbei wünsche ich ebenfalls viel Glück – die Daumen sind gedrückt!

* Die Gewinne wurden mir mit freundlicher Genehmigung von marmite und Irish-Beef zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Baustellenbericht

Sonntag, 12. Mai 2013

Aufgrund allumfassender baulicher Maßnahmen, sowohl virtueller als auch realer Art, hält sich meine Blog-Tätigkeit im Moment ein klein wenig in Grenzen. Nichtsdestotrotz melde ich mich aber dank Smartphone trotzdem regelmässig via Twitter und Facebook, außerdem gibt es rock the kitchen! seit neuestem auch auf Instagram. Hier findet ihr Schnappschüsse aus meinem (kulinarischen) Alltag ganz einfach und in Echtzeit unter dem Nutzernamen rockthekitchen. Diejenigen die es interessiert werden hier ein wenig auf dem Laufenden gehalten und ich freue mich auch mit Sicherheit ganz dolle über jeden neuen Follower. Bis bald – hier auf dem Blog!

Shopping 2.0

Donnerstag, 21. Februar 2013

Lust auf ein richtiges Shopping-Paradies? Auf mein ganz persönliches Shopping-Paradies? Zumindest was Lebensmittel anbelangt…

Schon lange wollte ich euch die tollen Einkaufsmöglichkeiten des 370-Einwohner-Dorfes Gustenfelden (Nähe Schwabach/Nürnberg) vorstellen. Hier versuchen wir so oft wie möglich unsere Einkäufe zu tätigen, in absoluter Laufweite befinden sich fünf (!) tolle Direktvermarkter. Im Supermarkt zieht man ja in der Regel von Regal zu Regal, hier eben genialerweise von Hofladen zu Hofladen. Zu mal sich das Produktangebot der einzelnen Läden zum Glück mehr ergänzt als irgendwie in Konkurrenz zueinander steht. Das Angebot reicht von regionalen Fleischspezialitäten, Eier, Geflügel bis hin zu regionalen Gemüse- und Obsterzeugnissen.

Ich freue mich bei jedem Besuch immer wieder aufs neue über die vielfältige Auswahl an regionalen und saisonalen Produkten und natürlich die Tante-Emma-Atmosphäre. So, alle grün vor Neid bei soviel Einkaufskomfort? ;-)

Gleich nach dem Ortseingang einmal scharf rechts und man landet bei  Obstbau Winkler (1). Hier gibts frisches Gemüse und Obst nur nach Saison – mit Betonung auf “nur”. Tomaten, Paprika und Gurken sucht  man hier jetzt vergebens, dafür erfreut sich der Kunde in dieser Jahreszeit an einer großen Auswahl an Wurzelgemüse und verschiedensten Kohlsorten. Außerdem Obstbrände, Apfelsaft, Nüsse und selbstgemachte Konfitüren.

Und damit es nach dem ganzen Gemüse und Obst natürlich nicht in einseitiger Ernährung ausartet – drei Schritte über den Hof und ab zur Metzgerei Rosskopf (2). Hier erwirbt man guten Gewissens gentechnikfreie fränkische Fleisch- und Wurstwaren. Natürlich ohne Geschmacksverstärker und Fütterung nur durch Getreide aus eigenem Anbau. Der absolute Knaller war vor einiger Zeit eine Ingwer-Koriander-Bratwurst. Zwar esse eher selten Wurst, aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen.

Adäquate Kohlenhydrat-Beilagen bzw. die Zutaten dazu, bietet die Winkler Mühle (3) gegenüber feil. Getreide, verschiedenste Mehle, Brot, Kuchen, Müsli, Flocken, Gewürze, Brotaufstriche, Backzubehör (yeah – Gärkörbchen!), Essig, Öle usw. Den Mühlen-Laden bereichert auch noch ein kleiner Cafe-Bereich, für die kleine (Shopping-) Pause zwischendurch. Diesen Laden mache ich auch für meine immer stärker werdende Brotback-Sucht verantwortlich. Ich bin mir, wie immer natürlich, keiner Schuld bewusst!

Ca. 80 m nördlich und ziemlich mittig in Gustenfelden liegt der Geflügelhof Wagner (4) Ein regionales Käsesortiment, Eier aus Bodenhaltung, Teigwaren, bratfertiges Geflügel, Puten und Gänse aus Weidehaltung, Milch, Buttermilch, Molke, Joghurt, Butter, Quark, Eis und Eierlikör komplettieren den Einkauf  und machen einen zusätzlichen Gang zum Supermarkt (fast) überflüssig. Ich liebe hier besonders den selbstgemachten und geräucherten Mozzarella.

Zu guter letzt der Obsthof Bub (5) Dieser hat ein ähnliches Angebot wie der Obstbau Winkler – Gemüse und Obst der Saison, Obstbrände, Fruchtsäfte usw.

Erdnuss-Schoko-Cookies

Dienstag, 19. Februar 2013

Nach “Delicious Days” und “Geschenkideen aus der Küche” ist in den letzten Wochen das dritte Buch von Autorin, Fotografin und Bloggerin Nicole Stich erschienen. In “Sweets” erwarten uns – wie schon der Name erahnen lässt – ausschließlich süße Kreationen. Vom süßen Frühstück bis zum verführerischen Nachtisch finden sich hier viele tolle und kreative Rezeptideen. Es fällt wirklich schwer sich für ein allererstes Rezept zu entscheiden. Meine Wahl ist für den Anfang schließlich auf die köstlichen Erdnuss-Schoko-Cookies gefallen.

Der besondere Kick an den sehr schokoladigen Cookies: Sie werden in salzigen Erdnusssplittern gewälzt. Und wer die Kombination Schokolade mit einem Hauch von Salz schon probiert hat, weiß garantiert wovon ich spreche… Das ist aber noch nicht alles, zur Potenzierung des erdnussigen Geschmacks wandert anstatt normaler Butter cremige Erdnussbutter in den Teig. Einfach superbe!

Ganz wichtig auch für “chewy” Cookies: Die Kekse dürfen auf keinen Fall zu lange gebacken werden, auch wenn vielleicht die Backzeit zu kurz erscheint. Gerade wenn man meint, die Cookies bräuchten noch ein bis zwei Minuten, ist der richtige Zeitpunkt, die kleinen Schokokekse aus dem Backofen zu holen. Schließlich garen sie außerhalb des Ofens aufgrund der eigenen Hitze noch etwas nach.

Zutaten für ca. 25 Stück

200 g Zartbitterschokolade (80 % Kakaoanteil)
50 g gesalzene Erdnüsse
100 g cremige Erdnussbutter
100 g weißer Zucker
50 g hellbrauner Rohrohrzucker
2 Eier (M)
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade in einer Metallschüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen, dabei ab und zu umrühren. Etwas abkühlen lassen. Erdnüsse nicht zu fein hacken und in eine Schüssel geben.

Erdnussbutter und beide Zuckersorten mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Eier dazugeben und weiterrühren. Schokolade, Mehl und Backpulver untermengen.

Mit einem Eisportionierer (4 cm Durchmesser) oder zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen vom Teig abstechen. Mit den Händen rasch zu Kugeln formen und in den Erdnüssen wälzen. Die Kugeln mit etwas Abstand aufs Backblech setzen und nur ganz leicht mit der Hand flach drücken.

Blech in den Ofen (Mitte) schieben und die Cookies 13-14 Minuten backen. Sie sind optimal wenn sie in der Mitte noch weich und nicht ganz durchgebacken sind. Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Die abgekühlten Cookies in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Not macht erfinderisch.

Samstag, 09. Februar 2013

Weitere kreative Vorschläge bezüglich der Teigwaren-Trocknung? ;-)

Sauerbraten aus dem Römertopf

Sonntag, 13. Januar 2013

Sauerbraten gabs schon in meiner Kindheit und war damals schon vom schmackhaften Aroma mehr als angetan. Besonders die Sauce war in Kombination mit Kartoffelklößen ein kulinarisches Highlight, an welches ich mich sehr gut erinnern kann. Einmal probiert, will man ihn immer wieder, das säuerliche Aroma vom Fleisch und das süße der Soße ergänzt sich toll.

In Eigenregie habe ich Sauerbraten aber erst einmal zubereitet, obwohl es eigentlich kinderleicht ist. Suhlt sich das auserkorene Stück Fleisch erstmal im Wein-Essig-Gewürz-Bad ist nur noch etwas Geduld gefragt. Der Rest ist dann nur noch eine Frage von wenigen Stunden.

Rheinischer, Badischer, Fränkischer, Sächsischer, Schwäbischer, Großmutters Sauerbraten oder whatever, die genauen Unterschiede der einzelnen Regionen und Zubereitungsarten erschließen sich mir noch nicht ganz genau. Eine Gemeinsamkeit ist beim Sauerbraten aber auf alle Fälle das Einlegen des Fleischstücks in eine Beize. Ohne spezielles Rezept und wahrscheinlich von jeder Region etwas, habe ich mich mehr oder weniger auf meine Gefühl verlassen. Mit einem sehr schmackhaften und zartem Ergebnis!

Zutaten für 4 Personen

Marinade
500 ml trockener Rotwein
150 ml Rotweinessig
3 Lorbeerblätter
1 TL Pimentkörner
1 TL Wacholderbeeren
1/2 TL Korianderkörner
1/2 TL Senfkörner
1/2 TL Nelken
1/2 Zimtstange
1 Zweig Rosmarin
1 kleine Zwiebel
50 g Karotte
50 g Knollensellerie
800 g Rindfleisch (falsches Filet)

Braten
50 g Petersilienwurzel
50 g Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
1 TL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Pimentkörner
1/2 TL Korianderkörner
1 TL Pfefferkörner, schwarz
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
200 ml Rinderfond oder Rinderbrühe
40 g Saucenlebkuchen
1 TL Rosinen
Balsamicoessig
Ahornsirup
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Für die Fleischmarinade den Rotwein mit den Gewürzen kurz aufkochen. Abkühlen lassen. Das Gemüse in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Essig und Rosmarin zur Marinade geben. Das Fleisch in einen Gefrierbeutel geben und mit der gesamten Marinade begießen. Den Gefrierbeutel so verschließen, dass der Braten vollständig mit der Marinade und Gemüse bedeckt ist. 3 – 7 Tage im Kühlschrank marinieren lassen, dabei gelegentlich wenden.

Am Zubereitungstag den Römertopf ca. 1/2 Stunde wässern. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für den Braten Petersilienwurzel, Knollensellerie, Knoblauch und Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Braten aus der Beize nehmen und trockentupfen. Beize durch ein Sieb gießen und aufbewahren.

1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum anbraten und in den Römertopf geben. Das kleingeschnittene Gemüse ebenfalls kurz anbraten. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, anschließend das Gemüse zum Fleisch in den Römertopf geben. Die Marinade angießen. Gewürze und Kräuter in einen Teefilter geben und ebenfalls zugeben, darauf achten dass er mit der Marinade bedeckt ist. Den Deckel aufsetzen und den Sauerbraten für ca. 2 Stunden im Ofen schmoren. Zwischendurch den Braten 1 mal wenden.

Den Sauerbraten aus dem Römertopf nehmen und in Alufolie wickeln. Den Bratensud in einen Topf abseihen. Rinderfond oder Rinderbrühe, zerbröckelten Saucenlebkuchen und Rosinen zugeben und die Sauce ca. 5 Minuten leicht einköcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, der Saucenlebkuchen sollte sich vollständig aufgelöst haben (ist sie zu dünn, einfach etwas vom Gemüse in die Sauce pürieren). Die Sauce mit wenig Balsamicoessig, Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch in Scheiben schneiden und zusammen mit der Sauce und den Beilagen servieren (bei uns Kartoffelklöße und Rosenkohl).