Archiv für Februar 2013

Frühstücks-Waffeln

Dienstag, 26. Februar 2013

Normalerweise beschränken sich meine Frühstücksgewohnheiten unter der Woche eher ziemlich banal auf Basics wie Brot, Butter, Käse, Müsli, Joghurt und etwas Gemüse.  Aber am Wochenende, jaaaa, da darf es auch schon mal eine richtig ausgedehnte und aufwendige Frühstückssause mit z.B. Spinat-Feta-Rührei, Omelette, Lachs, Antipasti, Pancakes oder Zimtschnecken sein. Da ich aber seit kurzem stolze Besitzerin eines Waffeleisens bin, sind Waffeln am Frühstückstisch natürlich “obligatorisch”, egal ob süß oder deftig.

Für den ersten Einsatz am Frühstückstisch entschied ich mich für herzhafte All-in-One Frühstücks-Waffeln. Vollkornmehl, Streichfett, Käse, Schinken, Ei, Milch und Grünzeug – alles drin was es für einen anständigen Start in den Tag so braucht. Es empfiehlt sich allerdings, den Kaffee separat dazu zu reichen … ;-)

Keine Lust auf Schinken? Die Frühstücks-Waffeln lassen sich prima nach Geschmack und Kühlschrankinhalt abändern und schmecken garantiert auch mit Röstzwiebeln, gehackten Oliven, gewürfelten getrocknete Tomaten, Salami, verschiedensten Kräutern usw., der kulinarischen Fantasie sind hier zum Glück keine Grenzen gesetzt. Fürs Katerfrühstück vielleicht sogar mit Sardellen und Kapern? Kleiner Tipp: Man kann die Frühstücks-Waffeln auch prima vorbereiten und anschließend einfrieren (wie übrigens alle Waffeln) und bei “Bedarf” im Toaster wieder aufbacken – schmecken wie frisch gebacken!

Zutaten für ca. 10 runde Waffeln

40 g Butter
2 Eigelb (M)
250 ml Milch
1 EL Tomatenmark
75 g Dinkelvollkornmehl
75 g Roggenvollkornmehl
100 g Schinken (nach Geschmack, gekocht oder roh)
60 g würziger Käse (z.B. Appenzeller)
30 g Parmesan
2 Eiweiß (M)
1 EL Schnittlauchröllchen
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Zubereitung

Die Butter zerlasssen und etwas abkühlen lassen. Eiweiß steif schlagen und kühl stellen. Mehle, Eigelb, Tomatenmark, Milch und die abgekühlte Butter mit dem Handrührgerät verrühren. Den Teig ca. 10 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit den Schinken fein würfeln. Käse fein reiben. Schinken, Käse, Eiweiß und Schnittlauchröllchen unter den Teig heben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Das Waffeleisen erhitzen ganz leicht mit Öl auspinseln. Nacheinander die Waffeln backen und sofort servieren.

 

Shopping 2.0

Donnerstag, 21. Februar 2013

Lust auf ein richtiges Shopping-Paradies? Auf mein ganz persönliches Shopping-Paradies? Zumindest was Lebensmittel anbelangt…

Schon lange wollte ich euch die tollen Einkaufsmöglichkeiten des 370-Einwohner-Dorfes Gustenfelden (Nähe Schwabach/Nürnberg) vorstellen. Hier versuchen wir so oft wie möglich unsere Einkäufe zu tätigen, in absoluter Laufweite befinden sich fünf (!) tolle Direktvermarkter. Im Supermarkt zieht man ja in der Regel von Regal zu Regal, hier eben genialerweise von Hofladen zu Hofladen. Zu mal sich das Produktangebot der einzelnen Läden zum Glück mehr ergänzt als irgendwie in Konkurrenz zueinander steht. Das Angebot reicht von regionalen Fleischspezialitäten, Eier, Geflügel bis hin zu regionalen Gemüse- und Obsterzeugnissen.

Ich freue mich bei jedem Besuch immer wieder aufs neue über die vielfältige Auswahl an regionalen und saisonalen Produkten und natürlich die Tante-Emma-Atmosphäre. So, alle grün vor Neid bei soviel Einkaufskomfort? ;-)

Gleich nach dem Ortseingang einmal scharf rechts und man landet bei  Obstbau Winkler (1). Hier gibts frisches Gemüse und Obst nur nach Saison – mit Betonung auf “nur”. Tomaten, Paprika und Gurken sucht  man hier jetzt vergebens, dafür erfreut sich der Kunde in dieser Jahreszeit an einer großen Auswahl an Wurzelgemüse und verschiedensten Kohlsorten. Außerdem Obstbrände, Apfelsaft, Nüsse und selbstgemachte Konfitüren.

Und damit es nach dem ganzen Gemüse und Obst natürlich nicht in einseitiger Ernährung ausartet – drei Schritte über den Hof und ab zur Metzgerei Rosskopf (2). Hier erwirbt man guten Gewissens gentechnikfreie fränkische Fleisch- und Wurstwaren. Natürlich ohne Geschmacksverstärker und Fütterung nur durch Getreide aus eigenem Anbau. Der absolute Knaller war vor einiger Zeit eine Ingwer-Koriander-Bratwurst. Zwar esse eher selten Wurst, aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen.

Adäquate Kohlenhydrat-Beilagen bzw. die Zutaten dazu, bietet die Winkler Mühle (3) gegenüber feil. Getreide, verschiedenste Mehle, Brot, Kuchen, Müsli, Flocken, Gewürze, Brotaufstriche, Backzubehör (yeah – Gärkörbchen!), Essig, Öle usw. Den Mühlen-Laden bereichert auch noch ein kleiner Cafe-Bereich, für die kleine (Shopping-) Pause zwischendurch. Diesen Laden mache ich auch für meine immer stärker werdende Brotback-Sucht verantwortlich. Ich bin mir, wie immer natürlich, keiner Schuld bewusst!

Ca. 80 m nördlich und ziemlich mittig in Gustenfelden liegt der Geflügelhof Wagner (4) Ein regionales Käsesortiment, Eier aus Bodenhaltung, Teigwaren, bratfertiges Geflügel, Puten und Gänse aus Weidehaltung, Milch, Buttermilch, Molke, Joghurt, Butter, Quark, Eis und Eierlikör komplettieren den Einkauf  und machen einen zusätzlichen Gang zum Supermarkt (fast) überflüssig. Ich liebe hier besonders den selbstgemachten und geräucherten Mozzarella.

Zu guter letzt der Obsthof Bub (5) Dieser hat ein ähnliches Angebot wie der Obstbau Winkler – Gemüse und Obst der Saison, Obstbrände, Fruchtsäfte usw.

Erdnuss-Schoko-Cookies

Dienstag, 19. Februar 2013

Nach “Delicious Days” und “Geschenkideen aus der Küche” ist in den letzten Wochen das dritte Buch von Autorin, Fotografin und Bloggerin Nicole Stich erschienen. In “Sweets” erwarten uns – wie schon der Name erahnen lässt – ausschließlich süße Kreationen. Vom süßen Frühstück bis zum verführerischen Nachtisch finden sich hier viele tolle und kreative Rezeptideen. Es fällt wirklich schwer sich für ein allererstes Rezept zu entscheiden. Meine Wahl ist für den Anfang schließlich auf die köstlichen Erdnuss-Schoko-Cookies gefallen.

Der besondere Kick an den sehr schokoladigen Cookies: Sie werden in salzigen Erdnusssplittern gewälzt. Und wer die Kombination Schokolade mit einem Hauch von Salz schon probiert hat, weiß garantiert wovon ich spreche… Das ist aber noch nicht alles, zur Potenzierung des erdnussigen Geschmacks wandert anstatt normaler Butter cremige Erdnussbutter in den Teig. Einfach superbe!

Ganz wichtig auch für “chewy” Cookies: Die Kekse dürfen auf keinen Fall zu lange gebacken werden, auch wenn vielleicht die Backzeit zu kurz erscheint. Gerade wenn man meint, die Cookies bräuchten noch ein bis zwei Minuten, ist der richtige Zeitpunkt, die kleinen Schokokekse aus dem Backofen zu holen. Schließlich garen sie außerhalb des Ofens aufgrund der eigenen Hitze noch etwas nach.

Zutaten für ca. 25 Stück

200 g Zartbitterschokolade (80 % Kakaoanteil)
50 g gesalzene Erdnüsse
100 g cremige Erdnussbutter
100 g weißer Zucker
50 g hellbrauner Rohrohrzucker
2 Eier (M)
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade in einer Metallschüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen, dabei ab und zu umrühren. Etwas abkühlen lassen. Erdnüsse nicht zu fein hacken und in eine Schüssel geben.

Erdnussbutter und beide Zuckersorten mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Eier dazugeben und weiterrühren. Schokolade, Mehl und Backpulver untermengen.

Mit einem Eisportionierer (4 cm Durchmesser) oder zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen vom Teig abstechen. Mit den Händen rasch zu Kugeln formen und in den Erdnüssen wälzen. Die Kugeln mit etwas Abstand aufs Backblech setzen und nur ganz leicht mit der Hand flach drücken.

Blech in den Ofen (Mitte) schieben und die Cookies 13-14 Minuten backen. Sie sind optimal wenn sie in der Mitte noch weich und nicht ganz durchgebacken sind. Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Die abgekühlten Cookies in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Not macht erfinderisch.

Samstag, 09. Februar 2013

Weitere kreative Vorschläge bezüglich der Teigwaren-Trocknung? ;-)

Kürbiskern-Grissini

Dienstag, 05. Februar 2013

Schon wieder Grissini. In so kurzer Zeit haben es wohl noch keine zwei, fast gleichen, Rezepte hintereinander in den Blog geschafft. Aber bei so viel Begeisterung für die länglichen Brotstangen drücke ich (und hoffentlich ihr) schon mal ein Auge zu. Was muss, dass muss!

Wobei die Betonung natürlich auf “fast gleich” liegt. Im Gegensatz zum  Grissini-Vorgänger  mit schwarzen Oliven und Parmesan, wurde hier ein Teil des Mehles einfach durch geröstetes Kürbismehl ersetzt. Außerdem wurden die Teigstränge ebenso auf diesem Mehl gerollt, was ihnen zusätzlich noch eine tolle Optik verleiht. Das Kürbismehl habe ich übrigens ganz zufällig beim Mehl-Großeinkauf  in der heimatlichen Mühle entdeckt und war sofort schwer begeistert – Kürbiskerne in pulverisierter Form fanden bis jetzt noch nicht den Weg in das heimische  Küchenregal.

Zutaten für ca. 20 Stück

100g Mehl (Typ 1050)
25 g Kürbismehl
2 EL Kürbiskernöl
10 g Hefe, frisch
1/2 TL Zucker
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz

Zubereitung

Hefe in 70 ml lauwarmes Wasser bröckeln und auflösen. 100 g Mehl, 25 g Kürbismehl, Kürbiskernöl, Zucker, Backpulver und 1/2 TL Salz mischen. Hefewasser zufügen. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl zugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen (E-Herd 225 Grad).

Den Teig kurz durchkneten und zu einem Strang formen. Den Strang in ca. 20 gleich große Stücke teilen. Jeweils auf etwas Kürbiskernmehl zu knapp 1/2 cm dünnen Strängen rollen.

Teigstränge nebeneinander aufs Blech geben. Im heißen Ofen (mittlere Schiene) 5-6 Minuten goldbraun backen. Grissini herausnehmen, samt Papier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Trocken lagern.

Vitello Tonnato

Sonntag, 03. Februar 2013

Ich liebe Vitello Tonnato und seit ich das erste mal dieses “ge(thun)fischte” Kalb probiert habe, finde ich die Kombi Fleisch/Fisch wirklich ganz hinreißend. Leider komme ich aber ziemlich selten in den Genuss, was die Vorfreude auf die selbstgemachte Variante schon fast ins Unermessliche steigert.

Vitello Tonnato ist eine klassische Vorspeise der italienischen Küche: Dünn aufgeschnittenes, mit Weißwein, Brühe und verschiedenem Gemüse gekochtes Kalbfleisch, das kalt aufgeschnitten mit einer feinen Tunfischsauce serviert wird. Die Garnierung bleibt jedem dann nach Lust und Laune selbst überlassen, ganz klassisch und auf Nummer sicher geht man jedoch immer mit Kapern und Zitronenscheiben.

Ich habe mich bei meinem Rezept mit kleinen Abweichungen an Roberts Rezept gehalten. Leider sind die zarten Scheiben, dank fehlender Aufschnittmaschine, nicht ganz so dünn und elegant auf die Teller gewandert, aber an diesem technischen Problem wird noch gearbeitet.

Zutaten für 6 Portionen

800 g Kalbsnuss
2 EL Rapsöl
1 kleine Karotte
1 Rippe Stangensellerie
1 kleine Schalotte
1 Rosmarinzweig
150 ml Gemüse- oder Fleischbrühe, selbstgemacht
100 ml Weißwein, trocken

4 EL Majo (selbstgemacht oder gekauft)
240 g Bio-Thunfisch, abgetropft
6 TL Kapern
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
4 Sardellenfilets
8 EL Weißwein
4 EL weißer Balsamico
Pfeffer
Salz

Nach Belieben Zitronenscheiben, Kapernäpfel, Kapern, Oliven, gegrillte Artischocken, Basilikum, Portulak, Rucola …

Zubereitung

Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schalotte, Karotte und Selleriestange in Würfel schneiden. In einem ofenfesten, verschliessbaren Gusseisentopf 2 EL Räpsöl erhitzen, das Gemüse zusammen mit dem Rosmarinzweig kurz anrösten. Herausnehmen. Das Fleisch zugeben, von allen Seiten anbraten, dann mit der Brühe und dem Wein begiessen. Gemüse wieder zugeben.

Zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 150°C ca. 20 Minuten garen. Nach 10 Minuten wenden. Nach 20 Minuten mit einem Fleischthermometer die Temperatur prüfen, es sollte eine Kerntemparatur von 60 Grad haben. Das Fleisch soll nicht durchgeschmort, sondern innen noch rosa sein. Fleisch sofort herausnehmen, erkalten lassen und über Nacht in Folie eingerollt im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Sauce den Thunfisch, Majo, Weisswein, Balsamicoessig, Zitronenabrieb, Sardellen und Kapern mit dem Stabmixer zu einer feinen Creme mixen, und die Konsistenz, falls nötig, mit  weiterem Weisswein oder etwas Mayo einstellen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Kalbfleisch mit einem scharfen Messer oder der Aufschnittmaschine (optimal) in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf Teller bzw. eine Platte drapieren. Die Sauce auf das Fleisch geben und mit Kapern, Kapernäpfel usw. garnieren. Dazu habe ich selbstgemachte Grissini serviert.

 

Grissini mit schwarzen Oliven und Parmesan

Freitag, 01. Februar 2013

Wann habe ich wohl meine vielleicht ersten Grissini gegessen? Muß wohl schon sehr lange zurückliegen, irgendwie kann ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnern. Genauso wenig wie ich mich an die letzte Grissini-Mahlzeit erinnern kann, habe ich auch nie einen klitzekleinen Gedanken an die Zubereitung der dünnen, mürben und vielleicht sogar etwas langweiligen Brotstangen verschwendet. Die einzelnen Grissini-Stangen von Hand selbst rollen? Never ever, viel zu zeitaufwendig.

Alles änderte sich aber, als ich ein tolles Rezept in der neuen Lecker-Bakery entdeckte. Grissini mit schwarzen Oliven. Mein Weltbild wurde zum Glück wieder gründlich zurechtgerückt, denn die Herstellung geht wirklich unerwartet fix von der Hand. Der Teig lässt sich viel leichter bearbeiten als gedacht, er reisst nicht und das Wichtigste: Die Brotstangen lassen sich relativ schnell und gleichmäßig rollen – perfekt für mich.

Das Originalrezept wurde allerdings ein kleines bisschen abgeändert. Etwas mehr Knoblauch, als Zugabe Parmesan und Mehl vom Typ 1050. Schmeckt und wird garantiert wieder gebacken!

Zutaten für ca. 30 Stück

75 g schwarze Oliven, entsteint
1 Knoblauchzehe
1 EL Parmesan, fein gerieben
2 EL Olivenöl
10 g Hefe, frisch
125 g Mehl (Typ 1050)
1/2 TL Zucker
1/2 TL Backpulver
Salz

Zubereitung

Oliven abtropfen lassen und grob hacken. Knoblauch schälen und würfeln. Oliven, Knoblauch und Öl mit dem Stabmixer pürieren.

Hefe in 70 ml lauwarmes Wasser bröckeln und auflösen. 125 g Mehl, Zucker, Parmesan, Backpulver und 1/2 TL Salz mischen. Hefewasser zufügen. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Olivenpüree mit einem weiteren EL Mehl unter den Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen (E-Herd 225 Grad).

Den Teig kurz durchkneten und zu einem Strang formen. Den Strang in ca. 30 gleich große Stücke teilen. Jeweils auf etwas Mehl zu knapp 1/2 cm dünnen Strängen rollen.

Teigstränge aufs Blech geben. Im heißen Ofen 5-6 Minuten goldbraun backen. Grissini herausnehmen, samt Papier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Trocken lagern.