Archiv für Dezember 2012

Jahresrückblick 2012

Sonntag, 30. Dezember 2012

Eigentlich bin ich ja kein besonders großer Freund von Jahresrückblicken. In anderen Blogs lese ich sie sehr gerne – selbst habe ich es in den letzten Jahren noch nie zu einem wenigstens halbwegs anständigen end-of-year review gebracht. Aber an der Grenze zum verflixten 3. Jahr ist schon mal Zeit für eine Veränderung und damit Zeit für den 1. Jahresrückblick.

An dieser Stelle wünsche ich euch allen schon mal einen guten und “unfallfreien” Rutsch ins neue Jahr. Genießt die vielleicht  letzten freien Tage und natürlich, wie immer, das leckere Essen. Kleiner Tip am Rande: Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu – man nimmt zwischen Neujahr und Weihnachten zu … Cheers!

 

 

Kulinarische Highlights und Entdeckungen 2012

Trüffel-Pasta und Chateaubriand vom Weihnachts-Menü, der Milch-und Joghurt Lieferdienst vom regionalen Bauern, Gin (Tonic), Linsensalat, der erste Cappuccino (mit doppeltem Espresso) am Morgen, jedes Frühstück, Tapas und Seafood in Barcelona, Bratenthermometer, Weißwein, Kartoffelbaumkuchen und -Galette

2012 zum ersten Mal gekocht/gebacken oder zubereitet?

Chateaubriand, selfmade Burger (inkl. Brötchen), selbstgebeizter Lachs, Mohnpesto, frische Trüffel, Strudelteig

2012 (leider) weniger  gekocht/gebacken bzw. gegessen?

Suppen, Matjessalat ♥, Obst (ich bin mehr der Gemüse-Typ), Reis, Fleisch, Müsli

2012 oft gekocht/gebacken bzw. gegessen?

Pasta, Pasta, Pasta und Kartoffeln  - in sämtlichen Variationen, Quiches, Fisch, Salat, Pizza, Hülsenfrüchte (besonders Linsen), viel Käse, Gemüse, Brot

Neue Küchen-Hardware 2012?

Keramik-Messer, Gemüsehobel, Le Creuset-Bräter, Fissler-Topfset, Gaggia-Espressomaschine, Aeroccino von Nespressso – und immer noch keine KitchenAid. Vielleicht im nächsten Jahr?

Überbewertetes  Gericht bzw. Zutat 2012?

Terrinen und Pasteten – klappt bei mir trotz Rezept nicht richtig und ist nicht unbedingt mein Geschmack, Milchschaum-Bauschaum-Berge, gesalzene Butter, Champagner, Paella

Unterschätztes Gericht bzw. Zutat 2012?

Schinkennudeln, die “echte” griechische Küche abseits von Gyros, Aioli, cremiger und dezenter Milchschaum

Kochbücher des Jahres

Jerusalem – Yotam Ottolenghi
Vietnam Street Food – T. Vandenberghe
Pismek, Kochen auf Türkisch – Leanne Kitchen

Besuchte Orte 2012

Edinburgh, Glasgow, Aachen, Regensburg, Hamburg, Erfurt, Weimar, Barcelona

Kulinarische Plätze/Orte des Jahres?

La Boqueria/Pinotxobar Barcelona um 7.00 Uhr, der Lieblings-Grieche in Nürnberg, Pubs in der Rose Street/Edinburgh, Frühstück im Orphee/Regensburg, die heimische Küche und der Esstisch, der örtliche Wochenmarkt und der große Garten in E.

Kulinarische Erkenntnis des Jahres

Strudelteig ist ja ganz einfach, Trüffel aus dem Glas ist langweilig und geschmacklos, Linsen sind absolut vielseitig und schmecken absolut grandios.

Persönliches Highlight 2012

Eine weitere Ausbildung (Schule) erfolgreich beendet, neuer Job, freiberufliche Tätigkeit und Fernstudium begonnen, Urlaub, 1500 Facebook-Likes für rock the kitchen!

Letzte Mahlzeit  2012 und erste Mahlzeit 2013?

Käse-Fondue, Weißwein und Prosecco (2012) und Matjes-Gin-Salat mit Rösti und Wasser, Wasser, Wasser  im neuen Jahr

Kulinarische Vorsätze/Aussichten für 2013?

Mehr Fisch, vielleicht weniger Knoblauch, mehr Plätzchen backen im Dezember, Vitello Tonnato, mehr asiatisch und griechisch kochen, mehr gefüllte Pasta essen, neues Blog-Design – bald ist es soweit!

Allgemeine Zukunftspläne für das neue Jahr

Umzug und neue Wohnung, mehr Arbeit, mehr Freizeit, mehr Sport, mehr Urlaub – einfach mehr, mehr und Meer… ;-)

Frohe Weihnachten!

Montag, 24. Dezember 2012

Auch ohne einem einzigen Plätzchenrezept in diesem Jahr wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest und viele besinnliche und entspannte Stunden mit euren Liebsten!

Genießt leckeres Essen und Trinken und lasst es euch auf alle Fälle gut gehen … natürlich ganz ohne Stress und Hektik. Merry Christmas everyone!

Barcelona

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Die Zeit war wieder einmal reif für einen Städtetrip in eine wunderschöne Stadt – Barcelona. Dezember ist für mich auch einfach die perfekte Reisezeit ins südliche Spanien. Im Gegensatz zum Dauerregenwetter in Hamburg wurden wir in Barcelona mit strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen und strahlend blauen Himmel belohnt, fünf Tage lang! Die 16 Grad (plus!) machten das Freiluft-Bierchen im Dezember zu einem besondern Erlebnis und die Glühwein-Temperaturen in heimischen Gefilden waren schnell vergessen.

Wer noch nie in in dieser lebendigen Stadt war, dem kann ich Barcelona nur wärmstens empfehlen. Die Stadt ist voll mit tollen Bauwerken und es gibt eigentlich an jeder Ecke etwas neues zu entdecken, ebenso wie bei den kulinarischen Genüssen – aber dazu später mehr. Jedenfalls kamen wir sehr gestärkt und bestimmt mit etwas Übergepäck am eigenen Leib wieder nach Hause.

Wer sich der ganzen Barcelona-Bilderflut jetzt nicht aussetzen will, einfach wegklicken, weiterklicken oder wie auch immer – das nächste Rezept kommt schon ganz bald. Also sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! ;-)

Genächtigt wurde in einem Apartment im wunderschönen Barri Gòtic, dem gotischen Viertel Barcelonas und in unmittelbarer Nähe zur La Rambla, der bekanntesten Flaniermeile in der Stadt. Das Flair des Apartments mit Holzboden, Steinwand, Holz-Deckenbalken, Flügeltüren, gemütlicher Einrichtung und Badewanne war super, wir mussten uns also die Nächte nicht in Bars um die Ohren schlagen. Oder liegt es dann vielleicht doch schon am Alter? Mitnichten ;-)

Jedenfalls wurde dank der Küche auch gekocht, welches ich mir natürlich auch im Urlaub garantiert nicht nehmen lasse – soweit es die Küchenausstattung eben zulässt. Deswegen kam für mich auch kein Hotel in Frage, Hobbies sollen doch auch im Urlaub fleißig gepflegt werden. Auf dem Teller landete zum Frühstück Käse, Ibérico-Schinken, und Oliven satt. Abends gabs u.a. einmal fangfrischer Fisch und Iberico-Bratwurst aus der Boqueria oder auch mal nur Tortilla, marinierte Sardellen, Schinken, Käse, Pimentos und meine heißgeliebte Aioli. Und diese Tage im Jahr mal ganz ohne schlechtes Gewissen: Gemüse und Salat aus Spanien! Dazu verkosteten wir spanischen Cava und Weine aus den unterschiedlichsten Regionen Spaniens. Sehr spannend!

Das Brot in Barcelona ist vielleicht besser als sein Ruf, es gibt viele kleine Bäckereien, die wunderbar knuspriges Baguette und Ciabatta backen. Vollkornbrot, ähnlich wie wir es hier kennen gibt es in Barcelona allerdings sehr, sehr selten bis überhaupt nicht. Zumindest konnte ich nichts vergleichbares entdecken.

Das gotische Viertel ist übrigens das älteste und mein absolutes Lieblingsviertel  in Barcelona. Die meisten Baudenkmäler stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert und es besticht vor allem durch seine dunklen, engen und verwinkelten Gassen. Unzählige kleine Geschäfte, Restaurants, (Tapas-) Bars und Cafes reihen sich aneinander und lassen einen Spaziergang garantiert nie langweilig werden – allerdings kann es schon vorkommen, dass man sich im Gassengewirr verläuft. Den Mittelpunkt des gotischen Viertels bildet die Kathedrale von Barcelona.

Die Straßen und Gassen rund um die Kathedrale sind um mehrere malerische Plätze herum angeordnet, von denen besonders der Plaza de Sant Jaume, der Plaza del Rei und der Plaza Reial hervorzuheben sind. Zudem gibt es manch eher unscheinbaren Torbogen, der dem geneigten Besucher manch reizvollen Einblick in fließengetäfelte Hinterhöfe oder Kreuzgänge gewährt.

Das benachbarte Viertel El Born ist mit seiner sehr sehenswerten, gotischen Kirche Santa Maria del Mar ebenfalls ein Highlight. Wie im gotischen Viertel ebenfalls viele verwinkelte Gassen, Geschäfte mit Kunsthandwerk und einer großen Dichte an Cafes, Bars und Restaurants. Leckere Pinchos (oder baskisch Pintxos) haben wir uns in einem Lokal in unmittelbarer Nähe zur Santa Maria del Mar schmecken lassen.

Euskal Etxea
Placeta Montcada, 1-3
08003 Barcelona

Für Süßschnäbel gibt es im Born-Viertel Cupcakes & Co in der hübschen Lolita Bakery. Probiert habe ich hier selbst keine, da ich mich mehr an “Spanisches” gehalten habe und dadurch schon permanent satt war. Schade, dass man nicht auf Vorrat essen kann!

Der Mercat de Santa Caterina ist eine neuere Markthalle ähnlich der Boqueria, nur etwas kleiner und weniger “touristenmäßig”. Hier kaufen vor allem Einheimische und Gastronomen ein, was sich auch natürlich auf die Preisgestalltung auswirkt. Hier ist es deutlich günstiger als in der Boqueria. Der Markt selbst hat ein grosses Restaurant, welches die Produkte vom Markt direkt in kleine Delikatessen verwandelt.

Mercat de Santa Caterina
Avinguda de Francesc Cambó, 16
08003 Barcelona
Geöffnet Mo-Sa ab 7.30 Uhr

Eine weitere Institution in El Born ist die Xampanyeria Can Peixano. Die Kneipe sieht von außen ziemlich unscheinbar aus – wie ein großes Garagentor. Das Interieur ist sehr rustikal, aber gemütlich und die Menschenmenge drängt sich vor die Theke. Der ausgeschenkte Cava soll sehr günstig (1 Euro pro Glas), aber trotzdem sehr trinkbar sein. Der Boden wird auch mal schnell zur Mülltonne umfunktioniert, was der super Stimmung aber keinen Abbruch tut. In den Genuss des Cavas kamen wir leider nicht, da sich schon eine Schlange bis auf die Straße bildete – die Bar ist von vielen Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.

Xampanyeria Can Peixano
Carrer Reina Cristina 7
08003 Barcelona
Geöffnet Mo-Sa 9 – 22.30 Uhr

Unbeschreiblich ist natürlich die Auswahl an Fisch und allerlei Meeresgetier in den Markthallen und Geschäften (Danke Hafenstadt!). Die Frischfleischauswahl ist im Gegensatz zu uns dabei schon fast bescheiden. Vieles davon war mir gänzlich unbekannt, alleine schon die Auswahl an Muscheln und Schnecken ist gigantisch. Der Anblick von Entenmuscheln oder Stabmuscheln war dann doch etwas befremdlich für mich. Angucken ja – beim Verzehr würde ich dann sicherheitshalber ganz feige kneifen und auf mir Bekanntes zurückgreifen.

Ein empfehlenswerter und sehr gut sortierter Supermarkt befindet sich auch direkt am Placa de Catalunya. Alleine das Regal mit Sardellen/Anchovies war schon wirklich beeindruckend und steht wohl in keinem Verhältnis zur heimischen Auswahl. Außerdem konnte sich die spanische Weinauswahl wirklich sehen lassen.

El Corte Inglés
Placa de Catalunya, 14
08003 Barcelona

Der legendäre Markt Boqueria mit einer Fläche von 2.583 m² ist ganz aus Glas und Stahl konstruiert und die Fassade enthält bunte Glasmosaike. An jeder Ecke erlebt man neue Gerüche und die farbenfrohe Präsentation der Waren ist beeindruckend. Hier findet man alles was das kulinarische Herz begehrt, Süßigkeiten, Honig, Käse, erlesene Öle, Oliven, einheimisches und exotisches Obst und Gemüse, Fleisch, Schinken, Fisch, Meeresfrüchte – sogar Stände nur mit Innereien und abgezogenen Schafsköpfen.  Alles frisch und von allem ist die Auswahl riesig. Aus Platzgründen wird das Rinderbein in der Boqueria auch schon mal direkt vor der Theke zerteilt.

Bei einem Boqueria-Besuch auch schon fast Pflicht: Ein Besuch in der schon fast legendären Bar Pinotxo am Eingang La Rambla (Stand 466). Chef Juanito serviert morgens den Kaffee, koordiniert auf 6-8 qm seine 5 Mitarbeiter und ist immer für ein Späßchen zu haben. Sehenswert: Um 8.00 Uhr bei einem Cáfe con leche an der Theke sitzen und den Mitarbeitern auf kleinsten Raum bei der Zubereitung bzw. Vorbereitung der Speisen ein kleines bißchen über die Schulter gucken. Unbedingt die Kichererbsen und den Oktopussalat testen! Zum Cafè hier übrigens unbedingt das gefüllte Gebäck Xuxo probieren. Churros sind ja schon lecker, aber dieses Croissant-ähnliche und gezuckerte Teilchen schmeckt wirklich himmlisch.

La Boqueria
La Rambla 91
08001 Barcelona
Geöffnet Mo-Sa 8.00 – 20.00 Uhr

Und natürlich überall Schinken wohin das Auge reicht! Auf dem Markt, in den Supermärkten, über dem Tresen, als Deko an der Wand – einfach überall. Ich wußte auch nicht, dass es so viele unterschiedliche Arten und Sorten wiederum mit verschiedener Reifedauer und Qualitätsbezeichnung gib. Schinken von weißem Schwein – gut, Schinken von schwarzem Schwein – sehr gut. So oder so ähnlich pries zuminderst ein Händler am Markt seinen Schinken an.

Wir haben auf alle Fälle reichlich gekostet und uns auch für zu Hause noch ausreichend eingedeckt, denn er schmeckt frisch aufgeschnitten natürlich um Klassen besser als der abgepackte Serrano hier im Geschäft.

Die Werke Gaudís wurden natürlich auch bestaunt. Casa Míla und Casa Batlló am Passeig de Gràcia im Stadtteil Eixample sind wirklich eindrucksvolle Bauwerke des Modernisme. Weiter gings dann zur imposanten Sagrada Família. Bei den Touristenströmen und einer mindestens 1 km langen Warteschlange ergriffen wir schnell die Flucht in Richtung benachbartes Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. Das Hospital ist ein alter Klinikkomplex im katalanischen Jugendstil und zählt seit 1987 zum Weltkulturerbe der Unesco. Hier war es auch bedeutend ruhiger als bei der Sagrada Familia.

Als Belohnung für den harten Aufstieg gabs auf dem höchsten Punkt des Park Güells gleich mal ein rockiges Begrüßungsständchen von “Jason Jeans” – natürlich ganz  rock the kitchen-kompatibel. Der Gute Mann schmettert hier schon seit Jahren mit Glöckchen an den Schuhen seine Arien und erfreut sich hoffentlich immer noch der gigantischen Aussicht über Barcelona und den Montjuic. Kleine Kostprobe gefällig? *klick*

Park Güell
Metro: Vallcarca/L3
Geöffnet Mo-So ab 10 Uhr, geschlossen wir der Park je nach Jahreszeit zwischen 18 Uhr und 20 Uhr

Der Montjuic ist der 210 m hohe Hausberg von Barcelona und man erreicht ihn am besten und schönsten mit der Hafen-Seilbahn. Etwas mulmig war mir bei der ganzen Aktion, immerhin geht es zuerst per Fahrstuhl in schwindelerregende Höhen auf den Seilbahn-Turm. Im Anschluss wird man von der Seilbahn in ca. 7 Minuten über den alten Hafen Port Vell zum Montjuic transportiert – mit einer beeindruckenden Aussicht über die Stadt, den Hafen und den Strand.

Oben angekommen kommt man direkt zu den Gärten Costa i Llobera, einem idyllischen Platz mit Blick auf den Hafenbereich. Zu Fuß ging es weiter zum Castell de Montjuic um dann durch verschiedene Gärten wieder den Rückweg vorbei am katalanischen Nationalmuseum  anzutreten. Vom Placa d´Espanya gings dann mit der Metro wieder zum Placa Catalunya.

Torre Sant Sebastiá (am Hafen)
Teleféric Port Vell
Passeig Joan de Borbó, 88
Hinfahrt zum Monjuic 9,95 Euro, Hin- und Rückfahrt 15,95 Euro

Besonders gespannt war ich natürlich wie sich wohl die Adventszeit und Weihnachten in einem südlichen Land gestaltet. Glühwein und Bratwurstsemmel *hust* war natürlich nicht, dafür gab es aber jeweils vor der Kathedrale und vor der Sagrada Família einen Weihnachtsmarkt mit vielen Buden. Allerdings wird hier wenig bis gar kein Wert auf die Kulinarik gelegt, vielmehr aber auf Kunsthandwerk, Mistelzweige, Holzfiguren usw.

Ungewohnt, etwas kitschig aber nicht unbedingt schlecht fand ich dagegen die Beleuchtung in den Straßen Barcelonas. Besonders passend fand ich die blauen und weißen Kugeln, die im gotischen Viertel die Gassen in ein psychedellisches Licht tauchten – aber das ist ja warscheinlich eine Sache des Geschmacks.

Ich hoffe, dass euch mein Bericht gefallen hat und die Bilder Lust auf mehr (und Meer) machen. Ich kann auch jeden Fall nur jedem empfehlen diese wunderschöne und facettenreiche Stadt einmal zu besuchen. Bei uns war es garantiert nicht das letzte mal, viel geplantes konnte in der kurzen Zeit leider nicht bewältigt werden.

Wart Ihr schon in Barcelona oder plant Ihr vielleicht einen Besuch in dieser wunderschönen Stadt? Was habt Ihr in Barcelona schon erlebt?

Maroni-Kuchen mit Schokolade und Nougat

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Also erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Paule, bei der ich diesen leckeren, einfachen und doch etwas außergewöhnlichen Kuchen gefunden habe. Entdeckt hat Paule diesen Maronikuchen wiederum bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat sie und mich gleichermaßen sofort begeistert!

Etwas außergewöhnlich deswegen, weil dieser saftige, aromatische und überaus nussige Kuchen eine fast schon cremige Konsistenz besitzt – fast dessertähnlich. Dieses hat der Kuchen dem ungesüßten Maronipüree und dem fehlenden Mehl zu verdanken – am besten also lauwarm und mit einer Kugel Vanilleeis genießen!

Das Rezept von Paule habe ich leicht abgeändert, indem ich geröstete Haselnüsse verwendet habe und zusätzlich etwas Brandy als “Geschmacksverstärker” in den Teig gegeben habe. Außerdem habe ich einen Teil der Schokolade gezwungenermaßen durch Nougat ersetzt, was mir aber sehr gut gemundet hat und super mit den gerösteten Haselnüssen harmonierte. Ein wirklich toller und nachbauenswerter Kuchen!

Zutaten (Springform, 18 cm Durchmesser)

3 Eier (M), getrennt
120 g Puderzucker, gesiebt
200 Maronenpüree, natur
40 g Nougat
100 g Butter, flüssig
150 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
50 g Schokolade, grob gehackt (72 % Kakao)
1 Prise Salz
2 EL Brandy

Zubereitung 

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Handrührgerät 2 Minuten lang cremig-weiss aufschlagen. Maronenpüree und flüssige Butter unterrühren.

Geröstete und gemahlene Haselnüsse, gehackte Schokolade, Brandy und das gehackte Nougat mit einem Teigschaber unterrühren.

Eiweiß steif schlagen und unter die Maronenmasse heben. Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Den fertig gebackenen Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

And the winner is …

Mittwoch, 05. Dezember 2012

… Julia, Kati, Sandra, Lisa, Anna, Kristin, Bella, Miss Erable, Katrin, Sarah, Natalie und Nadine! Ihr habt alle Post von mir und freut euch hoffentlich über die Gewinne.

Ich möchte mich hiermit bei allen Teilnehmern ganz herzlich bedanken. Wer heute leer ausgegangen ist, die nächste Verlosung kommt ganz bestimmt. Dann gewinnt vielleicht auch wieder der eine oder andere männlicher Leser… ;-)

Ich wünsche euch (und allen anderen natürlich) eine stressfreie Vorweihnachtszeit und ein beschauliches, kulinarisch ereignisreiches und schneereiches Weihnachtsfest. Ich drücke die Daumen, dass alle oder zumindest einige eurer Wünsche in Erfüllung gehen.