Archiv für November 2012

Advents-Verlosung!

Donnerstag, 29. November 2012

Wie letztes Jahr, wie vorletztes Jahr, eigentlich wie jedes Jahr: Auf einmal ist es wieder kurz vor Weihnachten – völlig unverhofft und ungeplant. Aber was soll ich lange schreiben, Ihr kennt es ja. Bevor ich aber lange um den heißen Brei herumrede, möchte ich mich kurz bei euch für das vergangene Jahr und schon mal ganz voreilig für die vor uns liegende und hoffentlich unstressige Weihnachtszeit bedanken.

Als Dank und quasi schon vorweihnachtliche Aufmerksamkeit verlose ich unter meinen sehr geschätzten Lesern folgende Gewinne:

Effilee, das Magazin für Essen und Leben, spendiert einem Gewinner ein Jahresabo.

 

 

 

Von Véronique Witzigmann gibt es je 2 mal den neuen geschichteten Flaschenkuchen in der Sorte Gewürz-Schokolade mit Cranberry und je 2 Sets mit 3 leckeren und fruchtigen Marmeladen.

 

 

 

2 Frühstücksgutscheine meiner Lieblings-Frühstückslocation in Regensburg – dem wunderschönen, französischen Hotel/Restaurant Orphee in der sehenswerten, historischen Altstadt. Die Gelegenheit für einen tollen Städtetrip!

 

 

 

Von Braun gibt es zweimal den überaus praktischen Multiquick 7 schnurlos, mit praktischen Zubehörteilen wie einem Schneebesen und dem Multiquick Kompakt-Zerkleinerer.

 

 

Der Edel-Verlag steuert zur Verlosung 4 Kochbücher aus der LECKER-Serie bei: Soulfood, Hausmannskost “de luxe”, ratzfatz gekocht – die besten Rezepte unter 30 Minuten und Back mich – die LECKER-Backschule.

 

 

 

Wie könnt Ihr gewinnen? Einfach bis  Mittwoch (5.12.2012), 18.00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen. Vielleicht verratet Ihr mir ja sogar euren ganz persönlichen Weihnachtswunsch für dieses Jahr? :-) Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, bitte auch keine anonymen Kommentare. Versand bei dieser Verlosung nur innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Die Gewinner werden im Anschluss der Reihe nach per Zufallsgenerator ermittelt und dann natürlich per Mail benachrichtigt. Ich drücke die Daumen – viel Glück und viel Freude mit den Gewinnen!

Panang-Curry mit Schweinefilet

Mittwoch, 28. November 2012

Es gibt Reis, Baby! Natürlich ganz ohne geschütteltes Haar oder sonstige kuriose Zutaten… Dafür aber mit einem geschmacksintensiven Curry mit Schweinefilet.

Der Einfachheit und Bequemlichkeit halber nicht selbstgemacht, sondern mit meiner Lieblings-Currypaste aus dem Asia-Shop des Vertrauens. Diese Panang-Currypaste ist im Gegensatz zu den roten und grünen Geschwistern, etwas gaumenfreundlicher, milder, cremiger, weicher und weniger “herb” im Geschmack. Außerdem liebe ich den leichten Geschmack der Erdnüsse in dieser Paste. Relativ selten im Hause rock the kitchen!, aber natürlich obligatorisch – mit Reis (Baby)!

Zutaten für 2 Personen

250 g Schweinefilet
1 EL Sesamöl
1 rote Paprikaschote
2 Lauchzwiebeln
80 g Zwiebel, rot
30 g Ingwer-Wurzel
1 EL Palmzucker
1 TL Fischsauce
2 Knoblauchzehen
4 Kaffirlimettenblätter (getrocknet)
30 g Panang-Currypaste
2 EL Sojasauce
100 ml Gemüsefond
200 ml Kokosmilch
1/4 TL Zitronengras, gemahlen

Zubereitung

Schweinefilet in Streifen schneiden und mit der Hälfte der Currypaste und der Sojasauce in einer Schüssel vermengen. Paprika waschen, putzen, entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und achteln. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in ca. 2-cm große Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Sesamöl in einer beschichteten erhitzen. Das Fleisch darin von allen Seiten knusprig braten. Paprikastreifen, Zwiebeln und Lauchzwiebeln und restliche Currypaste zufügen und ca. 1 Minute mitbraten. Ingwer, Knoblauch, Zitronengras, Palmzucker und Kaffirlimettenblätter zufügen.

Gemüsefond, Kokosmilch und Fischsauce zugießen und das Curry ca. 5 Minuten einkochen lassen. Nach Geschmack mit Cashewnüssen, Erdnüsssen, Koriander oder Thaibasilikum bestreuen und mit Reis servieren.

Bratkartoffel-Speck-Tarte

Sonntag, 25. November 2012

Schon fast Dezember und noch immer herrscht hier im Blog keine richtige Weihnachts- und Winterstimmung. Die diesjährige Weihnachtsbäckerei steckt im Gegensatz zum Vorjahr noch in den Kinderschuhen und kommt erst ganz langsam in die Gänge. Gekocht und gegessen wird zum Glück aber trotzdem täglich, im Moment am liebsten deftig-kräftige Gerichte und gerne auch mit Fleisch. Komisch, in drei von vier Jahreszeiten sind meine Fleisch-Gelüste eher gebremst – jetzt im Winter steigt die “Fleischeslust” doch erheblich.

Wie die Faust aufs Auge passt  da in der dunklen Jahreszeit eine kräftige Bratkartoffel-Speck-Tarte. Knusprig-braune Kartoffelwürfel, aromatischer Speck in Kombination mit einem würzigen Käse auf Blätterteig. Nichts für Kalorienfeiglinge – wobei die Kartoffelwürfel mit wenig Fett kaloriensparend im Backofen geröstet werden. Angerichtet und serviert wird die Tarte mit einem Klecks Kräuterquark und Feldsalat.

Kleiner Tipp: Gleich die doppelte Menge Kartoffelwürfel rösten, diese schmecken am nächsten Tag angemacht als Kartoffelsalat mit kleingewürfelten Zwiebeln ebenfalls vorzüglich.

Zutaten für eine Tarte (26 cm Durchmesser)

275 g Blätterteig (Kühlregal)
10 g Butter
700 g Kartoffeln, festkochend
100 g Speck, gewürfelt
2 TL Rapsöl
200 g Schmand
50 ml Sahne (oder Milch)
2 Eier
3 Knoblauchzehen (oder nach Belieben)
150 g würziger Käse
1 EL frische Tymianblättchen
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Eine Tarform (26 cm Durchmesser) mit der Butter ausstreichen und mit dem Blätterteig auskleiden. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1-cm-große Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel mit 1 TL Rapsöl vermischen und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. Auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

Den Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze in 1 EL Rapsöl leicht anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Knoblauch pressen. Käse in kleine Würfel schneiden oder reiben. Schmand, Sahne, Eier, Käse, Knoblauch uns Thymian mit einer Gabel gründlich verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffelwürfel, Speck und Schmandmasse vorsichtig in einer Schüssel vermengen. Die Kartoffelmischung gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen und ca. 30 Minuten (200 Grad) auf mittlerer Schiene backen.

Cantuccini mit Pistazien und getrockneten Kirschen

Mittwoch, 21. November 2012

Cantuccini & Ich. Was soll ich dazu nur  wieder sagen? Warscheinlich handelt es sich bei uns um eine nie endende Liebe. Schon die Tütenware im Supermarkt macht mich schwach und allein der Anblick der  Beutel mit  den italienischen Mandel-Biscottis lässt mir sowas von das Wasser im Mund zusammenlaufen… Meistens schaffe ich es ganz tapfer, den Supermarkt ohne die Kekse zu verlassen aber in Ausnahmefällen ist das Fleisch natürlich wieder mal schwach und ein Teil der Packung muss schon bei der Heimfahrt dran glauben und spätestens kurz nach der Ankunft ist die Tüte ratzfatz leer. Kennt Ihr das?

Wie bei fast allem, schmecken selbstgemachte Kekse natürlich um Längen besser als das käufliche Pendant. Anstatt Mandeln sind in der heimischen Küche natürlich auch noch viele weitere Zutaten erlaubt und sogar erwünscht, entschieden habe ich mich dieses mal für Pistazien und getrocknete Kirschen. Vor einiger Zeit gabs bei mir das italienische Mandelgebäck auch schon in einer nicht minder schmackhaften, aber trotzdem etwas ungewöhnlichen Kreation – mit Oreos. Ist aber natürlich alles nur eine Frage des Geschmacks.

Und da sich diese leckeren Kekse hübsch verpackt auch wunderbar als Geschenk machen, sind sie mit besten Empfehlungen, mein (wie sollte es auch anders sein!) kulinarischer Beitrag zur Brigitte Weihnachts-Bloggerei 2012. So lässt sich die Zeit bis Weihnachten wunderbar überbrücken!

Zutaten für ca. 40 Stück

250 g Mehl (Typ 405)
180 g brauner Zucker
30 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 gestrichener TL Backpulver
2 Eier (M)
1/2 TL Zimt
70 g getrocknete Kirschen, grob gehackt
60 g Pistazien

Zubereitung

Alle Zutaten außer Kirschen und Pistazien in einer Schüssel vermischen und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Grob gehackte Kirschen und Pistazien unterkneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 30-40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backbleck mit Backpapier auslegen. Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils zu einer Rolle mit ca. 3 cm Durchmesser formen. Die beiden Rollen auf das Backblech legen, darauf achten dass genügend Abstand zwischen den Rollen ist. Im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. Die Cantuccini-Rollen aus dem Ofen nehmen und ca. 1 Stunde abkühlen lassen.

Die abgekühlten Cantuccini-Rollen mit einem scharfen Messer leicht schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten backen. Die Cantuccini sollten eine leicht gebräunte Farbe haben. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und genießen!

Linguine mit Wirsing, Safran und Chorizo-Chips

Montag, 19. November 2012

Auf bestimmte Saison-Gemüsesorten freue ich mich jedes Jahr immer wieder ganz besonders. Wirsing und Rosenkohl zählen auch deswegen gerade in der kalten Jahreszeit zu meinen absoluten Must-Haves in der Küche bzw. auf dem Speiseplan. Bedauerlich finde ich es nur, dass mir ausgerechnet bei diesen Gemüsesorten der kapitalste aller Fehler begegnet: Der Mangel an kreativen Ideen zur Zubereitung.

Wenn aber auch gar nichts mehr hilft, führt meistens kein Weg an einem Pastagericht vorbei. Hierbei gibt es für mich ziemlich gute Gründe, warum bei einem Mangel an Ideen sofort lange (oder auch kurze) Kohlenhydrate in die Teller wandern.

Die Zutaten für ein mehr oder weniger aufwendiges aber trotzdem wohlschmeckendes Pastagericht finden sich meistens schon im heimischen Kühlschrank bzw. in der Vorratskammer. Geht immer: Pasta mit Basics wie Butter, Zitrone, Bröseln und Parmesan. Des weiteren begeistert die absolut unkomplizierte und zeitsparende Zubereitung. In nur 10-15 Minuten kann akut auftretender Hunger adäquat gestillt werden. Nicht ganz unbedeutend und deswegen auch erwähnenswert – Pasta schmeckt toll und macht satt und zufrieden. Und vielleicht (angeblich) auch glücklich?

Wirklich glücklich war ich dann – nach einer kurzen Online-Recherche und der Überprüfung der sonntäglichen Kühlschrank-Restbestände – aber erst über die Idee und Inspiration zu diesem winterlich-deftigen Pastagericht. Ein halber Kopf Wirsing, etwas Chorizo, ein letzter Schluck Sahne und Weißwein boten sich an und gaben grünes Licht für dieses herzhafte Pastagericht.

Zutaten

250 g Wirsing
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
40 g Chorizo
1 EL Olivenöl
50 ml Weißwein, trocken
70 ml Sahne
70 ml Gemüsebrühe
0,1 g Safran-Fäden
Salz
Pfeffer

200 g Linguine

Zubereitung

Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Wirsing putzen, Strunk herausschneiden und den Kohl in fingerdicke Streifen schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden.

Chorizo auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einem weiteren Bogen Backpapier und einem Backblech abdecken. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten braten.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalottenwürfel, Knoblauch und Wirsing darin unter Rühren 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Den Weißwein angießen und einreduzieren lassen. Sahne, Safran und Gemüsebrühe zugeben und auf die Hälfte einreduzieren lassen.

Pasta nach Packungsanweisung kochen. Abgießen, abtropfen lassen und unter den Wirsing mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Salami mit Küchenpapier abtupfen und mit der Wirsingpasta anrichten.

Wenn aber Kühlschrank & Co trotz allem mal nichts verwertbares mehr hergeben oder einfach die Zeit und Muse fehlt , darf es aber auch für eine eingefleischte Hobbyköchin mal Pasta vom heimischen Lieferdienst sein. Was wäre schließlich ein Sonntag-Abend ohne jegliche warme Mahlzeit? Praktischerweise übernehmen zahlreiche Lieferdienste zum Beispiel auch hier in der Region die schnelle Verköstigung.*

* Der obige Link führt zu einer externen Website eines Lieferanten-Dienstleisters.

 

Kartoffel-Galette mit Zwiebeln

Sonntag, 11. November 2012

Bei Petra von Chili und Ciabatta gabs die Tage wunderbare gekräuterte Annakartoffeln aus der Muffinform. Noch begeisterter war ich aber von der größeren Variante – einer Kartoffel-Galette mit Zwiebeln.

Vor lauter Begeisterung und Ungeduld wanderte die Galette etwas abgewandelt ca. drei Stunden später auch schon in den Ofen und machte sich, auch dank dem Kümmel, hervorragend als Begleitung zu Kohlrouladen. Wobei ich mir die Galette auch sehr gut mit verschiedensten Kräutern wie z.B. Thymian und Rosmarin oder/und mehr Knoblauch vorstellen kann. Also: Die nächste Galette kommt bestimmt, dann aber in Kombination mit einem saftigen Steak – ich freue mich schon drauf!

Zutaten für 6 Portionen

1 kg Kartoffeln, festkochend
30 g Butter, weich
1 große Zwiebel
Kümmel nach Geschmack
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Kartoffeln waschen und mit Schale in dünne Scheiben hobeln (1 mm). Zwiebel schälen, halbieren und ebenfalls in dünne Streifen hobeln. Die weiche Butter mit Kümmel, Salz und Pfeffer sorgfältig mit den Kartoffelscheiben und den Zwiebeln vermischen.

Den Ring einer Springform (28 cm Durchmesser) in die Mitte des Backblechs setzen und die Kartoffelscheiben gleichmässig in die Form schichten. Den Ring vorsichtig abziehen und die Galette ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Evtl. in den letzten 3 inuten den Backofengrill zuschalten – so wird die Galette knusprig-braun.

Forelle in Riesling

Mittwoch, 07. November 2012

Schon als Kind habe ich meine Begeisterung für ganze Fische entdeckt. Besonders toll fand ich damals frische, noch warme Forellen direkt aus dem Räucherofen der Nachbarn – Kopf und Gräten der Fische stand ich ganz unvoreingenommen und unerschrocken gegenüber. Die Nachbarn sind heute leider nicht mehr die gleichen, aber meine Liebe zum heimischen Fisch am Stück ist definitiv geblieben. Regelmäßig liegt deswegen ein ganzer Fisch auf dem Teller – dieses mal mit Schwips und unter Verwendung geeigneten “Verpackungsmaterials”, unglaublich saftig.

Dank (Kräuter-)Butter und etwas Alkohol bei die Fische sammelt sich in der Alufolie ein herrlich gekräuterter und aromatischer Sud, welcher hervorragend mit frischem Baguette harmoniert. Dazu etwas Salat und ein tolles und schnelles Gericht ist gesichert.

Einfacher, unkomplizierter und leckerer kann man einen ganzen Fisch fast nicht zubereiten, wobei ich ja Röstaromen trotzdem nicht ganz abgeneigt bin. Diese Zubereitungsart aber spart Zeit, der Abwasch beschränkt sich auf ein Minimum und eine so gegarte Forelle lässt sich auch prima vorbereiten. Perfekt auch wenn sich Gäste ankündigen!

Zutaten für 2 Personen

1 Regenbogenforelle, ca. 600 g
100 ml Riesling
1 TL Kräuterbutter
6 Zweige Thymian, frisch
2 Zweige Rosmarin, frisch
6 Salbeiblätter
2 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
Meersalz
Pfeffer, schwarz

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Forelle waschen und mit Küchenpapier trockentupfen.

Die Zitrone gründlich mit heißem Wasser waschen und die Schale abreiben. Den Saft auspressen. Knoblauch schälen und pressen. Den Zitronensaft mit etwas Salz, Pfeffer und dem Knoblauch mischen und die Forelle innen und außen damit einreiben.

Die Hälfte der Kräuter und die Hälfte der abgeriebene Zitronenschale in die Bauchhöhle der Forelle geben. Den Fisch auf ein ausreichend großes Stück Alufolie legen. Restliche Kräuter, Zitronenschale und Kräuterbutter- flöckchen auf und um den Fisch verteilen. Die Alufolie etwas hochbiegen, anschließend den Riesling vorsichtig angießen. Das Fischpäckchen gut verschließen und die Forelle im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten garen.

Nürnberg

Sonntag, 04. November 2012

Nürnberg. Als kleine aber feine Überbrückung bis zum nächsten Rezept gibt es einige herbstliche Impressionen einer absolut tollen Stadt.

Ich liebe ja Städte mit mittelalterlichem Stadtkern wie Prag, Edinburgh, oder eben Nürnberg. Enge, dunkle, verwinkelte und kopfsteingepflasterte Gassen, Brücken, historische Baudenkmäler, (Kirch-) Türme, Burgen, alte Friedhöfe, eine Stadtmauer… Und bevor sich hier alle in den jährlichen Weihnachswahnsinn stürzen geht die Reise aber vorher noch nach Barcelona. Ich freue mich schon wieder riesig auf kleine Tapasbars im gotischen Viertel, den Boqueria-Markt, spanische Schokolade, Cava, spanischen Rotwein und natürlich – den  spanischen Weihnachtswahnsinn.

Rote-Bete-Ravioli mit Meerrettich-Mohnbutter

Donnerstag, 01. November 2012

Meine Liebe zu gefüllter Pasta dürfte einigen wohl schon bekannt sein. Außerdem brauchte die Nudelmaschine dringend Freigang und nach den ganzen frischen und sommerlichen Varianten war die Zeit dringend reif für eine erdige und herbstliche Ravioli-Version mit der gewissen Portion Schärfe.

Rote Bete. Ingwer. Meerrettich. Mohn. What else?  Beim ersten Bissen mutet das Quartett für Pasta zwar etwas ungewohnt/ungewöhnlich an, aber spätestens nach dem dritten Bissen gewöhnt sich der Gaumen an den erdig-scharfen Geschmack und erfreut sich an der neuen Geschmackskombination. Vielleicht schon fast Pasta mit Gourmetpotential?

Außerdem ist die Rote Bete-Füllung für Farbfetischisten wie mich natürlich der absolute Knaller und ein Highlight unter den Ravioli-Füllungen. Summa summarum: Schmeckt, sieht gut aus und ist mit etwas Vorbereitung und Übung (Pastateig) auch relativ umgänglich in der Herstellung – und unumgänglich im Geschmack… Ausprobieren!

Zutaten für 4 Personen

300 g Rote Bete, gekocht
3-cm-Stück Ingwer
1 kleine Zwiebel
1 EL Rapsöl
75 g Semmelbrösel
50 g Schafskäse
Salz Pfeffer

1 Portion Pastateig *klick*

2 EL frisch geriebener Meerrettich (oder aus dem Glas)
3 EL Butter
2 EL ganze Mohnsamen
Salz

Zubereitung

Rote Bete schälen, würfeln und pürieren. Ingwer und Zwiebel schälen und fein würfeln. 1 El Rapsöl erhitzen, Zwiebel und Ingwer darin ca. 1 Minute andünsten. Semmelbrösel zugeben und kurz mitrösten. Den Schafskäse in das Rote-Bete-Püre krümeln. Zwiebel-Ingwer-Semmelbröselmischung mit dem Rote-Bete-Püre mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Pastateig wie gewohnt ausrollen (Nudelmaschine oder von Hand) und mit Hilfe eines Raviolibretts *klick* mit der Rote-Bete-Mischung füllen. Die Ravioli in leicht gesalzenem Wasser ca. 2-3 Minuten garen. Aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne zerlassen und leicht bräunen lassen. Die Mohnsamen zur Butter geben und kurz mitrösten lassen. Den Meerrettich unter die Mohnbutter rühren und leicht salzen. Über die Rote-Bete-Ravioli träufeln und servieren.

Quelle: Leicht abgewandelt nach “Nudeln selbst gemacht”, Cornelia Schinharl, GU Verlag