Archiv für Dezember 2011

Lebkuchentrüffel mit Grand Marnier

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das furiose Finale naht, der letzte Süßkram für dieses Jahr auf rock the kitchen! Aber nach den beiden lecker Süppchen darfs ruhig schokoladen- und zuckermäßig noch ein letztes Mal richtig krachen. Gehört sich doch an Weihnachten auch so, oder?

Außerdem mache ich den Laden rezeptetechnisch schweren Herzens für dieses Jahr dicht – es geht in den wohlverdienten und langersehnten Urlaub nach Schottland. Glasgow und Edinburgh stehen auf dem Programm und ich bin schon sehr auf die kulinarischen Gegebenheiten und Highlights der eher in Verruf geratenen schottischen Küche gespannt – Haggis lässt grüßen… ;-) Natürlich berichte ich hier an dieser Stelle, wenn möglich, täglich über (außergewöhnliche) kulinarische Erlebnisse und einheimische ”Köstlichkeiten” aus den beiden schottischen Metropolen – ich bin schon sehr gespannt!

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen, genussvollen, erholsamen und stressfreien 2. Weihnachtsfeiertag mit den Liebsten und eine erholsame Zeit zwischen den Jahren!

Zutaten:

100 g Kuvertüre (Valrhona, 68 % Kakaoanteil)
200 g Lebkuchen ohne Oblaten
4 EL Orangenlikör (z.B. Grand Marnier)
Kakaopulver (zum Wälzen)

Zubereitung:

Die Kuvertüre in grobe Stücke hacken und in einer Metallschüssel  über dem warmen Wasserbad schmelzen lassen.

Die Lebkuchen fein zerbröseln und mit dem Orangenlikör beträufeln und Basse kurz ziehen lassen.

Die Kuvertüre mit den Lebkuchenbröseln mischen und gründlich verkneten. Die Masse mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen und in Kakaopulver wälzen.

 

Udon-Hühnersuppe mit Zitronengras, Ingwer und Koriander

Dienstag, 20. Dezember 2011

Suppe, die Zweite! In der frostigen Jahreszeit und so kurz vor Weihnachten entpuppen sich wärmende und würzige Suppen als wahre Lebensretter – sie sorgen für wohlige Wärme im Bauchbereich nach einem ausgedehnten Spaziergang bei Minustemperaturen. Was bei manchen vielleicht der Glühwein nicht schafft – bei dieser Hühnersuppe im Asia-Style mit Udon-Nudeln und Gewürzen wie Sternanis, Nelke und Piment wird einem garantiert warm ums winterliche Herz.

Absolut elementar bei dieser Suppe ist die Brühe mit ihrem absolut kräftig-würzigen Geschmack und den Aromen von aromatischen Ingwer, Koriander, Knoblauch, Zitronengras und der Kaffirlimettenblätter. Das saftige Hähnchenfleisch tut sein übriges – da wird eigentlich die restliche Suppeneinlage zum Nebendarsteller und lässt sich je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt austauschen. Sojasprossen, Zuckerschoten, Tofuwürfel, Thai-Basilikum, Wan Tan, Morcheln, Sesam, Spinat usw. passen ebenfalls super zur kräftigen Hühnerbrühe – und macht somit jede Grippeimpfung überflüssig… ;-)

Und weil ich mittlerweile schon jeden Winter richtig zum Suppenkasper mutiere, spukt durchaus in meinem Kopf schon ansatzweise die nächste flüssige Mahlzeit umher…

Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel
1 EL Sesamöl
1 5-cm-Stück Ingwer
4 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Karotte
1 kleine Chilischote
100 ml Sojasauce, dunkel
2 Kaffirlimettenblätter
1 Stange Zitronengras, angedrückt
4 Sternanis
5 Pimentkörner
3 Nelken
1/2 TL Pfefferkörner, schwarz
1/2  Bund Koriander
1 Bio – Hähnchenbrust mit Haut (ca. 200 g)

2 Frühlingszwiebeln
200 g Udon-Nudeln (Asia-Shop)
4 Stiele Koriander

Zubereitung:

Zwiebel mit Schale halbieren. Hähnchenbrust mit kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Sesamöl in einem großen Topf heißwerden lassen und die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten abraten. 600 ml Wasser angießen. Ingwer, Knoblauch, halbierte Karotte, Sojasauce, Kaffirlimettenblätter, Zitronengras, Sternanis, Piment, Nelken, Chili, Pfefferkörner, Koriander und die Hähnchenbrust ins Wasser geben. Die Suppe ca. 1 Stunde zugedeckt bei kleiner Flamme leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Udonnudeln in außreichend kochendem Wasser al dente kochen, abschrecken, abseihen und beiseite stellen. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Hähnchenbrust aus der Suppe nehmen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Suppe durch ein Sieb gießen und zusammen mit den Hähnchenbruststücken und den Nudeln in Suppentassen oder Suppentellern anrichten. Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen und nach Belieben mit (viel) Koriander garnieren.

Fakes, griechische Linsensuppe

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Mich hats schwer erwischt… Nein, nicht mit einer Grippe sondern, seit heute bin ich hoffnungslos dieser griechischen Linsensuppe verfallen. Vergesst einfach meine bisherigen Schwärmereien über diverse Linsengerichte – dieses liegt unangefochten und ganz konkurrenzlos auf dem ersten Platz meiner Hülsenfrüchte-Rangliste.

Diese mega-leckere Suppe - in Griechenland Fakes genannt - überzeugt mit ihrem wahnsinnig aromatisch-würzigen Geschmack nicht nur mit 100 %iger Sicherheit den letzten Linsenhasser, sondern punktet zusätzlich mit ernährungs- physiologisch wichtigen Aspekten. Praktisch, oder ? Fakes schmeckt also nicht nur super und ist ganz nebenbei noch ziemlich nahrhaft und gesund.

Zu verdanken habe ich diese Linsensuppe Tessa Kiros, der Autorin von “Griechenland in meiner Küche – Rezepte die nach Sommer schmecken”. Dieses tolle und authentische Griechenland-Kochbuch überzeugt ohne (und gerade deswegen) Gyros und den meisten von uns bekannten Gerichten vom 08/15-Standard-Griechen um die Ecke und erinnert mich gerade deswegen an mein absolute Lieblings-Taverna mit tollen Mezes und vielen anderen , aber absolut  schmackhaften Gerichten. Darauf einen Ouzo – Yamas!

Zutaten für 4 – 6 Personen:

6 EL Rotweinessig
4 Knoblauchzehen
1 Zweig getrockneter Oregano
2 Lorbeerblätter
300 g kleine braune Linsen
4 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
1 mittelgroße Möhre, fein gewürfelt
1 Zimtstange
300 g Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Den Essig mit einer zerdrückten Knoblauchzehe, Oreganozweig und 1 Lorbeerblatt in eine Schüssel geben und beiseitestellen.

Die Linsen kalt abspülen. Mit 1,75 Liter kalten Wasser in einen Topf geben. Den restlichen Knoblauch pressen und mit dem zweiten Lorbeerblatt, Olivenöl, Zwiebel, Möhre und der Zimtstange ebenfalls in den Topf geben. Zum Kochen bringen und zugedeckt etwa 25 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten zufügen und die Suppe mit Salz und etwas Pfeffer würzen. Alles 20 Minuten weiterköcheln lassen bis die Linsen weich sind und die Suppe andickt.

Den Deckel abnehmen und die Suppe offen noch etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis sie schön cremig ist. Den Topf vom Herd nehmen, 3 EL aromatisierten Essig einrühren und die Suppe noch einige Minuten ruhen lassen. Die Suppe mit etwas Olivenöl beträufeln und noch heiß mit dem restlichen Essig servieren.

Alle Jahre wieder…

Montag, 12. Dezember 2011

Weihnachten naht und das Jahr ist bald zu Ende. Und damit Ihr mich über die Weihnachtsfeiertage in guter Erinnerung behaltet und mich bis nächstes Jahr nicht vergesst, gibts von mir rechtzeitig zum Fest noch eine kleine Überraschung…

… in Form einer Verlosung! Dem Gewinner blüht eine Einladung  zur werbeträchigen Gourmet-Hüttengaudi mit garantiert sehr gewürzlastigen Originalrezepten von Alfons Schuhbeck, natürlich und selbstverständlich in einem McDonalds-Restaurant der persönlichen Wahl.

Nein, Burger gibts dieses mal natürlich nicht - das war nur mein kleiner Beitrag zur Diskussion der letzten Wochen. Punkt. Dafür aber diese tollen und garantiert Fast Food-freien Geschenke:

 

 

Planet Cake – Die schönsten Motivtorten und Cupcakes

Ein optisch toll gestalltetes Buchvon Paris Cutler, einer sehr kreativen, australischen Autorin und Besitzerin der gleichnamigen und weltweit bekannten Konditorei. Paris Cutler präsentiert in diesem Buch ihre unglaublich ideenreichen Kunstwerke und zeigt anschaulich wie man die bunten Meisterwerke kreiert.

 

 

Kürbis – Das große Kochbuch

Ein tolles Buch, in dem sich alles ausschließlich um das kulinarische Multitalent dreht. Hier finden sich traditionelle Rezepte zum Wiederentdecken, ebenso wie innovative. Darüberhinaus empfiehlt dieses Buch die idealen Begleiter zu Kürbisrisotto, Kürbiscurry, Kürbistarte und Co. mit vielen Zusatzrezepten.

 

 

 

Die große Kochschule – Die Kochwerkstatt für Einsteiger

In diesem übersichtlich und leicht verständlichem Kochbuch finden sich 130 einfache, aber doch verständliche Rezepte mit “Geling – und Kochspaßgarantie. Die breite Palette reicht von beliebten deutschen Klassikern über leckere Trendgerichte bis hin zu internationalen Highlights.

 

 

 

Sowie den *trommelwirbel* schnurlosen und kraftvollen BRAUN Multiquick 7 MR 730cc  inklusive Schneebesen. Seine starke Pürierleistung und die vielseitige Anwendbarkeit machen ihn zu einem begehrten und unabdingbaren Küchenhelfer. Ein toller Gewinn!

Die vier Gewinne wurden mir außerdem freundlicherweise vom Fackelträger-Verlag bzw. von  BRAUN für die Verlosung auf meinem Blog zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Und so gehts: Einfach bis Sonntag, den 18.12.2011, 24.00 Uhr einen Kommentar mit Lob, Anregungen, Kritik, Vorschlägen oder auch (Rezept-)Wünschen und Anträgen (keine Heiratsanträge! *hihi*) fürs neue Jahr hinterlassen. Die Auslosung findet anschließend am 19.12.2011 statt und die Gewinner werden unverzüglich per E-Mail von mir benachrichtigt. Bitte habt auch Verständnis dafür, dass ich die Gewinne nur innerhalb Deutschlands versende.

Mitmachen kann natürlich wieder jeder, bei anonymen Kommentaren wäre nur eine gültige E-Mail-Adresse von Vorteil, ansonsten steht dieser Verlosung natürlich nichts mehr im Wege. Viel Glück allen Teilnehmern – ich bin schon sehr auf Euer Feedback gespannt!

 

 

Glühweingewürz

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Schon mal “leckeren” Glühwein vom Weihnachtsmarkt getrunken? So ne richtig pappsüße Plörre, die leider köchelnderweise seit Stunden in irgendwelchen ärmlichen Warmhaltebehältern ihr Dasein fristet und maßlos überteuert auf  zahlungskräftige Besucher lauert. Erst einmal seines Behältnisses befreit, rächt sich der ehemalige Häftling durch Verbrennen der Hand nur um sich dann – in kürzester Zeit quasi – als Tarnung der Außentemperatur anzupassen.

Vielleicht sehe ich die Sache aber auch viel zu kritisch, weil ich Weihnachtsmärkte generell wahrscheinlich irgendwie romantisch verklärt sehe. Typisch Frau eben. Objektiv betrachtet gibt es natürlich sowohl schlechte als  auch sehr trinkbare Glühweine. Zum Beispiel selbstgemachter Glühwein… bei mir ;-)

Und weil dieser – mit Liebe gemacht - nicht nur viel besser schmeckt, sondern auch qualitativ viel hochwertiger anherkommt und den Gaumen nicht mit einer Überdosis Zucker malträtiert, ist er die ideale Geschenkidee aus der heimischen Küche. Flüssige Dinge verschenken gestalltet sich des öfteren gerne als schwierig, deswegen gibt es von mir heute die skandinavische Lösung: Gewürze gibt es von mir, um den Alkohol müßt ihr euch selber kümmern…

Zutaten für 750 ml Rotwein:

2 EL Nelken
3 Sternanis
3 EL getrocknete Orangenschale
3 Zimtstangen
50 g Kandiszucker

Zubereitung:

Gewürze und Kandiszucker mit der Orangenschale mischen und in ein sauberes und dekoratives Glas abfüllen. Die Mischung reicht für eine Flasche Rotwein – vielleicht am besten gleich mitverschenken!

Fremdkochen Kulinarische Geschenke