Archiv für Oktober 2011

And the winner is…

Montag, 31. Oktober 2011

Über die spannende und informative DVD “Blood into wine” freut sich Sandra D., Alice von Alice im kulinarischen Wunderland und Lena von Coconut & Vanilla dürfen bald  in dem neuen Kochbuch “Scheisse, was koche ich heute” stöbern und sich neuen kulinarischen Anregungen hingeben… Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Die Gewinner werden natürlich von mir per E-Mail benachrichtigt. Vielen Dank auch an alle Teilnehmer, die tollen Rezepte und Anregungen – ich habe mich sehr darüber gefreut!

 

Alle Jahre wieder….

Montag, 24. Oktober 2011

 

Kommt euch folgendes bekannt vor? In genau 2 Monaten ist Heiligabend und in der Plätzchendose herrscht gähnende Leere. Eigentlich Zeit genug um sich noch ausgiebig Gedanken über die bevorstehende Weihnachtsbäckerei  zu machen, oder?  So ne “gedachte” Backaktion gestaltet sich quasi ganz schnell mal kontraproduktiv, wenn absolut keine brauchbaren Ideen im Kopf herumschwirren bzw. mich Rezepte in Büchern und Zeit- schriften ansprechen.

Was aber auch in diesem Jahr auf keinen Fall fehlen darf ist diese göttliche Panforte di Siena, die mich neben Nüssen, Honig, Mandeln und kandierten Früchten noch mit jeder Menge Gewürze immer wieder aufs neue “verzaubert”. Richtig (lang) durchgezogen schmeckt mir dieses aromatische, toskanische Weihnachtsgebäck besser als jeder Stollen. Also nicht erst 3 Tage vor Weihnachten backen… ;-)

Ja ist denn heut schon Weihnachten? Fast, denn zur Feier des Tages verlose ich auf diesem Wege  2  nigelnagelneue Kochbü- cher Scheiße, was koche ich heute, welches 55 tolle Rezepte deutschsprachiger Foodblogs enthält - unter anderem mit mei- ner Wenigkeit ;-).

Außerdem das DVD-Paket “ Blood into wine”, einem ehrlichen und satirischen Dokumentarfilm über die Geschichte des TOOL-Sängers Maynard James Keenan und seinem Weinbau unter extremsten Klimabedingungen in der Wüste von Arizona. Sehr sehenswert!

Teilnehmen ist ganz leicht, hinterlasst einfach unter diesem Artikel einen kurzen Kommentar mit eurem liebsten Weih- nachtsgebäck, Plätzchenrezept usw… vielleicht sogar als kleine, aber feine Inspirationsquelle für mich? ;-)  Bei anonymen Kommentaren wäre nur eine gültige E-Mail-Adresse von Vorteil, ansonsten steht dieser Verlosung nichts mehr im Wege. Einsendeschluß ist Sonntag, der 30.10.2011 um 24.00 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!

Marzipan-Mohn-Eis

Sonntag, 16. Oktober 2011

Eigentlich ist meine wohnungseigene, kleine, private Eisdiele für dieses Jahr schon dicht und der Kühlakku meiner Eismaschine schon längst im verdienten Winterschlaf - aber irgendwie war die Sucht wieder mal stärker. Nichts ist für mich entspannender als das beruhigende Geräusch einer sich drehenden Eismaschine.

Und weil sich in den unendlichen Tiefen des Vorratsschrankes noch Mohn und Marzipan fanden, wars ja dann eigentlich fast klar. Es gibt Marzipan-Mohn-Eis, meine allerliebste Lieblingssorte seit ich unter die “Eismacher” gegangen bin. Bei mir gabs die köstlichen und hübsch gepunkteten Kügelchen pur auf die Waffel, ganz lecker stelle ich mir das Marzipan-Mohn-Eis aber in winterlicher Kombination mit heißen Glühweinkirschen vor. Mmhhhh…

Zutaten für 750 ml:

200 g Sahne
350 ml Milch (3,8 %)
200 g Marzipan
5 Eier (M)
100 g Zucker
1 EL Mohn
1 Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:

Sahne und Milch in einem außreichen großen Topf kurz aufkochen lassen. Marzipanrohmasse in kleine Stücke hacken und in der Sahne-Milch schmelzen lassen. Vanillemark zugeben, Mohn einstreuen und die Masse ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen – dabei mehrmals umrühren.

Eier und Zucker ca. 5 Minuten zu einer schaumigen Masse schlagen. Die Milch-Sahne-Marzipan-Mischung unter ständigem Rühren langsam zur Eimasse gießen. Alles wieder zurück in den Topf geben und leicht erhitzen, auf keinen Fall kochen – dabei ständig mit einem Silikon-Spatel auf dem Boden rühren, bis die Masse leicht eindickt.

Die Masse abkühlen lassen und am besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. Am nächsten Tag nach Herstelleranweisung in der Eismaschine zu Eis verarbeiten.

Dinner in New York…

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Klingt gut, oder?

Klingt sogar sehr gut finde ich. Deswegen gibt es heute ausnahmsweise mal kein Rezept sondern eine kleine Bitte. Das Abendessen könnte nämlich Wirklichkeit werden, wenn Ihr mir helft – ihr müsstet eigentlich nur für mich und meine Falafel mit Avocado-Hummus stimmen. Eigentlich ganz einfach, oder? Ich würde mich jedenfalls riesig darüber freuen und mit ein bißchen Glück gibts  ja vielleicht bald eine kleine Big-Apple-Mitbringsel-Verlosung…

Hier gehts zur Abstimmung …

Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen

Samstag, 08. Oktober 2011

Dieses Mal hab ich es mir ja besonders leicht gemacht und habe mir die Idee und das Rezept für diesen köstlich-knusprigen Flammkuchen von den netten Damen und Herren Kollegen zusammengemopst, ganz schön frech, oder? Ein bißchen von Mestolo, etwas von Alice und ein wenig von Petra - ganz schön praktisch, wenns so viele schon vor mir gemacht haben…

Also alles nur geklaut? Nicht ganz. Knoblauch und Pinienker- ne  gabs von mir noch oben drauf  und auch die gesamten Zutaten für das leckere Backwerk wurden von mir natürlich wie immer ehrlich erworben ;-)

Und weil dieses Rezept gerade vorzüglich zum aktuellen Blog-Event  von Franzi und Anna passt, steuere ich den Flammkuchen mit Kürbis, Gorgonzola und Pinienkernen doch sehr gerne dazu bei. Beim 1. Kochevent von “Wo gehts zum Gemüseregal?” dreht sich dieses Mal alles um das Thema ”Herbst-vegetarisch” – eh genau mein Geschmack. Liebe Franzi, liebe Anna – lasst euch den Flammkuchen schmecken!

Zutaten für 2 Flammkuchen:

200 g Weizenmehl (Typ 1050)
2 EL Hartweizengrieß
5 g Hefe
130 ml Wasser
Salz

70 g Kürbis (Hokkaido)
50 g Creme Fraîche
2 Knoblauchzehen
80 g Gorgonzola
30 g Pinienkerne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Boden zu einen geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. 30 Minuten gehen lassen und anschließend über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen mit Backblech auf 250 Grad vorheizen. Die Teigkugel nochmals durchkneten und bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen.

Den Teig in 2 Teile teilen und jeweils ausrollen. Jeden Teigfladen mit einem Esslöffel Creme Fraîche bestreichen und mit jeweils der Hälfte des Gorgonzolas belegen. Knoblauch in sehr dünne Scheiben schneiden und ebenfalls die Flammkuchen damit belegen. Zum Schluß den Kürbis mit dem Sparschäler in feine Scheiben “schälen” und mit den Pinienkernen auf dem Flammkuchen verteilen.

Den Flammkuchen mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und ca. 8 Minuten backen. Mit Pfeffer aus der Mühle würzen – Fertig!

Triple Chocolate Cookies

Montag, 03. Oktober 2011

Eine Überdosis Schokolade gefällig? Dann Ofen an und sofort nachbacken…

Aber für Risiken und Nebenwirkungen entziehe ich mich natürlich wieder mal jeglicher Verantwortung – denn bei Mißbrauch oder nach einem ausschweifendem Cookie-Gelage und mit viel Pech landen die köstlichen Kekse dann ungünstigerweise direkt auf den Hüften.

Und damit ganz viel Schokolade auf möglichst kleinstem Raum Platz findet, gesellen sich zu den unzähligen, knackigen Schokostückchen noch heimlich geschmolzene Kuvertüre UND Kakao zum Teig – mehr geht einfach nicht mehr. Das Ergebnis sind sehr schokoladige und absolut simpel herzustellende Triple Chocolate Cookies, die außerdem auch optisch nicht zu verachten sind. Perfekt für die Feiertags-Kaffeetafel!

Zutaten für ca. 20 Stück:

120 g Butter
1 Ei (M)
140 g Zucker
150 g Mehl
120 g Zartbitterkuvertüre (Valrhona)
30 g Kakao
50 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
100 g weiße Schokolade
60 g Vollmilchschokolade
60 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Weiße, Vollmilch- und Zart- bitterschokolade grob hacken.

Kuvertüre schmelzen und beiseite stellen. Weiche Butter, Zucker und Ei mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Leicht abgekühlte Kuvertüre unterrühren. Kakao, Backpulver, Vanillemark, Mandeln und Mehl rasch unterheben. Zum Schluß die gehackte Schokolade zugeben.

Mit dem Eiskugelportionierer jeweils eine kleine Menge Teig abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, dabei auf  einen ausreichenden Abstand achten. Die Cookies ca. 20 Minuten backen, anschließend auf dem Backblech abkühlen lassen.