Archiv für September 2011

Miesmuscheln im Thai-Curry-Sud

Montag, 26. September 2011

Ich liebe Muscheln – aber nur wenn ich sie nicht anschließend selbst verspeisen muß, Asche auf mein Haupt! ;-)

Wenns aber ums Zubereiten der kleinen Wassertierchen geht – da bin ich Feuer und Flamme dafür. Ich koche, rieche und probiere den Sud, die anderen schmecken und verspeisen das Ergebnis. Diese Arbeitsteilung ist doch nur mehr als gerecht, oder?

Nach oberleckeren Muscheln mit Cidre, Lauch und Speck von Steph, kommen dieses Mal asiatische Aromen mit ins Spiel. Völlig anders als die Vorgänger-Version aber nicht weniger schmackhaft, bietet sie diese Variante vor allem für Koriander- freunde an. Hier scheiden sich die Geister warscheinlich mindes- tens genaus so arg wie bei Muschelgerichten…

Zutaten für 2 Personen:

1 kg Miesmuscheln
1 weiße Zwiebel
1 EL Rapsöl
2 Knoblauchzehen
1-cm-Stück Ingwer
1 Karotte
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Weißwein, trocken
50 ml Pflaumenwein
250 ml Kokosmilch
200 ml Fischfond
2 Kaffirlimettenblätter
1/2 Stängel Zitronengras, angedrückt
1/2 TL rote Currypaste
1/2 Bund Koriander
Szechuanpfeffer
Salz

Zubereitung:

Die Muscheln unter fließendem Wasser gründlich wässern. Kaputte und offene Muscheln, die sich auf Druck nicht schließen, aussortieren. Muscheln nochmals mehrfach kalt spülen.

Zwiebel fein würfeln, Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden, Ingwer reiben, Karotten fein würfeln, Kaffir- limettenblätter in feine Streifen und Lauchzwiebel in Ringe schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel, Ingwer und Knoblauch darin glasig dünsten, Karottenwürfel, Kaffirlimetten- blätter und Zitronengraß zugeben und ebenfalls kurz mitdüns- ten. Mit Weißwein und Pflaumenwein ablöschen. Fischfond zugießen und den Sud einige Minuten leicht köcheln lassen.

Die Flüssigkeit kräftig aufkochen, Lauchzwiebeln und Muscheln zugeben. Deckel aufsetzten und die Muscheln ca. 4 Minuten kochen lassen bis sie sich geöffnet haben.

Die Muscheln aus dem Sud nehmen und warm stellen. Noch geschlossene Muscheln aussortieren. Zitronengras entfernen und die Kokosmilch zugießen. Currypaste einrühren und den Sud kurz aufkochen. Mit Szechuanpfeffer und Salz würzen. Den Sud über die Muscheln geben, großzügig mit Korianderblättern bestreuen und mit frischem Baguette servieren.

Käsekuchen mit Passionsfrucht

Mittwoch, 21. September 2011

Aus gegebenem Anlass bzw. zum 7. Blog-Geburtstag von Kochtopf wird natürlich wieder mal mit großem Enthusiasmus ein längst überfälliger Käsekuchen gebacken, höchste Zeit oder? Und wer magische sieben Jahre auf dem Buckel hat, verdient meiner Meinung nach nicht irgendeinen Käsekuchen sondern schon ein etwas “fruchtigeres” Exemplar. Ehre wem Ehre ge- bührt… ;-)

Liebe Zorra, ich hoffe Du magst Käsekuchen, Passionsfrucht oder optimalerweise beides in Kombination. Lass Dir den mit viel Liebe gebackenen Kuchen schmecken - Happy Birthday!

Zu weiteren Käsekuchen bitte hier entlang:

- Brownie-Käsekuchen
- Japanischer Soufflé-Käsekuchen
- Wiener Topfentorte mit Mandeln
- Blueberry-Cheescake

Zutaten für eine Springform (22 cm):

200 g Butterkekse
100 g Butter
40 g Zucker
30 g geröstete, gemahlene Pinienkerne

500 g Frischkäse
100 g Sauerrahm
3 Eier
100 g Zucker
25 g Mehl
Mark einer Vanilleschote
4 Passionsfrüchte

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (22 cm) mit gründlich buttern und in den Kühlschrank stellen.

Butterkekse im Mixer fein zerbröseln, Butter schmelzen lassen. Zerbröselte Butterkekse, zerlassene Butter, gemahlene Pinienkerne und Zucker gründlich vermischen. Die vorbereitete Springform mit den Keksbröseln auskleiden und einen Rand von ca. 3 cm hochziehen. Die Brösel fest andrücken. Den Kuchenboden auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten bei 180 Grad vorbacken.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Eier trennen und das Eiweiß in einer seperaten Schüssel steif schlagen. Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Frischkäse, Sauerrahm, Vanillemark, Mehl und ausgekratztes Passionsfruchtfleisch dazugeben und alles gründlich verrühren. Eiweiß vorsichtig unterheben.

Käsemasse in auf den vorgebackenen Boden geben und den Kuchen weitere 50 Minuten bei 160 Grad backen. In der Form abkühlen lassen.
Gekühlt servieren!

Pflaumen-Rotwein Ice-Pops mit Sternanis

Montag, 19. September 2011

Auf gehts, Endspurt! Bevor uns alle – dank sinkender Tem- peraturen – die ganz große Lust auf (das tägliche) Eis vergeht, werfe ich natürlich nochmal ne Runde Gefrohrenes am Stiel in die Menge.

Natürlich passend und selbstverständlich im Einklang mit dem saissonalen Obstangebot präsentiere ich euch hübsch anzu- sehende Pflaumen-Rotwein Eis-Lollys mit Sternanis. Rotwein hat zum Glück immer Saison und der würzige Sternanis eröffnet den Ausblick auf die kommende (drohende) und vielleicht (Speise-) eisfreie Vorweihnachtszeit. In dieser Zeit wechselt der Sternanis ja die Fronten und würzt den heißen Rotwein, wobei das Eis dagegen den Geschmack verliert und sich auf die Straße verlagert. Deswegen jetzt nochmal Prost, ähh, schleck …

Zutaten für 8 Stück:

400 g vollreife Pflaumen, entsteint
150 ml Rotwein
160 g Zucker
120 ml Wasser
1/4 TL Sternanis, gemahlen
1 Zimtstange
1 TL Orangenzesten

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen bis die Pflaumen zerkocht sind, dabei gelegentlich umrühren. Orangenzesten und Zimtsatange entfernen und die Pflaumenmischung fein pürieren. Abkühlen lassen.

Die Eis-Masse in vorbereitete Silikonförmchen für Eis am Stiel füllen und über Nacht im Tiefkühlschrank durchkühlen lassen.

Tip: Alternativ kann die gekühlte Pflaumen-Rotwein-Masse in der Eismaschine nach Herstelleranweisung zu Sorbet verarbeitet werden.

Kürbissuppe mit roten Linsen und Ingwer

Dienstag, 13. September 2011

Es ist Herbst – zumindest was die primäre Nahrungsaufnahme im Hause rock the kitchen! betrifft. Aber keine Angst - bevor die richtig schweren Geschütze aufgefahren werden, taste ich mich mal ganz langsam an die kommende Jahreszeit heran und starte mutig mit einem nicht zu schweren, aber doch sehr cremigen Gaumenschmeichler.

Seit Tagen, bzw. Wochen freue ich mich schon darauf:  Die erste Kürbissuppe 2011 – quasi Soulfood vom Feinsten. Wenn also die Tage kürzer und die Nächte wieder länger werden, das Tragen von Gummistiefeln schon fast unausweichlich ist und die Launde des öfteren zu kippen droht,  ist diese herz- und magenerwärmende, farbenfrohe Suppe genau das Richtige für trübe Herbsttage. Gute Laune löffelweise…

Zutaten für 4 Personen:

500 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido)
1 mittelgroße, weiße Zwiebel
1 TL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
1 Süßkartoffel (ca. 150 g)
500 ml Gemüsebrühe
50 g rote Linsen
200 ml Kokosmilch
1/2 TL gelbe Currypaste
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln, Ingwer reiben. 1 TL Rapsöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz mitdünsten.

Kürbisfruchtfleisch und die geschälte Süßkartoffel würfeln. Zu den Zwiebeln geben und ebenfalls kurz mitdünsten. Linsen und Currypaste zugeben. Gemüsebrühe angießen und das Gemüse in ca. 15-20 Minutenweich kochen.

Anschließend die Kürbissuppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Kokosmilch zugeben und nochmals  erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen – Fertig!

 

Lasagne von Eierlikörmousse mit Pistazien-Kardamomblättern und Himbeeren

Samstag, 10. September 2011

Ei, ei, ei, verboten! Oder so ähnlich… Am Eierlikör scheiden sich ja immer schon die Geister, wollte man ihn pur trinken. Jede Oma steht seit jeher unter dem Generalverdacht, nachmittags dem gelben Laster zu fröhnen. Ich kenne aber sogar jüngere Menschen, die diesen Trank ab und an sehr gerne zu sich nehmen – meist waren die aber vorher schon blau…

Wie im richtigen Leben braucht auch der Eierlikör einen “Genuß-Abschnitts-Gefährten”, ganz alleine kommt man dann doch nicht weit. Ich habe den Eierlikör diesmal mit knusprigen Pistazien-Kardamomblättern und leicht herben Himbeeren zu einer Eierlikör-Lasagne gepaart. Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, es hat auch allen Probanden hervorragend ge- schmeckt.

Zu dieser köstlichen “süßen” Lasagne verleitete mich übri- gends Zorra bzw. Geniessers Rezepte . Das Original mit einer erfrischenden Buttermilchmousse und Mandelblättern inspirierte mich  zu meiner eigenen Kreation. Vielen Dank!

Zutaten für 6 Personen:

Eierlikörmousse:

400 g Sahne (30 %)
3 Eier (M)
4 Blätter Gelantine
Mark einer Vanilleschote
100 g Zucker
50 ml Eierlikör

Pistazien-Kardamomblätter:

110 g Zucker
65 g Pistazien, fein gemahlen
65 g flüssige Butter
65 ml Orangensaft
35 g Mehl
1 Msp. Kardamompulver

150 g Himbeeren

Zubereitung:

200 ml Schlagsahne halb steif schlagen. 2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 2 Eier (Kl. M), 100 g Zucker und Vanillemark in einer Metallschüssel mit den Quirlen des Handrührers 2 Min. verrühren. Über einem heißen, nicht kochendem Wasserbad ca. 8 Min. schaumig rühren, bis eine cremig-feste Masse entsteht.

Topf vom Herd nehmen, Gelatine gut ausdrücken und unter leichtem Rühren in der heißen Masse auflösen. Eierlikör unterrühren. Die Schüssel in ein Spülbecken mit kaltem Wasser stellen und die Masse unter Rühren abkühlen lassen.

Sahne vorsichtig unterheben. Die Masse eine saubere Schüssel füllen und abgedeckt mindestens 4 Std. kalt stellen. 

Für die Pistazien-Kardamomblätter alle Zutaten mit einem Rührgerät ca. 3-5 Minuten zu einer geschmeidigen Masse rühren. Mit Hilfe eines großen Löffels jeweils eine kleine Teigmenge kreisförmig und dünn auf Backpapier aufstreichen und im Ofen bei 200 Grad Ober/Unterhitze ca. 5-6 Minuten backen. Nach dem Backen auf dem Tisch auskühlen lassen. In eine luftdichte Box geben.

Mit dem Spritzbeutel einen kleinen Klecks Mousse in die Mitte des Tellers geben und ein Pistazienblatt darauf legen. Nun mit dem Spritzbeutel einen Klecks Mousse auf das nächste Pistazienblatt spritzen und mit Himbeeren belegen. Diesen Vorgang nochmals wiederhohlen. Zum Abschluß einen Punkt Mousse aufspritzen und die Lasagne mit einem Minzeblatt und einer Himbeere garnieren.

Napfkuchen mit Eierlikör und Rum

Mittwoch, 07. September 2011

Blogevents sind ja wirklich eine ganz feine Sache… vorausgesetzt es fällt einem das passende Rezept dazu ein! Manchmal ist es ziemlich einfach und es fallen mir auf einem Schlag 10 tolle Rezepte ein und ich kann mich kaum bzw. sehr schwer entscheiden. Aber dieses mal…

Astrid von Arthurs Tochter kocht hat sich diesen Monat ein kniffliges Thema ausgesucht und uns damit vor eine riesengroße Herausforderung gestellt. Bei Zorra sucht sie ganz eifrig Rezepte mit N - warscheinlich nur, weil in ihrer umfang- reichen Rezeptesammlung das N noch ziemlich jungfäulich ist und eine unansehnliche Lücke bildet ;-) Trotz intensiven Nachdenkens fiel mir im ersten Moment nur Nudelsuppe, Nackensteak und New York Cheescake ein. Mein Rezepte-register steuerte dankenswerterweise noch Naan Brot bei und dann war es das für eine Weile mal. Leider. Wem also noch kein adäquates Rezept vorliegt – bitteschön…

Dank männlichen Flehens, meiner Nachgiebigkeit und wie der Zufall es so will, gibt es heute aber dann doch noch ein Rezept mit N. Denn eigentlich ist der lang gewünschte Eierlikör- kuchen am Ende ja kein Eierlikörkuchen mehr und auch kein Kuchen mit Eierlikör -  sondern letztendlich ein Napfkuchen mit Eierlikör und Rum. Und Napfkuchen schreibt man doch mit N… 

Zutaten:

180 g Zucker
5 Eier (Gr. M)
250 ml Eierlikör
220 ml Sonnenblumenöl
Mark einer Vanilleschote
40 ml Rum
1 Päckchen Backpulver
300 g Mehl
80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Einen runde Kuchenform bzw. Napfkuchen (24 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Eierlikör, Rum, Vanille- mark und Sonnenblumenöl nach und nach unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und mit den gemahlenen Mandeln vorsichtig unterheben. Die Masse in die vorbereitete Kuchenform füllen und auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 50 – 60 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen.

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)

Salzkaramell-Stracciatella-Eis

Montag, 05. September 2011

Ich bin kein großer Freund von Frucht-Sahne-Eis, mit Erdbeereis kann man mich z. B. ziemlich weit jagen. Dafür liebe ich  jedes nur erdenkliche Nuß -, Schoko-,  Nougat-,  Krokant-, Kokos- oder Straccialtellaeis. Für ein richtig leckeres Pistazieneis nehme ich lange Wege auf mich… Letztens auch erst in der Eisdiele des Vertrauens entdeckt: Zuppa ingelese – wow, sehr lecker! Und da ich im Sommer (fast) täglich verboten große Mengen an Eis verspeisen könnte, wurde es mal wieder höchste Zeit für eine neue, spannende und sehr empfehlenswerte Eiskreation. Ein Salzkaramell-Stracciatella-Eis.

Und da der Kühlakku meiner Eismaschine sowieso permanent im Gefrierfach “wohnt” und so für alle Eventualitäten und Spontaneitäten gerüstet ist, steht der plötzlich aufkommenden Eislust bzw. dem Eisgenuß zum Glück nur ganz selten etwas im Wege…

 

Zutaten für ca. 750 ml:

250 g Zucker
400 g Sahne (30 %)
1/2 TL Feur de Sel
Mark einer Vanilleschote
250 ml Milch (3,8 %)
3 Eier
75 g Schokolade (80 % Kakaoanteil)

Zubereitung:

Für den Karamell den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, dabei ab und zu rühren. Den flüssigen Zucker ohne weiteres Rühren zu goldbraunem Karamell schmelzen lassen. 200 ml Sahne vorsichtig angießen und unter gleichmäßigen Rühren den Karamell loskochen bis eine glatte Creme entstanden ist. Fleur de Sel und Vanille unterrühren. Beiseite stellen und leicht abkühlen lassen.

Für die Eiscrememasse Milch und restliche Sahne kurz auf- kochen. Eier schaumig schlagen. Die Eiermasse unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen langsam zur Sahnemilch gießen und dabei darauf achten, dass die Milch auf keinen Fall mehr kocht. Das Sahne-Milch-Eiergemisch weiter zu einer cremigen Masse aufschlagen. Vorbereiteten Salzkaramell unterrühren.

Die Eismasse am besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. Schokolade schmelzen und ganz leicht abkühlen lassen. Masse in der Eismaschine nach Herstelleranweisung gefrieren lassen. Kurz vor Ende des Gefriervorgangs die geschmolzene Schokolade langsam in die Eismasse einlaufen lassen. Eis nach Bedarf im Tiefkühler nachgefrieren lassen oder sofort genießen.

Grafik www.etsy.com

Ananas-Chili-Ketchup

Donnerstag, 01. September 2011

Bevor sich die Freiluft- bzw. Grillsaison sich ganz langsam aber sicher dem Ende zuneigt, gibt es kurz und schmerzlos noch das passendes Sößchen zum leckeren Grillgut. 

So stand heute nach längerer Zeit endlich wieder eine Grillsause an – mit passenden Grillsaucen natürlich. Und natürlich selbstgemacht, aber das versteht sich ja fast von selbst, oder? Und um dieses seltene Grillereignis angemessen zu feiern gabs natürlich u.a. die exotisch-fruchtig-scharfe Variante des roten Ketchup-Klassikers – von der ich jetzt nicht unbedingt der größte Fan bin, mal so ganz unter uns gesagt… Der gelbe Bruder hingegen - top! Absolut empfehlenswert.

Das Ananas-Chili-Ketchup lässt sich außerdem sehr gut aufbe- wahren. In verschlossenen Flaschen hält es ca. ein Jahr und bleibt, einmal angebrochen, im Kühlschrank locker drei Monate frisch.

Zutaten:

1 frische, reife Ananas
1 rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
50 g Zucker
100 ml Weißweinessig
1 Messerspitze Piment
1 EL Curry
1/2 EL Salz
1 EL Speisestärke

Zubereitung:

Ananas putzen, vierteln, Strunk entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in grobe Stücke schneiden. Im Mixer fein pürieren. Knoblauchzehe schälen und pressen. Chili entkernen, fein würfeln und mit dem Knoblauch zum Püree geben.

Das Püree in einem Topf aufkochen lassen. Weißweinessig, Zucker, Piment, Curry und Salz zugeben und alles unterrühren. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und zum Ketchup geben – nochmals kurz aufkochen lassen. In vor- bereitete, sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen und gründ- lich verschließen.