Archiv für April 2011

Brownies a la Paule

Donnerstag, 28. April 2011

Kuchen zum Bloggeburtstag! Fast hätte ich es vergessen, aber Rock the kitchen! erblickte genau heute vor einem Jahr das Licht der Welt. Wie doch die Zeit vergeht… Aber 159 Posts sind für eine ausschweifende Feier irgendwie zu wenig, deshalb vertage ich die Sause auf Post Nr. 250. Dann aber bitte richtig!  Bevor hier jetzt aber doch noch jemand richtig sentimental wird wenden wir uns lieber den wichtigen Dingen des Lebens zu…

So zum Beispiel dem Jubiläums- Blogevent von Zorra. 6 Jahre mit 66 verschiedene Themen hat ihr Blogevent mittlerweile auf dem Buckel, herzlichen Glückwunsch! Aus diesem Anlaß dürfen bzw. können 1-2 Rezepte aus dem umfangreichen Archiv ausgesucht, nachgekocht und gebloggt werden. Eine tolle Idee!

Entschieden habe ich mich für die leckeren Brownies von Paule, die sie im Rahmen des Blogevents “Soulfood-Futter für die Seele” im Dezember 2009  gebacken und gebloggt hat. Zu meinem Glück, denn die Brownies sind wirklich toll: schnell gebacken und wunderbar schokoladig. Verzichtet habe ich lediglich auf die Schokoglasur, dafür gabs Kakaopulver on top - auch nicht schlecht!

Zutaten:

240 g Schokolade (70 % Kakao)
225 Butter
240 g  Rohrohrzucker
1 Vanilleschote
4 Eier (L)
190 g Weizenmehl
1/2 TL Salz

Zubereitung:

Backofen auf 165 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (25 x 30 cm) mit Backpapier auslegen. 

Die Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen. Schokolade von der Kochstelle nehmen, nacheinander Zucker, Mark der Vanilleschote und die Eier eins nach dem anderen unterrühren. Zum Schluß Mehl und Salz unterheben.

Masse in die Backform füllen und im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten in der Form ruhen lassen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Nach Belieben mit Kakaopulver bestreuen oder mit dunkler Kuvertüre bestreichen.

Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

Ingwer-Poularde mit Feigen und Zitronengras

Dienstag, 26. April 2011

Schon im letzten Jahr habe ich dieses tolle Poularden-Rezept entdeck. Trotz Liebe auf den ersten Blick ist es – dank meiner manchmal etwas chaotischen Zeitschriftenverwaltung  – sträf- licherweise in Vergessenheit geraten. Glücklicherweise erblickte es vor einigen Tagen durch Zufall wieder das Licht der Welt und rettete somit aufs Vorzüglichste das Mittagessen bzw. den knurrenden Magen.

Der Knaller bei diesem Rezept ist unumstritten der frische Ingwer, welcher fein gerieben unter Hühnchens Haut geschoben wird. Nicht zu sprechen vom Zitronengras, welches von der Bauchhöhle aus sein tolles, zitroniges Aroma ans zarte Fleisch weitergibt. Außerdem harmoniert der Bratenfond mit Pflau- menwein wunderbar mit den geschmorten Feigen.

So, zuviel gelobt? Eigentlich bin ich ja kein besonders großer Freund von Geflügelfleisch, aber bei diesem wirklich tollen Gericht mache ich mal eine riesengroße Ausnahme: So einen Vogel gibt es irgendwann wieder.  Und für alle die es jetzt immer noch nicht glauben: Nachmachen! 

Zutaten für 4 Personen:

1 Poularde (ca. 1,3 kg)
120 g frische Ingwerwurzel
4 Stiele Zitronengras
1 EL weiche Butter
3 Gemüsezwiebeln
2 rote Peperoni
150 ml Pflaumenwein
250 ml Geflügelfond
2 EL brauner Rohrzucker
50 g magerer Räucherspeck
4 frische Feigen
1/2 Bund Koriander
3 EL Honig
Sojasauce
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Ingwer schälen, fein reiben und mit 1 EL weicher Butter und etwas Salz und Pfeffer mischen. Die Poulade innen und außen abwaschen , trockentupfen und innen salzen. Die Haut der Poularde mit den Fingern vorsichtig vom Fleisch lösen. Die Ingwerbutter unter der Haut verteilen und von außen glatt streichen.

Die Zitronengrashalme einzeln lösen und in die Bauchhöhle stopfen. Die Poularde mit Küchengarn in Form binden und in eine außreichend breite Form legen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Zwiebeln schälen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Peperoni längs halbieren und entkernen. Beides zur Poularde geben. Pflaumenwein und Geflügelfond angießen. Alles salzen und die Zwiebelm mit 1 EL braunen Zucker bestreuen. Das Huhn auf der untersten Leiste im Ofen 70 Minuten braten.

Den Räucherspeck in feine Würfel schneiden und die Feigen längs halbieren. Koriandergrün grob zupfen und beiseitestellen.

Nach 40 Minuten Garzeit die Speckwürfel über das Gemüse streuen. Etwa 5 EL Braten fond mit 1 EL braunem Zucker und Honig verrühren und die Poulade damit alle 5 Minuten bestreichen. Nach 60 Minuten Garzeit 2 EL Sojasauce zum Bratenfond gießen, Feigenhälften dazugeben unrd weitere 10 Minuten garen.

Die Poularde aus dem Ofen nehmen, Küchengarn entfernen, das Huhn mit Koriandergrün garnieren und mit Jasmin- oder Basmatireis servieren.

Quelle: Stern Gourmet Nr. 1/2010 Herbst & Winter

Rhabarber-Sirup

Sonntag, 24. April 2011

Und weils so schön war gleich noch ein Sirup… Entdeckt habe ich ihn bei Johannes von Stuttgartcooking. Sein Rhabarber-Sirup hat es mir vor allem wegen der  Farbe und den tollen Verwendungsmöglichkeiten angetan, er schmeckt super in Prosecco, Sekt oder Mineralwasser.

Steph, Kerstin und Susa haben es ebenfalls schon vorgemacht und einen wunderbaren Rhabarber-Sirup gekocht. Wer kann sich da noch zurückhalten?

Zutaten:

1 kg Himbeer-Rhabarber
1 kg Zucker
1 l Wasser
Saft von 1 1/2 unbehandelten Zitronen
1/2 Bund Zitronenmelisse

Zubereitung:

Die Rhabarberstücke mit dem Zitronensaft in 1 l Wasser sehr weich kochen. Zum Schluß die Zitronenmelisse einrühren und weitere 3 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Flüssigkeit durch ein Sieb und nochmals durch ein feines Küchentuch abgießen.

Dann die Flüssigkeit mit dem Zucker zu  Sirup einkochen lassen. Dabei immer wieder die Konsistenz des Sirups überprüfen. Noch heiß in Flaschen oder andere geeignete Behältnisse abfüllen – Fertig!

Waldmeistersirup

Samstag, 23. April 2011

Waldmeister kannte ich lange Zeit leider nur als giftgrünes Brausepulver, welchem ich in jungen Jahren zum großen Entsetzen meiner Eltern schon regelrecht verfallen war. Aber bitte nur Waldmeistergeschmack, Zitrone, Orange oder Himbeere… Igitt! Schon fast fatale Folgen in Form von uner- träglichen Kopfschmerzen, Übelkeit usw. zog das Pulver später auch einmal in Kombination mit einer klaren und alkoholischen Flüssigkeit mit sich, was aber bestimmt nicht an der bevorzugten Brauspulver-Sorte lag.  Aber ich schweife ab… Jetzt ist alles wieder gut, auf Brausepulver kann ich gottlob verzichten – meine Vorliebe für Waldmeister bzw. Wald- meistergeschmack ist geblieben.

Richtig groß war die Freude natürlich, als ich ganz unerwartet das grüne Kraut beim Gemüsehändler meines Vertrauens entdeckte. Noch voller Unwissenheit was daraus werden sollte, ging sofort und ohne großartige Überlegungen ein Bund in meinen Besitz über. Aber was tun? Da ich mich seit einiger Zeit eh im “Sirupwahn” befinde, waren weitere Überlegungen überflüssig… Es gibt Waldmeistersirup!

Zutaten:

30 g Waldmeisterblätter, angetrocknet
500 ml Wasser
500 g Zucker
1 Bio-Limette
evtl. grüne Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Die Limette waschen. Schale hauchdünn abschneiden, Früchte halbieren und auspressen.

Wasser, Zucker, Limettensaft und Limettenschale in einem Topf aufkochen lassen und 5 Minuten kochen. Waldmeister zugeben und den Sirup 24 Stunden stehen lassen.

Am nächsten Tag Sirup kurz aufkochen, durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit zu Sirup einkochen lassen. Dabei zwischendurch immer wieder die Konsistenz überprüfen. Nach Belieben 2 Tropfen Lebensmittelfarbe zufügen und den Sirup abfüllen.

Tarte Tatin mit Cidre-Calvados-Zabaione

Mittwoch, 20. April 2011

Eigentlich fehlen mir immer noch die Worte… Nachdem ich eigentlich ungefähr seit gefühlten 20- 30 Jahren zwecks Über- dosis an einem massiven Apfelkuchen-Trauma leide, hatte ich jetzt endlich mal die Gelegenheit, Kindheitserinnerungen aufzuarbeiten.

Seit (fast) Jahrzenten habe ich aufgund einer Überdosis in der Jugend auf jegliche Formen von Apfelkuchen, Apfelstrudel usw. konsequent verzichtet. Bis zu dem Tag, an dem ich mich mit sehr großer Leichtsinnigkeit und Unwissenheit an eine Tarte Tatin wagte. Zum Glück, den dieser traditionelle, französische Apfelkuchen mit seiner Karamellschicht spottet jeder Be- schreibung und hebt mich quasi schon fast in den 7. Desserthimmel!

Und was könnte besser zu dieser Tarte passen als eine Cidre-Calvados-Zabaione? Nichts… es war ein absoluter Traum. Es kann natürlich schon sein daß ich wieder mal maßlos übertreibe, aber hier bin ich mir sicher – es stimmt wirklich!

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Zutaten für eine Tarteform (28 cm):

200 g Mehl
100 g Butter
35 g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz

750 g Äpfel (z. B. Cox Orange)
100 g Zucker
100 ml Cidre
1 Vanilleschote
50 g Butter

3 Eigelb
25 g Zucker
80 ml Cidre
10 ml Calvados
1 Prise Zimt

So gehts:

Aus 200 g Mehl, 100 g Butter, 35 g Zucker, 2 Eigelb und einer Prise Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Mindestens 30 Minuten in Folie verpackt im Kühlschrank ruhen lassen.

Äpfel schälen, achteln und Kerngehäuse entfernen. Die herdtaugliche Tartform (28 cm) erhitzen. Darin Zucker, Cidre, Vanillemark und Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und zart karamellbraun werden lassen.  Hitze klein stellen un die Apfelachtel in die Form schichten.

Den Mürbteig zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie rund und etwas größer als die Form ausrollen. Folie abziehen. Teig auf die Äpfel stürtzen und leicht andrücken. Die Tarte im heißen Backofen (Mitte, 190 Grad) etwa 40 Minuten backen. 10 Minuten ruhen lassen, Teig vom Rand ablösen und auf eine Platte stürzen.

Für die Zabaione Eigelb, Zucker, Cider, Calvados und Zimt über dem Wasserbad zu einer cremigen Masse aufschlagen und mit der Tarte Tatin servieren.

Risotto mit geröstetem Radicchio und Erdbeeren

Montag, 18. April 2011

… klingt zugegebener Maßen am Anfang wenig schmackhaft und leicht ungewöhnlich, ich wurde aber wieder Erwarten und wie so oft eines besseren belehrt. Entdeckt habe ich dieses ausgefallene Risotto wieder mal in dem tollen Buch “Die neue vegetarische Küche” von Maria Elia, deren Rezepte zur Zeit bei mir und vielen anderen Food-Bloggern hoch im Kurs stehen. Sehr empfehlenswert!

Die Zusammenstellung klingt ja schon beinahe extraordinär, aber keine Angst! Das leicht bittere Radicchioaroma ergänzt sich gut mit der Süße der Erdbeeren. Es hört sich und sieht aber auf jeden Fall außergewöhnlicher aus als es dann im Endeffekt schmeckt. Durchaus eine Kombination die man ausprobieren sollte – kein Lieblingsrisotto, aber definitiv eine fruchtige und sehr interessante Variante!

Zutaten für 4 Personen:

1 Radicchio (ca. 350 g)
Olivenöl, zum Beträufeln
2 EL Balsamicoessig
Meersalz

2 EL Olivenöl
4 Schalotten, fein gewürfelt
375 g Risottoreis
300 ml Weißwein
900 ml heiße Gemüsebrühe
Saft von 1/2 Zitrone
4 EL Ricotta
50 g Parmesan
8 Erdbeeren, geviertelt
1 EL gehackter Schnittlauch
reduzierter Balsamicoessig, zum Beträufeln
Meersalz
Pfeffer

Zubereitung:

Den Radicchio vierteln. Die Blätter auffächern, mit Olivenöl beträufeln und Salzen. Den Radicchio in einer beschichteten Grillpfanne von jeder Seite 2-3 Minuten anrösten. Wenn er zu bräunen beginnt, herausnehmen, auf einen Teller geben und mit Balsamico  beträufeln. Abkühlen lassen und in dünne Streifen schneiden.

Für das Risotto Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Den reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Die Hitze reduzieren und den Wein zugießen. Wenn der Wein eingekocht ist eine Kelle heiße Gemüsebrühe zugeben. Umrühren und warten bis der Reis die Brühe aufgesogen hat, dann wieder Brühe zugeben. So fortfahren bis der Reis al dente gegart ist.

Zitronensaft, Radicchio und Ricotta unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Risotto vom Herd nehmen. Parmesan und die Hälfte der Erdbeeren unterheben. Mit den restlichen Erdbeeren, Schnittlauch und Parmesan garnieren und mit reduziertem oder alternativ altem Balsamico beträufeln.

Ragù alla Bolognese – mal anders…

Samstag, 16. April 2011

Heute mal zur Abwechslung einen richtig leckernen Klassiker: Spaghetti Bolognese. Aber keine Panik, ganz so traditionell bleibt es dann doch nicht. Wie bei den meisten Koch-, Küchen- oder Tischklassikern gibt es hier warscheinlich Hunderte von ”Original”-Rezepten, Tausende von Abwandlungen, Hun- derttausende von Empfehlungen und Millionen von Geheimtips… Stop.

Deswegen ist es allerhöchste Zeit für ein Rock the kitchen!-Version. Ohne Tomaten, dafür mit würzigem Paprikamark, leichter Zimtnote und einem dezenten Rauchgeschmack. Schuld daran ist dieses Mal nicht angebranntes Fleisch, sondern Pimenton de la Vera, ein wunderbares, geräuchertes Paprikapulver aus der Region la Vera in Spanien. Mal anders…

Zutaten für 2 Personen:

100 g Rinderhackfleisch
100 g Tatar
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
50 g Karotten
50 g Stangensellerie
2 EL Olivenöl
2 EL Paprikamark 
150 ml Rotwein
200 ml Gemüsebrühe
1 Tl Pimenton de la Vera
1/2 Zimtstange
1/2 TL Orangenabrieb
1 Zweig Oregano
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz
Pfeffer

250 g Vollkornspaghetti
Parmesan

Zubereitung:

Schalotten, Knoblauch, Karotten und Stangensellerie in sehr feine Würfel schneiden. Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen, Rinderhack und Tatar bei mittlerer Hitze anbraten. Gemüse zugeben und kurz mitbraten. Zum Schluß das Paprikamark unterziehen und ebenfalls kurz anrösten. Mit Rotwein ablöschen und leicht einkochen lassen.

Das Ragù mit der Gemüsebrühe aufgießen. Pimenton de la Vera, Orangenabrieb, Zimtstange, Oregano, Thymian und Lorbeerblatt zugeben und die Sauce mindestens 2 Stunden ohne Deckel leise köcheln lassen.

Kräuterzweige und Zimtstange entfernen, das Ragù nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Mit den gekochten Teigwaren anrichten und nach Belieben mit Parmesan bestreuen.

Gâteau Victoire mit Aberlour-a´bunadh-Zabaione

Samstag, 09. April 2011

Willkommen in der heutigen Ausgabe unseres Fremdsprachenkurses… Schuld bin aber dieses Mal aber nicht ich alleine, Steph von kleiner Kuriositätenladen hat mir mit ihrer Gâteau Victoire den Mund dermaßen von wässerig gemacht, schon fast unzumutbar! Für die Zabaione bin ausnahmsweise ich verantwortlich, irgendwie mußte die noch mit zum Mega-Schoko-Kuchen.

Nichts für schwache Gaumen und Zungen, dafür aber für riesen Schokoladen-Junkies – dieser Kuchen ist für mich eine Offen- barung an die Geschmacksnerven. Leicht bitter durch die verwendete Schokolade mit hohem Kakaoanteil, ergänzt er sich vorzüglich mit der süßlich-vanilligen Whisky-Zabaione. Wie Steph, habe ich mich ebenfalls an den Whisky-Vorräten meines Freundes vergriffen – natürlich mal zur Sicherheit in dessen Abwesenheit – und den Kuchen plus Zabaione mit einem Aberlour a´bunadh Batch Nr. 20 gepimmt. Top!

Auffällig und absolut erwähnenswert ist bei diesem tollen Kuchen auch die schon fast cremige und zart-schmel- zende Konsistenz. Steph hat wirklich Recht, er erinnert mich ebenfalls eher an eine Praline als an einen Kuchen. Perfekt also sowohl lauwarm als Dessert für Schokoladen-Fans, als auch zur nachmittäglichen Kaffee- bzw. Tee-Pause. Danke Steph für das tolle Rezept!  

Zutaten für eine Springform (26 cm):

340 g Schokolade (76 %)
180 ml Sahne
50 ml Whisky (Aberlour a´bunadh Batch Nr. 20) 
6 Eier (L)
100 g brauner Zucker
1 Prise Salz
Kakaopulver zum Bestäuben

3 Eigelb
25 g Zucker
50 ml Marsala
20 ml Aberlour a´bunadh
1/2 TL fein geriebene Limettenschale
Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:

Sahne in einem Topf erwärem  und die gehackte Schokolade darin bei sanfter Hitze unter ständigem Rühren schmelzen. Whisky unterrühren und von der Platte ziehen.

In der Zwischenzeit die Eier mit dem braunen Zucker und Salz  so lange schaumig rühren bis die Konsistenz einer Zabaione ähnelt. Langsam und vorsichtig die Schokolade unterrühren bis sich alles miteinander vermischt hat.

Die Masse in eine gebutterte und mehlierte Springform füllen und den Kuchen bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Zabaione Eigelb, Zucker, Marsala, Limettenschale, Whisky und Vanillemark über dem Wasserbad zu einer schaumigen Creme aufschlagen. Mit dem Schokokuchen auf Tellern anrichten und servieren.

Erbsen-Crostini mit Dill und Feta

Mittwoch, 06. April 2011

In letzter Zeit wurde ich schon dezent darauf hingewiesen mal wieder ein etwas bunteres Rezept zu posten. O-Ton: Bei Dir ist in letzter Zeit irgendwie alles nur noch grün… Mal so richtig in Fahrt kann ich mich aber leider nur schwer zurückhalten und so reichte es heute wieder nur zu einem satten Erbsen-grün. Ist ja auch schließlich Frühling! Sorry A., ist warscheinlich jetzt ein schwacher Trost, aber Zeiten und Farben ändern sich, hab einfach noch ein bißchen Geduld!

Entdeckt habe das Rezept in dem tollen Kochbuch “Die neue vegetarische Küche” von Maria Elia. Ich muß zugeben, am Anfang war ich leicht skeptisch wie sich wohl Erbsen als Crostini-Belag machen würden. Meine Bedenken wurden aber zum Glück nach dem ersten Probieren sofort über Bord geschmissen, diese vegetarische Crostini-Variante schmeckt toll und macht jetzt schon durch die wunderbar erfrischende Zitronennote Lust auf Sommer. Für Erbsen-Liebhaber uneingeschränkt empfehlens- wert!  

Zutaten für 4 Personen:

150 g junge frische Erbsen
2 EL frisch gehackter Dill
1 Knoblauchzehe
100 g Feta
25 g Parmesan
2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl (im Original 5 EL)
Meersalz
Pfeffer
8 Scheiben Mehrkornbaguette ( im Original Ciabatta)
Dillzweige (im Original Erbsensprossen)

Zubereitung:

Knoblauchzehe pressen, Parmesan reiben und Feta zerbröseln. Erbsen in eine Schüssel geben mit einer Gabel leicht zerdrücken. Alle Zutaten zugeben und gründlich zu einem Püree verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Brot in einer Grillpfanne oder im Toaster von beiden Seiten goldbraun rösten. Das Erbsenpüree auf den Baguette-Scheiben anrichten und nach Belieben mit Dillzweigen garnieren.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de