Archiv für Februar 2011

Tortilla de patatas mit Spinat

Montag, 28. Februar 2011

So, seit der letzten Tapas-Sause sind doch schon ungefähr 2 Wochen vergangen. Viel zu lange finde ich, also höchste Zeit für eine weitere Tortilla! Diesmal aber zwecks farblicher und geschmacklicher Aufwertung  mit einer grünen Gemüse- beigabe. Was will man eigentlich mehr?

Eine Kartoffeltortilla ist ja neben der Paella eigenrlich schon der spanische Klassiker schlechthin und bezeichnet eigentlich ein dickes Omelett mit Kartoffeln, Ei, Zwiebeln und evtl. Gemüse. Sie wird bevorzugt als Tapa oder Vorspeise gereicht und schmeckt kalt ebenso wie warm. Super schmeckt sie mir anstatt Spinat auch mit Serranoschinken, Chorizo oder  mit grünem Spargel. Bei diesen und vielen anderen ungeahnten Variations- möglichkeiten steht also dem nächsten spanischen Tapas-Abend nichts mehr im Weg. Aber Achtung: den passenden Wein bitte nicht vergessen!

Zutaten für 2 Personen:

600 g Kartoffeln, festkochend
200 g Blattspinat
1 kleine Zwiebel 
3 Eier, Gr. L
Salz
Pfeffer
4 EL Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffel schälen und in ca. 1 mm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln. Blattspinat waschen, die dicken Stiele entfernen und grob hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheinben bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten weich dünsten, aber nicht braun werden lassen. Die Kartoffeln immer wieder wenden. Gewürfelte Zwiebeln und Blattspinat zugeben und weitere 5 Minuten mitdünsten.

Die Eier in einer Schüssel sorgfältig verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln zu den Eiern in die Schüssel geben und alles gründlich vermischen. Alles zurück in die Pfanne geben und leicht andrücken. Auf  kleiner Flamme ca. 8 – 10 Minuten stocken lassen. Tortilla mit Hilfe eines Tellers wenden und vorsichtig zurück in die Pfanne gleiten lassen. Weitere 5 Minuten stocken lassen – Fertig!

Zucchini-Walnuß-Brot

Samstag, 26. Februar 2011

Wer nicht wagt der nicht gewinnt, so heißt es doch so schön, oder? Also höchste Zeit für ein Experiment!

Zucchini ist der Alleskönner unter den Gemüsesorten  und lässt sich deswegen auf vielfältigste Art und Weise zubereiten. Das grüne Gemüse ist absolut wandelbar und lässt sich in der Küche wunderbar vielseitig einsetzen.  Egal ob Vorspeise, Hauptspeise oder sogar Nachspeise – als cremige Suppe, gefüllt, gebraten, gedünstet, gerollt, überbacken, warm oder kalt, als Salat oder süßer Kuchen, bereichern Zucchini unseren Speiseplan unge- mein.  

Außerdem ist das Kürbisgewächs vitaminreich, leicht verdaulich und durch den recht hohen Wassergehalt in natura sehr kalorienarm – was sich natürlich durch die jeweilige Zube- reitungsart schlagartig wieder ändern kann.  

Was also sogar als süßer Kuchen klappt, müsste als Brot oder auch Auflauf mit so wohlschmeckenden und unabdingbaren Zutaten wie Parmesan und Walnüssen doch ebenfalls funktionieren!? Gesagt, getan und wenig später war das Ding im Ofen und im Kasten bzw. in der Kamera. Bis zum Mund und in den Magen hat es das Zucchini-Walnuß-Brot diese mal leider nicht geschafft. Durch einen kleinen Anfall von Ungeschicktheit meinerseits, segnete es schon vorher und viel zu früh das Zeitliche. Ein zweiter Backversuch folgt, dann hoffentlich ohne unerwünschte Mißgeschicke…

Zutaten:

1 kleine Zucchini (ca. 150 g)
2 Eier
60 g Parmesan
3 EL Vollkorn-Semmelbrösel
80 g Walnüsse
Pfeffer

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Zucchini waschen und auf der Küchenreibe raspeln. Parmesan reiben, Walnüsse grob hacken.

Eier in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Geriebenen Parmesan, Zucchiniraspel und Semmel- brösel gründlich unterrühren. Masse mit Salz und Pfeffer würzen.  

Die fertige Zucchinimasse in eine mit Backpapier ausgelegte, kleine Kastenform (18 x 8 cm) füllen und glattstreichen. Nach Belieben mit Walnüssen bestreuen. Auf der mittleren Schiene bei 160 Grad ca. 50 Minuten backen.

Schon wieder ein Award…

Dienstag, 22. Februar 2011

Hurra, es gibt wieder einen Award! Nach dem “Liebster Blog Award” gabs dieses Mal von  Homemade DeliciousnessChef Hansen und Engelchens Küche den “The Versatile Blogger” Award. Vielen herzlichen Dank für die Auszeichnung, ich fühle mich sehr geehrt! Alex hat mich sogar todesmutig aufgefordert: Hose runter – oder Schürze hoch! Sorry Alex, das geht schon mal überhaupt nicht – dazu ist es mir einfach zu kalt!

Laut der Spielregeln soll der Gewinner des virtuellen Awards 7  (bei 3 Awards 21?!) Dinge über sich erzählen, was ich jetzt wohl eher schlecht als recht versuchen werde. Was meine Person betrifft bin ich da ja eher unkreativ aber ich werd die Kurve schon irgendwie kratzen. Los gehts…

  1. Ohne Induktionsherd hätte ich dank meiner Ungeduld das Kochen warscheinlich schon aufgegeben
  2. Ich liebe es, mehrgängige Menüs zu planen, organisieren, umsetzen und essen - natürlich nur mit der passenden, flüssigen Begleitung
  3.  Zwischen Pasta Quattro Formaggi oder Carbonara  und Chateaubriand kann ich mich wirklich nur sehr schwer entscheiden 
  4. Im Hause rock the kitchen! gibts glücklicherweise kein Fernsehgerät – trotzdem gucke ich im Web regelmäßig die Kochprofis… 
  5. Zum kulinarischen Glück fehlt mir bescheidenerweise eigentlich nur noch eine Kitchen Aid und ein Besuch im Tantris
  6. Aber auch ein Besuch beim Lieblingsgriechen ist immer wieder ein Erlebnis: Keine Speisekarte (dafür eine überdimensionale, rollende Windmühle, beschriftet mit dem Speisenangebot), keine Küche (gekocht wird hinter der Theke), kein Gyros und unüberschaubare Poseidon-Platten und Zeus-Teller (zum Glück, dafür aber tolle Mezze und Fischgerichte), ein Ambiente wie in einer griechischen Taverne und ein zu fortgeschrittener Stun- de, vom eigenen Wein leicht angeschlagener Wirt, der mal kurz den Kopf auf die Tischplatte legt…
  7. Die Küche ist rot, genau wie meine Haare…

So, jetzt wäre ich gerade so richtig schön in Fahrt, aber wenns am schönsten ist soll man ja bekanntlich aufhören. An dieser Stelle sollte ich den Award auch an 15 Blogs weitergeben, was ich mir aber sparen werde, da die meisten den Award schon ihr Eigenen nennen können. Ich hoffe ihr verzeiht mir…

Skrei auf Ingwer-Curry-Linsen mit Vitelotten

Montag, 21. Februar 2011

Jawohl, im Hause rock the kitchen! gibts ab und an auch mal ne anständige Mahlzeit. Aus Zeitgründen gibts ja des öfteren unter der Woche weniger aufwendige und schnell zuzubereitende Gerichte. Dieses Mal wurden aber gleich mehrere Gerätschaften in Anspruch genommen, was dieser nicht immer erhältliche Fisch auch verdient hat.  

Die Mengenangaben bei der Zubereitung der Linsen kann ich nicht mehr ganz genau nachvollziehen, da ich sie einfach nach Gefühl und Geschmack zubereitet habe. Im Rezept unten stehen die von mir im Nachhinein geschätzten Mengenangaben, wobei ich hier den Ingwer dezent verringert habe. Ich persönlich mag ja mehr, aber ein Zuviel der Wurzel verträgt sich meiner Meinung nach nicht so mit dem delikaten und eher milden Geschmack des Skrei. 

Probieren geht ja bekanntlich über studieren und das lohnt sich in diesen Fall und hat auch Sinn, da dieser Winterkabeljau nicht überfischt ist und deswegen einer erneuten Zubereitung zum Glück sehr offen gegenübersteht. Also vom allgemeinen Fischfang her, was der einzelne Fisch davon hält weiß ich allerdings nicht…

Zutaten für zwei Personen:

250 g Skrei (Winterkabeljau)
100 g Beluga-Linsen
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1-cm-Stück frischer Ingwer
3 TL Olivenöl
100 ml Kokosmilch
Curry
Salz
Pfeffer
300 g Vitelotten
Brunnenkresse

Zubereitung:

Linsen nach Packungsanweisung kochen. Schalotte, Knoblauchzehe und Ingwer fein würfeln. In 1 TL Olivenöl leicht andünsten, mit der Kokosmilch aufgießen und 5 Minuten leicht einkochen lassen. Linsen zu geben und mit Curry, Salz und Pfeffer würzen und nochmals 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Den Skrei salzen und pfeffern. 2 TL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Hautseite in die Pfanne legen, dann die Temperatur reduzieren. Wenn zum Ende der Garzeit die Haut knusprig ist, den Fisch wenden und kurz auf der Fleischseite braten – er soll nicht zu durch gebraten sein.

Die Vitelotten-Kartoffel schälen und in ca. 5 mm große, gleichmäßige Würfel schneiden. In Salzwasser in ca. 5 Minuten gar kochen und abtropfen lassen.

Den Fisch auf den Ingwer-Curry-Linsen zusammen mit den Kartoffel-Würfel anrichten und mit Brunnenkresse dekorieren.

Orangen-Mandel-Kuchen

Freitag, 18. Februar 2011

Erstmal ein ganz dickes Dankeschön an Chef Hansen, der mir den Tip für diesen leckeren, einfachen und doch überaus außergewöhnlichen Kuchen gegeben hat. Entdeckt hat er ihn bei Claudia von fool for food, ihr super Rezept hat mich sofort begeistert!    

Warum außergewöhnlich? Dieser sehr saftige und fruchtige Kuchen verdankt sein leicht herbes und aromatisches Orangenaroma GANZEN, weichgekochten und pürierten Früch- ten. Eigentlich irgendwie unvorstellbar, aber es funktioniert wirklich einwandfrei! Aber das allerbeste an diesem Kuchen ist sein toller Orangen-Mandel-Duft, der mich schon fast süchtig macht. Als Parfum wär er der Hammer… ;-)

Toll auch die Tatsache, dass der Kuchen ganz ohne Mehl und zusätzliche Butter auskommt, so ist er absolut gluten- und laktosefrei. Super geeignet also für Personen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz.

Zutaten (Springform, 22 cm):

2 Bio-Orangen
4 EL Cointreau
6 Eier
200 g Zucker
250 g Mandeln
2 TL Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad vorheizen. 

Die Orangen waschen, im Schnellkochtopf ca. 20 Minuten weich kochen und leicht abkühlen lassen. Halbieren und eventuelle Kerne entfernen. Im Mixer mit 4 EL Cointreau fein pürieren.

Eier in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen. Mandeln, Backpulver und Orangenpüree  unterrühren.  Den Teig in eine gefettete Springform (22 cm)  füllen und ca. 60 Minuten bei 170 Grad backen. Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Albóndigas en salsa de tomate – Tapas

Dienstag, 15. Februar 2011

Es gibt Tapas, Baby! Was gibts entspannenderes als den ganzen Abend in geselliger Runde spanische Kleinigkeiten zu verspeisen und dazu den passenden Wein zu genießen?

Weniger entspannend dagegen bestimmt  für viele die Zubereitung. Mit steigender Anzahl der unterschiedlichen Köstlichkeiten kann sich die Zubereitung schon mal etwas in die Länge ziehen, also unbedingt immer genug Vorbereitungszeit einplanen!  Gereicht wurde im Hause rock the kitchen! an diesem Abend übrigends die eher klassische Tapas-Fraktion: Tortilla, Aioli, Datteln im Speckmantel, marinierte Oliven, Feta-Paprika-Creme, Serranoschinken, Manchego- und Ibericokäse sowie Albóndigas en salsa de tomate, vielen vielleicht besser bekannt unter spanischen Fleischklöpsen in Tomatensauce.

Damit aber die spanische Gemütlichkeit nicht überstrapaziert wird, wurde dem Tapas-Wahn durch eine italienisch anmutende Nachspeise in Form einer köstlichen Panna Cotta ein jähes Ende gesetzt. Ich weiß, nicht unbedingt der passendste Abschluß für eine Tapas-Sause aber trotzdem sehr essenswert, da wollen wir mal nicht so kleinlich sein, oder?

Zutaten für 4 Personen:

500 g Rinderhack
2 Knoblauchzehen
1 Ei
3 EL Semmelbrösel
5 Sardellen
1 EL Kapern
1 EL gehackte Petersilie
40 g Mehl
Salz
Pfeffer
Chili
Öl

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g gehackte Tomaten
1/2 Paprikaschote, rot
100 ml Rotwein
100 ml Gemüsebrühe
4 EL Sherry
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Für die Fleischbällchen das Rinderhack mit gehackten Sardellen, Kapern, Knoblauch, Ei, Semmelbröseln und Petersilie in eine Schüssel geben und zu einem gleichmäßigen Fleischteig verarbeiten.

Mehl mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.  Bällchen im Durchmesser von ca. 3 cm formen und im gewürzten Mehl wälzen. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Fleischbällchen gleichmäßig rundherum goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und warmstellen.

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Paprikaschote in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. Zwiebel Knoblauch und Paprikawürfel im Bällchen-Fett leicht anbraten. Mit Rotwein aböschen und 1 Minute leicht köcheln lassen. Gehackte Tomaten zugeben
und mit Gemüsebrühe aufgießen.

Die Tomatensauce ca. 20 Minuten köcheln lassen und mit Sherry Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Albóndigas  in die Sauce geben und nochmals ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen – Fertig!

Homemade Kahlúa

Donnerstag, 10. Februar 2011

Fast pünktlich zum Wochenende gibts im Hause rock the kitchen! mal wieder was zum süffeln – natürlich selbst- gemacht, versteht sich ja fast von selbst, oder?

Inspiriert wurde ich dieses mal wieder von Steph und ihrem genialen Kaffeesirup.  So ein Sirup kocht sich ja quasi fast von allein und ganz nebenbei, also keine Zeit verschwenden und ran ans Werk, bzw. an den Sirup! Was machen mit dem eingekochten Kaffee? Da mir für ihn pur  im Moment leider keine so wirkliche Verwendung einfiel, wurde ganz einfach der Sirup etwas haltbarer gemacht. Aber wie verlängert man gekonnt das Leben dieser süßen Flüssigkeit? Natürlich durch die ausgeklügelte Beigabe von Alkoholika, in meinem Fall Wodka. Ob sich der allerdings länger hält als der Sirup alleine ist sehr fraglich, da dieser erfreulicherweise sehr lecker schmeckt und sich daraus ein vorzüglicher, White Russian-ähnlicher Drink herstellen lässt… Cheers!

Zutaten:

750 ml starker Kaffee
200 g Zucker
1 Vanilleschote
500 ml Wodka

Zubereitung:

Den Kaffee in einen außreichend großen Topf geben. Zucker und das Mark der Vanilleschote zugeben und auf ca. 1/3 leicht sirupartig einkochen. Abkühlen lassen. Mit ca. 500 ml Wodka (oder nach Geschmack) mischen und in eine gut verschließbare Flasche füllen. Mindestens 1 Woche im Kühlschrank ziehen lassen.

Schokoladen-Orangen-Tarte

Dienstag, 08. Februar 2011

Bereit für eine kräftige Überdosis Schokolade? Ja? Dann macht man mit dieser Tarte garantiert nichts falsch, außer daß sich nach dem Genuß  evtl. eine leichte bis schwere Schoko-Sucht anbahnen könnte.  Aber gibt es nicht Schlimmeres?

Saftig, mächtig, sehr schokoladig, aber nicht zu süß kommt diese Tarte ganz ohne Mehl aus und verhilft ihr dadurch zu ihrer festen, fast schon klebrigen und doch wunderbar cremigen und zart-schmelzenden Konsistenz. Der Orangengeschmack ging leider durch den dominierenden Schokoladengeschmack ein wenig unter, was aber in diesem Fall den Geschmack keinen Abbruch tat.  

Am besten schmeckt die Tarte lauwarm und in Begleitung einer säuerlichen Fruchtsoße aus Himbeer- oder Maracuja- mark.  Contreau- oder Grand Marnier-Sahne wären bestimmt ebenfalls interessant zu probieren. Gar nicht zu sprechen von einem Tonkabohnen- oder Vanilleeis…

Zutaten (Springform 22 cm) :

200 g Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
150 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Prise Salz
4 EL Weinbrand
1 Orange
Orangenöl

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Orange gründlich mit heißem Wasser waschen und die Schale abreiben. Schokolade und Butter auf dem Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen.

Eier trennen. Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Eigelb mit Vanillezucker, Orangenschale, einigen Tropfen Orangenöl, Wein- brand und Zucker dickcremig aufschlagen. Erst Schokomasse und zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Springform (22 cm) füllen und bei 160 Grad ca. 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In der Form erkalten lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Quattro formaggi-Bällchen

Samstag, 05. Februar 2011

Was auf  Pizza oder zu Pasta wunderbar schmeckt, kann am heimischen Frühstückstisch nicht minder verkehrt sein, oder? So dachte ich zumindest heute Morgen als ich demoralisiert von einer viel zu kurzen Nacht den Kühlschrankinhalt inspizierte.  

Nicht heiß und zerlaufen, sondern kalt und rund in Form gebracht, schmecken diese farbenfrohen Käsebällchen be- stimmt sehr fein zu oder auf frischem, knusprigem Brot oder Baguette… Gedacht, getan. Dank der simplen und einfachen Herstellung dieser käsigen Kügelchen war innerhalb kürzester Zeit ein köstlicher Brotaufstrich gezaubert. Einfach 4 verschiedene Käsesorten zu einer cremigen Masse ver- arbeiten, formen, wälzen und genießen. Einfacher gehts kaum und das Frühstück ist hübsch gesichert!

Der Kreativität sind hier wie so oft fast keine Grenzen gesetzt, die Bällchen lassen sich auf vielfätige Art und Weise zubereiten. Experimente  mit unterschiedlichsten Käsesorten, Gewürzen, Kräutern, Nüssen und Samen ergeben immer wieder eine neue Geschmacksrichtung und Optik. Apropo Optik: Ange- richtet in einer Eierschachtel präsentieren sich die Quattro-Formaggi-Bällchen auch als absoluter Hingucker am Frühstückstisch oder Brunchbuffet! 

Zutaten:

200 g Ziegenfrischkäse
150 g Fetakäse
30 g Parmesan
50 g Roquefort
Pfeffer, schwarz
1 TL Schnittlauch, gehackt

Pecannüsse, gemahlen
Pfeffer, schwarz
Paprikapulver
Schnittlauch, gehackt

Zubereitung:

Parmesan reiben. Ziegenkäse, Fetakäse, Parmesan und Roquefort in eine Schüssel geben, mit einer Gabel zerdrücken und mit Pfeffer und Schnittlauch gründlich vermischen.

Mit leicht angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen und je nach Geschmack in Pecannüssen, Pfeffer, Paprikapulver oder Schnittlauch wälzen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewaren.

Dulce de Leche-Likör

Dienstag, 01. Februar 2011

Lange habe ich überlegt was so kulinarisch zum Valentinstag und damit auch zum Blogevent von Zorra  passen könnte, bei diesem Thema ist mir nämlich die Kreativität leider etwas abhanden gekommen. Mit was also überrascht man die Angebetete am Tag der Liebenden? Mit diesem Dulce de Leche-Likör macht man(n) bestimmt nichts falsch!

Da ich ja ein begeisteter Anhänger von einfachen, bzw. nicht zu aufwendigen Rezepten bin, wird es zur Abwechslung noch einfacher als einfach. Bei zwei Zutaten kann man ja auch fast nicht mehr von einem ausgeklügelten Rezept sprechen denn alles was man braucht ist eine Dose gesüßte Kondensmilch, Cognac, einen großen Pott kochendes Wasser und etwas Geduld. Wobei die letzte Komponente schon wirklich einiges abverlangt, für mich zumindest.   

Wenns um selbstgemachte, kulinarische Geschenke für die Liebste geht, sind warscheinlich die meisten Herren der Schöpfung wahrlich unkreativ oder im schlimmsten Falle um keine noch so schlechte Ausrede verlegen. Ab heute gibts aber keine Ausflüchte und Alibis mehr: Dose ins Wasser, warten, Dose auf (nicht die Bierdose!), mit feinen Geistern mixen und die Herzallerliebste (damit) beglücken…

Zutaten:

1 Dose gesüßte Kondensmilch
400 ml Cognac

Zubereitung:

Die geschlossene Dose Kondensmilch ca. 2-2 1/2 Stunden ins in einem Topf mit Wasser köcheln lassen. Darauf achten das die Dose immer mit Wasser bedeckt ist. Nach spätestens 2 1/2 Stunden die Dose aus dem Wasser nehmen und gut abkühlen lassen.

Erkaltete Dose öffnen und den Milchkaramell  mit  dem Cognac in einen Mixer geben. Auf kleiner Stufe zu einem cremigen Likör mixen. In saubere Flaschen abfüllen und im Kühlschrank lagern.

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)