Archiv für Januar 2011

Ingwer-Safran-Shortbread

Samstag, 29. Januar 2011

Wie ich beim Trifle schon angedroht habe gibt es dieses mal wieder einen Exkurs in die englische bzw. schottische Küche. Für mich ist das ja jedes mal Neuland. Und wie die großen Entdecker gehe ich vorsichtig an Land, schaue mich sorgsam um, halte die Augen offen für Neues und suche aufmerksam nach verborgenen Schätzen. Von alten Erkundern wurde ich von heimtückischen kulinarischen Fallen der Eingeborenen gewarnt.

Frisch, fromm, fröhlich und frei und mit meinem persönlichen Erfahrungsschatz hoffe ich, für alle eventuellen kulinarischen Heimtücken gewappnet zu sein. Am Anfang soll man ja immer langsam beginnen und so ist es wie in der Schule. Beginnen wir mit den Trivialen: Shortbread! 

Da sich mein Freund bald wieder zum Rumlaufen nach Schott- land verdrückt ist diese schottische Mürbteiggebäck auch eine hoffentlich perfekte Einstimmung auf den kommenden Urlaub. 

Natürlich konnte ich die Finger nicht vom vom Experimentieren lassen und habe das Rezept an meine Vorstellungen angepasst. Hat glücklicherweise auch funktioniert und so wanderten noch kandierter Ingwer und Safran mit in den Teig. Das Beste beim Backen: Die Küche duftet wunderbar nach Butter und Ingwer!  

Zutaten:

250 g Butter
250 g Mehl
80 g Puderzucker
1 Ei
100 g kandierter Ingwer
1 TL gemahlener Ingwer
2 Tütchen gemahlener Safran

Zubereitung:

Backofen auf 150 Grad vorheizen. Einen Backrahmen oder Backform (ca. 22 x 22 cm) mit Backpapier auslegen. Kandierten Ingwer mit einem schwerden Messer fein hacken.

Weiche Butter mit dem Handrührgerät cremig rühren. Nach und nach den Puderzucker und das Ei zugeben und schaumig schlagen. Gemahlemem Ingwer und Mehl sieben und löffelweise dazurühren. Zum Schluß den gehackten, kandierten Ingwer unterheben.

Teig gleichmäßig in die Form streichen und ca. 45 Minuten backen. Das Shortbread sollte nicht braun werden, bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Noch heiß in Stücke schneiden.

Südtiroler Spinatknödel

Mittwoch, 26. Januar 2011

Ich liebe einfache Gerichte. Ich liebe Knödel. Und ich liebe Spinat. Wenn sich dann auch noch ein einfaches Gericht mit Spinat vereint und parallel dazu wunderbare Knö- del dabei rumkommen… Echt überlegenswert.

Die Südtiroler Spinatknödel ähneln den Strangolapreti oder auch Malfatti,  die ich zu Blog-Anfangszeiten schon probiert habe. Diese  sind zwar etwas lockerer und leichter, in Punkto Geschmack stehen sie den Spinatknödeln aber in nichts nach. Die Südtiroler sind ein wunderbares vegetarisches Gericht das “für nicht-auf-Fleisch-Verzichter” mit Speckwürfeln in der Knödelmasse oder auch mit hauchdünnen, angebratenen Speckscheiben angerichtet werden kann. Dazu ein Rucola-Löwenzahn-Salat und das Abendessen ist gesichert… 

Zutaten für 2 Personen:

100 g altbackendes Weißbrot (oder auch Vollkorntoast)
100 ml Milch
250 g TK-Blattspinat
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Rapsöl
30 g Ricotta
25 g frisch geriebenen, würzigen Bergkäse
75 g Mehl
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskatnuß
15 g Butter
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

Weißbrot in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und die Milch darüber geben. Ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den aufgetauten Blattspinat gut ausdrücken und mit dem Messer grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten. Leicht abkühlen lassen und zusammen mit dem Spinat zum Weißbrot in die Schüssel geben. Ricotta, Bergkäse, Mehl und Ei dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit den Händen sehr gut durchmischen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Aus der Knödelmasse etwa golfballroße Knödel formen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Die Hitze kleiner schalten und ca. 15 Minuten garen.

Kurz vor Ende der Garzeit die Butter in einem Topf schmelzen lassen und leicht braun werden lassen. Die fertigen, abgetropften Spinatknödel mit der Butter beträufeln und nach Geschmack mit frisch gehobeltem Parmesan bestreuen.

Cookies & Cream Fudge

Sonntag, 23. Januar 2011

Da ich in letzter Zeit vermehrt in englischsprachigen Blogs stöbere, ist mir dabei dieser wahnsinnig toll aussehende Cookies & Cream Fudge von Fake Ginger ins Auge gestochen.

Süß und keksig ist diese Leckerei natürlich das genaue Gegenteil von meinen gerösteten Kichererbsen, aber trotzdem oder sogar deswegen das perfekte Folgeprogramm für alle Freunde von weißer Schokolade und dunklen Schoko- keksen. Leider feiern Zähne und Hüften während und nach dem Genuß bestimmt kein Freudenfest, für Zunge, Gaumen und Seele aber bestimmt ein Higlight… ;-)  

Zutaten:

400 g weiße Kuvertüre
350 ml gesüßte Kondensmilch
20 Oreo-Kekse

Zubereitung:

Kuvertüre in Stücke brechen und mit der Kondensmilch in einen Topf geben. Bei schwacher Hitze langsam schmelzen lassen. Dabei immer wieder rühren.

Oreo-Kekse grob hacken. Zügig unter die Schokoladenmasse rühren. Die Keks-Schoko-Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form streichen. Mindestens 3-4 Stunden (am besten aber über Nacht) an einem kühlen Ort fest werden lassen. Anschließend mit einem leicht angewärmten Messer vorsichtig in Stücke schneiden.

Geröstete Kichererbsen

Samstag, 22. Januar 2011

Eine figurfreundliche und gesündere Alternative zu Chips & Co gefällig? Die hab ich im Kuriositätenladen bei Steph entdeck: Geröstete Kichererbsen.

Anfangs konnte ich mir ja gar nicht so richtig vorstellen wie die Dinger so schmecken, aber ich bin wirklich sehr positiv überrascht. Knusprig und würzig, können es die gerösteten Hülsenfrüchte ganz leicht mit so manchem anderen Knabberkram aufnehmen und stehen dem Supermarkt-Snacksortiment in keinster Weise nach. Und das bei auch noch bei weniger Fett und Kalorien, dafür aber garantiert mit mehr Ballaststoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und hochwertigem Eiweiß. Da darfs ruhig mal ein bißchen mehr sein…

Zutaten:

250 g getrocknete Kichererbsen
2 EL Olivenöl
Paprika
Salz
Chilipulver

Zubereitung:

Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Abtropfen lassen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Ca. 20 Minuten bei 150°C trocknen lassen. Leicht abkühlen und in einer Schüssel gründlich mit dem Öl, Salz und Gewürzen nach Geschmack vermischen.

Wieder aufs Backblech geben und nochmals 20-30 Minuten bei 200 °C backen, bis die Kichererbsen schön knusprig sind. Darauf achten daß sie nicht zu hart werden!

Japanischer Soufflé Käsekuchen

Mittwoch, 19. Januar 2011

Wie genial ist dieser Käsekuchen?  Bei Wagashi Maniac entdeckt, sofort für 100%ig nachbackenswert gefunden und prompt ausprobiert. Ich konnte mich wieder mal nicht zurückhalten. Eine absolut kluge Entscheidung, wie ich nach dem ersten Test feststellen durfte!

Warum? Ein luftiges Soufflé, egal ob herzhaft oder süß, liegt ja bekanntlich immer fluffig auf der Zunge und der Klassiker Käsekuchen schmeckt sowieso zu (fast) jeder Zeit. Und beides in Kombination? Ich wage ja da schon fast von einer exponentialen Geschmackssteigerung zu sprechen, luftig, leicht, locker und cremig, Geschmack und Konsistenz sind wirklich ein absoluter Traum! Und dieses Mal übertreibe ich wirklich nicht…

Das Besondere an diesem Soufflé Käsekuchen ist, daß er im Wasserbad gebacken wird und so wunderbar saftig bleibt. Außerdem wird nicht, wie bei uns meistens üblich, normaler Quark verwendet sondern cremiger Doppelrahmfrischkäse. Aus diesen und eben auch oben genannten Beschaffenheitsgründen der zu Zeit leckerste Käsekuchen der Welt. Wie bei Wagashi Maniac.   

Zutaten für eine 18 cm Springform:

200g Frischkäse (Doppelrahm)
3 Eigelbe
3 Eiweiß
50 g Naturjoghurt
100 ml frische Sahne
70 g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
10 g Weizenmehl (405)
10 g Maisstärke
2 EL Zitronensaft
Butter für die Form

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Form mit Backpapier auslegen und mit Butter bepinseln. Ein tiefes Back- blech bereitstellen.

Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Eigelb, Naturjoghurt, die Hälfe des Zuckers, Vanillemark, Zitonen- saft und Sahne zugeben und mit dem Frischkäse glattrühren.

Mehl und Stärke mischen, auf die Frischkäsemasse sieben und kurz unterrühren. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Das sehr steife Eiweiß in drei Etappen vorsichtigst unter die Frischkäsemasse heben.

Die fertige Kuchenmasse aus ca. 30 cm Höhe in die vorbereitete Form gießen, so bilden sich keine Luftblasen im Teig. Die Backform mit 2-3 Schichten Alufolie umwickeln, so ist gesichert daß kein Wasser in die Form eindringen kann. Auf das tiefe Backblechstellen und soviel heißes Wasser eingießen das die Form ca. 1 cm im Wasser steht.

Bei 160 Grad 35 Minuten backen. Anschließend die Hitze auf 110 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten backen. Den Ofen ausschalten, den Kuchen aber noch weitere 10 Minuten im Ofen stehen lassen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Kichererbsen-Kritharaki-Salat mit Serranoschinken

Montag, 17. Januar 2011

Wir habens getan… Bitchin´ Camero, Steph, Paule und jetzt auch ich! Dieser Kichererbsensalat geistert schon länger durch die Foodblogger-Welt. Wohl nicht zu Unrecht!  Die Kombination Kichererbsen und Kritharaki-Pasta ist genau das Richtige für Büro und Picknick, er lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt richtig durchgezogen am nächsten Tag um Längen besser. Danke Mädels!

Meine Version ist irgendwie eine gelungene Mischung aus allen drei Rezepten, auch angepasst an den Kühlschrankinhalt im Hause rock the kitchen! Kinderleicht in der Herstellung und trotzdem lecker. Empfehlenswert! 

Zutaten für zwei Personen:

125 g getrocknete Kichererbsen
125 g Kritharaki
2 rote Spitzpaprika
4 Scheiben Serranoschinken
1 TL gehackte Petersilie
2 EL Olivenöl
1 EL Sherry-Essig
1/2 TL Rotisseur-Senf
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag Wasser abgießen und in ca. 1,5 Stunden gar kochen. Die Kitharaki al dente kochen. Spitzpaprika waschen, Strunk und Kerne entfernen und im Backofen bei 200 Grad backen bis die Haut schwarz ist und Blasen wirft. Abkühlen lassen und die Haut vorsichtig abziehen.

Gehäutete Paprika in Streifen schneiden. Knoblauch pressen und mit Petersilie, Olivenöl, Essig und Senf zu einer Marinade mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Kichererbsen, Kritharaki und Paprika in eine Schüssel geben und mit dem Dressing gründlich vermengen. 2-3 Stunden oder am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Mit Serranoschinken anrichten un servieren!

Super Chunk Cranberry Cookies

Samstag, 15. Januar 2011

Seit vielen Jahren gehören Cookies in allen nur erdenklichen Sorten und Geschmacksrichtungen zu meinen absoluten Lieblingen. Von Sucht zu sprechen wäre aber jetzt schon etwas übertrieben, aber wenn mich mal die Lust auf etwas Süßes überkommt greife ich am liebsten zu den runden und knusprigen Keksen. Definitiv besser als Schokolade pur!

Höchste Zeit die Sache selbst in die Hand zu nehmen und leckere Cookies backen! Und das Beste: Man kann alles in den Teig mischen was der Vorratsschrank so hergibt, außer vielleicht Thunfisch oder den Braten von letzter Woche… ;-) Aber Nüsse aller Art, Schokolade, frische bzw. getrocknete Früchte oder sogar gehackte Karamellbonbons geben den Cookies jedes Mal einen anderen und unverwechselbaren Geschmack.

Diese Cookies sind dank der Kondensmilch außen schon knusprig, innen aber schön mürbe und weich. Die großen Nußstückchen und leicht säuerlichen Cranberries geben ihnen den besonderen Kick. Achtung: Suchtfaktor hoch!

Zutaten für ca. 20 Stück:

200 g Butter
200 g Zucker
300 g Mehl (Typ 405)
1/2 TL Backpulver
150 ml Dosenmilch
50 g Macadamianüsse
50 g Walnußkerne
50 g getrocknete Cranberries
100 g weiße Schokolade
50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Nüsse, Cranberries und Schokolade mit einem schweren Messer grob hacken. Mehl sieben. Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Zucker und Butter mit dem Rührgerät schaumig rühren. Dosenmilch unterrühren. Mehl mit dem Backpulver und Natron mischen und unter den Teig rühren. Die Nuß-Schoko-Cranberriemischung gründlich unter den Teig heben.

Mit zwei angefeuchteten Eßlöffeln möglichst gleichgroße Teiportionen abstechen und mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im Ofen ca. 15 Minuten backen bis die Cookies leicht gebräunt sind.

Thunfisch-Mango-Ceviche

Donnerstag, 13. Januar 2011

Ein ganz kleiner Nachtrag noch vom vergangenen Silvester- menü, der wegen seinem ungewöhnlichen Geschmack nicht unverbloggt bleiben darf:  Thunfisch-Mango-Ceviche. Die Vorspeise kam trotz ihres interessanten und leicht ungewöhnlichen Charakters bei allen Gästen zu meinem Erstaunen sehr gut an. Mir selbst schmeckte diese Kreation im Vergleich zu anderen Vorspeisen weniger gut. Wohl doch zuviel “roher” Fisch!

Für die Zukunft muß ich mir aber definitiv einige Verbesserungsvorschläge meiner Gäste merken: Den Tomatensaft weglassen und evtl. durch Ananas- oder Orangensaft ersetzen. Wär mal einen Versuch wert…

Zutaten für 4 Personen:

200 g sehr frisches Thunfischfilet
150 g Mango
1 kleine Schalotte
4 EL Limettensaft, frisch gepresst
1 kleines Stück Ingwer
1/2 Bund Koriandergrün
100 ml Tomatensaft
2 EL Olivenöl
1 TL Honig
Salz
Pfeffer 

Zubereitung:

Thunfisch und Mango in ca. 3 mm große Würfelchen schneiden. Ingwer und Schalotte fein hacken. Koriandergrün waschen, trockenschütteln,  Blättchen von den Stielen zupfen und hacken.

Thunfisch, Mango, Schalotte, Ingwer, Koriandergrün, 1/2 EL Honig und Limettensaft in einer Schüssel gründlich vermengen und abgedeckt im Kühlschrank ca. 15 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Tomatensaft, Olivenöl und 1/2 EL Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Ceviche aus dem Kühlschrank nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. In 4 Gläsern oder Förmchen anrichten und vorsichtig mit dem Tomatensaft auffüllen. Mit Koriandergrün garnieren und mit frischem Baguette servieren!

Gebackene Zitronen-Thymian-Kartoffeln

Sonntag, 09. Januar 2011

Um die Resteverwertung von Silvester einmal endgültig zum Abschluß zu bringen, mußten bei dieser Beilage restliche Zitronen und Thymianzweige dran glauben. Wird ja auch mal Zeit.  Neues Jahr – neues Glück, bzw. neue Zutaten!  Was gibts also? Gebackene Zitronen-Thymian-Kartoffeln!

Die gebackenen Kartoffeln sind übrigends uneingeschränkt zu empfehlen, ich kann sie mir sehr gut zu gerilltem Fisch und Fleisch vorstellen. Die fleischige, bzw. fischige Komponente dachten wir uns aber dazu, es gab sie aus Mangel an Zutaten nur mit einem leichten Knoblauchquark. Auch nicht schlecht! Ob ich die Form allerdings jemals wieder sauber bekomme… ;-)

Zutaten für 2 Personen:

600 g festkochende, kleine Kartoffeln (Drillinge…)
2 Bio-Zitronen
1 Knoblauchzehe
2 EL Rapsöl
3 Zweige Thymian
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zitronen waschen. Von einer Zitrone die Schale abreiben, den Rest auspressen. Knoblauch pressen. Blättchen von den Thymianzweigen zupfen. Rapsöl, Saft von zwei Zitronen, Zitronenschale, Knoblauch, Thymian, Salz und Pfeffer zu einer Marinade mischen.

Backofen vorheizen (200 Grad). Kartoffeln schälen,  in eine Schüssel geben und gründlich mit der Marinade vermischen. In eine ausreichend große und feuerfeste Form geben. Ca. 50 Minuten backen, dabei die Kartoffeln öfters wenden.

Ich hab da was bekommen…

Samstag, 08. Januar 2011

… und möchte es jetzt sehr gerne weitergeben! Mit dem hab ich auf alle Fälle nicht gerechnet:

Völlig unerwartet hat es mich getroffen. Von Koch-Area 51 am Freitag verliehen bekommen! Liebe Misstery und lieber Triple-M, ich habe wirklich nicht damit gerechnet und freue mich umso mehr über diesen Award. Vielen Dank dafür!

Weitergeben möchte ich den Award an Alex von alle kochen für seine  vielfältigen und leckern Rezepte sowie seine kreativen und schön zu lesenden Texte!Ich bin immer wieder begeistert und freue mich jederzeit riesig über Deine Posts! 

Und jetzt noch die Anleitung zum Weitergeben des Awards:
“Liebe Bloggerinnen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an’s Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.”

Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar – Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Karamell-Chai-Sirup

Freitag, 07. Januar 2011

Eigentlich bin ich ja selbst kein sonderlich großer Freund von ellenlangen Rückblicken aufs alte Jahr. Irgendwie siegt dann doch immer die Bequemlichkeit, außerdem widme ich mich lieber neuer Kulinarik als die alten aufzuwärmen. Deswegen freue ich mich umso mehr über die Rezepte-Höhepunkte der anderen Blogger-Kollegen. Wie z.B. Kirsten von  Sugar and Spice. Würde sie sich ähnlicher Methoden wie ich bedienen hätte ich nie ihren Karamell-Chai-Sirup entdeckt und wäre um ein Getränke-Highlight ärmer. 

Entdeckt habe ich einen ähnlichen Chai-Sirup schon im September in Demmers Teehaus in Wien. Leider ist die Flasche sammt Inhalt dem übereifrigen Öffnen der Kühlschranktüre zum Opfer gefallen und segnete viel zu früh das Zeitliche am Küchenfußboden. Da kam mir das Rezept von Kirsten gerade recht! Dankeschön! :-)

Dieser Karamell-Sirup ist eine gute Möglichkeit für einen schnellen Chai zwischendurch. Er schmeckt super in warmer oder kalter Milch, außerdem ist er eine gute Basis für viele weitere Getränke wie auch z.B. Cocktails. Vielleicht ein winterlicher White Russian?!

Zutaten für ca. 1/4 l Sirup:

50 g Chai-Tee
10 EL brauner Zucker
1 l Wasser

Zubereitung:

Den Chai-Tee mit einem Liter kochenden Wasser übergießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Denn Tee abgießen. Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren karamellisieren lassen. Nicht zu braun werden lassen!

Den Tee vorsichtig zugießen und rühren bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Alles offen zu einem Sirup einkochen lassen. Zwischendurch immer wieder rühren. Sobald die Chai-Karamellmischung eindickt, mit einem Teelöffel etwas “Testsirup” entnehmen und erkalten lassen, um zusehen wann die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Den Karamell-Chai-Sirup abkühlen lassen, in ein verschließbares Gefäß füllen und kühl lagern.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Mangold-Lachs-Buletten mit Kartoffel-Meerrettich-Stampf

Dienstag, 04. Januar 2011

Meine Liebe zur Lachs-Kartoffel-Meerrettich-Trilogie haben warscheinlich schon einige am Rande mitbekommen, sehr gut zu  erkennen an meiner  Meerrettich-Kartoffel-Suppe mit Räucherlachsnockerln.

Diese Kombination gehört im Moment zu meinen absoluten Favoriten und stand deswegen heute wieder auf dem Speiseplan. Wenn auch in festerem Zustand, angebraten, sowie farblich, geschmacklich und vitamintechnisch aufge- wertet durch Zugabe von grünem Gemüse in Form von knackigem Mangold. Nach der ganzen Weihnachts- und Silvestervöllerei auch bestimmt sehr empfehlenswert…

Zutaten für 2 Personen:

200 g Lachsfilet
300 g Mangold
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Ei
1 Bio-Limette
2 EL VK-Semmelbrösel
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer

400 g Kartoffeln
1 TL Meerrettich, frisch gerieben
150 ml Milch
10 g Butter
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:

Lachsfilet in möglichst kleine Würfelchen schneiden. Mangold waschen, trockenschütteln und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Schalotte in feine Würfel schneiden. Limettenschale abreiben. Kartoffeln kochen.

1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch kurz andünsten. Mangold zugeben und ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Gewürfeltes Lachsfilet, Mangold, Limettenschale, Ei und Semmelbrösel zum Mangold geben und alles gründlich vermischen. Kleine Buletten formen und im restlichen Öl bei mittlerer Hitze braten.

In der Zwischenzeit die gekochten Kartoffel pellen und durch die Kartoffelprese drücken. In einem kleine Topf mit dem frisch geriebenen Meerrettich, Butter und Milch verrühren. Nach Bedarf evtl. noch etwas Milch zugeben und mit Salz, Pfefer und Muskatnuss würzen. Mit den Buletten anrichten und servieren.