Archiv für Dezember 2010

Sellerie-Kresse-Suppe mit pochiertem Wachtelei

Mittwoch, 29. Dezember 2010

So. Die Zeit bis Silvester wird nach der ganzen Weihnachtsvöllerei mit etwas weniger kalorien- geschwängerten Gerichten überbrückt. Muss ja auch fast sein… ;-)

Wie ich finde, genau der richtige Zeitpunkt für eine warme und eher leichte Suppe! Sellerie, Kresse und als i-Tüpfelchen ein pochiertes Wachtelei. Eine interessante und lecker Kombination bzw. Resteverwertung. Passt meiner Meinung nach sehr gut und geht mit Brot glücklicherweise schon fast als Hauptgericht!

Zutaten für 2 Personen:

250 g Knollensellerie
1 kleine Kartoffel 
1 Beet Kresse
1 Schalotte
1 TL Rapsöl
50 g Sahne
350 ml Gemüsebrühe
Salz
weißer Pfeffer
Muskatnuss
2 Wachteleier

Zubereitung:

Sellerie, Kartoffel und Schalotte schälen und in Würfel schneiden. In einem Suppentopf das Öl erhitzen und Schalotte glasig anschwitzen. Die Brühe zugießen und zum Kochen bringen. Sellerie und Kartoffelwürfel hineingeben, zugedeckt ca. 20 Minuten kochen.

Die Suppe fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Sahne einmixen. 1/3 der Suppe mit der Kresse pürieren.  In vorgewärmten Tellern mit einem pochiertem Wachtelei anrichten.

Tolle Knolle… Belper Knolle!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Ich hab sie, ich hab sie, ich hab sie… 

CucinapiccinaLamiacucina, Cucinanke und Ellja, alle haben bereits über die tolle Knolle geschrieben und mich fast wahnsinnig gemacht… Wahnsinnig neugierig!

Eigentlich ein Frischkäse mit Knoblauch und Himalaya-Kristallsalz, erinnert die mit schwarzem Peffer umhüllte Belper Knolle optisch eher an einen weißen Trüffel. Der Käse mit dem mittelbrüchigen Teig aus Kuhmilch,  hat ein ganz leicht säuerliches und pikantes Aroma, welches sich aber erst fein gehobelt perfekt entfaltet. Genial!  

Richtig zum Einsatz kommt die tolle Knolle dann bei mir aber an Silvester, wo sie der (hoffentlich) perfekte Begleiter zu frischer, selbstgemachter und leicht in Butter geschwenkter Pasta sein wird. Und so bin ich schon wieder neugierig…

Senf? Senf!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Ich geb ja sonst nicht immer meinen Senf dazu, aber  so zum Jahresende ist es wohl definitiv mal an der Zeit. Zu was? Zu Senf natürlich!

Da meine heimliche Leidenschaft zur scharfen Gewürzpaste schon lange existiert, wird es doch mal höchste Zeit sich selbst ganz unvoreingenommen ans Werk zu machen. Das Beste dabei: Man kann seiner Kreativität, Schöpfergeist und seinen Möglichkeiten freien Lauf lassen und den Senf nach Herzenslust verfeinern und pimpen. So durften jeweils Meerrettich, Knoblauch, Cranberries, rote Pfefferkörner, Habanero-Chili (scharf!), Laphroaig (wem´s schmeckt…)  und Enzian (nicht empfehlenswert…) zur Senfmasse. Denkbar wäre für mich auch noch Ingwer-Koriander, Honig-Dill oder Lavendel, aber alles zu seiner Zeit.

Sehr positiv: Die Herstellung nach diesem Grundrezept ist wirklich ein absolutes Kinderspiel. Hätte ich das bloß schon mal eher herausgefunden… ;-)

Zutaten:

125 g Senfmehl gelb
125 g Senfmehl braun
20 g Salz
100 g Zucker oder Honig
150 g Weinessig ( 5 %ig )
200 g Wasser

Zubereitung:

Senfmehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Wasser und Essig und  kurz aufkochen. Flüssigkeit langsam und sorgfältig unter das Senfmehl rühren. Achtung: Die Konsistenz wird durch die Flüssigkeitszugabe bestimmt, also gegebenenfalls nach Geschmack etwas  mehr oder weniger Flüssigkeit zugeben. Mit gewünschter Zutat pimpen, wie gepresster Knoblauch, geriebener Meerrettich, Alkohol usw…

In Gläser abfüllen und ca. 1 Woche im Kühlschrank durchziehen lassen.

Unverzeihlich…

Samstag, 25. Dezember 2010

Wieder wurdet ihr dieses Jahr nicht ans Tageslicht gelassen. Sträflich vernachlässigt von eurer Besitzerin habt ihr wieder ein Jahr länger euer Dasein im Dunklen der Küchenschublade gefristet. Dank starker Ungeduld eures Frauchens beim Plätzchenausstechen, wurdet ihr in die hinterste Ecke verbannt. Unberührt, ungeliebt, unbenutzt, unschuldig und ungeehrt…

Ich gelobe Besserung! Versprochen! Im nächsten Jahr werdet ihr nicht nur für ein schnödes Foto ans Tageslicht gelassen, es werden wunderschön verzierte, glasierte und leckere Plätzchen mit euch ausgestochen. Habt einfach noch ungefähr 11 Monate Geduld. Bitte. Ihr werdet es nicht bereuen!

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)

Rosenkohl-Hackfleisch-Tarte

Dienstag, 21. Dezember 2010

Rosenkohl ist für uns in dieser Jahreszeit ein absolutes Muß. Egal in welcher Variante, die Röschen sind im Winter vom Speiseplan kaum wegzudenken. Abgesehen vom geliebten, leicht bitteren und herb-nussigen Geschmack, sind die inneren Werte wirklich nicht zu verachten, da er reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen ist.

So gab ich mich mit Begeisterung den Freuden beim Backen dieser leckeren Tarte hin! Zur nachhaltigen Sicherung eines leckeren und auch männertauglichen Essens wurde die Tarte mit Rinderhackfleisch gepimpt, was sich im Nachhinein als sehr kluger Schachzug erwies. Das leicht mit Zimt verfeinerte und angebratene Fleisch passte geschmacklich hervorragend zum Rosenkohl und harmonierte auch bestens mit dem Tête de Moine!

Zutaten für eine Tarte- od. Quicheform (26 cm Durchmesser):

150 g Dinkelvollkornmehl
8 g Hefe
2 g Salz
80 ml Wasser, lauwarm
1 TL Olivenöl

350 g Rosenkohl, geputzt
150 g Rinderhackfleisch
100 ml Sahne 
150 ml Milch
1 EL Rapsöl
2 Eier
1 Knoblauchzehe, gehackt
70 g Tête de Moine, gerieben
Salz
Pfeffer
Paprika
Muskatnuss
Zimt

Zubereitung:

Aus Mehl, Hefe, Salz, Wasser und Olivenöl einen geschmeidigen Hefeteig herstellen. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Rosenkohl ca. 10 Minuten in kochendem Salzwasser nicht zu weich garen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Rinderhackfleisch scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer kleinen Prise Zimt würzen.

Sahne, Milch, Eier, Knoblauch und Tête de Moine in einer Schüssel sorgfältig verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Backofen vorheizen (200 Grad). Den Teig mit dem Nudelholz ca. 2 mm hoch ausrollen und eine gefettete Quiche- oder Tarteform damit auslegen. Einen evtl. überstehenden Rand mit dem Messer wegschneiden. Im Backofen ca. 5 Minuten vorbacken. Anschließend Rosenkohl, angebratenes Rinderhack gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit der Eiermilch übergießen. Im Ofen ca. 40- 45 Minuten backen.

Nachgebacken: Panforte di Siena

Sonntag, 19. Dezember 2010

Dank Alice von kulinarischen Wunderland gibt es im Hause rock the kitchen! am 4. Advent doch noch ein traditionelles, italienisches Weihnachtsgebäck. Ihre Panforte die Siena, die sich hinter dem 12. Türchen des kulinarischen Adventskalender versteckte, hat mich auf den ersten Blick begeistert!

Die Panforte die Siena ist ein, vorzugsweise aus getrockneten oder kandierten Früchten, Mandeln, Nüssen, Honig und Gewürzen hergstellte Spezialität aus der Toskana. Der süße und würzige Kuchen kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Es gibt sie in Italien das ganze Jahr über und wird außerhalb der Weihnachtszeit sehr gerne mit einem Süßwein oder Espresso zum Dessert gereicht!

In Siena sagt man, dass die Panforte aus 17 Zutaten bestehen sollte, der Anzahl der Stadtteile. Dieses Rezept  ist aus 13 Zutaten gebacken, was dem Geschmack natürlich überhaupt keinen Abbruch tut. ;-) Außer Mandeln und Haselnüssen kann ich mir die Panforte sehr gut mit Pinienkernen, Pistazien, Datteln, Feigen oder kandiertem Ingwer vorstellen, der Kreativität sind hier wohl keine Grenzen gesetzt…

Zutaten (Springform von 26 cm)

100g Zucker
100g Honig
100g Haselnüsse
100g Mandeln
100g Zitronat
100g Orangeat
50g Mehl
1 EL Kakao
1/2 TL Zimt
je eine Prise gemahlene Nelken, Piment, Muskatblüte, Ingwer

Zubereitung:

Zucker und Honig solange in einem Topf erwärmen, bis er sich komplett aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Nüsse, Orangeat & Zitronat in einer Küchenmaschine oder mit einem Messer grob zerhacken und in eine Schüssel geben. Nun das Mehl, Kakao und die Gewürze dazugeben und alles gut vermischen. Die Honig-Zuckermischung dazugeben und gründlich vermengen. Achtung, die Masse ist etwas zäh!

Eine Springform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und glattdrücken. Im vorgeheiztem Backofen 150°C (Umluft 130°C) ca. 30 Minuten backen. 

Die Panforte nach dem Erkalten fest in Folie verpacken und an einem kühlen Ort mindestens 2 Wochen durchziehen lassen. Die Panforte mit Puderzucker oder Schokolade überziehen! Danke Alice für das tolle Rezept!

Gebrannte Lebkuchen-Mandeln

Freitag, 17. Dezember 2010

Lebkuchen, Stollen und winterliche Alkoholika, alles schon produziert. Leider hätte ich da fast eine leckere und knusprige und süße Kleinigkeit vergessen… Gebrannte Mandeln.

Wer liebt sie nicht, die nussige, bzw. mandelige Knabberei.  Und dabei ist die Herstellung doch ein absolutes Kinderspiel. Einfach alle Zutaten in die Pfanne und rühren, rühren, rühren…  Mit Lebkuchengewürz verfeinert, passt diese süße Leckerei genau in die kalte und verschneite Vorweihnachtszeit. Aber Vorsicht, die Suchtgefahr ist sehr hoch und wer einmal anfängt kann sich definitiv so schnell nicht davon lossagen! ;-)

Zutaten:

400 g Mandeln ganz, mit Schale
1 Vanilleschote
350 g Zucker
200 g Wasser
1 EL Lebkuchengewürz

Zubereitung:

Zucker, Lebkuchengewürz, Mark der Vanilleschote und Wasser in einer Pfanne zum Kochen bringen. Mandeln hinein und rühren, rühren, rühren.

Irgendwann wird die Masse trocken und bröselig. Weiter rühren, bis alles wieder flüssig wird und die Mandeln rundherum schön glänzen. Auf  Backpapier ausbreiten und abkühlen lassen – Fertig!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Linsen-Spinat-Gratin mit Granatapfel

Dienstag, 14. Dezember 2010

Der Gärtnerblog ruft im am Ende des Jahres wieder zum Kochevent und dieser widmet sich im Dezember einzig und allein einer tollen, roten und aromatischen Frucht: dem Granatapfel!

Ich liebe ja Linsen und Spinat fast gleichermaßen und so steuere ich dieses Mal ein Linsen-Spinat-Gratin mit Granatapfelkernen bei.
 
Dem Aufruf, sich zu neuen Rezepten inspirieren zu lassen, bin ich damit natürlich gerne nachgekommen! Die Kombination Linsen, Spinat, Feta und Granatapfel klingt zwar im ersten Moment etwas abenteuerlich, passt aber entgegen meiner Erwartung sehr gut und schmeckt richtig lecker!

Zutaten für 2 Personen:

125 g rote Linsen
150 ml Gemüsebrühe
250 g Blattspinat TK
1 Schalotte
1 TL Rapsöl
100 g Sauerrahm
50 g Sahne
1 Knoblauchzehe
1 Ei
100 g Fetakäse
1 EL Grantapfelkerne
Paprika
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Linsen in der Gemüsebrühe ca. 15 Minuten kochen und abgießen. Blattspinat ausdrücken und grob hacken. Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Fetakäse zerbröseln.

Sauerrahm, Sahne, Ei, Knoblauch und 50 g zerbröckelten Fetakäse gründlich vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten leicht anbraten und vom Herd nehmen. Linsen, Spinat und das Sauerrahm-Ei-Gemisch zu den Schalotten geben und unterrühren, evtl. nachwürzen. Masse in zwei kleine Portions-Gratinformen geben, mit dem restlichen Fetakäse bestreuen und ca. 25 Minuten im vorgeheizten Ofen (180 Grad) backen. Mit Granatapfelkernen bestreuen und servieren!

Garten-Koch-Event Dezember 2010: Granatapfel [31. Dezember 2010]

Nachgebacken: Chocolate-Chili-Crackles

Sonntag, 12. Dezember 2010

Nicht, daß mir eigentlich keine Rezepte mehr einfallen würden, ganz im Gegenteil, aber warum die grauen Zellen bemühen, wenn die Blogger-Kollegen absolut tolle Rezepte auf Lager haben?

Frei nach dem Motto “Gut gespickt ist halb bestanden” gabs gestern schon Leckeres von lamiacucina. Am heutigen 3. Advent bin ich bei Anne von Kekstester fündig geworden. Ihre Chocolate Crackles haben es mir auf den ersten Blick angetan. Zum Glück, denn die Dinger sind sowas von lecker und dennoch absolut einfach in der Herstellung. Daß sie auch noch optisch ein absolutes Highlight sind, versteht sich von selbst, oder!? Danke Anne! :-)

Für Schokoladenfans fast schon Pflicht, erinnern mich (wie Anne schon schrieb) die Crackles geschmackstechnisch wirklich an Brownies, nur eben nicht ganz so heftig. Durch den hohen Kakaoanteil in der Schokolade schmecken sie weniger süß, aber echter. Anders als im Original-Rezept wurden die kleinen Leckereinen von mir noch mit einem Hauch Chili verfeinert, was für eine ganz leichte und dezente Schärfe im Abgang sorgte. Mein Fazit: Absolut lecker und schokoladig. Innere und äußere Werte überzeugen gleichermaßen, was ja nicht immer selbstverständlich ist. ;-)

Zutaten:

230g Schokolade (82 %)
60 g Kakaopulver
Mark einer Vanilleschote
125 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Messerspitze Salz
1 Messerspitze Chilipulver
100 g Butter, zimmerwarm
250 g Zucker
2 Eier
60 ml Milch
200 g Puderzucker

Zubereitung:

Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Butter und braunen Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, dann Eier und Vanille unterrühren und schließlich die geschmolzene Schokolade. Zum Schluss Mehl, Kakao, Backpulver, Milch und Salz vorsichtig unterheben. Achtung, der Teig ist sehr matschig!  Teig abgedeckt für ca. 2 Stunden in den Tiefküler geben.

Den Puderzucker in eine Schüssel geben, den Backofen auf 170° C vorheizen, zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Mit dem Löffel etwa walnussgroße Portionen abstechen und diese mit den Handflächen rasch zu Kugeln formen. Kugeln im Puderzucker so lange wälzen, das sie rundum gut bedeckt sind und die Kugeln dann mit ausreichend Abstand auf das Blech legen. Ca. 12 – 15 Minuten backen.

Nachgekocht: Blumenkohl-Bolognese-Lasagne

Samstag, 11. Dezember 2010

Wie Robert von lamiacucina aus Blumenkohl eine absolut geniale Bolognesesauce zaubert, finde ich wirklich nachamens- wert!  Wenn schon Wasser zu Wein, warum nicht auch Blumenkohl zu Fleisch? ;-)

Und das Ganze in Form einer vorzüglichen Lasagne, die durch den karamellisierten Blumenkohl von seinem fleischlastigen Pendant meiner Meinung nach nur schwer zu unterscheiden ist. Bis auf einen leichten Blumenkohlgeschmack und einer etwas weicheren Konsistenz kann sie aber definitiv mithalten! Es muß ja nicht immer Fleisch sein. Danke Robert für die tolle Idee!

Zutaten für 2 Personen:

500 g Blumenkohlröschen geputzt
2 Stangen Staudensellerie
80 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Rapsöl
100 ml Rotwein
300 g gestückelte Tomaten
je ein Zweig Thymian, Oregano, Rosmarin
Salz
Pfeffer
Paprika

15 g Butter
15 g Mehl
200 ml Milch 3,5 %
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

150 g Lasagneplatten, selbstgemacht ( Mehl Typ 1050)
50 g Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Blumenkohl mit einem schweren Messer so fein wie möglich hacken. Auf einem mit Backpapier belegtem Backblech im vorgeheizten Backofen (210 Grad) ca. 20 Minuten trocken anrösten. Zwischendurch immer wieder den Blumenkohl mit 2 Teigkarten umschichten, damit er gleichmäßig karamellisiert. Danach sollten die Blumenkohlkrümel gleichmäßig braun, aber nicht verkohlt sein.

Zwiebel, Knoblauch und Staudensellerie fein würfeln. Kräuter fein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwieleln, Sellerie und Knoblauch leicht anbraten. Den Rotwein zugießen und einkochen lassen. Tomaten, Kräuter und Blumenkohlkrümel zugeben und zu einer dicklichen Bolognesesauce einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

In der Zwischenzeit Butter in einem Topf warm werden lassen. Mehl dazugeben und glattrühren. Nach und nach die Milch angießen. Mit dem Schneebesen rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Sauce ca. 15 Minuten schwach köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Eine gebutterte Lasagneform abwechselnd mit einer Lage Teigplatten, einer sehr dünnen Béchamelschicht, einer etwas dickeren Schicht Bolognese, Teigplatten usw. füllen bis alles verbraucht ist. Zum Abschluß auf die Bechamelschicht den Parmesan streuen und im vorgeheizten Backofen (220 Grad) 20-30 Minuten backen.

Elisenlebkuchen

Mittwoch, 08. Dezember 2010

Was gibt es ein der Vorweihnachtszeit eigentlich Besseres als Lebkuchen? Richtig saftige, mit ganz vielen Nüssen und würzigem Ingwer?

Mein Lieblingsgebäck im Advent überzeugt mich auch immer wieder mit weiteren, sehr wichtigen Eigenschaften. Der Teig ist schnell gemacht, es muß nichts ausgestochen werden und auch nichts aufwendig zusammengeklebt, gefüllt, verziert, lackiert, getaucht oder dekoriert werden.

Oder anders gesagt: Beim Plätzchenbacken kennt leider meine Ungeduld fast keine Grenzen und spätestens nach dem 2. Blech ausstechen ist diese vorweihnachtliche Tätigkeit für mich beendet. Frau ist ja nicht nur ungeduldig sondern auch neugierig – ich will das Ergebnis einfach sofort sehen! ;-)

Zutaten für 20 Stück:

100 g Pekannüsse
50g Haselnüsse
50 g Walnüsse
100 g Orangeat
1 TL kandierter Ingwer
50 g Zitronat
abgeriebene Schale einer Zitrone
abgeriebene Schale einer Orange
200 g Marzipanrohmasse
4 Eiweiß
2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
4 EL Rum
2 EL Vollkornmehl
100 g Puderzucker
20  Oblaten
1 EL Pinienkerne
200 g dunkle Kuvertüre 

Zubereitung:

Haselnüsse und Walnüsse mahlen. Orangeat, Zitronat und Pekannüsse fein hacken. Marzipan in Stücke schneiden. Eiweiß zu Eischnee schlagen.

Nüsse, Orangeat, Zitronat, Ingwer, Marzipan, Gewürze, Zitronenschale, Orangenschale, Backpulver, Rum, Vollkornmehl und Puderzucker in einer großen Schüssel vermischen. Eischnee gründlich unterheben bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Lebkuchenmasse gleichmäßig auf die Oblaten (Durchmesser 15 cm) streichen und beliebig mit Pinienkernen verzieren. 15 Minuten backen bis sie ganz leicht bräunen. Abkühlen lassen und beliebig mit dunkler Kuvertüre bestreichen.

Moutabel – Syrische Auberginencreme

Montag, 06. Dezember 2010

Wieder mal hat Tobias zum Koch-Event gerufen, wobei das Thema dieses mal für mich nicht ganz einfach ist: Syrien. Aber sich drücken gilt natürlich nicht und so hat sich dann (fast) im letzten Moment doch noch ein tolles Gericht, bzw. eine tolle Vorspeise gefunden! In Syrien wie auch im gesammten arabischen Raum werden diese Vorspeisen als Mezze bezeichnet. Mezze sind für die arabische Küche charakteristisch, sind meist vegetarischen Ursprungs und haben oft Dipcharakter, so daß sie ohne Besteck und nur mit Brot zu genießen sind.  Wie Moutabel.

Genau definiert ist die Herkunft dieser Auberginencreme nicht, sie ist sowohl in Syrien als auch im libanesichen Raum anzusiedeln. Ich habe sie jedenfalls auf einer Speisekarte eines syrischen Restaurants entdeckt. Perfekt mit noch warem Pita- oder Fladenbrot!

Zutaten für 2 Personen:

1 Aubergine
2 Knoblauchzehen
50 g Joghurt 3,5 %
1 EL Sesamöl
Salz
Pfeffer
Granatapfelkerne

Zubereitung:

Die ganze Aubergine im Backofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen bis sie weich ist. Abkühlen lassen.

Das Fleisch aus der Aubergine kratzen und zusammen mit Joghurt, gepresstem Knoblauch und Sesamöl mit dem Pürrierstab fein mixen. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben mit Granatapfelkernen anrichten.

14ter mediterraner Kochevent - Syrien - tobias kocht! - 10.11.2010-10.12.2010