Mangold-Kaspressknödel auf scharfem Kürbiskraut

Es ist wieder soweit: Das Kochfieber hat mich gepackt. Da wir ja schon seit 2 Wochen hier im schönen Wien verweilen wird es auch höchste Zeit für ein österreichisches Gericht.

Was gibts? Kaspressknödel. Zwecks Geschmack und Optik mit Mangold gepimt.

Warum? Sie sind eine österreichische Spezialität, außerdem verbinden sie den fränkischen Kartoffelkloß mit dem oberbayerischen Semmelknödel. So gibts keinen Streit und jeder hat etwas davon.

Wozu? Hier zu scharfem Kürbiskraut, im restlichen Österreich meistens als Suppeneinlage.

Wie schmeckts? Nicht fragen, am besten selbst probieren und sich ein Urteil bilden. Wen es doch interessiert: Ich fands sehr lecker, vor allem perfekt, jetzt  in der Kürbissaison. Mahlzeit!

Zutaten für 2 Personen:

200 g Kartoffeln gekocht
2 Semmeln
1 Ei
100 ml Milch
100 Bergkäse
1 kleine Zwiebel
50 g Mangold
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

250 g Kürbis
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Weißweinessig
2 TL Tomatenmark
2oo ml Gemüsebrühe
1 TL Paprikapulver scharf
Salz
Pfeffer
Kümmel gemahlen
1 TL Rapsöl
50 g Sauerrahm

Zubereitung:

Für das Kraut den Kürbis schälen, entkernen und fein raspeln. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch pressen. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Kürbis andünsten. Mit der Brühe aufgießen. Essig, Tomatenmark, Paprikapulver und Kümmel zugeben und ca. 30 Minuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer und Sauerrahm abschmecken.

In der Zwischenzeit Semmeln in kleine Würfel schneiden und mit der heißen Milch übergießen. Kartoffeln und Käse reiben, Knoblauch pressen, Zwiebel in feine Würfel schneiden, Mangold waschen und in feine Streifen schneiden.

Zwiebelwürfel und Mangold in 1 EL heißem Öl kurz anschwitzen und vom Herd nehmen. Kartoffeln, Käse, Zwiebel-Mangold-Mischung, Knoblauch und Ei zu den aufgeweichten Semmeln geben und gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Mit angefeuchteten Händen aus der Masse Knödel oder Laibchen formen und im heißen Öl goldbraun backen. Mit dem Kürbiskraut anrichten und servieren.

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8 Antworten zu “Mangold-Kaspressknödel auf scharfem Kürbiskraut”

  1. Anikó sagt:

    Uuh, hört sich sehr lecker an! Das wird in die Nachkochliste aufgenommen :-)
    Hab mal ne Frage zu den Brötchen, sind die frisch oder müssen die schon ein wenig angetrocknet sein?

  2. Sylvia sagt:

    Ich war ein bißchen zu spontan und hatte nur frische Brötchen. Besser sind aber bestimmt angetrocknete, sie lassen sich auf alle Fälle besser schneiden. Freut mich wenn Dir das Rezept gefällt…:-)

  3. Anne sagt:

    Wow, das ist wieder eines der Gerichte, die mir auf Anhieb viel zu kompliziert zum Nachkochen erscheinen. Aber so fein daherkommen, genau meine Geschmackskombination: Mangold, Kartoffeln, Kürbis und farblich top! Mal sehen, ob ich mir das zutraue…

  4. andorina sagt:

    Einfach ausprobieren, es ist eigentlich gar nicht kompliziert… :-) Das Kraut kann man auch locker schon am Vortag zubereiten, dann gehts auch ein bißchen schneller!

  5. KochSchlampe sagt:

    Mal den dumme Frage von der Seite: warum heißt es KürbisKRAUT?

  6. andorina sagt:

    Ganz einfach, weil es mich in der Verarbeitung und Konsistenz an Kraut erinnert! (z.B. Blaukraut, außer der Farbe natürlich ;-))

  7. WhiteSam sagt:

    . . . ist zwar aus dem letzten Jahr das Rezept, aber es ist ja wieder Kürbis-Zeit. Klingt lecker, nur, ist eine Kochzeit von 30 Minuten für feingeraspelten Kürbis nicht ein bisschen lang? Ich fürchte um die Konsistenz, also von wegen krautähnlich . . .
    LG
    Britta

  8. Sylvia sagt:

    @Britta: Nein, überhaupt kein Problem! :-) Das Kürbiskraut gabs bei uns letzte wieder Woche und es hat sogar das Aufwärmen am nächsten Tag noch heil überstanden… ;-)

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