Archiv für Juli 2010

Rucola-Parmesan-Mousse mit gegrilltem Thymianpfirsich

Freitag, 30. Juli 2010

 

Durch Zufall habe ich heute ein Rezept für eine geniale Forellenmousse entdeckt. Was aber mit geräucherter Forelle schmeckt, kann mit Rucola und Parmesan nicht minder schlecht sein. Dachte ich …und musste es sofort ausprobieren! Ich gebs zu, ich bin sehr ungeduldig… ;-)

Dazu gabs passend einen sommerlichen Salat mit marinierten, gegrillten Pfirsichen und luftgetrocknetem Schinken. Lecker, fruchtig und fix zubereitet! Unbedingt ausprobieren! 

Rezept für 2 Personen:

100 g Rucola
30 g Parmesan
100 g Frischkäse
100 g Joghurt
2 Blatt Gelatine
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Rucola kurz in kochendem Salzwasser blanchieren, abtropfen lassen und gut ausdrücken. Mit dem Frischkäse, Joghurt, geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und pürieren.

Gelantine 3-4 Minuten einweichen und gut ausdrücken. In einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen, zur Ruccola-Masse geben und nochmals kurz pürieren. 2 passende Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen und die Masse einfüllen. Ca. 4 Stunden kühlen. Mousse stürzen und anrichten – Fertig!

Asiatische Hackbällchen in Kokos-Spinat-Sauce

Sonntag, 25. Juli 2010

Ich muß gestehen daß ich immer mehr die Liebe zur asiatischen Küche entdecke…. Die fernöstliche Küche war für mich jahrelang nur undefinierbare Zutaten die es in keinem normalen Supermarkt gibt und Unmengen an Glutamat. Durch verschiedene Kochbücher und diverse Food-Blogs habe ich mich seit einiger Zeit eines besseren belehren lassen und Dank eines asiatischen Supermarktes auch immer die passenden Zutaten zur Hand. Abneigungen sind ja bekanntlich da um überwunden zu werden! Alles wird gut… ;-)

So hatte ich mich heute für die asiatische Hackbällchen-Variante entschieden und exerimentierte einfach munter drauf  los. Ich war am Anfang leicht skeptisch, aber das Ergebnís war in meinen Augen mehr als zufriedenstellend! Scharf, aber sehr lecker!

Zutaten für 4 Personen:

400 g Rinderhack
25 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zitronengras
1 EL Erdnüsse
1/2 Bund Koriandergrün
3 EL Sojasauce
1 EL Fischsauce
2 EL Semmelbrösel
2 EL Sesamöl
1 Ei

400 ml Kokosmilch
150 g TK-Blattspinat
5 Lauchzwiebeln
1 milde rote Chilischote
1 EL Sesamöl
1 TL Fenchelsamen
1 TL Bockshornkleesamen
1 EL rote Currypaste
1 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer, Erdnüsse, Zitronengras und Koriander fein hacken und zum Rinderhack in eine Schüssel geben. Sojasauce, Fischsauce, Semmelbrösel und Ei zugeben und alle Zutaten gründlich miteinander verkneten. Kleine Bällchen von 2 cm Durchmesser formen und in 2 EL Sesamöl goldbraun braten.

Lauchzwiebeln in 1 cm lange Stücke schneiden, Chilischote in feine Ringe. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und beides ca. 1 Minute andünsten. Mit der Kokosmilch aufgießen und die Currypaste einrühren.  Fenchen- und Bockshornkleesamen im Mörser zerstoßen, ebenfalls in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Blattspinat und Hackbällchen dazugeben und erwärmen.  Auf Reisbandnudeln oder Basmatireis anrichten und mit Erdnüssen bestreuen- Fertig!

Kartoffel-Schmand-Pizza

Samstag, 24. Juli 2010

Heute keine Sardellen, aber dafür wieder Hefeteig! Auf dem tollen Food-Blog von Steph  von Kleiner Kuriositätenladen habe ich gestern dieses wunderbar einfache und sehr leckere Rezept entdeckt. Da ich von selbstgemachter Pizza eigentlich nie genug kriegen kann habe ich mich sofort voller Vorfreude und großem Hunger an die “Kneterei” gemacht… Das Rezept wurde lediglich leicht abgeändert da ich keinen Pancetta im Kühlschrank hatte, was aber dem Geschmack keinen Abbruch tat. In die Schmandcreme kam noch reichlich Knoblauch und voila, fertig ist die neue Lieblingspizza!

Zutaten für 2 Personen:

250 g Weizenmehl Typ 1050
1/2 Beutel Trockenhefe
1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl
170 ml Wasser

100 g Schmand
100 g Sauerrahm
3 Knoblauchzehen gepresst
3 Stängel Thymian
Salz
Pfeffer aus der Mühle
300 g Kartoffeln
30 g Parmesan

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Olivenöl gründlich vermischen. Wasser zugeben und sorgfältig zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat.

Teig aus der Schüssel nehmen in zwei gleichgroße Teile schneiden und zu Kugeln formen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals abgedeckt 10 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Schmand mit Sauerrahm, Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren. Kartoffeln in 1 mm dünne Scheiben hobeln.

Die beiden Teigkugeln mit dem Nudelholz zu ca. 2 mm dünnen Teigfladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Schmandcreme auf den Boden streichen und mit Kartoffelscheiben fächerartig belegen. Darauf achten daß die Scheiben nicht zu sehr überlappen, da sie evtl. nicht gar werden. Mit Salz, Pfeffer, Parmesan und Thymian bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (220 Grad) ca 10-12 Minuten backen – Fertig!

Pissaladière

Donnerstag, 22. Juli 2010

Sardellen rocken, hab ich das eigentlich schon mal erwähnt? Mein Freund und ich sind wahre Fans dieser kleinen Aroma-Spender und entwickeln eine gewisse Nervosität wenn der Sardellen-Vorrat im Kühlschrank zu Neige geht. ;-) Nachschub muß her….

Da die Tapenade gestern schnell verputzt war muß auch dafür adäquater Ersatz her und zwar in Form einer Pissaladière. Dieser saftige Zwiebel-Sardellen-Kuchen ist die südfranzösische Antwort auf Pizza und ist warm und kalt ein Genuß. Probieren!

Grundlage: ein Knuspriger Hefeteigboden
Auflage: Zwiebel, Sardellen, schwarze Oliven
unverzichtbare Beigabe: Sauvignon Blanc

Tapenade noire

Mittwoch, 21. Juli 2010

Inspiriert durch “Südfrankreich, Küche & Kultur” aus dem GU Verlag habe ich heute eine sehr leckere Tapenade kreiert. Dieser kräftige Brotaufstrich aus der Provence passt perfekt zum Apéritiv und schmeckt durch Sardellen, Kapern, Oliven und Knoblauch einfach wunderbar würzig…

Zutaten für 4 Personen:

200 g schwarze Oliven
50 g Kapern
4 Sardellenfilets
5 Zweige Thymian
2 Zehen Knoblauch
4 EL Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Oliven entsteinen, Kapern und Sardellenfilets abtropfen lassen. Thymian waschen und Blättchen abstreifen. Knoblauch pressen.

Oliven, Kapern, Sardellenfilets, Knoblauch und Thymian mit dem Öl im Mixer fein zerkleinern. Die schwarze Tapenade mit Pfeffer abschmecken.

Passt auf Brot, zu gegrilltem Fleisch oder auch in eine Nudelsauce!

Mediterrane Grünkernbratlinge mit Rucoladip

Dienstag, 20. Juli 2010

So, nachdem sich bei den Vorräten in der Küche noch geschroteter Grünkern befindet, habe ich mich heute spontan für vegetarische Buletten entschieden. Grünkern ist ja bekanntlich das halbreif geerntete und unmittelbar darauf künstlich getrocknete Korn des Dinkels. Ich liebe einfach den pikanten, nussigen und leicht rauchigen Geschmack und die Vielseitigkeit dieser Getreideart. Viel frisches Basilikum, fein gehobelte Zucchini, frischer Parmesan, Knoblauch und Thymian geben den Bratlingen den typisch mediterranen Geschmack. Mit einem frisch-würzigem Rucola-Sauerrahm-Dip einfach perfekt….

Gazpachosalat

Samstag, 17. Juli 2010

Heute gibts den perfekten Salat für Hochsommertage und das BBQ-Buffet: Gazpachosalat. Dieser Salat schmeckt am besten wenn er einige Stunden im Kühlschrank durchgezogen ist und dann zu einem würzigen Steak vom Grill oder einfach nur pur mit geröstetem Baguette serviert wird! Für mehrere Personen leider etwas zeitaufwendig in der Zubereitung, der frische, aromatische Geschmack entschädigt aber garantiert!

Zutaten für 2 Personen:

je eine halbe orange, rote und gelbe Paprikaschote
1/2 Salatgurke
1/4 l Tomatensaft
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Rotweinessig
Pfeffer aus der Mühle
Meersalz
1 Spritzer Tabasco
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Paprikaschoten, Salatgurke und Zwiebel in möglichst kleine Würfel schneiden und vermischen. Knoblauch reiben oder durchpressen und mit dem Tomatensaft vermischen. Den Saft mit Salz, Pfeffer, Tabasco und Essig mischen, Olivenöl unterschlagen. Den Salat mit dem Tomatendressing anmachen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden durchziehen lassen. Vorm Servieren den Salat noch mal abschmecken. Eventuell mit Minze oder Basilikum garnieren und schmecken lassen! :-)

Linguine mit Linsen-Kapern-Ragout

Donnerstag, 15. Juli 2010

Zum Glück ist es heute nicht mehr ganz so heiß und man kann ohne Angst vor erhöhter Schweißdrüsenaktivität den heimischen Herd wieder benutzen. So konnte ich jetzt endlich mal die Pasta kochen, auf die ich eigentlich schon vor Tagen Lust hatte…

Zutaten für 2 Personen:

250 g Linguine
350 g Tomaten (in Stücken)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote (oder nach Geschmack)
100 ml Rotwein
2 EL Rapsöl
100 g gekochte grüne Linsen
25 g Kapern
1/2 Bund Basilikum
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Meersalz

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Chilli fein würfeln. Öl erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch und Chili zufügen, kurz mitbraten und mit dem Rotwein ablöschen. Tomaten und gekochte Linsen zufügen und 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Linguine al dente kochen, abtropfen lassen und warm stellen. Das Linsen-Kapern-Ragout mit Salz und Pfeffer würzen, Basilikum und Kapern zufügen, unter- rühren und erwärmen. Mit den Linguine auf vorgewärmten Tellern anrichten, nach Geschmack mit Parmesan bestreuen und genießen!

Gudbrandsdalen

Mittwoch, 14. Juli 2010

Was ist das? Schokolade? Caramel? Nougat? Toffee? Alles falsch….

Habe gestern an der Käsetheke meines Vertrauens einen ziemlich außergewöhnlichen Käse entdeckt. Durch die für einen Käse recht ungewöhnliche braune Farbe, bin ich natürlich sofort neugierig geworden und habe ein kleines Stückchen gekauf. 

Der Gudbrandsdalen ist der Nationalkäse in Norwegen und schmeckt leicht süßlich mit einer leichten Karamell-Note. Sein Geheimnis: Bei der Herstellung wird die Molke und der Milchzucker karamellisiert. In Norwegen wird er so meistens, wie bei uns Marmelade, als süßer Brotaufstrich bzw. Brotbelag verwendet.

Ich finde ihn für einen Käse am Anfang schon sehr gewöhnungs- bedürftig. Wenn man sich aber an die süßliche Note und den Karamellgeschmack gewöhnt hat, ist der Käse am Frühstückstisch eine feine Alternative zu Marmelade & Co. Ausprobieren!

Erdbeer-Granita mit grünem Pfeffer

Montag, 12. Juli 2010

Bei der Hitze lasse ich den Herd heute ausnahmsweise mal aus,  Temperaturen um die 38 Grad liegen mir jetzt nicht wirklich so… Und was schmeckt in der Erdbeerzeit besser als eine fruchtig-erfrischende Granita? Granita ist eine italienische Süßspeise, die einem Sorbet ähnlich ist und in Italien fast an jeder Straßenecke zu haben ist. Ich habe mich für eine Variante mit grünem Pfeffer entschieden, bei der Hitze eine wirklich tolle Erfrischung. Tip: Am leckersten schmeckt die Granita mit ganz reifen, süßen Erdbeeren!

Zutaten für 2 Personen:

400 g  tiefgekühlte Erdbeeren
2 cl weißer Rum
1/2 TL grüne Pfefferkörner
50 g Zucker (oder je nach Geschmack)
2 TL Zitronensaft
Minzblätter

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Mixer pürieren und in bereitgestellte Dessertgläser füllen. Mit Minzblatt, Balsamico und Pfefferkörnern dekorieren und sofort servieren!

Ziegenkäse in Pecannusshülle

Samstag, 10. Juli 2010

Es wird wieder gegrillt… Bei diesen Temperaturen muß die Nahrungsaufnahme einfach im Freien stattfinden! Als kleine Vorspeise gab es an diesem heißen Tag Ziegenfrischkäsetaler in Pecannusshülle mit Honig und Lavendel. Einfach perfekt, denn die Päckchen lassen sich super vorbereiten und werden dann in Alufolie etwa 5 Minuten auf dem heißen Rost gegrillt. Der Käse ist dann innen schön cremig-weich und schmeckt in dieser Kombination für mich einfach nur göttlich. Wie Urlaub in der Provence… :-)

Glasnudelsalat mit Rind

Mittwoch, 07. Juli 2010

Es wird wärmer, es gibt wieder Salat…. Heute habe ich mich für die asiatische Variante entschieden, womit ich meiner Meinung nach eine sehr gute und delikate Wahl getroffen habe. Dieser scharfe Glasnudelsalat mit Rind schmeckt mir so gut, daß er eindeutig das Potential zum festen Standard hat. Ein toller Salat der nicht nur gut schmeckt, sondern der auch wirklich fix zubereitet ist! So, genug gelobt, am besten einfach selber testen…. ;-)

Zutaten für 2 Personen:

100 g Champignons
3 Frühlingszwiebeln
100 g Glasnudeln
200 g Tartar oder Rinderhack
2 rote Chilischoten
2 Scharlotten
1/2 Bund Koriander
2 EL Sesamöl
2 Knoblachzehen
4 EL Fischsauce
Saft einer halben Limette
1 EL Honig
1 kleines Stück Ingwer (ca 2 cm)
2 EL Erdnüsse

Zubereitung:

Die Glasnudeln 10 Minuten in Wasser einweichen. Chillis in feine Ringe schneiden, Scharlotten halbieren und in Streifen schneiden, Lauchzwiebeln schräg in 1 cm große Stücke schneiden, Knoblauch und Ingwer in feine Würfelchen schneiden, Champignons vierteln und Koriander hacken.

Fischsauce, Limettensaft und Honig verrühren. Sesamöl in der Pfanne erhitzen. Die Pilze bei starker Hitze kurz anbraten. Fleisch zugeben und braten bis es krümelig ist. Chilis, Scharlotten, Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch dazu und ebenfalls kurz mitbraten. Die abgetropften Nudeln mit der Schere etwas kürzer schneiden und untermischen. Sauce, Koriander und Erdnüsse dazu, gut umrühren und den Salat in eine Schüssel füllen. Lauwarm werden lassen. Dann durchrühren, probieren und eventuell nachwürzen. Guten Appetit!